Tipp Archive - KontoGuru.net https://www.kontoguru.net/tipp/ Das große Ratgeber- und Vergleichsportal Mon, 23 Jan 2023 05:36:53 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.1.1 https://www.kontoguru.net/wp-content/uploads/2021/09/cropped-favicon-32x32.png Tipp Archive - KontoGuru.net https://www.kontoguru.net/tipp/ 32 32 Basiskonto eröffnen: Die besten Basis-Konten im Vergleich https://www.kontoguru.net/basiskonto/ https://www.kontoguru.net/basiskonto/#respond Sat, 31 Dec 2022 23:26:10 +0000 https://www.kontoguru.net/?p=3583 Basiskonto

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Basiskonto

Das Basiskonto ist das Konto für Jedermann. Denn laut Zahlungskontengesetz hat jeder Verbraucher das Recht, ein Konto zu führen.

Auch dann, wenn kein fester Wohnsitz vorhanden, die Schufa miserabel ist oder der Aufenthalt in Deutschland nur mit einer Duldung stattfindet.

Jede Bank, die Zahlungskonten anbietet, muss dir daher ein Basiskonto eröffnen. Es funktioniert ähnlich wie ein Girokonto, beschränkt sich jedoch auf die absolut notwendigen Features wie Überweisungen, Lastschriften, Bargeldauszahlungen und Kartenzahlungen mit einer Bankkarte. Allerdings ist die Preisspanne zwischen den einzelnen Banken enorm.

Wir erklären dir hier, wie du das beste Basiskonto für dich findest und du dabei jede Menge Kosten sparen kannst.

Basiskonto Vergleich: 6 Basis-Konten im Überblick (01/2023)

Du möchtest ein Basiskonto eröffnen? Dann solltest du unbedingt einen Kostenvergleich durchführen. Wichtig zu beachten ist vor allem die monatliche Grundpreisgebühr. Zudem bieten nur vereinzelte Banken eine Kreditkarte zum Basiskonto an. Wir haben hier die wichtigsten Anbieter für dich gelistet:

Nr.Bank / AnbieterGrundpreis
pro Monat
Sonstige GebührenEigenschaftenMehr Infos
1.ING Logo
ING
Basiskonto
0,00 €Beleglose Buchungen: 0,00 €
girocard (Debitkarte): 0,00 €
Kreditkarte: nicht möglich
+ Basiskonto auf Guthabenbasis
+ Kontoeröffnung nur schriftlich möglich
+ Nur für Personen ohne Zahlungskontoverbindung bei einer anderen Bank
+ Bargeld abheben an rund 1.200 ING Geldautomaten
+ Bareinzahlungen möglich
+ Kontoführung ist online, telefonisch oder per Brief möglich
+ Dispokredit nicht möglich
2.Consorsbank Logo
Consorsbank
Basiskonto
0,00 €Beleglose Buchungen: per Online-Banking gratis, bei Überweisung per Brief, Fax, Telefon 2,95 € je Auftrag
Girocard (Debitkarte): 1,00 €
VISA Card (Debitkarte): 0,00 €
+ Basiskonto auf Guthabenbasis
+ Nur für Personen ohne Zahlungskontoverbindung bei einer anderen Bank
+ Kostenlos Bargeld abheben möglich
+ Kontaktlos bezahlen
+ Dispokredit nicht möglich
3.comdirect Logo
comdirect
Basiskonto
1,90 €Beleglose Buchungen: Online-Überweisungen gratis, Überweisung per Telefon 4,90 € je Auftrag
girocard (Debitkarte): 0,00 €
Kreditkarte: nicht möglich
+ Basiskonto auf Guthabenbasis
+ Nur für Personen ohne Zahlungskontoverbindung bei einer anderen Bank
+ Kostenlos Bargeld abheben in Deutschland und €-Ländern
+ Bargeldeinzahlungen möglich
+ Dispokredit nicht möglich
4.Deutsche Bank Logo
Deutsche Bank
Basiskonto
6,90 €Beleglose Buchungen: 0,00 €
Deutsche BankCard Service: 0,00 €
Kreditkarte: nicht möglich
+ Basiskonto auf Guthabenbasis
+ Nur für Personen ohne Zahlungskontoverbindung bei einer anderen Bank
+ Kostenlos Bargeld abheben
+ Bargeldeinzahlungen möglich
+ Dispokredit nicht möglich
5.VR-Bank Logo
VR-Bank
Basiskonto
ab ca. 3,00 €Beleglose Buchungen: auf Anfrage
Girocard (Debitkarte): auf Anfrage
Kreditkarte: nicht möglich
+ Basiskonto auf Guthabenbasis
+ Nur für Personen ohne Zahlungskontoverbindung bei einer anderen Bank
+ Kosten und Gebühren unterscheiden sich zwischen den einzelnen VR-Banken
+ Bargeldauszahlung im Inland
+ Bargeldeinzahlung im Inland
+ Dispokredit nicht möglich
6.Sparkasse Logo
Sparkasse
Basiskonto
ca. 2,95 - 9,00 € je nach Sparkasse und Art des Kontos (je nach Filiale gibt es zwei bis drei unterschiedliche Basiskonten zur Auswahl)Beleglose Buchungen: zwischen 0,00 € und 1 € (SB-Terminal, Filiale), Online-Banking immer gratis
Sparkassen-Card (Debitkarte): 12 € p. a., bei manchen im monatlichen Paketpreis enthalten
Kreditkarte: nicht möglich
+ Basiskonto auf Guthabenbasis
+ Nur für Personen ohne Zahlungskontoverbindung bei einer anderen Bank
+ Kosten und Gebühren unterscheiden sich zwischen den einzelnen Sparkasssen
+ Dispokredit nicht möglich
+ Bargeldauszahlung im Inland
+ Bargeldeinzahlung im Inland

Hinweis nach § 18 Abs. 6 Zahlungskontengesetz: Bitte beachte, dass dieser Vergleich keinen kompletten Marktüberblick darstellt.

Basiskonto: Das Wichtigste in Kürze

  • Alle Verbraucher haben in Deutschland Anspruch auf ein Basiskonto.
  • Jede Bank, die Zahlungskonten anbietet, steht gesetzlich in der Pflicht, ein Basiskonto zu eröffnen.
  • Die Bank darf jemanden nur dann ablehnen, wenn die erforderlichen Unterlagen für die Eröffnung nicht vorliegen. Lehnt die Bank den Antrag trotzdem ab, kann man sich an die Bafin wenden, welche die Eröffnung dann anordnet.
  • Bei der Eröffnung von einem Basiskonto findet keine Schufa-Abfrage statt.
  • Das Basiskonto wird auf Guthabenbasis geführt. Es ist nicht möglich, damit ins Minus zu gehen oder einen Verfügungsrahmen festzusetzen.
  • Die monatlichen Gebühren für Basiskonten sind im Vergleich zu normalen Girokonten meistens teurer. Daher lohnt es sich, die Angebote verschiedener Kreditinstitute zu vergleichen.
  • Es ist kein fester Wohnsitz erforderlich. Das bedeutet, dass Wohnungs- und Obdachlose ebenso ein Basiskonto eröffnen können.

Inhaltsverzeichnis: Basiskonto 2022

 

Basiskonto: Die wichtigsten Grundlagen einfach erklärt

Was ist ein Basiskonto?

Das Basiskonto ist ein Konto für Jedermann und wurde nach dem Zahlungskontengesetz eingerichtet, um jedem Menschen in Deutschland ein eigenes Bankkonto zu ermöglichen.

Per Definition ermöglicht das Basiskonto jedem Verbraucher, grundlegende Banking Funktionen zu nutzen. Das sind Zahlungen und Abhebungen sowie Einzahlungen mit einer Bankkarte, Überweisungen, Lastschriften und Daueraufträge sowie Online-Banking.

Falls du des Öfteren Kleingeld einzahlen möchtest, solltest du die dafür anfallenden Gebühren beachten. Während der Vorgang bei manchen Banken kostenlos ist, berechnen andere bis zu 7,50 Euro je Bareinzahlung.

Eine EC-Karte, eine Kreditkarte oder eine Prepaid-Kreditkarte darfst du dir bei dieser schlanken Variante nicht erhoffen.

Du kannst das Basiskonto auch nicht überziehen, da kein Dispo nicht eingerichtet wird. Das bedeutet, dass du mit der Zahlungskarte nur Zahlungen tätigen kannst, die dein Guthaben nicht überschreiten.

Ein Basiskonto kann nicht als Zweitkonto eröffnet werden, wenn du bereits ein bestehendes Girokonto hast. Als alleiniges Konto oder zusammen mit dem Partner als Gemeinschaftskonto ist eine Eröffnung jedoch möglich.

Möchtest du trotz bestehendem Konto ein Bürgerkonto eröffnen, dann musst du die alte Bankverbindung erst kündigen. Eröffnen darf dieses Konto jeder, der dauerhaft in Deutschland lebt – auch mit Duldung oder ohne festen Wohnsitz.

Gut zu wissen: Du kannst auf einem Basiskonto sowohl dein Entgelt erhalten, als auch damit Überweisungen tätigen und am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilnehmen.

Wo kann ich ein Basiskonto eröffnen?

Du kannst bei jeder Bank, die ein Zahlungskonto (Girokonto) für Privatkunden anbietet, ein Basiskonto eröffnen.

Die Bank ist laut Gesetz dazu verpflichtet, jedem Kunden die Möglichkeit der Führung eines Basiskontos zu geben. Allerdings darf die Privatperson kein Girokonto bei einer anderen Bank haben. Das ermöglicht dir eine relativ große Auswahl bei der Entscheidung für eine bestimmte Bank.

Du kannst das Basiskonto eröffnen bei:

  • Sparkassen
  • Volksbanken-Raiffeisenbanken
  • Genossenschaftsbanken
  • Geschäftsbanken
  • Online-Banken

Gut zu wissen: Ein Zahlungskonto ist ein Konto, auf dem Geld einzahlen und Geld abheben möglich ist und von dem Kartenzahlungen, Lastschriften und Überweisungen gemacht werden können.

Was ist der Unterschied zwischen einem Girokonto und einem Basiskonto?

Laut Gesetz müsste das Basiskonto im Prinzip ein Girokonto für Jedermann sein, doch die Praxis zeigt große Unterschiede. Bei einem Basiskonto sind die Leistungen im Gegensatz zum normalen Girokonto deutlich begrenzt.

Sie setzen sich zusammen aus:

  • einer Bankkarte, die Barabhebungen und Einzahlungen an Geldautomaten ermöglicht
  • Möglichkeit der Kartenzahlung im stationären Handel und im Internet
  • Ausführen von Überweisungen
  • Einrichten von Lastschriften
  • Einrichten von Daueraufträgen

Wie du anhand dieser Liste siehst, sind die Basisfunktionen eines Girokontos gegeben. Bei einigen Banken bekommst du ein Basiskonto mit Girokarte. Damit ist bargeldloses Zahlen problemlos machbar.

Den Erhalt einer Kreditkarte, eines Dispokredits sowie komplexere Bankdienstleistungen sind bei einem Basiskonto nicht möglich. So kann die Bank beispielsweise Schecks entgegennehmen, muss es jedoch nicht.

Während du von einem Girokonto Überweisungen im SEPA-Raum problemlos tätigen kannst, ist das bei einem Bürger Konto nicht automatisch der Fall.

Was das Basis-Girokonto letztendlich für Leistungen beinhaltet, ist auch von Bank zu Bank unterschiedlich. Einige ermöglichen es, das Basiskonto als Gemeinschaftskonto zu führen, andere lassen nur einen Kontoinhaber zu.

Damit du siehst, wo du das beste Girokonto auf Guthabenbasis zu erwarten hast, haben wir dir unsere Tabelle entsprechend aufbereitet. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Angebote der einzelnen Banken zu vergleichen.

Tipp: Solltest du dein Basiskonto irgendwann kündigen und zu einem normalen Konto wechseln wollen, kann sich ein Girokonto mit Prämie lohnen. Manche Banken zahlen Neukunden einen Bonus von bis zu 200 Euro.

Wer hat Anspruch auf ein Basiskonto?

Seit der Einführung des Zahlungskontengesetzes hat jeder Mensch, der sich legal in Deutschland und der Europäischen Union (EU) aufhält, das Recht auf ein eigenes Bankkonto. Ein eigenes Girokonto darf daher weder am Einkommen noch am Wohnsitz scheitern.

Wer gerade einen Asylantrag gestellt hat oder geduldet ist, weil eine Abschiebung aus juristischen oder tatsächlichen Gründen nicht möglich ist, darf ebenfalls ein Basis-Konto eröffnen.

Ein Bankkonto für Jeden bedeutet, dass die folgenden Personen eine Bankverbindung eröffnen können:

  • Sozial Schwache
  • Menschen in Insolvenz
  • Asylsuchende und Geflüchtete
  • Geduldete
  • Wohnsitzlose

Eine Wohnsitzanmeldung gemäß Meldegesetz ist beim Konto für Jedermann nicht erforderlich. Die Meldebestätigung muss nicht vorgelegt werden. Es reicht, eine Anschrift anzugeben. Die kann auch von Freunden oder Angehörigen sein. Es muss lediglich die postalische Erreichbarkeit des Bankkunden gewährleistet sein.

Hinweis: Ansprüche auf ein Basis-Girokonto gibt es nur für private Zwecke. Wer ein Geschäftskonto eröffnen möchte, muss einen anderen Weg gehen. Infrage kommt dann ein Konto bei einer Direktbank, bei einem Fintech oder die Lösung einer Prepaid Kreditkarte mit Kontofunktion.

Gut zu wissen: Wenn du eine Zahlungsanweisung zur Verrechnung erhältst, brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Du benötigst kein eigenes Girokonto, um das Bargeld zu empfangen. Du kannst das Geld bei der Deutschen Post bar auszahlen lassen.

Was kostet ein Basiskonto?

Wenn dein monatliches Budget knapp ist, wirst du darauf achten, dass die Kosten für das Basiskonto nicht zu hoch ausfallen.

Wie unsere Stichprobe ergeben hat, ist die Spanne bei den Gebühren sehr groß. Bei einigen Banken zahlst du gar nichts für das Bürgerkonto, andere verlangen 100 Euro und mehr im Jahr alleine für die Kontoführungsgebühren.

Nach dem aktuellen Urteil des BGH, das in seiner Urteilsbegründung von „angemessenen Kosten“ für ein Basiskonto sprach, ist es ohnehin fraglich, wie lange sich diese hohen Preise noch halten.

Bei einem Basiskonto können Kosten entstehen für:

  • die monatlichen Grundgebühren
  • Gebühren für Überweisungen und Daueraufträge
  • Bargeldbezug an Automaten
  • Ausgabe einer Girocard

Der größte Posten sind die Kontoführungsgebühren. Rein statistisch kostet das Basiskonto durchschnittlich 4,88 Euro im Monat. Wenn du des Öfteren Sofortüberweisungen abwickelst, empfiehlt es sich, die anfallenden Gebühren ebenso nicht außer Acht zu lassen.

Vergleiche die Angebote der verschiedenen Banken gut und überlege, ob sich ein kostenloses Jedermann-Konto für dich eher lohnt. Zwar fallen in der Regel meistens Gebühren pro Überweisung an, aber wenn du nur wenige im Monat tätigst, lohnt sich ein gebührenfreies Basiskonto allemal.

Hinweis: Wenn du mehrmals im Monat Bareinzahlungen tätigen musst, dann solltest du dir die Konditionen hierfür unbedingt genauer anschauen und vergleichen. Es kann von Vorteil sein, ein Basiskonto mit einer monatlichen Bankgebühr zu wählen, welches kostenlose Bargeldeinzahlungen im Paket inklusive hat.

Hinweis: Mit einem Basiskonto kannst du genauso wie beim normalen Girokonto auch am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilnehmen.

Basiskonto kostenlos: Gibt es das wirklich?

Laut Gesetz ist das Basiskonto ein Bankkonto für alle. Das bedeutet jedoch nicht, dass es gratis ist. In den meisten Fällen verlangen die Banken Kontoführungsgebühren. Es können sogar weitere Gebühren bei Überweisungen anfallen.

Allerdings bieten einige Direktbanken ein kostenloses Basiskonto an. Gebührenfrei bedeutet, dass keine Kontoführungsgebühren anfallen. Beachte dabei, dass du dann jedoch nur online Zugang zum Bankkonto hast, weil Direktbanken keine Filialen haben.

Ob der Bargeldbezug am Automaten kostenfrei ist, hängt davon ab, ob die Onlinebank mit einem Verbund kooperiert, eigene Geldautomaten hat oder den Bargeldbezug im Supermarkt ermöglicht.

In der Regel gibt es für den Verbraucher jedoch kostenfreie Lösungen. Eine Kostenfalle lauert bei den Überweisungen. Überweisungen sind nur gratis, wenn sie online durchgeführt werden. Für eine telefonische Überweisung fallen Gebühren an.

Hinweis: Achte bei den Direktbanken auch auf eventuelle Konto-Nebenkosten. Nicht alles, was gratis erscheint, ist wirklich bedingungslos kostenlos. Daher solltest du vor dem Girokonto wechseln, die Konditionen gut durchlesen und mit anderen Angeboten vergleichen.

Hinweis: Eine beleghafte Buchung ist auch bei einem Basiskonto möglich. Allerdings fallen für beleghafte Überweisungen zusätzliche Gebühren an.

Ist ein Basiskonto pfändbar?

Auch von einem Basis Konto ist es Gläubigern möglich, ihre Forderungen einzuziehen. Besteht diese Gefahr, sollte gleich bei der Kontoeröffnung der Antrag auf ein P-Konto geführt werden.

Allerdings darf jeder nur ein P-Konto führen. Gibt es zum Beispiel noch ein P-Konto als Gemeinschaftskonto, muss hier der Pfändungsschutz aufgehoben werden, wenn das Jedermannkonto pfändungssicher sein soll.

Der Pfändungsschutz gewährleistet eine gewisse Grundsicherheit. Besteht bereits ein solches Girokonto, gibt es für die Banken keinen Grund, der Eröffnung eines Basiskonto zuzustimmen.

Es gibt allerdings eine Ausnahme: Ist das bestehende Pfändungsschutzkonto nur eingeschränkt nutzbar, weil die Bank zum Beispiel eigene Forderungen zusätzlich verrechnet, muss ein anderes Geldinstitut ein Basiskonto eröffnen.

Wichtig: Wen du das bisherige P-Konto gekündigt hast und jetzt ein Guthabenkonto eröffnen möchtest, dann musst du der Bank das Kündigungsschreiben und einen Beleg für den Versand vorlegen. Dafür reicht beispielsweise der Rückschein bei einem Einschreiben aus. Die Bank muss innerhalb von zehn Tagen das Bürgerkonto eröffnen. Bei negativen Schufaeinträgen bietet sich die Eröffnung von einem Girokonto ohne Schufa an.

Basiskonto ohne Schufa – findet wirklich keine Abfrage statt?

Eine schlechte Schufa kann bei der Kontoeröffnung große Probleme bereiten. Die gibt es bei einem Basiskonto nicht. Das bedeutet, du musst dir um deine Schufa-Einträge keine Gedanken machen. Denn auch bei schlechter Bonität darf der Antrag auf Kontoeröffnung nicht abgelehnt werden.

Während die Bank bei einem regulären Girokonto immer eine Abfrage bei der Schufa startet, findet diese beim Jedermannkonto gar nicht erst statt. Das hat noch einen weiteren Vorteil. Denn jede Anfrage bei der Schufa, sei es eine Kontoeröffnung oder eine Kreditkarte, hat zunächst einen nachteiligen Einfluss auf die Bonität und wirkt sich am Anfang auf den Schufa-Score aus.

Da die Abfrage bei der Auskunftei nicht stattfindet, ist das Basiskonto für dich auch dann eine interessante Lösung, wenn du nicht möchtest, dass deine Bonität weiter nach unten geht.

Ein Basiskonto kann aus diesem Grund auch ein smartes Tool für Finanzmanagement sein, um nach und nach die eigene Bonität wieder zu erhöhen.

Gut zu wissen: Du hast zu Hause noch Traveller Checks herumliegen? Diese gibt es hierzulande zwar seit 2015 nicht mehr zu kaufen, aber sie behalten trotzdem dauerhaft ihre Gültigkeit. Du kannst sie gegen Bargeld eintauschen oder sie im Urlaub als Bargeldalternative nutzen.

Basiskonto in P-Konto umwandeln: Ist das möglich?

Trotz laufender Pfändung ist es natürlich möglich, das Basiskonto als P-Konto zu führen. Am besten wird der Antrag gleich bei der Kontoeröffnung gestellt. Droht eine Pfändung, ist es natürlich auch machbar, die Umwandlung zu einem späteren Zeitpunkt in die Wege zu leiten.

Du kannst sicher sein, dass bei einem Basiskonto der Pfändungsschutz greift. Gepfändet werden darf nur bis zum Selbstbehalt. Dieser beträgt pro Person 1.252,64 Euro. Bei einem Gemeinschaftskonto gilt ein entsprechend höherer Selbstbehalt.

Wichtig: Die Umwandlung in ein P-Konto ist nur möglich, wenn du nicht bereits bei einer anderen Bank ein Pfändungsschutzkonto führst.

Anspruch auf ein Konto: Hat jeder das Recht auf ein Bankkonto?

Es gibt keine gesetzliche Pflicht, die besagt, dass jeder über ein Girokonto verfügen muss. Im Alltag geht es jedoch nicht ohne Bankkonto. Ohne Konto ist kein Gehaltseingang, keine Zahlung der Miete sowie das Einrichten von Daueraufträgen für Telefon, Strom und Versicherungen möglich. Wer kein Konto hat, kommt schnell an seine Grenzen.

In der Vergangenheit kam es allerdings immer wieder vor, dass Verbrauchern mit schlechter Bonität oder Arbeitslosen ein Bankkonto verweigert wurde. 2016 wurde das Recht auf ein Basiskonto für alle eingeführt.

Mit dem Zahlungskontengesetz wurde das Girokonto für alle ab 2016 Wirklichkeit. Das bedeutet, die Bank darf dir ein Basiskonto nicht verweigern, sofern du nicht bei einem anderen Institut bereits ein Konto hast.

Übrigens ist ein fester Job nicht die Voraussetzung für ein Girokonto. Auch Arbeitslose erhalten ein Konto. Studenten müssen nicht auf das Basiskonto zurückgreifen, da es ein spezielles Studentenkonto bei vielen Banken gibt.

Das gilt auch für Kinder und Jugendliche – das Kinderkonto gibt es schon ab sieben Jahren.

Tipp: Entscheide dich nach Möglichkeit für ein Onlinekonto. Das gibt es auch bei Filialbanken. Allerdings treiben die Dienstleistungen in der Filiale die Gebühren nach oben. Mit Internetbanking kannst du daher bares Geld sparen.

Basiskonto Gesetz: Das ist die Rechtslage

Ein eigenes Girokonto war eine lange Zeit für viele Menschen in Deutschland keine Selbstverständlichkeit. 2016 wurde mit der Einführung des Zahlungskontengesetzes die Rechtsgrundlage geschaffen, dass Verbraucher einen Basiskonto-Vertrag abschließen können, sofern bei keiner anderen Bank ein Konto besteht.

Einige Banken, darunter die Deutsche Bank, nahmen das zum Anlass, die Kontoführungsgebühren relativ hoch anzusetzen für gleichzeitig weniger Leistungen als bei einem regulären Girokonto.

Die Politik der Deutschen Bank gefiel dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) jedoch nicht. Der Fall ging bis vor den Bundesgerichtshof. Dieser begründete in seinem Gerichtsurteil vom 30. Juni 2020 (Az. XI ZR 119/19), dass 8,99 Euro für ein Basiskonto auf keinen Fall angemessen seien.

Der Gesetzgeber fordert angemessene Preise für das Jedermann-Konto. Eine Obergrenze nannten die Richter trotzdem nicht. Auch das Zahlungskontengesetz bleibt vage. Hier heißt es in § 41 Abs. 2 ZKG lediglich, dass die marktüblichen Entgelte sowie das Nutzerverhalten zu berücksichtigen sind.

Das heißt auch, dass die Banken den Mehraufwand, den die Verwaltung eines Basiskontos mit sich bringt, nicht einfach auf die Kunden umlegen dürfen.

Basiskonto eröffnen: Die Eröffnung eines Basis-Kontos

Wo kann man ein Basiskonto eröffnen?

Am Basiskonto kommt im Prinzip keine Bank vorbei – wobei du manchmal auf den Webseiten der Geldinstitute etwas länger suchen musst, bis du Informationen findest. Ausgenommen von der Pflicht sind lediglich einige Banken, die keine Zahlungskonten in ihrem Portfolio haben – zum Beispiel die Landesbanken.

Wenn du dir den Basiskonto Vergleich anschaust, wirst du feststellen, dass sowohl Filialbanken als auch Direktbanken dieses Kontomodell anmelden. Meist kannst du das Jedermannkonto bequem im Internet eröffnen.

Um das Basiskonto online zu eröffnen, benötigst du den Personalausweis, musst ein Formular ausfüllen und das Videoident Verfahren für die Legitimation durchlaufen. Du kannst auch im Ausland das Basiskonto eröffnen, wenn du das Konto im Netz beantragen möchtest.

Alternativ legitimierst du dich mit dem Postident-Coupon in einer Filiale der Post – während du das Basiskonto online sofort eröffnen kannst, musst du auf diesem Weg mehr Zeit einplanen und den Postweg einkalkulieren.

Bei einigen Banken kannst du zwar ein reguläres Girokonto im Internet eröffnen, doch für das Basiskonto musst du laut Bedingungen zwingend den Weg in die Filiale machen – schaue daher genau auf der Homepage nach, ob die Kontoeröffnung auch online funktioniert.

In diesem Fall brauchst du nur dein Smartphone, um dich per Video-Ident-Verfahren zu legitimieren. Natürlich kannst du dich auch direkt für den Weg in eine Filiale entscheiden. Du bekommst dort ein Formular für den Antrag auf ein Basiskonto und identifizierst dich mit deinen Ausweispapieren.

Beachte, dass der Antrag auf Deutsch gestellt werden muss. Übersetzungen sind nicht vorhanden. Wenn du in der deutschen Sprache nicht sicher bist, solltest du für den Antrag auf ein Basiskonto einen Übersetzer mitbringen.

Ist die Bank verpflichtet, ein Basiskonto zu eröffnen?

Jede Bank, ob Filialbank oder Direktbank, muss per Gesetz ein Basiskonto für Bankkunden anbieten. Das gilt nicht nur für Privatbanken, sondern auch für Sparkassen, Volksbanken-Raiffeisenbanken und die Sparda Bank.

Folgende Banken sind jedoch von der Pflicht ausgenommen:

  • Bürgschaftsbanken
  • Depotbanken
  • Teilzahlungsinstitute
  • Förderbanken der Länder
  • Förderbanken des Bundes
  • kirchliche Banken

Gut zu wissen: Welches das beste Girokonto für dich ist, lässt sich pauschal nicht sagen, da es von unterschiedlichen Faktoren (Konditionen, SB-Automaten vor Ort etc.) abhängt.

Kann ich ein Basiskonto ohne Wohnsitz eröffnen?

Wie schon der Name Jedermannkonto sagt: An das Basiskonto sind nur sehr wenige Bedingungen geknüpft. Ein fester Wohnsitz gehört nicht dazu. Damit können auch Obdachlose über ein Bankkonto verfügen.

Eine Meldebestätigung muss die Bank nicht sehen. Allerdings wird eine Adresse für die Postzustellung benötigt. Die kann auch bei Freunden, Bekannten oder in einer Unterkunft sein.

Achtung: Wenn dein Konto nicht ausreichend gedeckt und kein SB-Automat vor Ort ist, kannst du Bargeld am Schalter einzahlen. Beachte, dass bei der Bareinzahlung auf ein fremdes Konto hohe Gebühren anfallen.

Online Basiskonto: das gilt es zu beachten

Onlinebanking wird klassisch von einem Computer aus betrieben, doch der ist heute gar nicht mehr notwendig. Du brauchst lediglich ein Smartphone, um das Basiskonto zu eröffnen und zu führen – einige wenige Banken eröffnen das Jedermannkonto ausschließlich in der Filiale, auch dann, wenn es nur online geführt wird.

Die Informationen zur Kontoeröffnung findest du auf der Infoseite des Angebotes. Hat das Smartphone eine Kamera, kann gleich das Videoident Verfahren für die Kontoeröffnung gewählt werden. Dann brauchst du nur noch den Personalausweis oder den Reisepass inklusive einer Meldebestätigung.

Selbstverständlich kannst du das Formular für die Kontoeröffnung auch herunterladen und dich mit dem POSTIDENT Coupon in einer Postfiliale legitimieren. Während die Eröffnung des Online-Bürgerkontos mit VideoIden-Verfahren sofort stattfinden kann, musst du bei der Legitimierung in der Postfiliale ein paar Tage Bearbeitungszeit einkalkulieren.

Das neu eröffnete Girokonto führst du online am Laptop/PC oder in der Banking-App.

Du kannst:

  • deinen Kontostand sehen
  • Überweisungen machen und Vorlagen speichern
  • Lastschriften und Daueraufträge einrichten
  • deine Karte bei Verlust sperren und Ersatz bestellen

Ein Onlinekonto ist meistens zu bevorzugen, denn die Kontoführungsgebühren sind moderater als bei den Filialbanken. Es lassen sich bis zu fünf Euro an Grundgebühren sparen.

Die Banking-Apps sind leicht zu bedienen und stehen kostenlos im Internet zum Download zur Verfügung. Du meldest dich mit einer PIN, deinem Fingerabdruck (Touch ID) oder per Gesichtserkennung (Face ID) an. So wird sichergestellt, dass niemand sonst Zugriff auf dein Konto bekommt. Als TAN-Verfahren stehen dir unterschiedliche Möglichkeiten wie smsTAN, pushTAN oder chipTAN zur Verfügung.

Wichtig zu wissen ist, dass bei einem Basiskonto bei einer Direktbank am Service gespart wird. Nur dadurch können die günstigen oder sogar kostenlosen Girokonten garantiert werden. Bei Fragen, Problemen oder Anliegen sprichst du entweder mit der Bank im Chat oder am Telefon. Dienstleistungen wie in der Filiale darfst du nicht erwarten.

Eine Herausforderung kann bei einer Direktbank der kostenlose Bargeldbezug werden. Denn eigene Automaten existieren nur in seltenen Fällen. Das lösen die Banken ganz unterschiedlich.

Kostenlos Bargeld abheben kann möglich sein bei:

  • den Automaten von Partnerbanken
  • bei Handelspartnern im Einzelhandel
  • an Tankstellen

Die Bareinzahlung ist eine noch größere Herausforderung. Denn hier bist du auf einen Automaten mit Einzahlungsfunktion angewiesen.

Achte daher bei der Auswahl deines Basiskontos darauf, dass deine Bank diesen Service unproblematisch anbietet.

Wichtiger Hinweis: Manche Banken limitieren die Anzahl der kostenlosen Bargeldeinzahlungen. Kalkuliere daher vor der Entscheidung, wie oft du Geld einzahlen musst und wähle auch unter diesem Gesichtspunkt dein Basiskonto aus!

Bestes Basiskonto: Wo gibt es das?

Das Basiskonto ist ein solides Produkt, das im Gegensatz zu anderen Girokonten nicht durch Features erweiterbar ist.

Das Jedermannkonto erfüllt daher nur die grundlegenden Funktionen wie die Einzahlung und Auszahlung von Bargeld, die Zahlungsvorgänge mit einer Bankkarte sowie das Durchführen von Überweisungen und Lastschriften.

Gut zu wissen: Die Banken haben keine Verpflichtung, bei einem Basiskonto einen Kreditrahmen einzurichten. Daher wird ein Dispokredit nicht gewährt.

Unabhängig von der Wahl der Bank ist es möglich, das Basiskonto direkt bei der Eröffnung in ein Pfändungsschutzkonto umzuwandeln. Mit einem P-Konto bleibt das Guthaben bis zur Höhe des gesetzlichen Grundfreibetrags von 1.252,64 Euro grundsätzlich verschont.

Grundsätzlich stehen bei einem Basiskonto die Kosten im Vordergrund. Die meisten Banken legen andere Gebühren an als bei einem regulären Girokonto oder Gemeinschaftskonto.

Sprich: Das Basiskonto bietet weniger Leistung, ist aber teurer. Daher spielen die Kontoführungsgebühren eine wichtige Rolle bei der Beurteilung des besten Basiskontos.

Einige Banken langen bei den Gebühren nämlich ordentlich zu. Laut einer Erhebung des Magazins Finanztest aus dem Jahr 2017 hat ein Basiskonto bis zu 100 Euro jährlich an Gebühren gekostet. Inzwischen können laut der Stiftung Warentest sogar mehr als 200 Euro im Jahr (Stand 12/2021) anfallen.

Klar ist dabei: Wenn du dich für eine Direktbank entscheidest, kannst du Kosten sparen. Denn am teuersten war das Basis-Konto im Test bei einigen Regionalbanken, darunter die Volksbanken.

Das Girokonto für alle wird tatsächlich von einigen Direktbanken kostenlos angeboten. Hier solltest du jedoch nicht nur auf die Kontoführungsgebühren schauen – auch der gratis Bargeldbezug muss möglich sein.

Zahlst du regelmäßig Geld auf dein Konto ein, muss auch eine kostenlose Einzahlungsmöglichkeit gegeben sein. Daneben ist der Ablauf des Bankings insgesamt wichtig. Schaue dir daher an, wie nutzerfreundlich Onlinebanking und die App sind.

Basiskonto für verschiedene Gruppen – was zu beachten ist

Je nachdem, welcher Personengruppe du angehörst, sind gewisse Dinge bei der Kontoeröffnung und der Auswahl des Kontos für Jedermann zu beachten.

Wichtig zu wissen ist, dass der Antragssteller bei der Eröffnung eines Basiskontos mindestens 18 Jahre alt sein muss.

Basiskonto für Flüchtlinge und Asylbewerber

Einfach bei einer Direktbank ein tolles Angebot für ein Basiskonto nutzen? Für Flüchtlinge, Asylbewerber und Geduldete ist das in der Praxis nicht immer problemlos möglich.

Grundsätzlich muss die Bank vorgelegte Unterlagen wie

  • Ankunftsnachweis
  • Duldungsbescheid
  • Flüchtlingspass
  • andere Dokumente zum Aufenthaltsstatus

anerkennen. Wird dann jedoch das Videoident-Verfahren für ein Online Jedermann Konto gewählt, scheitert die Kontoeröffnung an den Richtlinien der BaFin. Die schreibt vor, dass ein Ausweisdokument mit holografischen Bildern in die Kamera gehalten werden muss.

Wer keinen Pass hat oder aus einem Land stammt, dessen Ausweispapiere diese Merkmale nicht aufweisen, kann an diesem Verfahren nicht teilnehmen. Das kann auch auf der Post passieren, wenn das Postident-Verfahren gewählt wird.

Einige Filialen akzeptieren diese Dokumente, andere weigern sich. Meistens bleibt nur der Weg, das Bankkonto bei einer Filialbank zu eröffnen. Denn durch die mangelnde Akzeptanz der vorhandenen Unterlagen sind die günstigen Direktbanken keine Option.

Basiskonto für Ausländer

EU-Ausländer und Drittstaatsangehörige mit einer gültigen Aufenthaltsgenehmigung dürften bei der Kontoeröffnung wenig Schwierigkeiten erwarten, sofern alle Dokumente vorgelegt werden.

Die Bank benötigt den Personalausweis oder Reisepass sowie in diesem Fall eine gültige Meldebescheinigung. Die Kontoeröffnung ist damit bei Filial- und Direktbanken möglich.

Basiskonto für Selbstständige

Ob Mindestgeldeingang oder hoher Geldeingang als Bedingung für erlassene Kontoführungsgebühren – nicht immer dürfen Selbständige von den günstigen Konditionen für ein Girokonto profitieren.

Vom Basiskonto werden sie allerdings nicht ausgeschlossen. Dieses Recht hat jeder, der sich legal in Deutschland aufhält. Beim Basiskonto gilt: gleiches Recht für alle.

Allerdings sollten Selbstständige für ihre Tätigkeit ein Geschäftskonto nutzen. Die meisten Banken akzeptieren ein Basiskonto für Selbstständige nur für private Zwecke. Für einen noch besseren Überblick ist ein Mehrkontenmodell zu empfehlen.

Wer ein GbR-Konto oder GmbH-Konto eröffnen möchte, muss einen Gesellschaftsvertrag vorlegen.

Die Bank verweigert das Basiskonto - das solltest du jetzt tun

Das Bankkonto für jeden? Das denkst du nicht mehr, wenn dir die Eröffnung des Guthabenkontos verweigert wurde.

Wenn keine der Gründe, die wir im nächsten Abschnitt nennen, vorliegen, hast du nun drei Möglichkeiten, etwas zu unternehmen:

  • 1. Verwaltungsverfahren bei der BaFin beantragen: Um doch noch an das Basiskonto zu kommen, empfiehlt es sich, bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ein Verwaltungsverfahren zu beantragen. Das ist günstig und läuft unseren Erfahrungen nach effektiv ab. Am besten per Einschreiben. Bist du im Recht, ordnet die BaFin die Kontoeröffnung an.
  • 2. Ombudsmann: Sinnvoll kann es ebenfalls sein, den Ombudsmann des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) um Hilfe zu bitten.
  • 3. Klage: Möglich, aber langwierig und teuer wäre eine Klage vor einem Zivilgericht.

Tipp: Wenn du der Meinung bist, dass die Bank im Unrecht ist, solltest du erst prüfen, ob nicht ein wichtiger Ablehnungsgrund vorliegt. Falls nicht, musst du abwägen, ob es nicht praktischer sein kann, aus dem Girokonto Vergleich ein anderes Basiskonto auszusuchen und dort dein Konto zu eröffnen.

Gut zu wissen: Die Bank muss schriftlich erklären, warum sie die Kontoeröffnung ablehnt und dich über deine Rechte informieren. Das Formular für einen Überprüfungsantrag bei der BaFin muss beigefügt werden – so schreibt es das Gesetz vor. Die Ablehnung muss innerhalb von zehn Tagen erklärt werden.

Ablehnungsgründe für ein Basiskonto

Die Bank hat die Eröffnung eines Basiskontos abgelehnt? Die Ablehnung kann folgende Gründe haben:

  • Die Identität des Kontoinhabers konnte nicht ordnungsgemäß nachgewiesen werden – das ist der Fall, wenn ein Ausweisdokument fehlt.
  • Es wird bereits bei einer anderen Bank in Deutschland ein Basiskonto geführt.
  • In den letzten drei Jahren wurde der Kunde wegen einer vorsätzlichen Straftat gegen die Bank, einen Mitarbeiter oder einen anderen Kunden verurteilt.
  • Es wird bereits ein Bürgerkonto bei dieser Bank geführt.
  • Die Bank hat den Kontovertrag wegen der Nutzung zu illegalen Zwecken oder aufgrund von Zahlungsverzug nachweislich und berechtigt gekündigt.
  • Der Antragsteller hat gegen die allgemeinen Sorgfaltspflichten, die im Geldwäschegesetz und im Kreditwesengesetz niedergelegt sind, verstoßen.

Tipp: Sollte die Bank deiner Wahl den Antrag auf die Eröffnung eines Basiskontos ablehnen, nutze dein Antragsrecht und wende dich an die Bafin. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht wird die Eröffnung anordnen. Das geht aber nur, wenn die Voraussetzungen für die Eröffnung vorliegen.

Kündigung des Basiskontos: So kann man das Basiskonto kündigen

Du hast jederzeit das Recht, dein Basiskonto zu kündigen. Manchmal sind Kündigungsfristen zu beachten – die Einzelheiten findest du in den AGB.

So gehst du bei der Kontokündigung vor:

  • 1. Kündige immer schriftlich – einige Onlinebanken erlauben es dir auch, in deinem Bankingportal zu kündigen.
  • 2. Nenne den Termin, zu dem du die Kontolöschung wünschst.
  • 3. Gebe deine neue Bankverbindung an, damit man dir Restguthaben überweisen kann.
  • 4. Unterschreibe diesen Brief und sende ihn per Einschreiben, damit du einen Nachweis hast. Du kannst die Kündigung auch in der Bank abgeben. Alternativ kannst du die Kündigung über einen digitalen Kündigungsservice wie aboalarm veranlassen.

Wann kann ein Basiskonto gekündigt werden?

Die Bank kann das Basiskonto kündigen, wenn du länger als drei Monate die Kontoführungsgebühren nicht bezahlt oder Rückstände von 100 Euro hast und zu erwarten ist, dass du weiterhin nicht zahlst.

Auch bei einer Straftat gegen die Bank, ihren Mitarbeitern oder einen Kunden wird das Konto aufgelöst. Solltest du das Jedermann-Konto für illegale Zwecke nutzen oder falsche Angaben zu deiner Person gemacht haben, ist ebenfalls Schluss.

Weitere Kündigungsgründe sind:

  • Du hast das Konto 24 Monate nicht mehr genutzt
  • Du führst bei einer anderen Bank ein reguläres Girokonto
  • Es wurde bei einer anderen Bank ein anderes Basiskonto eröffnet
  • Du hast eine Änderung der AGB gemäß § 675g BGB abgelehnt

Gut zu wissen: Ein Basiskonto darf aufgrund niedriger Einkünfte, mangelnder Bonität oder schlechter Schufa nicht gekündigt werden.

Basiskontos in Österreich und Schweiz

Gibt es das Basiskonto auch in Österreich und in der Schweiz? Wir haben uns für dich umgeschaut:

Österreich

Auch in Österreich hat jeder, der sich legal im Land aufhält, seit 2016 das Recht auf ein Basiskonto. Überzogen werden kann es nicht, aber Einzahlungen, Abhebungen, Überweisungen innerhalb der EU und Online-Zahlungen sind damit möglich.

Schweiz

In der Schweiz kommt der Postbank die Grundversorgung zu. Dort wird ein Jedermann Konto angeboten. Dabei handelt es sich um ein Sparkonto, das wie ein Girokonto genutzt wird.

Die Kontoführungsgebühren variieren. Je nach Bank kostet ein Basiskonto bis zu 25 Schweizer Franken (CHF) im Monat. Dafür sind jährlich bis zu zehn Überweisungen im Preis inbegriffen. Auch Ausländer können ein Basiskonto eröffnen.

Fazit: Jeder hat Anspruch auf ein Basiskonto

Das Basiskonto ist nicht das perfekte Konto. Oft sind die Gebühren zu hoch und der Leistungsumfang ist beschränkt.

Dafür hat jeder einen Anspruch auf Abschluss eines Basiskontovertrags. Viele Menschen können mit dem Jedermann-Konto wieder in geordnete finanzielle Verhältnisse zurückfinden. Obdachlose und Flüchtlinge haben damit die Möglichkeit, wieder in der Gesellschaft anzukommen.

Argumente für das Basiskonto sind weiterhin, dass es sich um eine Art reduziertes Girokonto ohne Schufa handelt und auch ein fester Wohnsitz nicht erforderlich ist.

Neben diesen Vorteilen kann das Basiskonto jedoch vergleichsweise hohe Kosten verursachen. Es empfiehlt sich daher unbedingt, einen Kontovergleich durchzuführen und die Preise zu vergleichen.

Die Bank darf das Basiskonto kündigen, wenn es über 24 Monate nicht benutzt wurde. Dasselbe gilt, wenn die Kontoführungsgebühren über einen längeren Zeitraum nicht bezahlt wurden und es absehbar ist, dass der Betrag nicht ausgeglichen wird.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wer darf ein Basiskonto eröffnen?

Jeder Verbraucher, der legal in der Europäischen Union ansässig ist, kann ein Basiskonto eröffnen. Das bedeutet, dass auch Obdachlose, Menschen ohne Wohnsitz und Asylsuchende ein solches Konto führen dürfen. Dasselbe gilt für Geduldete. Es muss kein fester Wohnsitz vorhanden sein.

Wie viele Basiskonten darf ich haben?

Für das Basiskonto gelten besondere Schutzvorschriften. Das bedeutet, dass die Bank keinen Kunden grundlos ablehnen kann. Jedem Bürger steht ein Basiskonto zu. Anders als bei Girokonten darf er ausschließlich eines führen.

Ist das Basiskonto kostenlos?

In den meisten Fällen fallen für die Nutzung eines Basiskontos monatliche Gebühren an. Um Geld zu sparen, bietet sich die Eröffnung bei einer Direktbank an. Ein Basiskonto gibt es bei der Direktbank oft kostenlos. Jedoch kann der Bargeldbezug Kosten mit sich ziehen.

Kann das Basiskonto gepfändet werden?

Ja, auch ein Basiskonto kann gepfändet werden. Du kannst es aber jederzeit (auch bei der Antragsstellung) in ein P-Konto umwandeln. Allerdings darfst du nur ein Pfändungsschutzkonto führen und kein weiteres bei einer anderen Bank haben. Der Grundfreibetrag liegt aktuell bei 1.252,64 Euro.

Kann ich trotz negativer Schufa ein Basiskonto eröffnen?

Ja, das ist kein Problem. Banken stellen bei der Eröffnung von einem Basiskonto keine Anfrage bei der Schufa. Du brauchst dir also keine Sorgen zu machen, dass dein Antrag diesbezüglich abgelehnt werden könnte.

Warum hat die Bank meine Kontoeröffnung abgelehnt?

Die Bank steht in der Pflicht, dir mitzuteilen, warum sie die Kontoeröffnung ablehnt. Die Gründe können beispielsweise fehlende Ausweisdokumente sein. Solltest du bereits ein Bürgerkonto bei der Bank oder ein Basiskonto bei einer anderen Bank haben, wird dein Antrag ebenso abgelehnt. Dasselbe gilt, wenn es in den letzten drei Jahren zu einer vorsätzlichen Straftat gegenüber der Bank gekommen ist.

Wie kündige ich das Basiskonto, wenn ich es nicht mehr brauche?

Du kannst das Basiskonto in der Regel jederzeit kündigen. Nenne in schriftlicher Form den Termin zur Kontolöschung und gebe deine neue Bankverbindung an. So kann dir die Bank das Restguthaben überweisen. Sende den Brief am besten per Einschreiben oder gebe in persönlich bei deiner Bank ab.

Was ist der Vorteil von einem Basiskonto?

Der Vorteil ist, dass du als Bürger jederzeit das Recht dazu hast, ein Basiskonto zu eröffnen. Das ist auch dann der Fall, wenn dir jegliche Banken die Eröffnung eines normalen Girokontos verweigern. Zudem kannst du ein Basiskonto ohne festen Wohnsitz eröffnen und damit alle Zahlungen tätigen und empfangen.

Ist ein Basiskonto besser als ein normales Girokonto?

Vergleicht man die Gebühren, dann ist die Führung von einem normalen Girokonto meistens günstiger. Der Nachteil ist aber, dass bei einem regulären Girokonto meistens eine Schufa-Abfrage stattfindet, was dazu führen kann, dass die Bank die Eröffnung ablehnt. Bei einem Basiskonto findet keine Schufa-Abfrage statt.

Welches Basiskonto ist das beste?

Das lässt sich nicht allgemein sagen. Zu bevorzugen ist ein Basiskonto bei einer Direktbank, weil es meistens gebührenfrei daherkommt. Allerdings können Kosten für den Bargeldbezug am Automaten anfallen. Ein Vergleich lohnt sich.

Du hast weitere Fragen zum Basiskonto oder möchtest von deinen Erfahrungen berichten? Auch Tipps sind herzlich willkommen. Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

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Guthabenkonto

Ein Guthabenkonto kann nicht überzogen werden. Das Girokonto auf Guthabenbasis ermöglicht es Personen mit einem schlechten Schufa-Score ein Konto zu eröffnen. Dabei ist es fast so flexibel wie ein normales Girokonto.

Manchmal gibt es sogar eine Prepaid-Kreditkarte mit dazu. Das Konto auf Guthabenbasis ist ebenfalls für Kunden mit guter Bonität interessant, denn es ermöglicht eine volle Kostenkontrolle.

In unserem großen Guthabenkonto Vergleich erfährst du, wie dieses Kontomodell funktioniert und stellt dir die besten Konten auf Guthabenbasis ausführlich vor. Unser Ratgeber versorgt dich zudem mit Wissen rund um das Guthabenkonto.

Guthabenkonto Vergleich: 10 Konten auf Guthabenbasis im Überblick (01/2023)

Wenn du ein Guthabenkonto eröffnen möchtest, stellen sich dir wichtige Fragen wie: „Welches Guthabenkonto ist das beste? Wo gibt es eine Kreditkarte zum Basiskonto? Ist ein solches Konto automatisch teurer?“

Wir haben etliche Girokonten zahlreicher Banken, die auf Guthabenbasis laufen, miteinander verglichen. In der folgenden Tabelle stellen wir dir die aktuell besten Guthabenkonten vor.

Nr.Bank / AnbieterGrundpreis
pro Monat
Sonstige GebührenEigenschaftenMehr Infos
1.VIABUY Logo
VIABUY
Prepaid Mastercard
0,00 €Beleglose Buchungen: 0,00 €
Ausgabegebühr (einmalig): 69,90 €
VIABUY Karte (Debitkarte): 19,90 €
+ Prepaid Mastercard mit Kontofunktion (auf Guthabenbasis)
+ Kein existierendes Bankkonto notwendig
+ Ohne Schufa-Check
+ Ohne Postident
+ Kein Gehaltsnachweis
+ Konto als privates und gewerbliches Konto nutzbar
+ Mit Hochprägung
+ Kartenversand Innerhalb 24h
+ Kartendesign in Schwarz oder Gold
2.Global-Konto Logo
Global-Konto
Konto mit Prepaid Mastercard
0,00 €
Jahresgebühr: 68,00 €
Mastercard (Debitkarte): 0,00 €
Mastercard im Wunschdesign: 19,00 €
Eingehende Überweisungen: 0,00 €
Überweisungen: 0,60 €
+ Prepaid Mastercard (auf Guthabenbasis)
+ Optionale Kontofunktion (SEPA-fähiges Konto mit eigener IBAN und BIC)
+ Ohne Schufa-Check
+ Kein Gehaltsnachweis
+ Konto als privates und gewerbliches Konto nutzbar
+ Führung als P-Konto möglich (optional)
3.norisbank Logo
norisbank
Girokonto plus
7,90 €Beleglose Buchungen: 0,00 €
Servicecard (Debitkarte): 0,00 €
Mastercard (Debitkarte): 0,00 €
+ Vollwertiges Girokonto
+ Ohne Schufa-Check
+ Kostenlose Bargeldauszahlungen
+ Nutzung aller Deutsche Bank SB-Zonen
+ Weltweit bargeldlos bezahlen
+ Bargeld einzahlen deutschlandweit möglich
4.ING Logo
ING
Basiskonto
0,00 €Beleglose Buchungen: 0,00 €
girocard (Debitkarte): 0,00 €
Kreditkarte: nicht möglich
+ Basiskonto auf Guthabenbasis
+ Kann bequem online ausgefüllt, anschließend ausgedruckt und verschickt werden (alternativ Antragsformular in Papierform senden lassen)
+ Nur für Personen ohne Zahlungskontoverbindung bei einer anderen Bank
+ Bargeld abheben an rund 1.200 ING Geldautomaten
+ Kontoführung ist online, telefonisch oder per Brief möglich
+ Dispokredit nicht möglich
5.Consorsbank Logo
Consorsbank
Basiskonto
0,00 € bei 700 Euro monatlichen Mindestgeldeingang oder unter 28 Jahre, sonst 4,00 € p. M. Beleglose Buchungen: 0,00 €
Girocard (Debitkarte) (optional): 1,00 € p. M.
VISA Card (Debitkarte): 0,00 €
+ Basiskonto auf Guthabenbasis
+ Nur für Personen ohne Zahlungskontoverbindung bei einer anderen Bank
+ Kostenlos Bargeld abheben möglich
+ Kontaktlos bezahlen
+ Dispokredit nicht möglich
6.comdirect Logo
comdirect
Basiskonto
1,90 €Beleglose Buchungen: 0,00 €
girocard (Debitkarte): 0,00 €
Kreditkarte: nicht möglich
+ Basiskonto auf Guthabenbasis
+ Nur für Personen ohne Zahlungskontoverbindung bei einer anderen Bank
+ Kostenlos Bargeld abheben in Deutschland und €-Ländern
+ Dispokredit nicht möglich
7.Deutsche Bank Logo
Deutsche Bank
Basiskonto
6,90 €Beleglose Buchungen: 0,00 €
Deutsche BankCard Service: 0,00 €
Kreditkarte: nicht möglich
+ Basiskonto auf Guthabenbasis
+ Nur für Personen ohne Zahlungskontoverbindung bei einer anderen Bank
+ Kostenlos Bargeld abheben
+ Dispokredit nicht möglich
8.VR-Bank Logo
VR-Bank
Basiskonto
ab 3,49 € (unterscheidet sich je nach Filiale, meistens jedoch über 5,00 €)Beleglose Buchungen: auf Anfrage
Girocard (Debitkarte): zwischen 0,00 und 12,00 € p. a.
Kreditkarte: nicht möglich
+ Basiskonto auf Guthabenbasis
+ Nur für Personen ohne Zahlungskontoverbindung bei einer anderen Bank
+ Kosten und Gebühren unterscheiden sich zwischen den einzelnen VR-Banken
+ Bargeldauszahlung im Inland
+ Bargeldeinzahlung im Inland
+ Dispokredit nicht möglich
9.Onlinekonto.de Logo
Onlinekonto.de
Onlinekonto mit Prepaid Mastercard
9,90 €Ausgabegebühr (einmalig): 39 €
Eingehende Überweisungen: 5x Zahlungseingänge gratis, danach 0,50 €
Mastercard (Debitkarte): 0,00 €
+ Prepaid Mastercard (auf Guthabenbasis)
+ Ohne Schufa-Check
+ Mit eigener IBAN und BIC
+ Kein Gehaltsnachweis
+ Konto als privates und gewerbliches Konto nutzbar
+ Monatlich 1x kostenlos Geld abheben
+ Führung als P-Konto möglich (optional)
10.Sparkasse Logo
Sparkasse
Basiskonto
2,95 - 9,00 € je nach Filiale und Kontomodell (oftmals mehrere Basiskonten zur Auswahl)Beleglose Buchungen: 0,00 - 1,00 € je nach Filiale
Sparkassen-Card (Debitkarte): 12,00 € p. a. (kann je nach Filiale im Paketpreis mit drin sein)
Kreditkarte: nicht möglich
+ Basiskonto auf Guthabenbasis
+ Nur für Personen ohne Zahlungskontoverbindung bei einer anderen Bank
+ Kosten und Gebühren unterscheiden sich zwischen den einzelnen Sparkasssen
+ Dispokredit nicht möglich

Hinweis nach § 18 Abs. 6 Zahlungskontengesetz: Bitte beachte, dass dieser Vergleich keinen kompletten Marktüberblick darstellt.

Guthabenkonto: Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einem Guthabenkonto handelt es sich um ein Girokonto, das nicht überzogen werden kann.
  • Das Guthabenkonto sollte nicht mit dem Basiskonto verwechselt werden.
  • Mit dem alltagstauglichen Konto lässt es sich im normalen Zahlungsverkehr teilnehmen.
  • Es gibt weder einen Dispo noch eine Girocard. Der Erhalt einer regulären Kreditkarte ist ebenfalls nicht möglich. Alternativ bietet sich eine Prepaid-Kreditkarte an.
  • Kunden können mehrere Guthabenkonten gleichzeitig führen um die Ausgaben besser aufzuteilen und Geld zu sparen.
  • Außenstehende wissen nicht, dass es sich um ein Konto auf Guthabenbasis handelt.
  • Damit das Guthabenkonto nicht gepfändet wird, sollte es rechtzeitig in einen P-Konto umgewandelt werden.

Inhaltsverzeichnis: Guthabenkonto Vergleich 2022

 

Guthabenkonto: Die wichtigen Grundlagen einfach erklärt

Was ist ein Guthabenkonto?

Bei einem Guthabenkonto handelt es sich um ein fast vollwertiges Girokonto, mit dem du am Zahlungsverkehr teilnimmst. Dieses Kontomodell heißt deshalb Guthabenkonto, da nur das Guthaben eingesetzt werden kann, das sich darauf befindet.

Ein Guthabenkonto verfügt nicht über einen Dispokredit. Damit schützt dieses Konto vor Überschuldung, was für einige Gruppen wie Verbraucher mit einer schlechten Schufa, aber auch Kinder und Jugendliche entscheidend ist.

Neben dem klassischen Guthabenkonto, das wie ein Girokonto funktioniert, gibt es auch ein Guthabenkonto für Kinder und Jugendliche, da Minderjährige keinen Schulden machen dürfen.

Außerdem haben sich auf dem Markt Anbieter etabliert, die eine Kreditkarte mit Kontofunktion anbieten. Dieses Onlinekonto funktioniert ebenfalls nur auf Guthabenbasis.

Hinweis: Jeder der ein Guthabenkonto führt, kann nichts ins Minus gehen. Kinder und Jugendliche mit einem Kinderkonto dürfen von Gesetzes Wegen keine Schulden machen.

Seit 2016 sind Banken zu einer Kontoeröffnung auf Guthabenbasis verpflichtet

Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) hat schon vor etlichen Jahren bestimmt, dass jeder das Recht auf ein Bürgerkonto oder Jedermann Konto haben soll.

Gesetzlich festgelegt war das jedoch nicht. Banken konnten sich daran halten oder eben nicht. Immer wieder ereigneten sich Kündigungen von bereits bestehenden Konten oder die Banken verweigerten die Kontoeröffnung.

In einigen Fällen stand sicher Missbrauch dahinter. Doch auch ein korrektes Verhalten der Geldinstitute bot den Kunden keine Garantie auf die Eröffnung oder den Schutz vor einer Kontokündigung. Meist störten sich die Banken an zu wenigen Kontobewegungen oder auch einer Pfändung.

Wer gekündigt oder abgelehnt wurde, hatte nur die Möglichkeit, beim Gericht oder in der Schiedsstelle anzurufen. Seit 2016 sind die Banken dazu verpflichtet, ein Basiskonto eröffnen. Kunden müssen daher nur noch sehr selten um Hilfe bitten. Bei Problemen reicht es größtenteils aus, die Bank auf ihre gesetzliche Verpflichtung hinzuweisen.

Für wen ist ein Guthabenkonto geeignet?

Ein Guthabenkonto eignet sich in ganz verschiedenen Lebenssituationen. Je nach Voraussetzungen kann ein Basiskonto geführt werden oder ein Kontomodell auf Guthabenbasis.

Folgende Kundengruppen sollten sich die Angebote anschauen:

  • bei einer Privatinsolvenz
  • bei Pfändung und drohender Pfändung
  • bei Arbeitslosigkeit (siehe auch Konto für Arbeitslose)
  • bei geringem oder keinem Einkommen
  • als Gemeinschaftskonto (z. B. Haushaltskonto)
  • bei negativer Schufa
  • bei Teilnahme an einer Entschuldung und Schuldnerberatung
  • bei Hang, ungeplante und zu hohe Ausgaben zu tätigen
  • bei Obdachlosigkeit
  • im Asylverfahren

Hinweis: Jeder volljährige Bürger hat das Recht, ein Guthabenkonto zu eröffnen, um am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilzunehmen. Die aktuelle Lebens- und Finanzsituation ist dabei nicht von Bedeutung.

Was sind die Unterschiede zwischen einem Guthabenkonto und einem Girokonto?

Das Konto auf Guthabenbasis ist fast ein vollwertiges Girokonto. Einige Funktionen sind jedoch nicht oder nur eingeschränkt verfügbar.

Im Gegensatz zu einem Girokonto gibt es bei einem Guthabenkonto

  • keinen Dispokredit
  • keine Girocard
  • keine reguläre Kreditkarte (und dementsprechend auch kein Verfügungsrahmen)

Gut zu wissen: Bei Reisen ins Ausland sind Kreditkarten auf Guthabenbasis zu empfehlen. Du kannst problemlos eine Prepaid-Kreditkarte ohne Schufaauskunft beantragen um damit Zahlungen außerhalb Deutschlands zu tätigen.

Wie funktioniert ein Guthabenkonto?

Zu einem Guthabenkonto gibt es eine Bankkarte, mit der an den institutseigenen Automaten Bargeld abgehoben und eingezahlt werden kann. Überweisungen sind zudem am Terminal möglich.

Von einem Guthabenkonto können Überweisungen getätigt sowie Daueraufträge und Lastschriften eingerichtet werden. Ein Guthabenkonto verfügt über eine reguläre Kontonummer, eine IBAN und einen BIC. Außenstehende merken nicht, dass es sich nicht um ein klassisches Girokonto handelt.

Einen Unterschied gibt es allerdings. Die Einrichtung eines Dispokredits ist nicht möglich und meistens fehlt eine Girokarte. Bei Modellen mit Prepaid Karte gibt es stattdessen die Kreditkarte zum Aufladen mit dazu. Ist das Guthaben auf dem Konto aufgebraucht, ist kein Bargeldbezug mehr möglich. Dann werden auch keine Daueraufträge und Lastschriften eingelöst.

Gut zu wissen: Niemand außenstehendes weiß, dass es sich bei dem Girokonto um ein Guthabenkonto handelt. Demnach braucht sich niemand darüber zu schämen, dass er ein eingeschränktes Konto führt.

Unterschiede zwischen Guthabenkonto und Basiskonto

Die Begriffe Guthabenkonto und Basiskonto werden häufig synonym verwendet. Allerdings gibt es zwischen beiden Konten kleine Unterschiede. Nicht jedes Guthabenkonto ist automatisch ein Basiskonto, wobei ein Basiskonto immer ein Guthabenkonto darstellt.

Jeder Mensch in Deutschland, der sich legal im Land aufhält, hat unabhängig von seinem Einkommensstatus, seinem Schufa-Score, seinem Aufenthaltstitel oder einem vorhandenen oder nicht vorhandenen Wohnsitz das Recht auf ein eigenes Konto. So können auch Asylsuchende, Obdachlose und Menschen in Privatinsolvenz einen Antrag auf ein Basiskonto stellen, den die Banken nicht ablehnen dürfen.

Dieses Jedermann Konto ist im § 30 ff. Zahlungskontengesetz (ZKG) geregelt. Allerdings bewerben die Banken dieses Konto nicht und oft muss man lange danach auf der Website der Bank suchen. Das ist auch kein Wunder, denn mit diesem Kontomodell lässt sich kein Geld verdienen.

Tipp: Dir fällt die Suche nach einem passenden Guthabenkonto schwer? Oder du bist dir aufgrund der vielen Banken unsicher, welches das beste Girokonto ist? In unserer obigen Tabelle findest du die aktuell besten Girokonten. Manche Banken bieten ihren Neukunden sogar ein Girokonto mit Prämie an.

Hinweis: Bürgern ohne festen Wohnsitz steht ein Basiskonto zu. Das gilt auch für Asylsuchende und Geduldete (Personen ohne Aufenthaltstitel, die jedoch nicht abgeschoben werden können).

Guthabenkonto ohne Schufa

Das Guthabenkonto ermöglicht es, trotz Schufa ein Bankkonto zu führen. Viele Banken führen nach dem Kontoeröffnungsantrag eine Bonitätsabfrage durch, doch das Ergebnis ist nicht relevant.

Einige Anbieter, die ein Onlinekonto mit Prepaid Kreditkarte im Angebot haben, verzichten sogar komplett auf die Abfrage bei der Schufa.

Steht mir ein Guthabenkonto zu?

Eine Bank hat das Recht, ein Guthabenkonto nicht zu eröffnen. Anders sieht das mit dem Basiskonto aus. Sofern ein Kunde kein Basiskonto bei einer anderen Bank führt, darf das Geldinstitut die Kontoeröffnung nicht verweigern.

Gut zu wissen: Du darfst in Deutschland mehrere Guthabenkonten (Mehrkontenmodell) führen. Aber es ist nur ein Basiskonto erlaubt. Führst du bereits Ein Basiskonto, dann ist die Bank nicht dazu berechtigt, dir ebenfalls eines zu eröffnen.

Gibt es ein Girokonto auf Guthabenbasis auch für Selbstständige?

Ein Basiskonto darf auch Freiberuflern und Selbständigen nicht verweigert werden, wenn es um die privaten Finanzen geht. Daneben gibt es auch Geschäftskonten, die auf Guthabenbasis funktionieren und mit einer Prepaid Kreditkarte ausgestattet sind.

Eine weitere Alternative für Selbständige ist eine Prepaid Kreditkarte mit Kontofunktion.

Wie und wo kann ich mit diesem Konto Bargeld abheben?

Es kommt darauf an, was für eine Karte dir zur Verfügung steht. Mit einer Bankkarte kannst du meistens nur bei der Bank selbst und den hauseigenen Automaten Geld abheben.

Mit einer Prepaidkarte gibt es entweder eine bestimmte Anzahl an Freiabhebungen pro Monat oder es können die Automaten mit dem Zeichen des Kartenanbieters genutzt werden. Häufig ist eine Auszahlung an der Supermarktkasse möglich.

Wie und wo kann ich auf das Guthabenkonto Bargeld einzahlen?

Du kannst das Geld je nach Kontomodell und Bank bei der Hausbank selbst einzahlen. Wenn du ein Guthabenkonto bei einer Direktbank führst, steht dir oft die Muttergesellschaft für eine gebührenfreie oder kostengünstige Bareinzahlung zur Verfügung.

Beachte jedoch, dass die Gebühren beim Geld einzahlen je nach Bank unterschiedlich hoch sein können. Zudem bietet nicht jeder Automat die Funktion zum Kleingeld einzahlen an.

Des Weiteren hast du bei Direktbanken oftmals die Möglichkeit, an der Supermarktkasse eine Einzahlung zu tätigen.

Achtung: Du hebst mehrmals im Monat Bargeld ab oder zahlst Bargeld ein? Dann solltest du die Konditionen der Banken gut vergleichen. Während manche Banken eine oder beide Transaktionen kostenlos anbieten, verlangen andere bis zu 5 Euro pro Vorgang.

Welche Bank bietet im Vergleich das beste Guthabenkonto?

In unserem Test haben wir uns die verschiedenen Modelle angeschaut und sind zu dem Entschluss gekommen, dass die norisbank im Bereich Guthabenkonto die Nase vorne hat.

Und das ist der Grund: Die Kunden beantragen zunächst das kostenlose Top-Girokonto. Die norisbank führt anschließend die Schufa-Abfrage durch. Reicht die Bonität nicht aus, wird dem Kunden automatisch das Guthabenkonto vorgeschlagen.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Kostenlose Kontoführung
  • Kein Mindestgeldeingang
  • Alle Serviceleistungen inkludiert
  • Mit der norisbank Servicecard kostenlos an allen Geldautomaten der Deutschen Bank abheben

Hinweis: Beachte, dass je nach Bank für eine beleghafte Überweisung oder beleghafte Buchung unterschiedlich hohe Gebühren anfallen.

Welche Kosten können bei einem Guthabenkonto entstehen?

Die meisten Konten auf Guthabenbasis sind nicht gratis.

Mit diesen Kosten musst du kalkulieren:

  • Grundgebühren: Für die Bereitstellung des Services rechnen Banken monatlich durchschnittlich zwischen 5 und 10 Euro ab. Es geht jedoch auch gratis.
  • Bargeldbezug: An den hauseigenen Automaten hebst du gratis Bargeld ab. In der Schalterhalle entstehen eventuell Kosten.
  • Bargeldeinzahlungen: Auch hier ist der Service am Einzahlungsautomaten in der Regel gratis. Am Schalter können Gebühren entstehen.
  • Prepaid-Kreditkarte: Manche Banken geben auch bei einem Guthabenkonto eine Prepaid Kreditkarte heraus. Es entstehen durchschnittlich 20 Euro Jahresgebühren.
  • Weitere Kontonebenkosten: Wenn die Kontoauszüge per Post verschickt werden, entstehen Gebühren. Hier liegt Sparpotenzial, wenn du sie online herunterlädst. Achte darauf, ob für den Versand von TAN per SMS Kosten entstehen. Wechsle gegebenenfalls das TAN-Verfahren.

Achtung: Sofern du eine Sofortüberweisung oder eine Zahlungsanweisung zur Verrechnung tätigst, entstehen pro Transaktion zusätzliche Kosten.

Kostenloses Guthabenkonto

Ein Guthabenkonto lässt sich auch ohne Gebühren führen. Hier sind vor allem die Angebote von Direktbanken einen Blick wert.

Direktbanken haben keine Filialen und Bankmitarbeiter vor Ort und sparen deshalb viele Kosten ein. Aus dem Grund können sie ihren Kunden ein kostenloses Guthabenkonto anbieten.

Beachte jedoch dass je nach Transaktion Gebühren anfallen können. Schaue dir deshalb verschiedene Girokonten an um das beste zu finden welches zu deinem Lebensstil passt.

Selbst wenn dein Konto kostenlos ist, musst du für eine Sofortüberweisung oder bei der Einzahlung auf ein fremdes Konto mit Extrakosten rechnen.

Wichtig: Was das Girokonto wechseln betrifft, solltest du dein altes Bankkonto nicht zu voreilig kündigen. Erst wenn du alle Zahlungsempfänger über die neue Bankverbindung kontaktiert und die Daueraufträge neu eingerichtet hast, kannst du das alte schließen.

Welche Dienste können bei einem Guthabenkonto genutzt werden?

Das Guthabenkonto kann auch als das „kleine Girokonto“ bezeichnet werden. Denn bis auf den Dispokredit, eine EC-Karte und eine Kreditkarte stehen dem Kunden sämtliche Leistungen der Bank zur Verfügung.

Genutzt werden kann das Online-Banking Portal oder die App, um Transaktionen vorzunehmen und den Kontostand zu kontrollieren.

Geschäfte können weiterhin in der Schalterhalle erledigt werden. In der SB-Halle besteht die Möglichkeit Bargeld abzuheben oder einzuzahlen. Mit der Bankkarte sind keine Zahlungen in Geschäften möglich.

Der Bargeldbezug im Ausland funktioniert ebenfalls nicht. Aber für den Alltag reicht ein Konto auf Guthabenbasis definitiv aus.

Anders sieht das bei einem Guthabenkonto mit Kreditkarte aus – das ist auch international voll einsetzbar.

Prepaid-Kreditkarte beim Guthabenkonto

Bei einem Guthabenkonto gibt es keinen Dispokredit. Eine Girokarte gibt es ebenfalls nicht. Zudem reicht die ausgegebene Bankkarte nicht aus, um in Geschäften zu bezahlen. Du kannst mit ihr lediglich an den institutseigenen Geldautomaten Geld abheben.

Da Direktbanken nicht über eine derartige Infrastruktur verfügen, ist die Prepaid Kreditkarte eine praktikable Lösung. Damit kann an Automaten mit dem Mastercard oder Visa Zeichen abgehoben werden und im Restaurant, Supermarkt und an der Tankstelle bezahlt werden.

Eine Schufa-Auskunft ist in diesem Fall nicht nötig, da nur über das aufgeladene Guthaben verfügt werden kann und kein Kreditrahmen besteht. Auch Einkäufe im Internet können so problemlos bezahlt werden.

Ein Guthabenkonto mit Prepaid Kreditkarte ist natürlich bei Auslandsreisen ideal, da das Bezahlen und die Bargeldversorgung vor Ort gesichert sind. Die Banken handhaben das Guthabenkonto mit Prepaidkarte sehr unterschiedlich. Bei manchen ist die Karte in den Grundgebühren enthalten oder gratis, andere verlangen eine Jahresgebühr.

Vor- und Nachteile von einem Guthabenkonto

Wie jedes Kontomodell hat auch das Konto auf Guthabenbasis seine Vor- und Nachteile.

Vorteile:

  • Viele Banken verlangen bei einem regulären Girokonto einen Mindestgeldeingang. Personen die über kein eigenes Einkommen verfügen, können problemlos ein Guthabenkonto führen. Dazu zählen neben Arbeitslosen auch Studenten und Minderjährige.
  • Bankkunden haben eine volle Kostenkontrolle, da sie nur über ihr Guthaben verfügen.
  • Die Kontobewegungen lassen sich wie bei einem anderen Konto auch bequem im Online Banking ansehen.
  • Ideal zum Sparen: Kunden die es lieben viel zu kaufen und dementsprechend Geld ausgeben laufen nicht mehr in die Gefahr dauerhaft ins Minus zu rutschen oder in eine Schuldenfalle zu geraten.
  • Niemand Außenstehendes weiß, dass es sich um ein Guthabenkonto handelt.

Nachteile:

  • Die Kontoführungsgebühren sind oftmals höher. Als Alternative bleibt meistens nur das Guthabenkonto bei einer Direktbank.
  • Du kannst bei Notfällen keinen Dispo in Anspruch nehmen sondern musst bei der Bank erst eine Kreditanfrage stellen.
  • Bei Reisen ins Ausland ist statt einer normalen Kreditkarte nur die Antragstellung einer Prepaid-Kreditkarte möglich.

Guthabenkonto eröffnen: Das gibt es zu wissen

Wie kann ich ein Guthabenkonto eröffnen?

Auch hier ist wieder zwischen dem Basiskonto und dem eigentlichen Guthabenkonto zu unterscheiden. Ein Basiskonto kann in der Regel nicht online bei einer Filialbank eröffnet werden. In dem Fall ist ein Besuch in der Filiale notwendig, um den Kontoeröffnungsantrag auszufüllen. Bei einer Direktbank erfolgt der Antrag online.

Geht es um ein Online-Konto mit Kreditkarte auf Guthabenbasis oder ein Girokonto ohne Schufa, werden die Anträge meist ebenfalls online ausgefüllt.

Diese Schritte sind notwendig:

  • Ausfüllen des Antrags auf Eröffnung eines Guthabenkontos
  • Identifikation mit Personalausweis in der Filiale, per Videoident oder Postident
  • Warten auf die Freischaltung des Kontos und die Karte

Hinweis: Minderjährige benötigen die Unterschrift beider Eltern oder des Elternteils, der das alleinige Sorgerecht hat.

Worauf  ist bei der Kontoeröffnung zu achten?

Ein kostenloses Girokonto gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Beim Guthabenkonto sieht das anders aus. Daher sollte beim Konto auf Guthabenbasis zunächst auf den Preis geachtet werden. Denn einige Filialbanken lassen sich die Kontoführung gut bezahlen.

Es gibt jedoch auch Anbieter, die das Guthabenkonto ohne Kontoführungsgebühren anbieten. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Direktbanken.

Geachtet werden sollte auf folgende Punkte:

  • Grundgebühren für die Kontoführung
  • Kosten für Bargeldbezug
  • Kosten für die Bargeldeinzahlung
  • Kosten für eine eventuelle Prepaid Kreditkarte

Dann gibt es noch Gebühren, die sich im Kleingedruckten finden. Dazu zählen SMS-Kosten für die Versendung von TAN oder die Zustellung von Kontoauszügen.

Kann ich ein Guthabenkonto online eröffnen?

Banken, die eine Kontoeröffnung online anbieten, stellen für ihre Kunden das entsprechende Antragsformular im Netz bereit. Wenn der ausgefüllt ist, zeigt das System automatisch die nächsten Schritte an.

Wichtig: Personalausweis zwecks Identifikation bereithalten!

Guthabenkonto eröffnen bei …

Es gibt verschiedene Möglichkeiten um ein Konto auf Guthabenbasis zu eröffnen. Eines jedoch vorab: Auf eine Prämie wie bei einem regulären Girokonto muss nach unseren Erfahrungen nach meistens verzichtet werden.

  • bei einer Filialbank: Deutsche Bank, HypoVereinsbank, Postbank und Commerzbank bieten alle das sogenannte Basiskonto an. Manchmal sogar mit interessanten Extras wie einer Prepaid Kreditkarte. Oft kann das Konto nicht online eröffnet werden. Der Gang in die Filiale ist dann notwendig.
  • Sparkasse oder Volksbank: Ein Bürgerkonto gibt es bei den Sparkassen und auch die Volksbanken-Raiffeisenbanken müssen ein Jedermann Konto anbieten. Durch die dezentrale Struktur muss in der Filiale vor Ort nach den Konditionen gefragt werden.
  • Direktbank / Online-Bank: Viele Direktbanken bieten ein Girokonto ohne Dispo auf Guthabenbasis an. Hier gibt es am häufigsten die Prepaid Karte zum Konto. Die Bezeichnungen sind sehr unterschiedlich. Wer bei der Fülle an Modellen als Kunde nicht akzeptiert wird, hat immer das Recht nach einem Basiskonto zu fragen.

Ist eine Kontoeröffnung aus dem Ausland möglich?

Die meisten Banken verlangen einen Hauptwohnsitz in Deutschland. Es existieren jedoch auch Angebote, die lediglich eine Meldeadresse in einem EU-Land verlangen.

Guthabenkonto mit EC-Karte /Girocard eröffnen

In der Regel enthält ein Konto auf Guthabenbasis keine EC-Karte. Ein paar Banken bieten ihren Kunden je nach Kontomodell eine Debitkarte an. Ein Beispiel ist das Postbank Giro Basis Konto, das auf Wunsch sogar noch eine Prepaid-Kreditkarte ermöglicht.

Aus welchen Gründen kann eine Bank ein Konto auf Guthabenbasis ablehnen?

Wer bereits ein deutsches Konto besitzt, das funktionsfähig ist, kann als Basiskunde von der Bank abgelehnt werden.

Existiert dieses Konto nicht, darf die Bank nur bei folgenden Gründen ablehnen:

  • die Bank hat dem Kunden schon einmal in der Vergangenheit ein Guthabenkonto gekündigt, zum Beispiel wegen Missbrauch.
  • der Kunde hat eine Straftat gegen die Bank begangen.
  • das Konto wird nachweislich für illegale Zwecke oder Geldwäsche genutzt, was gegen das Geldwäschegesetz verstößt.

Was kann ich tun, wenn mein Kontoeröffnungsantrag abgelehnt wurde?

Sollte eine Bank ein Guthabenkonto ablehnen und es liegt keiner der oben genannten Gründe vor, empfehlen wir einen anderen Anbieter aus unserem Test in der obigen Tabelle auszuwählen.

Die Ablehnung eines Basiskontos brauchst du jedoch nicht hinzunehmen, weil die Bank laut Gesetz dazu verpflichtet ist, dir eines zu eröffnen.

Die folgenden Schritte sind möglich:

  • Die Bank darauf hinweisen, dass jeder Mensch in Deutschland ein Recht auf ein Guthabenkonto hat.
  • Ombudsmann der Bank kontaktieren.
  • Kostenlos die Schlichtungsstellung der BaFin um Hilfe bitten.
  • Bei einem Zivilgericht auf Kontoeröffnung klagen.

Wie verbessere ich meinen Schufa-Score?

Das Guthabenkonto eignet sich nicht nur für Menschen, die eine schlechte Schufa haben. Wer verantwortungsbewusst mit seinen Finanzen umgeht und das Konto nicht überziehen möchte, ist mit diesem Modell ebenfalls gut beraten.

Wer jedoch gerade Probleme mit der Schufa hat und eines Tages wieder ein reguläres Girokonto mit einer Kreditkarte und einem Dispo möchte, sollte beizeiten daran denken, den Schufa Score zu verbessern. Denn die Banken beurteilen die Bonität anhand des Scores.

Was also kannst du tun?

  • Eröffne nicht zu viele Konten
  • Beschränke dich auf eine Kreditkarte
  • Falls du ihn noch nutzt, kündige den Dispo
  • Gebe deine reguläre Kreditkarte ab und nutze eine Prepaidkarte
  • Vermeide Ratenzahlungen
  • Zahle deine Schulden zurück und mache keine neuen
  • Fasse alle kleinen Kredite in einen zur Schuldentilgung zusammen
  • Bezahle immer deine Einkäufe aus dem Internet
  • Wechsele nicht zu oft den Wohnort

Tipp: Du hast gemäß § 34 BDSG das Recht auf eine kostenlose Schufa Selbstauskunft pro Jahr. Auf der Seite meineschufa.de musst du etwas danach suchen. Lasse dich nicht von den kostenpflichtigen Angeboten ablenken.

Prüfe die Angaben in der Schufa Auskunft und lasse eventuell falsch eingetragene Daten korrigieren. Sollten falsche Einträge enthalten sein, die erhebliche Konsequenzen mit sich ziehen, kannst du Schmerzensgeld einklagen.

Guthabenkonto und Pfändung: Was ist zu beachten?

Ist ein Guthabenkonto pfändungssicher?

Das Guthabenkonto ist von Haus aus nicht pfändungssicher. Hierfür müssen Kunden einen extra Antrag stellen.

Guthabenkonto in ein P-Konto umwandeln

Wem eine Pfändung droht, der sollte schnellstmöglich handeln. Auf Antrag ist es möglich, das Guthabenkonto in ein P-Konto umzuwandeln. So ist der Freibetrag von aktuell 1.283,42 Euro (ab 01.07.2022) auf jeden Fall gesichert.

So funktioniert die Umwandlung in ein Pfändungsschutzkonto:

  • Werde aktiv. Wenn du nichts tust, wird dein Guthabenkonto gepfändet.
  • Wende dich an deine Bank und verlange die Umwandlung.
  • Die Bank führt vor der Einrichtung eine Schufa-Abfrage durch. Das ist deshalb notwendig, weil du in Deutschland nur ein P-Konto führen darfst.
  • Die Bank führt die Umwandlung innerhalb von drei Tagen durch und vermerkt dein Konto als P-Konto. Dein Konto ist jetzt vor einer Pfändung geschützt. Die Umwandlung kostet dich übrigens nichts.

Hinweis: Ein Gemeinschaftskonto kann nicht in ein P-Konto umgewandelt werden.

Gibt es bei eidesstattlicher Versicherung und Privatinsolvenz auch ein Konto auf Guthabenbasis?

Ein Guthabenkonto kann bei diesen Situationen sehr gute Dienste leisten. Ist das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen, lehnen Banken ein Girokonto ab. Das Guthabenkonto stellt in diesem Fall den Rettungsanker dar.

Die meisten Banken führen routinemäßig eine Abfrage bei der Schufa durch, doch hat das Ergebnis keine Auswirkung auf die Kontoeröffnung.

Viel eher lässt sich sagen, dass bei einer Privatinsolvenz kaum ein Weg um das Guthabenkonto führt, wenn die finanzielle Handlungsfähigkeit erhalten bleiben soll.

Guthabenkonto in Deutschland / Österreich / Schweiz

Deutschland

Seit 2016 hat jeder das Recht auf ein Konto. Daher muss jede Bank ein Basiskonto anbieten. Bei Direktbanken finden sich viele Kontomodelle auf Guthabenbasis, oft sogar mit kostenloser Kreditkarte.

Österreich

In Österreich bieten ein paar Banken das Guthabenkonto für Kunden mit schlechter Bonität an. Auch internationale Anbieter, die ein Kartenkonto anbieten, sind in der Alpenrepublik vertreten.

Schweiz

Die Schweiz ist nicht der Schufa angeschlossen. Demzufolge finden keine Abfragen bei der Kontoeröffnung statt. Die Grundversorgung im Finanzsektor liefert die Postbank. Dort wird ein kostenloses Sparkonto angeboten.

Neben einem klassischen Girokonto operieren auch die anderen Banken mit Sparkonten.

Fazit: Ein Guthabenkonto kann nicht überzogen werden

Ein Guthabenkonto beinhaltet die wichtigsten Funktionen eines Girokontos und ist absolut alltagstauglich. Der einzige Unterschied ist, dass Bankkunden nicht in Minus gehen und damit auch keine reguläre Kreditkarte beantragen können.

Die Teilnahme am Zahlungsverkehr ist gegeben und Kunden können problemlos Bargeld erhalten. Außenstehende bemerken keinen Unterschied.

Die Gebühren für die Kontoführung sind in der Regel höher. Doch in den letzten Jahren haben die Direktbanken aufgeholt und bieten das Guthabenkonto oft sogar zum Nulltarif an.

Das Konto auf Guthabenbasis eignet sich für alle die nicht ins Minus gehen möchten oder aufgrund schlechter Schufa keinen Anspruch auf einen Dispo haben. Studenten die ein Studentenkonto führen haben in der Regel ebenfalls ein Guthabenkonto.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem Guthabenkonto und einem normalen Girokonto?

Bei einem Guthabenkonto handelt es sich um ein fast vollwertiges Girokonto. Der Unterschied ist, dass du bei einem Konto auf Guthabenbasis keinen Dispokredit erhältst. Zudem gibt es keine Girocard und reguläre Kreditkarte.

Darf jeder ein Guthabenkonto eröffnen?

Jede darf in Deutschland unabhängig von seiner sozialen Stellung ein Guthabenkonto eröffnen. Sollte die Bank aus internen Gründen eine Kontoeröffnung verweigern (z.B. weil sie keine Arbeitslosen aufnehmen möchte), bietet sich im Notfall ein Basiskonto an. Denn die Banken sind gesetzlich dazu verpflichtet, auf Wunsch ein Basiskonto zu eröffnen.

Welche Banken bieten ein Guthabenkonto an?

Jede Bank hat ein Guthabenkonto im Angebot. Allerdings ist dieses Kontomodell bei vielen Online-Banken nur schwer zu finden, weil die Kreditinstitute daran weniger verdienen. Der Grund ist, dass Banken froh darüber sind, wenn ihre Kunden mit ihrem regulären Girokonto ins Dispo gehen. Geldinstitute verdienen an Dispo-Krediten.

Was kostet ein Guthabenkonto?

Das hängt von der Bank und ihren Kontomodellen ab. Bei unserer Recherche haben wir herausgefunden, dass Direktbanken, was die Kontoführungsgebühren betrifft, deutlich günstiger sind. Nicht selten ist das Konto kostenlos zu haben. Bei Filialbanken können monatliche Grundgebühren von bis zu 10 Euro (manchmal sogar etwas mehr) anfallen.

Soll ich ein Guthabenkonto in der Filiale oder bei einer Direktbank eröffnen?

Es ist dir überlassen, bei welcher Bank du ein Konto eröffnest. Wir empfehlen dir, die Konditionen zu vergleichen, um das beste Konto zu finden, das deinem Lebensstil entspricht. Direktbanken bieten im Gegensatz zu Filialbanken oftmals Guthabenkonten ohne Grundgebühr an.

Kann ich von einem bestehenden Guthabenkonto auf ein normales Konto wechseln?

Wenn du aufgrund schlechter Bonität ein Guthabenkonto eröffnest hast und in Zukunft wieder einen Dispositionskredit sowie eine Kreditkarte haben möchtest, solltest du deinen Schufa-Score verbessern. Hochschulabsolventen oder Personen, die nach der Arbeitslosigkeit wieder einer Tätigkeit nachgehen, können der Bank einen Arbeitsvertrag vorlegen, um einen Dispo eingerichtet zu bekommen.

Wird ein Guthabenkonto der Schufa gemeldet?

Ja, die Eröffnung eines Guthabenkontos wird der Schufa gemeldet. Es gibt jedoch einige Ausnahmen. Manche Banken bieten nämlich ein Konto ohne Schufa an. Das bedeutet, dass bei der Kontoeröffnung keine Auskunft bei der Schufa erfolgt. Demnach eignet es sich besonders für Personen mit schlechter Bonität.

Kann ich mehrere Guthabenkonten führen?

Ja, du darfst in Deutschland mehrere Konten gleichzeitig führen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um normale Girokonten oder Guthabenkonten handelt. Das ist auch zu empfehlen, da du so deine Finanzen besser im Griff hast und mehr sparen kannst. Eine Ausnahme ist das Basiskonto. Es darf in Deutschland nur einmal eröffnet werden.

Kann das Guthabenkonto gepfändet werden?

Das Konto auf Guthabenbasis kann genauso wie ein reguläres Konto gepfändet werden. Wenn dir eine Pfändung droht, solltest du dein Guthabenkonto schnellstmöglich in ein P-Konto umwandeln, um den Freibetrag zu sichern. Dazu musst du bei der Bank einen Antrag stellen.

Kann die Bank ein Konto auf Guthabenbasis kündigen?

Ja, die Bank darf genauso wie du jederzeit das Konto kündigen. Die Gründe dafür können beispielsweise sein, dass du der neuen Gebührenverordnung nicht zustimmst, bei der Eröffnung falsche Angaben gemacht oder einen Betrug (z. B. Geldwäsche) begangen hast. Du hast bei einer Kündigung seitens des Geldinstituts zwei Monate Zeit, um ein neues Konto bei einer anderen Bank zu eröffnen.

Welche Erfahrungen hast du mit einem Guthabenkonto gemacht? Welche Vorteile ergeben sich für dich im Gegensatz zu einem normalen Girokonto mit Dispo? Wir freuen uns auf dein Feedback in den Kommentaren!

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Girokonto ohne Schufa: Die besten schufafreien Konten im Überblick (01/2023) https://www.kontoguru.net/girokonto-ohne-schufa/ https://www.kontoguru.net/girokonto-ohne-schufa/#respond Sat, 31 Dec 2022 23:02:08 +0000 https://www.kontoguru.net/?p=1128 Girokonto ohne Schufa

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Girokonto ohne Schufa

Ein Girokonto ohne Schufa zu finden ist gar nicht so einfach. Denn die meisten Banken entscheiden anhand der von der Auskunftei übermittelten Daten zu deiner Bonität, ob du ein Konto eröffnen darfst oder nicht.

Einige Anbieter haben jedoch auch ein schufafreies Girokonto im Programm – trotzdem ist hier nicht alles Gold, was glänzt, denn einige Angebote sind schlichtweg überteuert.

Hier erfährst du, welche Anbieter ein schufafreies Bankkonto anbieten und wie du auch bei schlechter Schufa zu einem guten Girokonto kommst.

Girokonto ohne Schufa – 10 Konten trotz Schufa im Vergleich (01/2023)

Bei den vielen Bankinstituten in Deutschland ist es gar nicht so einfach, das beste Angebot für ein Girokonto ohne Schufa zu finden.

Wir haben zahlreiche schufafreie Girokonten unter die Lupe genommen. In der folgenden Tabelle stellen wir dir die zehn besten Girokonten vor, bei denen keine Schufa-Abfrage erfolgt:

Bank / AnbieterKosten & GebührenBesonderheitenMehr Infos
norisbank Logo
norisbank
Girokonto plus
Grundgebühr: 7,90 € pro Monat
Beleglose Buchungen: 0 €
Kreditkarte (Mastercard): 0 €

Bargeld abheben: 0 €
Bargeld einzahlen: 0 €
+ Trotz negativen SCHUFA-Einträgen
+ Bei ausreichender Bonität wird das Gratis-Konto (Top-Girokonto) eröffnet, ansonsten kann bei negativer SCHUFA das Premium-Konto (Girokonto plus) eröffnet werden
+ Kostenlos Bargeld abheben mit der Mastercard an den Geldautomaten der Deutschen Bank im Inland sowie an den Automaten der Kooperationspartner im Ausland
+ Kostenlos Bargeld einzahlen mit der Servicecard an Geldautomaten der Deutschen Bank
+ Kontoeröffnung nur für Privatpersonen möglich
+ Kontaktloses Bezahlen
Tomorrow Logo
Tomorrow
Now
Grundgebühr: 3,00 € pro Monat
Beleglose Buchungen: 0 €
Kreditkarte (Visa-Debitkarte): 0 €

Bargeld abheben: 2 € pro Abhebung, weltweit an allen Automaten mit VISA-Zeichen und Partnergeschäften
Bargeld einzahlen: an Partnergeschäften
+ Ohne Schufa-Prüfung (keine Abfrage, kein Eintrag)
+ Eigenes Kartenkonto mit Online-Banking Funktionen
+ Video-PostIdent
+ Ohne Einkommensnachweis
+ kostenlose Abhebungen in Fremdwährungen
+ Mit Apple Pay & Google Pay
+ 1 Unterkonto
+ Nachhaltiges Banking
+ 0,5 % p.a. Verwahrentgelt für Einlagen ab 50.000 €
+ Einlagensicherung bis 100.000 €
Tomorrow Logo
Tomorrow
Change
Grundgebühr: 7,00 € pro Monat
Beleglose Buchungen: 0 €
Kreditkarte (Visa-Debitkarte): 0 €

Bargeld abheben: 5 kostenlose Abhebungen pro Monat, danach 2 € pro Abhebung, weltweit an allen Automaten mit VISA-Zeichen
Bargeld einzahlen: an Partnergeschäften
+ Ohne Schufa-Prüfung (keine Abfrage, kein Eintrag)
+ Eigenes Kartenkonto mit Online-Banking Funktionen
+ Video-PostIdent
+ Ohne Einkommensnachweis
+ kostenlose Abhebungen in Fremdwährungen
+ Mit Apple Pay & Google Pay
+ 1 Unterkonto
+ Nachhaltiges Banking
+ 0,5 % p.a. Verwahrentgelt für Einlagen ab 50.000 €
+ Einlagensicherung bis 100.000 €
Tomorrow Logo
Tomorrow
Zero
Grundgebühr: 15,00 € pro Monat
Beleglose Buchungen: 0 €
Kreditkarte (Visa-Debitkarte): 0 €

Bargeld abheben: unbegrenzt kostenlose Abhebungen, 2 € pro Abhebung, weltweit an allen Automaten mit VISA-Zeichen
Bargeld einzahlen: an Partnergeschäften
+ Ohne Schufa-Prüfung (keine Abfrage, kein Eintrag)
+ Eigenes Kartenkonto mit Online-Banking Funktionen
+ Video-PostIdent
+ Ohne Einkommensnachweis
+ kostenlose Abhebungen in Fremdwährungen
+ Mit Apple Pay & Google Pay
+ 1 Unterkonto
+ Nachhaltiges Banking
+ 0,5 % p.a. Verwahrentgelt für Einlagen ab 50.000 €
+ Einlagensicherung bis 100.000 €
VIABUY Logo
VIABUY
Prepaid Mastercard
Ausgabegebühr (einmalig): 69,90 €
Kontoführungsgebühr: 0 €

Kartengebühren (jährlich):
VIABUY Karte: 19,90 €
Partnerkarte: 14,90 €

Transaktionsgebühren
Ausgehende Inlands-/SEPA-Überweisung: 0 €
Kartenzahlungen: 0 €
Fremdwährungseinsatz: 2,75%

Bargeld abheben: 5 € pro Abhebung
+ Ohne Schufa-Prüfung (keine Abfrage, kein Eintrag)
+ Eigenes Kartenkonto mit Online-Banking Funktionen
+ Ohne PostIdent
+ Ohne Einkommensnachweis
+ Kartenversand innerhalb 24 Stunden
+ Mit Hochprägung
+ Edles Kartendesign in schwarz oder gold
+ Führung als P-Konto möglich (optional)
+ Nutzung als Geschäftskonto möglich
+ Kostenlos bezahlen in Euro
+ Mit Apple Pay
Global-Konto Logo
Global-Konto
Premium
Ausgabegebühr: 0 €
Jahresgebühr: 68 €
Kontoführungsgebühr: 0 €
Kontofunktionalität (monatlich, optional): 5 €

Transaktionsgebühren
Eingehende Überweisungen: 0 €
Überweisungen: 0,60 €
Lastschriftabbuchungen: 0,60 €
Kreditkartenzahlungen: 0 €
Fremdwährungseinsatz: 0%

Bargeld abheben: 5 € pro Abhebung
+ Ohne Schufa-Prüfung (keine Abfrage, kein Eintrag)
+ Konto als privates und gewerbliches Konto
+ Konto für Privatpersonen, Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmer ohne HR-Eintrag
+ Ohne Einkommensnachweis
+ Mit Prepaid Kreditkarte (Mastercard)
+ SEPA-fähiges Konto mit eigener IBAN und BIC
+ Führung als P-Konto möglich (optional)
+ Nutzung als Geschäftskonto möglich
+ HBCI-fähiges Online-Banking
+ Eigenes Kartendesign möglich
Global-Konto Logo
Global-Konto
Business
Einrichtungsentgelt (einmalig): 98 €
Jahresgebühr: 98 €
Kontoführungsgebühr: 0 €
Kontofunktionalität (monatlich): 5 €

Transaktionsgebühren
Eingehende Überweisungen: 0 €
Überweisungen: 0,60 €
Lastschriftabbuchungen: 0,60 €
Kreditkartenzahlungen: 0 €
Fremdwährungseinsatz: 0%

Bargeld abheben: 5 € pro Abhebung
+ Ohne Schufa-Prüfung (keine Abfrage, kein Eintrag)
+ Geschäftskonto auf den Firmen- oder Vereinsnamen inkl. Prepaid Kreditkarte
+ Konto für Unternehmen mit HR-Eintrag (auch Ltd.), in Gründung und e.V.
+ Keine Nachweise über Wirtschaftlichkeit oder Liquidität benötigt
+ SEPA-fähiges Konto mit eigener IBAN und BIC
+ HBCI-fähiges Online-Banking
+ Eröffnung mehrerer Konten möglich
+ Eigenes Kartendesign möglich
Onlinekonto Logo
Onlinekonto.de
Privatkonto
Ausgabegebühr (einmalig): 39 €
Jahresgebühr: 0 €
Kontoführungsgebühr (monatlich): 9,90 €
P-Kontoführung: 0 €

Transaktionsgebühren
Eingehende Überweisungen: 5x frei pro Monat, danach 0,50 €
Lastschriftabbuchungen: 0,50 €
Kreditkartenzahlungen: 0 €
Auslandseinsatzentgelt: 2%
Schecks: 3 €

Bargeld abheben: 1x frei pro Monat, danach 5,95 € pro Abhebung
+ Ohne Schufa-Prüfung (keine Abfrage, kein Eintrag)
+ Konto für Privatkunden
+ Ohne PostIdent
+ Ohne Einkommensnachweis
+ Führung als P-Konto möglich (optional)
+ Mit eigener IBAN und BIC
+ Monatlich 1 x kostenlos Geld abheben
+ Monatlich 5 Zahlungseingänge gratis
Onlinekonto Logo
Onlinekonto.de
Gewerbliches Konto
Ausgabegebühr (einmalig): 39 €
Jahresgebühr: 0 €
Kontoführungsgebühr (monatlich): 9,90 €
P-Kontoführung: 0 €

Transaktionsgebühren
Eingehende Überweisungen: 5x frei pro Monat, danach 0,50 €
Lastschriftabbuchungen: 0,50 €
Kreditkartenzahlungen: 0 €
Auslandseinsatzentgelt: 2%
Schecks: 3 €

Bargeld abheben: 1x frei pro Monat, danach 5,95 € pro Abhebung
+ Ohne Schufa-Prüfung (keine Abfrage, kein Eintrag)
+ Konto für eingetragene Kaufleute, Klein- sowie Einzelunternehmer, Freiberufler und Selbstständige
+ Ohne PostIdent
+ Ohne Einkommensnachweis
+ Mit Prepaid Mastercard
+ Führung als P-Konto möglich (optional)
+ Mit eigener IBAN und BIC
+ Monatlich 1 x kostenlos Geld abheben
+ Monatlich 5 Zahlungseingänge gratis
Onlinekonto Logo
Onlinekonto.de
Geschäftskonto
Einrichtungsgebühr (einmalig): 99 €
Jahresgebühr: 0 €
Kontoführungsgebühr (monatlich): 9,90 €
P-Kontoführung: 0 €

Transaktionsgebühren
Eingehende Überweisungen: 5x frei pro Monat, danach 0,50 €
Lastschriftabbuchungen: 0,50 €
Kreditkartenzahlungen: 0 €
Auslandseinsatzentgelt: 2%
Schecks: 3 €

Bargeld abheben: 1x frei pro Monat, danach 5,95 € pro Abhebung
+ Ohne Schufa-Prüfung (keine Abfrage, kein Eintrag)
+ Konto für Unternehmen mit HR-Eintrag (deutschem Handelsregistereintrag), Limiteds, Unternehmen in Gründung, eingetragene Vereine (e.V.) und GbRs
+ Ohne PostIdent
+ Keine Nachweise über Wirtschaftlichkeit oder Liquidität benötigt
+ Mit Prepaid Mastercard
+ Führung als P-Konto möglich (optional)
+ Mit eigener IBAN und BIC
+ Monatlich 1 x kostenlos Geld abheben
+ Monatlich 5 Zahlungseingänge gratis

Hinweis nach § 18 Abs. 6 Zahlungskontengesetz: Bitte beachte, dass dieser Vergleich keinen kompletten Marktüberblick darstellt.

Girokonto ohne Schufa: Das Wichtigste in Kürze

  • Trotz negativen Schufa-Score ist es möglich, ein Bankkonto zu eröffnen. Es läuft auf Guthabenbasis.
  • Verbraucher können sich zwischen einem Konto bei einer Filial– oder Online-Bank entscheiden.
  • Das schufafreie Konto kommt ohne Kreditkarte aus. Wer trotzdem eine benötigt, kann je nach Kontomodell eine Prepaid-Karte anfordern.
  • Das Girokonto ohne Schufa funktioniert genauso wie ein reguläres Girokonto, nur mit dem Unterschied, dass es nicht überzogen werden kann.
  • Lehnt die Bank den Antrag auf ein schufafreies Konto ab, solltest du dich an die BaFin wenden.
  • Niemand außenstehendes weiß, dass es sich um ein schufafreies Konto handelt.
  • Verbraucher sollten einmal im Jahr die kostenlose Schufa-Auskunft anfordern, um ihre eingetragenen Daten zu überprüfen und gegebenenfalls korrigieren zu lassen.

Inhaltsverzeichnis: Girokonto ohne Schufa eröffnen

 

Girokonto ohne Schufa: Die Grundlagen

Was ist ein Girokonto ohne Schufa?

Du hast einen negativen Schufa-Score und benötigst ein Girokonto?

Es ist trotz Schufa möglich, ein Girokonto zu eröffnen. Die Banken sprechen dann von einem Girokonto ohne Schufa.

Dabei sind unterschiedliche Modelle möglich:

  • Es handelt sich um ein Kontomodell, bei dem die Abfrage bei der Schufa grundsätzlich nicht durchgeführt wird. Das ist bei einem Basiskonto der Fall, aber auch einige andere Bankkonten verzichten auf die Prüfung.
  • Du hast deine Zustimmung zur Bonitätsprüfung verweigert. Die Bank kann dich als Kunden dann ablehnen. Du hast jedoch die Möglichkeit, zu verhandeln, das Konto trotz Schufa auf Guthabenbasis zu führen.
  • Du hast eine schlechte Bonitätsprüfung, aber die Bank eröffnet trotzdem dein Konto. In diesem Fall hast du ein Bankkonto trotz Schufa.

Was ist das Bürgerkonto der Sparkassen?

Die Sparkasse bietet das Bürgerkonto als Basiskonto an. Es handelt sich jedoch nicht um ein Konto ohne Schufa. Die Abfrage wird durchgeführt.

Bürgerkonto verweigert – was kann ich bei der Sparkasse tun?

Um Unstimmigkeiten zu klären, wendest du dich an den Ombudsmann der Sparkasse. Die Kontaktdaten findest du jeweils im Netz bei deiner Sparkasse. Ist die Ablehnung ungerechtfertigt, steht dir das Bürgerkonto zu.

Kann ich mit meinem Partner zusammen ein Gemeinschaftskonto ohne Schufa eröffnen?

Wenn du oder dein Partner negative Schufa-Einträge hat, kann sich die Eröffnung eines regulären Gemeinschaftskontos als schwierig herausstellen. Es wird abgelehnt.

Die Eröffnung eines gemeinsamen Guthaben- oder Basiskontos stellt jedoch kein Problem dar.

Studenten, die ein Studentenkonto führen und in einer WG wohnen, können übrigens auch ein Gemeinschaftskonto eröffnen, um so die üblichen Ausgaben besser im Blick zu haben. Die norisbank bieten Neukunden sogar ein Girokonto mit Prämie an.

Hinweis: Bei einem Gemeinschaftskonto haften beide Kontoinhaber. Da jedoch ein schufafreies Gemeinschaftskonto sowieso nicht überzogen werden kann, kommen in einem Streit- oder Trennungsfall solche Probleme erst gar nicht auf.

Tipp: Ein Mehrkontenmodell (z. B. 2-Kontenmodell) hilft dabei, die Finanzen besser im Blick zu haben. Nutze das Gemeinschaftskonto für die gemeinsame Haushaltskasse. Darauf werden die monatlichen Ausgaben wie Miete, Nebenkosten und Internet überwiesen. Der Rest verbleibt auf deinem Einzelkonto.

Gibt es ein Geschäftskonto ohne Schufa?

Viele Banken bieten Gründern und allen, die geschäftliche Schulden haben und neu starten, meistens nur ein Geschäftskonto auf Guthabenbasis an.

Im Internet findest du hingegen einige Angebote für ein Firmenkonto mit Kreditkarte. Die Kosten können sich jedoch summieren. Die Einrichtung, Kontoführungsgebühr sowie Bargeldabhebungen und Überweisungen kosten dort relativ viel Geld.

Tipp: Schau dich bei verschiedenen Fintechs nach einem mobilen Business-Konto mit einer Debitkarte um. Das Konto wird zwar auch auf Guthabenbasis geführt, jedoch kommt es oftmals ganz ohne Kontoführungsgebühren aus.

Konto trotz Schufa – wie komme ich an eine Kreditkarte?

Wenn du eine Kreditkarte benötigst, kannst du im Netz nach einem Bankkonto Ausschau halten, das ausschließlich mit Prepaid-Kreditkarte geführt wird. Manche Kontenmodelle bieten eine Kreditkarte auf Guthabenbasis auch extra zum Bestellen kann. Die reguläre Kreditkarte wird bei einem schlechten Schufa-Score verweigert.

Bargeld abheben vom schufafreien Konto

Hier gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Kostenlos Bargeld abheben: mit deiner Bankkarte von deinem Basiskonto an den Geldautomaten des Institutes. Oder mit der Bankkarte / Prepaid-Kreditkarte an Automaten von kooperierenden Banken.
  • Kostenpflichtig: an anderen Bankautomaten. Achtung! Eine Abhebung kann bis zu 5 Euro kosten!

Bargeldeinzahlungen auf das schufafreie Konto

Wenn du des Öfteren Geld einzahlen möchtest, solltest du nach einem schufafreien Konto in einer Filialbank Ausschau halten.
Du kannst die Funktion noch so lange nutzen, bis das Bargeld abgeschafft wird.

Vor allem Direktbanken lassen sich das Kleingeld einzahlen einiges kosten oder bieten den Service gar nicht erst an. Dann bleibt als Alternative nur die Bareinzahlung auf ein fremdes Konto.

Tipp: Solltest du feststellen, dass dein schufafreies Konto zu teuer ist, dann empfehlen wir dir, das Girokonto zu wechseln. Denke jedoch vor dem Girokonto kündigen daran, jedem Zahlungspartner deine neue Bankverbindung mitzuteilen.

Spartipp: Du kannst mehrere Konten gleichzeitig führen (z. B. 3-Kontenmodell) und so von den einzelnen Leistungen der Banken optimal profitieren. Dadurch lässt sich einiges an Gebühren sparen, vorausgesetzt, die Konten sind kostengünstig oder komplett frei von Kontogebühren.

norisbank Girokonto plusBasiskonto oder Bankkonto ohne Bonitätsauskunft?

Es ist trotzdem möglich, ein Girokonto ohne Schufa zu erhalten. Direktbanken wie die norisbank sind, was die Bonität angeht, sehr kulant.

Erfüllst du die Voraussetzungen für das kostenlose norisbank Girokonto nicht, bietet dir die Bank das Girokonto Plus (für 7,90 € monatlich) ohne Bonitätsvoraussetzungen automatisch an.

Daher solltest du die Flinte nicht ins Korn werfen und die Angebote und Konditionen der Bank gut vergleichen.

Girokonto trotz Schufa: welche Kosten erwarten mich?

Grundsätzlich hilft dir immer ein Vergleich, um unnötige Kosten zu vermeiden.

Wenn du ein Girokonto oder Online-Konto ohne Schufa eröffnen möchtest, solltest du zweimal hinschauen, da das schufafreie Konto durchaus zu einer Kostenfalle werden kann:

  • Kontoführungsgebühren: Die Gebühren richten sich danach, ob du lediglich ein Konto ohne Schufa mit einer Bankkarte auf Guthabenbasis führen oder eine Prepaid-Kreditkarte ohne Schufa mit integriertem Kartenkonto haben möchtest. Die Kosten für das Basiskonto starten bei 5 Euro monatlich, die Kreditkarte kann dich schnell 20 Euro und mehr kosten. Einige Banken bieten das Konto sogar kostenlos an, allerdings gilt es dabei die Mindestanforderungen zu erfüllen.
  • Kontoeinrichtung: Bei manchen Banken musst du tief in die Tasche greifen, wenn du eine Kreditkarte benötigst. Nicht wenige verlangen eine Einrichtungsgebühr für das Onlinekonto. Wir empfehlen dir, bei den Angeboten darauf zu achten, dass du dich für eines entscheidest, bei dem die Einrichtungsgebühr mit der Jahresgebühr verrechnet wird.
  • Transfers: Überweisungen und Daueraufträge sollten eigentlich nichts kosten. Einige Anbieter im Internet kassieren jedoch pro Überweisung mit. Tipp: Achte auf Konten mit einer gewissen Anzahl an Freiüberweisungen im Monat! Das ist vor allem beim Geschäftskonto wichtig.
  • Überweisungen: Schaue dir vor dem Vertragsabschluss die angebotenen TAN-Verfahren genau an. Einige Geldinstitute verlangen bei Online-Überweisungen mit smsTAN-Verfahren eine Gebühr.
  • Bargeldabhebungen: Wenn du ein Basiskonto führst, zahlst du für das Geld abheben am Automaten nichts. Bei einer Kreditkarte ohne Schufa aus dem Netz entstehen Kosten von bis zu 5 Euro pro Abhebung.
  • EC- und Kreditkarten: Für ein Guthabenkonto gibt es keine EC- und keine Kreditkarten. Prepaid-Karten samt Konto sind von Visa oder Mastercard, häufig ist eine Zweitkarte für den Partner möglich.
  • Dispokredit und Konto überziehen: Bei schlechter Schufa wird kein Dispokredit (auch „Dispo“ genannt) bewilligt. Die Konten trotz Schufa funktionieren in der Regel so, dass du nur das Guthaben verbrauchen kannst, dass sich auf dem Konto befindet.

Achtung: Achte beim Konto auf die zusätzlichen Gebühren, falls du des Öfteren eine Sofortüberweisung tätigst. Das gilt auch für beleghafte Überweisungen.

Hinweis: Manche Banken bieten zu dem schufafreien Konto eine Prepaid-Kreditkarte an. Das bedeutet, dass du nur über den darauf überwiesenen Guthaben verfügen kannst. Die Bank stellt nämlich bei Konten ohne Schufa-Abfrage keinen Verfügungsrahmen aus.

Die Rolle der Schufa bei der Kontoeröffnung

Eröffnest du in Deutschland ein Konto oder ein Online-Konto, möchte die Bank dein Einverständnis haben, um eine Auskunft bei der Schufa einzuholen. Lehnst du das ab, geht der Prozess der Kontoeröffnung nicht weiter.

Die Schufa ist eine Auskunftei, die bundesweit die Daten von Verbrauchern sammelt und deine Rückzahlungsmoral bei Krediten, Ratenkäufen oder auch Bestellungen im Versandhaus auswertet.

Die Banken sind besonders an den „harten“ Schufa-Merkmalen interessiert. Ergibt die Schufa-Prüfung zum Beispiel eine Privatinsolvenz, verweigert man dir das Konto. Selbst bei weicheren Merkmalen kann es passieren, dass die Bank dich ablehnt. Vor allem dann, wenn in das Girokonto ein Dispokredit (Kreditrahmen) und eine Kreditkarte integriert werden sollen.

Es ist natürlich unfair, dass nur die Daten der Bonitätsprüfung zugrunde gelegt werden und du danach beurteilt wirst.

Die Banken fragen jedoch nicht, warum deine Firma pleite gegangen ist oder wann deine Schulden abbezahlt sind. Sie möchten mit deinem Girokonto Geld verdienen. Das gelingt weder mit Kontoführungsgebühren noch mit Geldabhebungen oder Überweisungen.

Interessant wird es für eine Bank immer dann, wenn sie dir Geld leiht, um an den Zinsen zu verdienen. Mit einer schlechten Schufa ist jedoch ein Kredit das letzte, worüber du nachdenkst, weshalb du als Kunde für die Banken nicht interessant bist.

Tipp: Gebe trotz deiner negativen Schufa-Einträge nicht zu früh auf. Nur weil eine Bank dich ablehnt, heißt das noch lange nicht, dass dir alle Geldinstitute eine Kontoeröffnung verweigern werden. Es gibt sogar vereinzelte Direktbanken, bei denen du ein kostenloses Girokonto ohne Schufa eröffnen kannst.

Negative Schufa – wie kommt das zustande?

In der Schufa-Auskunft sind alle Forderungen, die die Gläubiger an dich haben, aufgelistet. Das können deine Kreditraten für das Auto und die Eigentumswohnung oder das neue Smartphone sein.

Immer, wenn du deine Raten nicht bezahlt hast, kommt es zu einem Eintrag, was den Score sinken lässt.

Gehst du in Privatinsolvenz und bist zudem noch arbeitslos (siehe auch Konto für Arbeitslose), gibt es nahezu keinen Ausweg mehr aus der Schuldenfalle. Das bewertet die Schufa besonders negativ.

Hast du hingegen einmal zu spät gezahlt und eine Mahnung erhalten, ist das weder für deine Schufa-Auskunft noch für dein neues Bankkonto tragisch.

Folglich brauchst du dir bei einem einzigen negativen Schufa-Eintrag, den du wegen einer zu spät bezahlten Rechnung erhalten hast, nicht allzu viele Sorgen bei einer Kontoeröffnung zu machen.

Du hast allerdings Probleme, ein Girokonto oder Onlinekonto zu eröffnen, wenn du:

  • in Privatinsolvenz bist,
  • auf mehreren Konten ein Dispo läuft,
  • du wiederholt mit Raten in Verzug kommst,
  • du mehrere Kredite aufgenommen hast.

Tipp: Die Gefahr, in die Dispofalle zu kommen, geht schnell. Wenn du weißt, dass du dein Konto immer wieder überziehst, frage in einer Bankfiliale nach einem Basiskonto nach. Das kannst du nicht überziehen und es ist in einigen Fällen günstiger als ein schufafreies Konto. Vermeide ansonsten Ratenzahlungen und nutze lieber dein Sparguthaben für Anschaffungen.

Hinweis: Fordere dir bei der Schufa Informationen zu deinen gespeicherten Daten (Schufa-Bewertung) an. Du kannst jährlich eine gratis Selbstauskunft bekommen.

Habe ich ein Recht auf ein eigenes Girokonto?

Seit 2016 existiert ein Gesetz, welches jedem Bürger, der sich in der EU legal aufhält, besagt, dass ihm das Recht auf ein Bankkonto zusteht. Bei diesem Konto handelt es sich um das sogenannte Basiskonto auf Guthabenbasis. Die Banken müssen dir dieses Konto auf Verlangen eröffnen.

Ein eigenes Konto bietet dir nur Vorteile. Ohne ein Konto stellt es sich als sehr schwierig heraus, die monatlichen Gebühren für Miete, Internet und die Krankenversicherung zu bezahlen.

Eine Bonitätsabfrage wird zwar durchgeführt, aber nur mit dem Ziel, um herauszufinden, ob du bereits bei einer anderen Bank ein Konto hast. Ist das der Fall, muss die Bank die Kontoeröffnung ablehnen.

Hinweis: Jede Bank muss ein Basiskonto zur Verfügung stellen. Wenn du online nach Angeboten von Basiskonten suchst, kann es sich als sehr schwierig herausstellen. Wir empfehlen dir, dich gut durch die Website des Geldinstitutes durchzuklicken. Der Grund für die erschwerte Suche ist, dass die Geldinstitute lieber Girokonten mit Dispokrediten eröffnen, weil sie damit Geld verdienen. Folglich ist der Antrag zum Basiskonto oft etwas versteckt auf der Website zu finden.

Was hat es mit dem Jedermann-Konto auf sich?

Seit den 1990er-Jahren gab es Bemühungen, jedem trotz negativer Schufa die Kontoeröffnung zu ermöglichen. Diese Initiative wurde jedoch von den Banken blockiert. Der zentrale Kreditausschuss ging einen Kompromiss ein. Die Banken verpflichteten sich, jedem ein Konto auf Guthabenbasis zu eröffnen.

Dank des Zahlungskontengesetzes existiert das Jedermann-Konto heute als Basiskonto. Es kommt zwar ohne Dispo, EC- und Kreditkarte aus, aber dein Geld ist dank der Einlagensicherung genauso gut aufgehoben wie bei einem regulären Girokonto.

Hinweis: Wenn du deinen Schufa-Score verbessert hast, kannst du dein Basiskonto in ein reguläres Konto mit Disporahmen ändern. Zusätzlich zu einer Visa oder Debit Mastercard hast du die Möglichkeit, eine Kreditkarte mit Verfügungsrahmen zu erhalten. Sollte es ein Problem geben, weil die Bank das Konto nicht umwandeln möchte, dann kündige es und eröffne einfach ein neues Girokonto.

Konto ohne Schufa – so läuft die Kontoeröffnung ab

Grundsätzlich kannst du bequem im Internet ein Konto eröffnen. Das ist allerdings bei einem Guthabenkonto nicht immer der Fall, weshalb du dich nicht selten auf den Weg in eine Bankfiliale machen musst.

Bietet eine Direktbank ein Basiskonto an, funktioniert der Antrag auch online. Du benötigst für beide Wege einen gültigen Personalausweis. Dafür nutzt du das Online-Antragsformular der Bank und trägst dort deine persönlichen Daten ein.

Anschließend legitimierst du dich per Videoident- oder Postidentverfahren. Für Videoident musst du eine App auf PC oder Laptop herunterladen. In der Filiale überprüft der Bankberater deine Daten.

Kann ich ein Konto ohne festen Wohnsitz eröffnen?

Wohnsitzlosigkeit ist bei einem Basiskonto kein Hindernis. Die Bank muss dir das Konto eröffnen.

Was kann ich tun, wenn mein Konto ohne Schufa abgelehnt wird?

Wohnsitzlosigkeit ist bei einem Basiskonto kein Hindernis. Die Bank ist gesetzlich dazu verpflichtet, dir ein Konto zu eröffnen. Das gilt für Direkt- und Filialbanken gleichermaßen.

Achtung: Vergleiche die Angebote mehrere Geldinstitute, bevor du ein neues Konto mit Bankverbindung einrichtest. Das beste Girokonto ist das, was zu deinem Lebensstil passt. Im Idealfall ist es sogar kostenfrei.

Kostenlose Schufa-Auskunft
Kostenlose Schufa-Auskunft (Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO) kann einmal im Jahr bei der Auskunftei angefordert werden.

Tipp: Verlange die kostenlose Schufa-Auskunft

Der Moment, wenn die Bank die Kontoeröffnung ablehnt, ist peinlich. Vor allem dann, wenn du gar nicht weißt, wie die schlechte Schufa zustande kommt.

Auf die Auskunftei macht Fehler. Nutze daher dein Recht, einmal im Jahr die kostenlose Schufa-Auskunft nach § 34 BDSG anzufordern.

Tipp: Die Schufa bietet auch kostenpflichtige Auskünfte an, die dich nicht irritieren sollten. Suche auf der Homepage nach der Gratis-Datenkopie nach Art. 15 DS-GVO. Bei Unstimmigkeiten verlangst du eine Klärung durch die Schufa.

Was ist, wenn die Bank mein Basiskonto ablehnt?

Hier kommen verschiedene Gründe infrage:

  • Du hast bereits bei einer anderen Bank ein Basiskonto.
  • Du bist bei dieser Bank in Zahlungsverzug.
  • Du hast dich gegenüber dieser Bank in der Vergangenheit strafbar gemacht.
  • Du hast ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto).

Hinweis: Die Bank muss jedem Verbraucher von Gesetzes wegen auf Verlangen ein Basiskonto eröffnen. Es sei denn, es liegt ein triftiger Grund vor, dann hat sie das Recht, dir ein Konto zu verweigern.

Fazit: Schufafreies Bankkonto eröffnen

Ein Girokonto ohne Schufa zu erhalten ist nicht so schwer, wie es auf den ersten Blick aussieht.

Einige Einschränkungen wie ein fehlender Dispo oder eine EC-Karte musst du zwar in Kauf nehmen, doch du kannst deine Bankgeschäfte ansonsten in vollem Umfang erledigen.

Das Recht auf ein Basiskonto kann dir niemand nehmen.

Jeder, der einen negativen Schufa-Score hat, kann ein schufafreies Bankkonto eröffnen. Da bei der Eröffnung keine Schufa-Abfrage erfolgt, läuft das Konto auf Guthabenbasis und kann somit nicht überzogen werden.

Wer trotzdem eine Kreditkarte haben möchte, kann auf Anfrage eine Prepaid-Karte erhalten.

Wichtig zu wissen ist, dass ein schufafreies Konto nicht immer ein solches bleiben muss. Wenn der Schufa-Score verbessert wurde, steht dem Wechsel zum regulären Girokonto eigentlich nichts mehr im Wege. Es sei denn, es handelt sich um eine Bank (z. B. Tomorrow), die prinzipiell kein Kreditrahmen anbietet.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Bei welcher Bank bekomme ich ein schufafreies Girokonto?

In der Regel stellen die Banken vor der Eröffnung eine Schufa-Abfrage. Um nicht abgelehnt werden, empfehlen wir dir in unserer obigen Tabelle Banken, die ein Girokonto ohne Bonitätsprüfung zu guten Konditionen anbieten.

Was kostet ein schufafreies Konto?

Das kommt auf die Bank drauf an. Wir haben uns auf die Suche nach Geldinstituten mit fairen Konditionen gemacht. Die monatlichen Kontoführungsgebühren liegen bei 3 bis 15 Euro im Jahr. Manche Banken verlangen ein Einrichtungsentgelt, das ist jedoch nur einmalig fällig.

Kann ich bei schlechter Schufa ein Geschäftskonto eröffnen?

Ja, das ist möglich. Die meisten Banken eröffnen dir als Gründer oder bei geschäftlichen Schulden sowieso nur ein Geschäftskonto auf Guthabenbasis. Allerdings solltest du die Kontogebühren gut vergleichen, da diese je nach Anbieter relativ hoch sein können. Bei Fintechs hast du gute Chancen, ein kostenfreies Geschäftskonto zu erhalten.

Mein Partner hat Schulden. Können wir trotzdem ein gemeinsames Konto eröffnen?

Wenn einer von euch beiden Schulden hat, stellt sich die Kontoeröffnung meistens als sehr schwierig heraus. Zur Wahl bleibt nur ein Basis- oder Guthabenkonto. Selbst wenn du einen guten Schufa-Score haben solltest, gibt es trotzdem nicht die Möglichkeit, einen Dispo zu bekommen. Das geht nur, wenn beide Kontoinhaber eine gute Bonität vorweisen können.

Kann ich das schufafreie Konto später umwandeln?

Ja, das ist möglich, sofern die Bank Girokonten mit Dispo anbietet. Bist du Kunde bei der Tomorrow Bank, dann kann dein Konto auch später, wenn du wieder eine gute Bonität hast, nicht über einen Disporahmen verfügen. Die Bank bietet den Service ihren Kunden momentan generell nicht an. In dem Fall bleibt dir nur der Wechsel zu einem anderen Geldinstitut.

Bekomme ich eine Kreditkarte?

Wer ein schufafreies Konto eröffnet, kann nur eine Prepaid-Kreditkarte erhalten. Der Grund ist, dass die Schufa-Abfrage nicht erfolgt. Inhaber einer Prepaid-Kreditkarte können nur auf das darauf überwiesene Guthaben verfügen. Wichtig zu wissen ist, dass die Kreditkarte je nach Bank extra Gebühren kosten kann.

Warum lehnt die Bank meine Kontoeröffnung ab?

Jede Bank ist in Deutschland dazu verpflichtet, ein Basiskonto zu eröffnen. Lehnt sie dich trotzdem ab, dann liegt ein Grund vor. Der häufigste Ablehnungsgrund ist ein bereits bestehendes Basiskonto. Anders als bei regulären Girokonten darfst du ausschließlich ein Basiskonto führen. Ist die Ablehnung ungerechtfertigt, solltest du dich an die BaFin wenden.

Die Bank lehnt mein Antrag auf Kontoeröffnung wegen schlechter Bonität ab. Was kann ich tun?

Wir empfehlen dir, die kostenlose Schufa-Auskunft in Anspruch zu nehmen und die eingetragenen Daten zu überprüfen. Sollte dein Score niedrig sein, bleibt dir nur die Eröffnung eines schufafreien Kontos. Falsche Einträge solltest du jedoch schleunigst korrigieren lassen, um deinen Schufa-Score zu verbessern.

Warum habe ich einen schlechten Schufa-Score?

Die Gründe können ganz unterschiedlich sein und sind individuell zu betrachten. Gründe können Arbeitslosigkeit, Privatinsolvenz, Schuldenzahlungen, die in Verzug sind, oder auch mehrere Girokonten mit ausgeschöpftem Disporahmen sein. Solltest du mehrere Kredite laufen haben, wirkt sich das ebenfalls negativ auf den Schufa-Score aus. Verschaffe dir einen Überblick über deine eingetragenen Daten, indem du die kostenlose Schufa-Auskunft in Anspruch nimmst.

Kann ich auch ohne festen Wohnsitz ein Girokonto eröffnen?

Die Bank ist seit 2016 gesetzlich dazu verpflichtet, auf Verlangen ein Konto zu eröffnen. Das Basiskonto läuft auf Guthabenbasis und dafür ist es nicht notwendig, einen festen Wohnsitz zu haben. Ohne ein eigenes Girokonto ist es hierzulande schwer, die Kosten für Miete und Versicherungen zu bezahlen. Des Weiteren muss auch der Lohn, das Gehalt, Arbeitslosengeld, BAföG oder die Rente auf ein Konto eingehen.

Welche Erfahrungen hast du mit einem schufafreien Girokonto gemacht? Wo sind die Konditionen besonders günstig? Hast du eventuell einen Geheimtipp? Wir freuen uns auf dein Feedback in den Kommentaren!

Der Beitrag Girokonto ohne Schufa: Die besten schufafreien Konten im Überblick (01/2023) erschien zuerst auf KontoGuru.net.

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Girokonto mit Prämie – Die 7 besten Konten mit Prämien im Überblick (01/2023) https://www.kontoguru.net/girokonto-mit-praemie/ https://www.kontoguru.net/girokonto-mit-praemie/#respond Sat, 31 Dec 2022 23:00:58 +0000 https://www.kontoguru.net/?p=42 Girokonto mit Prämie

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Girokonto mit Prämie

Von einem Girokonto mit Prämie können alle Neukunden profitieren, die sich dazu entscheiden, ein neues Bankkonto zu eröffnen. Besonders zum Quartalsende locken viele Geldinstitute mit attraktiven Kontoeröffnungsprämien.

Neben Startguthaben, Gutschriften oder Geldprämien gibt es auch Sachprämien. Allerdings ist nicht jede Prämie automatisch ein Geschenk. Es ist in vielen Fällen an bestimmten Bedingungen geknüpft. Das kann ein monatlicher Mindestgeldeingang oder regelmäßige Einzahlungen in bestimmter Höhe sein.

Wenn du mit deinem aktuellen Konto nicht zufrieden bist und ein neues Girokonto eröffnen möchtest, dann solltest du dir die aktuellen Prämien der Banken genauer ansehen.

Hier erfährst du, was es mit den Prämien bei der Kontoeröffnung auf sich hat und welche Banken aktuell eine solche Prämie anbieten.

Girokonto mit Prämien, Bonus, Startguthaben und Gutschriften (01/2023)

Der Bankmarkt ist riesig. Da fällt es schwer, sich einen Überblick der Banken zu machen. Unser Team hat mehrere Banken unter die Lupe genommen, um die besten Girokonten mit Prämie zu finden.

In dieser Tabelle findest du aktuelle Kontoeröffnungsprämien und Neukundenangebote. Zudem erfährst du, unter welchen Bedingungen du das Girokonto mit Prämie erhalten kannst.

Nr.Bank / AnbieterGrundpreis
pro Monat
PrämieAktionsbedingungenMehr Infos
1.norisbank
norisbank
Top-Girokonto
0,00 €+ 50 €
Prämie

(bis 30.06.2022)

  • Aktionszeitraum: bis zum 30.06.2022

  • Bedingung: Einrichtung von mind. 5 verschiedenen Überweisungen über den Online-Kontowechselservice der Bank (z. B. Lohn, Gehalt, BAföG, Sold, Pension, Rente, Miete, Strom, Gas, Handy, DSL, GEZ, Fitness-Studio, Vereine, Versicherungen etc.)

  • Gültig nur für norisbank-Neukunden: Neukunde ist, wer in den letzten 12 Monaten vor Kontoeröffnung kein Girokonto bei der norisbank hatte

2.Commerbank Logo
Commerzbank
Girokonto
0,00 €
bei monatlichem Mindestgeldeingang von 700 €, ansonsten 9,90 € mtl.
+ 50 €
Prämie

  • Aktionszeitraum: unbegrenzt

  • Bedingung: mind. 3-monatige aktive Kontonutzung des neuen Girokontos. D.h. mind. 5 monatliche Buchungen über je 25 Euro oder mehr (z. B. Lohn, Gehalt, BAföG, Miete, Rentenkassen, Hausverwaltungen, Energieversorger, Telefonanbieter, Fitness-Club usw.). Das Konto muss online eröffnet werden.

  • Ausgeschlossen: Eigenüberweisungen oder Überträge

  • Gültig nur für Commerzbank-Neukunden (wenn innerhalb der letzten 24 Monate kein Konto bei der Commerzbank bestand)

  • Wenn Kontoinhaber eine Einwilligungserklärung zu E-Mail- und telefonischer Werbung durch die Commerzbank AG erteilt hat und diese danach mindestens 3 Monate nicht widerrufen hat

3.1822direkt Logo
1822direkt
1822MOBILE
ab 0,00 €+ 50 €
Prämie

(bis 31.08.2022)

  • Aktionszeitraum: bis zum 31.08.2022

  • Bedingung: wenn bis zum 31.12.2022 mind. 3 Gehaltseingänge von monatlich insgesamt mind. 1.000 € (Lohn, Gehalt, Rente, Besoldung, BAföG) auf dem neuen Girokonto eingehen

  • Ausgeschlossen sind: eigene Überweisungen, Überweisungen von Privatpersonen, sofortige Abverfügung der Gehaltseingänge (d. h. von mehr als der Hälfte innerhalb von 2 Tagen)

  • Gültig nur für 1822direkt-Neukunden

  • Nicht für Kunden der Frankfurter Sparkasse

4.1822direkt Logo
1822direkt
Girokonto Klassik
ab 0,00 €+ 100 €
Prämie

(bis 31.08.2022)

  • Aktionszeitraum: bis zum 31.08.2022

  • Bedingung: wenn bis zum 31.12.2022 mind. 3 Gehaltseingänge von monatlich insgesamt mind. 1.000 € (Lohn, Gehalt, Rente, Besoldung, BAföG) auf dem neuen Girokonto eingehen

  • Ausgeschlossen sind: eigene Überweisungen, Überweisungen von Privatpersonen, sofortige Abverfügung der Gehaltseingänge (d. h. von mehr als der Hälfte innerhalb von 2 Tagen)

  • Gültig nur für 1822direkt-Neukunden

  • Nicht für Kunden der Frankfurter Sparkasse

Postbank Logo
Postbank
Giro extra plus
0,00 €
bei 3.000 € Mindestgeldeingang pro Monat
+ 25 €
Prämie

(bis 30.06.2022)

  • Aktionszeitraum: bis zum 30.06.2022

  • Gültig nur für Neukunden, die das erste Privatgirokonto bei der Postbank eröffnen

Postbank Logo
Postbank
Giro direkt
1,90 €+ 25 €
Prämie

(bis 30.06.2022)

  • Aktionszeitraum: bis zum 30.06.2022

  • Gültig nur für Neukunden, die das erste Privatgirokonto bei der Postbank eröffnen

Degussa Bank0,00 €
ab 750 € Mindestgeldeingang pro Monat
+ 75 €
Prämie

  • Aktionszeitraum: unbegrenzt

  • Bedingung: in den ersten 3 Monaten müssen jeweils 5 Buchungen á 25 € erfolgen, 3 Löhne/Gehälter von je mindestens 750 € innerhalb von 6 Monaten

  • Ausgeschlossen sind: Eigenüberweisungen und Barauszahlungen

  • Gültig nur für Degussa-Neukunden

Hinweis nach § 18 Abs. 6 Zahlungskontengesetz: Bitte beachte, dass dieser Vergleich keinen kompletten Marktüberblick darstellt.

Inhaltsverzeichnis: Girokonto mit Prämien, Bonus und Startguthaben

Girokonto mit Prämien: Das Wichtigste in Kürze

  • Neukunden, die ein Konto eröffnen, können bei manchen Banken eine Prämie erhalten.
  • Viele Geldinstitute knüpfen die Prämie an bestimmte Bedingungen. Das sind beispielsweise ein monatlicher Geldeingang (Gehalt, Lohn, BAföG, Rente) oder die aktive Kontonutzung.
  • Die Banken erhoffen sich, mit Prämien mehr Kunden zu werben.
  • Bei der Prämie handelt es sich in den meisten Fällen um eine Geld– oder Gutscheinprämie. In wenigen Fällen händigen die Banken eine Sachprämie aus.
  • Die meisten Banken vergeben eine einmalige Prämie zwischen 25 und 50 Euro.
  • Jeder Bürger darf mehrere Konten bei unterschiedlichen Banken führen (Mehrkontenmodell) und dadurch etliche Prämien kassieren.
  • Wer mit seinem Girokonto zufrieden ist, profitiert bei jeder erfolgreichen Weiterempfehlung von einer Geldprämie.

Girokonto mit Prämie: Die Grundlagen

Wo gibt es mehr Prämien – bei der Direktbank oder einer Filialbank?

Wie unser Vergleich zeigt, gibt es sowohl bei Direktbanken als auch bei den stationären Banken Prämien zu ergattern. Welche Bank mehr zahlt, lässt sich nicht verallgemeinern, denn das ist von der zeitlich begrenzten Aktion abhängig.

Während du bei Direktbanken häufig ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühren findest, zahlst du bei den Filialbanken meist monatliche Gebühren. Dafür kannst du im Gegenzug von dem Service vor Ort profitieren.

Das Girokonto mit Startguthaben wird von Filialbanken ebenso angeboten wie das Prämienmodell, bei dem du deinen Bonus erst nach ein paar Monaten Geldeingang oder sonstigen Transaktionen erhältst.

Gut zu wissen: Lese vor der Kontoeröffnung das Kleingedruckte durch, um zu erfahren, wann du deine Girokonto-Prämie gutgeschrieben bekommst. Beachte auch die Gebühren für den Dispokredit und was es dich pro Transaktion kostet, wenn du am Automaten Kleingeld einzahlst.

Gibt es ein kostenloses Girokonto mit Prämie?

Wie unsere Recherche zeigt, gibt es erfreulich oft ein kostenloses Girokonto mit Prämie.

Allerdings musst du hier zwischen einem kostenlosen Girokonto und einem bedingungslos kostenlosen Girokonto differenzieren:

  • Bedingungslos bedeutet, dass weder Gebühren für die Kontoführung, noch die Kreditkarte oder die Bargeldabhebung anfallen und von dir kein monatlicher Mindestgeldeingang gefordert wird.
  • Kostenlos meint hingegen, dass keine Kontoführungsgebühren entstehen, sofern regelmäßige Zahlungen auf deinem Girokonto eingehen. Möglicherweise sind kostenfreie Bargeldabhebungen pro Monat begrenzt und es entstehen zudem weitere Gebühren für Extras wie Kreditkarte. Andere Konten sind nur gratis, wenn der erforderliche Mindestgeldeingang hineinkommt.

Hinweis: Dir ist es wichtig, regelmäßig Geld abheben zu können? Dann solltest du nach einem Girokonto suchen, das kostenlosen Bargeldbezug an den Cash Group Automaten ermöglicht.

Prämien für alte Hasen – die Freundschaftswerbung

Wenn du mit deiner Bank zufrieden und der Meinung bist, das beste Girokonto zu haben, kannst du das Kreditinstitut gerne an deine Freunde weiterempfehlen.

Das lassen sich einige Banken etwas kosten, weshalb du dich für jeden geworbenen Neukunden über Geldprämien zwischen 25 und 50 Euro freuen darfst.

Beachte jedoch, dass Prämien laut Gesetz ab Überschreiten der jährlichen Freigrenze von 256 Euro (Stand 2022) als Einkünfte gelten. Du musst die erhaltenen Geld- und Gutscheinprämien in der Steuererklärung unter „sonstige Einkünfte“ angeben. Bei Sachprämien ist es ebenfalls erforderlich, den Wert anzugeben.

Gut zu wissen: Der Bankmarkt ist hart umkämpft. Deshalb sind Banken über jeden Neukunden froh und zahlen eine Empfehlungsprämie. Somit kannst du mit jeder Weiterempfehlung etwas Geld verdienen.

Was kostet ein Girokonto mit Prämie?

Jede Bank legt die monatlichen Kosten in ihrer Gebührenverordnung selbst fest. Grundsätzlich spielt es keine Rolle, ob du für das Konto eine Prämie erhältst oder eben nicht, weil du beispielsweise die Bedingungen nicht erfüllst oder die Aktion beendet ist. An den regulären Konditionen ändert das nichts.

Achte unbedingt darauf, dass dein Konto nicht mehr als 60 Euro im Jahr kostet. Ist das der Fall, dann solltest du das Konto erst gar nicht eröffnen oder bei einem bereits bestehenden über einen Wechsel nachdenken.

Viele Direktbanken bieten sogar ein gratis Girokonto an. Wenn es sich bei der Bank um eine Tochtergesellschaft handelt, dann gibt es bei den Cash Group Automaten oft die Möglichkeit des kostenlosen Geldabhebens.

Beim Geld einzahlen sind die Gebühren ebenfalls von Bank zu Bank unterschiedlich. Bedenke jedoch, dass die Bareinzahlung auf ein fremdes Konto wesentlich teurer ist.

Achtung: Du solltest niemals voreilig dein altes Girokonto kündigen. Eröffne erst ein neues und nutze den Kontowechselservice der Bank, um allen Zahlungsempfängern die neue Bankverbindung mitzuteilen.

Welche Prämienarten gibt es bei einem Girokonto?

Die Banken lassen sich jede Menge einfallen, um dich davon zu überzeugen, ein neues Konto zu eröffnen. Das kann beispielsweise neben einem kleinen Taschengeld ein Amazon-Gutschein sein.

Einige Banken bieten grundsätzlich eine Prämie an, bei anderen Geldinstituten ist ein solcher Wechselbonus eine zeitlich begrenzte Aktion.

Doch auf welche Art von Geschenk darfst du dich eigentlich freuen, wenn du ein neues Girokonto eröffnest?

Girokonto mit Startguthaben und Gutschrift – Geldprämien

Wie unser Girokonto Test zeigt, beträgt die Geldprämie für ein neu eröffnetes Kontokorrentkonto zwischen 25 und 100 Euro. Da einige Banken zusätzlich noch eine Kontogutschrift von monatlich zwei Euro über 12 bis 24 Monate zahlen, kommst du insgesamt auf bis zu 200 Euro Bonus.

Die Bedingungen unterscheiden sich. Fast immer kannst du davon ausgehen, dass du drei bis fünf Überweisungen monatlich nachweisen musst. Die Bank zahlt dir die Prämie dann nach drei bis vier Monaten aus.

Das Startguthaben bei einem Girokonto, das dir direkt zur Verfügung gestellt wird, ist seltener geworden. Anders sieht das aus, wenn du zusätzlich zu deinem neuen Konto eine Kreditkarte beantragst. Hier darfst du dich je nach Bank durchaus über einen Bonus zwischen 25 und 50 Euro auf der Karte freuen.

Wenn dich das Startguthaben auf dem Giro-Konto interessiert, solltest du nach Banken Ausschau halten, die eine Willkommensprämie anbieten. Mittlerweile hat sich auch die Praxis etabliert, die Prämie aufzusplitten. So gibt es zum Beispiel 50 Euro direkt und weitere 50 Euro nach einer Zeit der aktiven Kontonutzung.

Hinweis: Entscheide dich nicht nur wegen der Geldprämie für ein bestimmtes Bankkonto. Prüfe, ob dein bevorzugtes TAN-Verfahren zur Verfügung steht und ob die Banking-App benutzerfreundlich ist.

Sachprämien

Die Sachprämie bei der Kontoeröffnung erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit. Manche Banken warten mit meist zeitlich begrenzten Aktionen auf, bei denen du ein Smartphone oder sogar ein Tablet ergattern kannst.

Besonders beliebt sind Gutscheine. Diese werden entweder von einem Anbieter wie Amazon herausgegeben oder du bekommst einen BestChoice-Gutschein, den du bei verschiedenen Onlineshops nach Belieben einlösen kannst – manchmal im Wert von bis zu 350 Euro.

Cashback und Bonusprogramme

Wahrscheinlich nutzt du auch eine PayBack-Karte oder eine andere Rabattkarte, um bei deinen täglichen Einkäufen langfristig Geld zu sparen oder Prämien zu erhalten. Auch beim Onlineshopping bekommst du Geld zurück.

Einige Banken bieten ein Cashback-Programm zum Girokonto mit an. Sobald du bei den Partnern einkaufst, fließt ein kleiner Betrag auf dein Konto zurück oder du bekommst Gutscheine.

Gut zu wissen: Prüfe, ob du bei deinem Girokonto Google Pay oder Apple Pay nutzen kannst. Dann erhältst du beim kontaktlosen Zahlen im Handel oftmals Cashback.

Girokonto mit Bonus: Wie sehen die Bedingungen aus?

Grundsätzlich kann jeder, der eine gute Bonität besitzt, innerhalb weniger Minuten ein Konto online eröffnen.

Standardmäßig wird bei der Kontoeröffnung eine Schufa-Abfrage durchgeführt. Das gilt auch dann, wenn du nur das Girokonto wechseln willst. Bei einem negativen Schufa-Eintrag hat die Bank das Recht, die Kontoeröffnung abzulehnen (siehe auch Girokonto ohne Schufa).

Für die Kontoeröffnung muss der Antragsteller mindestens 18 Jahre alt sein. Ausnahmen gelten bei einem Kinderkonto oder einem Baby Konto, für das die Unterschrift der Eltern erforderlich ist.

Du kannst ein Girokonto oder ein Online-Girokonto mit Prämie eröffnen als:

  • Privates Girokonto: Ein Konto mit Prämie ist ideal, wenn du über eine neue Bankverbindung nachdenkst. Möchtest du es nicht als Gehaltskonto nutzen, ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Kontoführungsgebühren und die Wechselprämie nicht an einen Mindestgeldeingang gebunden sind. Das beste Girokonto ist dann für dich eines ohne erforderlichen Gehaltseingang.
  • Gemeinsames Konto: Ein Gemeinschaftskonto hat in der Regel zwei Kontoinhaber und wird als Ehe- oder Partnerschaftskonto geführt, um die Ausgaben des täglichen Lebens zu organisieren.
  • Konto für Studenten: Als Student ist die Prämie ein besonders gern gesehener Bonus. Bei einem Studentenkonto darfst du dich häufig über ein Gratis Girokonto für junge Leute freuen. Die Kreditkarte (z. B. Visa-Karte) gibt es meistens ebenfalls umsonst mit dazu.
  • Konto für geschäftliche Zwecke: Einen Girokonto Bonus gibt es meist im privaten Bereich. Einige Banken geben dir jedoch auch für dein Geschäftskonto eine Prämie.

Wer darf ein Girokonto mit Startguthaben eröffnen?

Als Neukunde bei einer Bank kannst du dir Sachgeschenke, Gutscheine oder Geld für eine Kontoeröffnung sichern.

Für ein seit Jahren bestehendes Konto kannst du keinen Bonus erhalten, selbst wenn die Bank aktuell dasselbe Modell mit Bonus für neue Kunden anbietet. Wechselst du bankintern zu einem teureren Kontomodell, kann es sein, dass deine Bank dir diesen Wechsel honoriert.

Damit die Banken nicht nur Prämien auszahlen und die neu eröffneten Konten ungenutzt im System vor sich dahindümpeln, sind die Geschenke an bestimmte Auflagen geknüpft:

  • Aktive Kontonutzung: Die aktive Kontonutzung weist du durch eine bestimmte Anzahl von Überweisungen pro Monat nach. Jede Bank legt die erforderliche Anzahl an Überweisungen selbst fest. Eigenüberweisungen zählen dabei nicht.
  • Daueraufträge: Manchen Banken reichen die Überweisungen nicht. Für die Auszahlung der Prämie muss eine bestimmte Anzahl an Daueraufträgen festgelegt werden.
  • Mindestgeldeingang: Einige Banken verknüpfen die Prämie an einen monatlichen Mindestgeldeingang. Die Höhe unterscheidet sich bei den einzelnen Anbietern. Wenn du dein Gehalt auf das neue Konto überweisen lässt, erfüllst du die Bedingungen in der Regel spielend. Die Hürde ist oft so niedrig gesetzt, dass bei einem Studentenkonto der Eingang von Bafög ausreicht.
  • Nur Online-Transaktionen: Dieses Modell haben sich einige Filialbanken ausgedacht. Während du bei einer Direktbank ausschließlich ein Online-Konto führst, kannst du bei den niedergelassenen Anbietern zwischen Bankgeschäften vor Ort und/oder einem reinen Online-Banking Konto wählen. Eine selbstständige Kontoführung im Netz erspart den Banken Verwaltungsaufwand und den honorieren sie dir mit einem Bonus oder einer Gutschrift.

Hinweis: Gehe nicht nach den Prämien, sondern nach dem Gesamtpaket bei der Auswahl deines neuen Bankkontos.

Es bringt dir nichts, wenn du eine Prämie erhältst, aber dein Konto beispielsweise keinen regelmäßigen monatlichen Geldeingang von mindestens 700 Euro aufweist. Denn einige Banken zahlen die Prämie erst nach 3 Monaten aus. Somit würdest du keine Prämie erhalten und gleichzeitig Kontoführungsgebühren bezahlen.

Achtung: Erwerbslose, die ein Girokonto für Arbeitslose eröffnen, erhalten keine Prämie, wenn ein monatlicher Geldeingang erforderlich ist. Als Geldeingang zählen nämlich ausschließlich Lohn, Gehalt, Rente und BAföG. Dafür profitieren Arbeitslose oftmals von einem Guthabenkonto ohne Kontoführungsgebühren.

Girokonto mit Prämien und anderen Anreizen – Ist das seriös?

Immer wieder ist davon zu lesen, dass es für die Eröffnung eines Girokontos eine Sachprämie, ein Startguthaben oder nach einigen Monaten eine Gutschrift gibt. Es ist verständlich, dass du dich fragst, ob die Sache nicht einen Haken hat.

Wechselbonusse und Prämien haben längst die Dienstleistungsbranche erobert. Änderst du deinen Stromvertrag, winken dir nicht nur attraktive Angebote, sondern du erhältst oftmals auch eine Prämie in Form von Geld oder einem Gutschein. Das ist bei Telefonverträgen ebenfalls häufig der Fall.

Wie all diese Firmen sind auch Banken daran interessiert, neue Kunden zu gewinnen. Je länger du bei einer Bank bleibst, desto mehr hat das Geldinstitut davon. Daher lohnt es sich für die Geldinstitute, dir für dein neues privates Girokonto eine Prämie zu bezahlen.

Das bedeutet jedoch nicht, dass du einfach kassieren kannst. Denn häufig ist der Bankbonus an Auflagen wie eine bestimmte Anzahl von Überweisungen oder deinen Gehaltseingang geknüpft. Hier solltest du vorab prüfen, ob sich diese Wechselprämie lohnt. Vor allem dann, wenn du vorhast, dieses neue Girokonto oder Online-Girokonto als Zweitkonto zu führen.

Daneben gibt es jedoch auch viele Angebote von Direktbanken, bei denen das Onlinekonto mit Prämie nicht an weitere Bedingungen geknüpft ist. Den Bonus bekommst du unabhängig von der Art der Transaktionen oder dem Kontostand.

Fallen dann auch keine Kontoführungsgebühren an, ist dieses bedingungslose Online-Konto für dich mit keinerlei Nachteilen verbunden.

Tipp: Lasse dich trotzdem nicht von einem Geschenk verführen – in vielen Fällen ist es vorteilhafter, keine Prämie zu erhalten, dafür aber das Online-Girokonto bei einer Direktbank zu führen, die dir mit deiner Girokarte flächendeckend Gratis-Bargeldabhebungen ermöglicht.

Hinweis: Wenn du mehrmals im Monat beleghafte Überweisungen tätigst, solltest du vorher die Konditionen der Bank prüfen. Es bringt dir nicht viel, wenn du eine hohe Prämie erhältst, aber die beleghafte Buchung 3,50 Euro pro Transaktion ausmacht.

Fazit: Ein Girokonto mit Prämie lohnt sich nur in bestimmten Fällen

Viele Banken zahlen ihren Neukunden bei der Eröffnung eines Kontos eine Prämie. Das kann eine Geld-, Gutschein- oder Sachprämie im Wert von 25 bis 100 Euro sein.

Eine Prämie ist deshalb eine von vielen Gründen, um sich für ein bestimmtes Kontomodell zu entscheiden. Dennoch sollte die Prämie nicht der ausschlaggebende Faktor sein. Viel wichtiger ist, dass dein neues Bankkonto auch zu dir und deinem Lebensstil passt.

Zudem ist die Prämie nicht selten an bestimmte Bedingungen wie einen monatlichen Geldeingang oder einer aktiven Kontonutzung geknüpft. Während manche Banken die Prämie sofort gutschreiben, zahlen sie einige erst nach dem zweiten Gehaltseingang aus.

Entscheide dich zunächst zwischen einem Onlinekonto und regulärem Girokonto, einer Filial- oder Direktbank und vergleiche die Gebühren. Zahlst du öfter Bargeld ein, dann solltest du die Kosten dafür beachten. Dann hast du eine solide Basis für einen Vergleich und kannst schauen, welches Bankinstitut deine Wünsche mit einer attraktiven Prämie krönt.

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Welche Bank zahlt die höchste Prämie?

Das lässt sich nicht pauschal sagen, denn die Angebote sind immer zeitlich begrenzt. Daher kann es sein, dass eine Bank die aktuell höchste Prämie und in zwei Wochen bereits eine andere bessere Willkommensbonusse zahlt. Wir empfehlen dir, die Banken in der obigen Tabelle zu vergleichen, um ein Girokonto mit Prämie und gleichzeitig bestem Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.

Wann bekomme ich die Prämie?

Das hängt von der Bank ab. Manche zahlen die Prämie in Form eines Startguthabens direkt bei der Neueröffnung auf das Konto. Andere Geldinstitute fordern einen monatlichen Mindestgeldeingang oder die aktive Nutzung des Kontos.

Die Bank weigert sich, mir die Prämie zu bezahlen. Was soll ich tun?

Die meisten Banken knüpfen die Prämie an bestimmte Bedingungen. Diese finden sich in der Regel im Kleingedruckten. Prüfe nach, ob du alle Bedingungen eingehalten hast. Ist das nicht der Fall, dann wird keine Prämie ausgezahlt.

Was für eine Prämie bekomme ich, wenn ich ein Bankkonto eröffne?

Jede Bank, die Prämien an Neukunden vergibt, darf ihre Prämie selbst festlegen. Meistens ist es eine Geldprämie, die bei Einhaltung der Bedingungen nach mindestens drei Monaten auf dem Konto gutgeschrieben wird. Es kann sich aber auch um einen Amazongutschein oder eine Sachprämie handeln.

Kann ich mehrere Girokonten bei einer Bank eröffnen, um überall eine Prämie zu erhalten?

Nein, das geht nicht. Die Bank zahlt die Prämie nur dann, wenn du Neukunde bist oder in den letzten 12 Monaten kein Konto bei der Bank geführt hast. Eröffnest du beim selben Geldinstitut ein weiteres Bankkonto, steht dir keine Prämie zu. Du kannst aber ein Zweitkonto bei einer anderen Bank eröffnen, um eine weitere Prämie zu erhalten.

Kann ich eine weitere Prämie kassieren, wenn ich ein Konto bei einer anderen Bank eröffne?

Ja, das ist möglich. Du darfst in Deutschland mehrere Konten gleichzeitig führen. Allerdings solltest du bei der Eröffnung die Kontoführungsgebühren beachten. Direktbanken bieten zwar nicht immer eine Prämie, aber dafür ein kostenloses Girokonto an.

Wie hoch ist die Prämie?

Jedes Bankinstitut legt die Höhe der Prämie selbst fest. Die Prämie variiert aktuell durchschnittlich zwischen 25 und 75 Euro. Entscheide dich jedoch nicht aufgrund der Prämie für ein Girokonto. Es sollte in erster Linie zu dir und deinem Lebensstil passen. Zudem solltest du dir vor der Kontoeröffnung immer erst die Bedingungen zum Erhalt der Prämie durchlesen.

Wie lange muss ich das neue Girokonto führen?

Du bist stets auf Prämien aus und hast kein Problem damit, dein Girokonto immer wieder zu wechseln? In der Regel kannst du dein Girokonto wieder kündigen, wenn du alle Bedingungen eingehalten und die Prämie bekommen hast. Bedenke jedoch, dass du dich mit der Zeit verzetteln kannst, weil du den Zahlungsempfängern alle paar Monate deine neue Bankverbindung mitteilen musst.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

Einige Banken vergeben die Prämie nur dann, wenn du bestimmte Voraussetzungen erfüllst. Das kann das Einrichten einer bestimmten Anzahl von Daueraufträgen und Überweisungen oder ein monatlicher Geldeingang sein. Manche Banken zahlen das Geld direkt in Form eines Startguthabens auf das Konto. Daher lohnt es sich, die Angebote zu vergleichen.

Gibt es Geschäftskonten mit Prämie?

Wenn du ein Gewerbe führst, brauchst du neben deinem Privatgirokonto ein Geschäftskonto. In den meisten Fällen gibt es nur bei privaten Konten eine Prämie. Ein paar wenige Banken wie beispielsweise die Commerzbank vergeben für das Geschäftskonto einen Bonus in Höhe von 100 Euro.

Welche Erfahrungen hast du mit Banken gemacht, die bei der Neukundeneröffnung eine Prämie versprechen? Wann hast du deine Prämie erhalten? Sind Bankkonten mit Prämien für dich ein Grund, dein altes Girokonto zu kündigen und ein neues zu eröffnen? Hinterlasse uns gerne ein Feedback in den Kommentaren. Wir freuen uns darauf!

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Geschäftskonto: 23 Firmenkonten für Unternehmer und Selbstständige im Überblick https://www.kontoguru.net/geschaeftskonto/ https://www.kontoguru.net/geschaeftskonto/#respond Sat, 31 Dec 2022 23:00:51 +0000 https://www.kontoguru.net/?p=1482 Geschäftskonto

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Geschäftskonto

Das Geschäftskonto ist zwar nur für Unternehmer Pflicht, aber auch für Freiberufler, Selbstständige und Kleinunternehmer ist es eine gute Entscheidung. Wenn die privaten und beruflichen Ausgaben voneinander getrennt werden, besteht ein besserer Überblick über die Finanzen.

Wir haben zahlreiche Anbieter für Geschäftsgirokonten miteinander verglichen. In unserem Geschäftskonto Vergleich listen wir die einzelnen Anbieter mit den besten Konditionen und Leistungen auf. So lässt sich für jeden das passende Firmenkonto finden. Die gute Nachricht: Manchmal ist das Business-Konto sogar kostenlos.

Im Ratgeberteil erfährst du zudem, was du bei der Eröffnung eines Geschäftskontos unbedingt beachten musst und warum wir empfehlen, die privaten und beruflichen Ausgaben strikt zu trennen.

Geschäftskonto Vergleich 2022: 21 Firmenkonten im großen Überblick (01/2023)

Der Businessplan ist fertig erstellt und nun steht die Eröffnung eines Geschäftskontos an? Oder das alte Konto ist zu teuer oder genügt deinen Ansprüchen nicht mehr? Dann wird es Zeit, nach einem leistungsstarken Firmenkonto Ausschau zu halten.

In dieser Liste findest du ausgewählte Geschäftskonten im Vergleich und somit die für dich beste Banking-Lösung:

Nr.Bank / AnbieterGeeignet fürGrundpreis
pro Monat
Buchungen beleglos / beleghaftGiro-
card
KreditkarteBargeld abhebenMehr Infos
1.Kontist Logo
Kontist Free
Einzelunternehmer, Freiberufler, Selbstständige, Gewerbetreibende, KEINE Unternehmen0,00 €0,00 €
keineMastercard Logo
1x virtuelle Karte inkl., 29 € virtuelle Karte
Mastercard: 2,00 € pro Abhebung an Mastercard Automaten in Euro; in Fremdwährung 1,7% des Betrages
2.FYRST Logo
FYRST BASE
Tarif für Gewerbetreibende, Freiberufler
Einzelunternehmer, Selbstständige, Freiberufler, e.K., UG, GmbH, GbR, AG, GmbH & Co. KG, OHG, KG0,00 €50x frei im Monat, dann 0,19 € pro Buchung /
5,00 €
1x inkl.Visa Logo
VISA Business Kreditkarte (optional): wenn das Unternehmen länger als 1 Jahr besteht
Girocard: kostenlos an allen Geldautomaten der Cash Group
3.FYRST Logo
FYRST BASE
Tarif für GmbH, GmbH & Co.KG, UG, KG, OHG, GbR, e.K
Einzelunternehmer, Selbstständige, Freiberufler, e.K., UG, GmbH, GbR, AG, GmbH & Co. KG, OHG, KG6,00 €50x frei im Monat, dann 0,19 € pro Buchung /
5,00 €
1x inkl.Visa Logo
VISA Business Kreditkarte (optional): wenn das Unternehmen länger als 1 Jahr besteht
Girocard: kostenlos an allen Geldautomaten der Cash Group
4.N26 Logo
N26 Business
Einzelunternehmer, Selbstständige, Freiberufler, Gewerbe0,00 €0,00 €
1x inkl.Mastercard Logo
10,00 € einmalig
Mastercard: kostenlos in Euro, in Fremdwährung 1,7% des Betrages
5.Postbank Logo
Postbank Business Giro

für alle

Aktion: 0,00 € in den ersten 6 Monaten, dann 5,90 € bzw.
9,90 €
0,22 €
2,50 €
1x inkl.Visa Logo
30,00 €
Girocard: kostenlos an Cash Group Automaten
6.Commerbank Logo
Commerzbank Klassik Geschäftskonto

für alle

Aktion: 0,00 € in den ersten 6 Monaten, dann 12,90 € + 100 € Online-Bonus10x Buchungen frei pro Monat, dann 0,20 € pro Buchung /
2,50 €
1x inkl.Mastercard Logo
79,90 € jährlich oder 5,90 € mtl.
Girocard: 2,50 € pro Abhebung an Cash Group Automaten
7.Qonto Logo
Qonto Basic
Einzelunternehmer, Freiberufler und Selbstständige9,00 €
30 Tage kostenlos testen
30x Buchungen frei pro Monat, dann 0,40 € pro BuchungkeineMastercard Logo
1x inkl.
Mastercard: ab 0 €
8.Postbank Logo
Postbank Business Giro aktiv

für alle

Aktion: 0,00 € in den ersten 6 Monaten, dann 12,90 €0,14 €
2,00 €
1x inkl.Visa Logo
1x 0 € im 1. Jahr, dann 30 € pro Jahr
Girocard: kostenlos an Cash Group Automaten
9.Postbank Logo
Postbank Business Giro aktiv plus

für alle

Aktion: 0,00 € in den ersten 6 Monaten, dann 16,90 €0,10 €
1,50 €
1x inkl.Visa Logo
1x 0 € im 1. Jahr, dann 30 € pro Jahr
Girocard: kostenlos an Cash Group Automaten
10.DKB Logo
DKB Business

bestimmte Freiberufe

0,00 €0,00 €
1x inkl.Visa Logo
1x inkl.
Visa: an Visa Automaten weltweit
11.VIABUY Logo
VIABUY Prepaid Mastercard

für alle

0,00 € mtl.,
69,90 € einmalige Ausgabegebühr
0,00 €
keineMastercard Logo
19,90 €
Mastercard: 5,00 € pro Abhebung
12.Global Konto Logo
Global Konto Business
Für Firmenkunden

für alle

0,00 € mtl.,
98,00 € pro Jahr
Einrichtungsgebühr: 98,00 € einmalig
0,60 EUR /
keineMastercard Logo
1x inkl.
Mastercard: 5,00 € pro Abhebung, weltweit kein Auslandseinsatz-entgelt
13.Global Konto Logo
Global Konto Business
Für Gewerbekunden

für alle

0,00 € mtl.,
68,00 € pro Jahr
Einrichtungsgebühr: 19,00 € einmalig
0,60 EUR /
keineMastercard Logo
1x inkl.
Mastercard: 5,00 € pro Abhebung, weltweit kein Auslandseinsatz-entgelt
14.Kontist Logo
Kontist Premium
Einzelunternehmer, Freiberufler, Selbstständige, Gewerbetreibende, KEINE Unternehmen9,00 €0,00 €
keineMastercard Logo
1x virtuelle und physische Karte
Mastercard: 2,00 € pro Abhebung an Mastercard Automaten in Euro; in Fremdwährung 1,7% des Betrages
15.N26 Logo
N26 Business You
Einzelunternehmer, Selbstständige, Freiberufler, Gewerbe9,90 €0,00 €
1x inkl.Mastercard Logo
1x inkl.
Mastercard: kostenlos in Euro und Fremdwährung
16.Onlinekonto.de Logo
Onlinekonto.de Geschäftskonto

für alle

9,90 €,
39,00 € einmallig
Einrichtung Firmenkonto (einmalig): 60,00 €
Einrichtung gewerbliches Konto (einmalig):19,00 €
5x Buchungen frei pro Monat, dann 0,50 € pro Buchung /
keineMastercard Logo
1x inkl.
Mastercard: 5,00 € pro Abhebung, weltweit kein Auslandseinsatz-entgelt
17.bunq Logo
bunq easyMoney Business
Einzelunternehmer, Selbstständige, Freiberufler, Gewerbetreibende, Kleinunternehmer, e.K., UG, GbR, GmbH10,99 €0,11 € /
auf Anfrage
1x inkl.Mastercard Logo
bis zu 3x inkl. + 5x Online-Karten
Mastercard: 10x Abhebungen frei pro Monat an Mastercard Automaten weltweit, dann 0,99 € pro Abhebung
18.FYRST Logo
FYRST COMPLETE
Einzelunternehmer, Selbstständige, Freiberufler, e.K., UG, GmbH, GbR, AG, GmbH & Co. KG, OHG, KG10,00 €75x frei im Monat, dann 0,08 € pro Buchung /
4,00 €
1x inkl.Girocard: kostenlos an allen Geldautomaten der Cash Group
19.Kontist Logo
Kontist Duo
Einzelunternehmer, Freiberufler, Selbstständige, Gewerbetreibende, KEINE Unternehmen13,00 €, ab dem 2. Jahr 19,00 €0,00 €
keineMastercard Logo
1x virtuelle und physische Karte
Mastercard: 2,00 € pro Abhebung an Mastercard Automaten in Euro; in Fremdwährung 1,7% des Betrages
20.Commerbank Logo
Commerzbank GründerAngebot
Unternehmen in Gründung oder jünger als 3 Jahre17,90 €
(statt 29,90 € pro Monat für die ersten 2 Jahren)
+100 € Online-Bonus
50x Buchungen frei pro Monat, dann 0,15 € pro Buchung /
2,50 €
1x inkl.Mastercard Logo
1x inkl.
Girocard: 2,50 € pro Abhebung an Cash Group Automaten
21.Qonto Logo
Qonto Smart
Einzelunternehmer, Freiberufler und Selbstständige19,00 €
30 Tage kostenlos testen
60x Buchungen frei pro Monat, dann 0,40 € pro BuchungkeineMastercard Logo
2x inkl.
Mastercard: ab 0 €
22.bunq Logo
bunq easyGreen Business
Einzelunternehmer, Selbstständige, Freiberufler, Gewerbetreibende, Kleinunternehmer, e.K., UG, GbR, GmbH20,99 €0,11 € /
auf Anfrage
1x inkl.Mastercard Logo
bis zu 3x inkl. + 1x Metal Card + 5x Online-Karten
Mastercard: 10x Abhebungen frei pro Monat an Mastercard Automaten weltweit, dann 0,99 € pro Abhebung
23.Qonto Logo
Qonto Essential
kleine und mittlere Unternehmen29,00 €
30 Tage kostenlos testen
100x Buchungen frei pro Monat, dann 0,40 € pro BuchungkeineMastercard Logo
2x inkl.
Mastercard: ab 0 €
24.Commerbank Logo
Commerzbank Premium Geschäftskonto

für alle

29,90 €
+100 € Online-Bonus
50x Buchungen frei pro Monat, dann 0,15 € pro Buchung /
2,50 €
1x inkl.Mastercard Logo
1x inkl.
Girocard: 2,50 € pro Abhebung an Cash Group Automaten
25.Qonto Logo
Qonto Premium
Einzelunternehmer, Freiberufler und Selbstständige39,00 €
30 Tage kostenlos testen
100x Buchungen frei pro Monat, dann 0,40 € pro BuchungkeineMastercard Logo
5x inkl.
Mastercard: ab 0 €
26.Qonto Logo
Qonto Business
kleine und mittlere Unternehmen99,00 €
30 Tage kostenlos testen
500x Buchungen frei pro Monat, dann 0,40 € pro BuchungkeineMastercard Logo
5x inkl.
Mastercard: ab 0 €

Hinweis nach § 18 Abs. 6 Zahlungskontengesetz: Bitte beachte, dass dieser Vergleich keinen kompletten Marktüberblick darstellt.

Inhaltsverzeichnis: Geschäftskonto Vergleich 2022

 

Geschäftskonto: Das Wichtigste in Kürze

  • Unternehmer, Selbstständige, Freiberufler und Kleingewerbetreibende können sich zwischen einem Geschäftskonto bei einer Filial- oder Direktbank entscheiden.
  • Ein Geschäftskonto kostet jährlich bis zu 600 Euro. Direktbanken bieten das Geschäftsgirokonto oft kostenlos an. Die Kontonebenkosten sollten sich jedoch im Vorhinein gründlich durchgelesen werden.
  • In der Regel bietet jedes Kontomodell eine Giro- und Kreditkarte an.
  • Inhaber wie Gastronomen, die regelmäßig Bargeld einzahlen müssen, sind mit einem Konto bei einer Filialbank aufgrund der günstigeren Konditionen besser beraten.
  • Zur besseren Übersicht der Finanzen empfiehlt sich die Eröffnung mehrerer Girokonten (Mehrkontenmodell). Ein 3-Kontenmodell oder 6-Kontenmodell hilft dabei, Ordnung in die Finanzen zu bringen und um bei der nächsten Umsatzsteuervorauszahlung liquide zu sein.
  • Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmer sind nicht zu einem Geschäftskonto verpflichtet. Der Übersicht wegen ist es jedoch zu empfehlen, die privaten und geschäftlichen Ausgaben zu trennen.
  • Die Kosten für das Girokonto lassen sich in der Steuererklärung als Betriebsausgabe absetzen.

Geschäftskonto: Die wichtigen Grundlagen einfach erklärt

Was ist der Unterschied zwischen einem Geschäftskonto und Privatkonto?

Grundsätzlich gibt es keinen großen Unterschied zwischen einem privaten und einem geschäftlichen Girokonto. Beide sind mit einer Girokarte und auf Wunsch mit einer zusätzlichen Kreditkarte ausgestattet. Zudem gibt es einen Zugang zum Onlinebanking und beide Konten verfügen bei ausreichender Bonität über einen Dispokredit.

Auch die Giro-Leistungsmerkmale des täglichen Geldverkehrs sind identisch. Mehrere Kontoinhaber wie bei einem Gemeinschaftskonto sind auch bei einem Unternehmerkonto möglich.

Außerdem sehen Dritte anhand der IBAN nicht, ob es sich um ein privates oder geschäftliches Konto handelt. Mit Ausnahme einer juristischen Person, wenn es sich um ein im Handelsregister eingetragenes Unternehmen handelt und der Kontoinhaber die Firma selbst ist.

Der einzige Unterschied liegt jedoch bei den Kontoführungsgebühren. Da Geschäftsgirokonten wesentlich mehr Geldeingänge und Transaktionen als Privatgirokonten haben, sind die Gebühren meistens deutlich höher.

Kann ich mein Privatkonto als Geschäftskonto nutzen?

Als Selbstständiger, Freiberufler oder Kleinunternehmer ist es grundsätzlich möglich, das Privatkonto als Geschäftskonto zu nutzen. Das geht allerdings nur, wenn die Bank mitspielt. Denn die Banken definieren in ihren AGB den Unterschied zwischen Privat- und Geschäftskunde ziemlich genau.

Übrigens gibt es vor allem im Bereich des kostenlosen Girokontos Banken, die keine Freiberufler und Selbstständige als Kunden für ein privates Konto annehmen.

Über die Gründe kann nur spekuliert werden, doch kommt es eben in der Praxis noch immer häufig vor, dass geschäftliche Einnahmen über das private Konto abgewickelt werden. Das kann jahrelang gut gehen, muss es aber nicht.

Tipp: Schon aus organisatorischen Gründen lohnt es sich, private und geschäftliche Transaktionen sauber voneinander zu trennen. Die Steuererklärung (Buchhaltung) geht so wesentlich einfacher und schneller vonstatten. Wenn ein kostenloses Geschäftskonto bei einer Direktbank eröffnet wird, entstehen kaum Mehrkosten und definitiv weniger Stress.

Kann ich mein Geschäftskonto als Privatkonto nutzen?

Du möchtest den Friseurbesuch oder die neue Jacke mal eben mit der Kreditkarte vom Geschäftskonto bezahlen?

Da spricht nichts dagegen, nur wird es schwierig, die Ausgaben danach für das Finanzamt sauber zu trennen. Auch Finanzexperten raten immer wieder dazu, diese Bereiche stets voneinander zu trennen, da sonst Chaos vorprogrammiert ist.

Günstiges Geschäftskonto gleich bestes Girokonto?

Bei der Wahl eines Geschäftskontos solltest du nicht nur auf die Kontoführungsgebühren achten.

Besonders ein als kostenloses beworbenes Konto kann am Ende teurer sein als ein Konto bei einer Filialbank, die eine monatliche Pauschale berechnet. Denn unter dem Strich sind immer die jährlichen Gesamtkosten des Geldverkehrs entscheidend!

Besonders die hohen Buchungskosten für beleghafte Überweisungen und beleglose Überweisungen, Geldabhebungen mit Karten, Fremdwährungsgebühren sowie der Zinssatz für den Dispokredit gehen ins Geld.

So kann das vermeintlich kostenlose Konto am Ende zu einem teuren Vergnügen werden. Darum empfiehlt es sich vorab immer sämtliche Kosten mit den eigenen Banking-Gewohnheiten gegenzurechnen.

Kostenloses Geschäftskonto: Ist wirklich alles kostenlos?

Direktbanken bieten vermehrt ein kostenloses Geschäftskonto an. Das bedeutet in der Regel, dass die Kontoführungsgebühren entfallen und eine gratis Giro- und Kreditkarte ausgehändigt werden.

Trotzdem ist das Business-Konto nicht umsonst, denn für Transaktionen wie Überweisungen, Bargeldaus- und einzahlungen am Automaten und Schalter entstehen durchaus zusätzliche Kosten.

Wichtig: Wenn du dir ein Geschäftskonto ohne Kontoführungsgebühren zulegen möchtest, solltest du dir aus dem Vergleich mehrere Anbieter auswählen. Vergleiche die Kontonebenkosten gut. Selbst bei einem geringen Geldverkehr kannst du dadurch mehrere Hundert Euro im Jahr sparen.

Für wen ist ein Online-Geschäftskonto geeignet?

Das digitale Geschäftskonto steht in dem Ruf, praktisch und günstig zu sein.

Doch wann solltest du die Wahl für eine Onlinebank treffen?

  • Geldgeschäfte werden autark per Internetbanking erledigt
  • Auf eingehende Kundenberatung in der Filiale kann verzichtet werden
  • Basisfeatures reichen aus
  • Vom Konto wird eher selten Bargeld abgehoben
  • Bareinzahlungen sind nicht notwendig

Hinweis: Das Onlinekonto eignet sich für dich, wenn du wenig bis keinen Bargeldverkehr hast und du deine Transaktionen in der Regel vollständig vom PC oder Smartphone aus erledigen kannst. Musst du hingegen regelmäßig Bareinnahmen zur Bank bringen, ist ein Geschäftskonto bei einer Filialbank günstiger.

Geschäftskonto Test: Worauf ist bei einem geschäftlichen Konto unbedingt zu achten?

Um dir Mehraufwand und Ärger zu ersparen, solltest du dich vorab informieren, ob die von dir ausgewählte Bank deine Unternehmensform akzeptiert. Habe vor der Kontoeröffnung alle anfallenden Kosten im Blick und prüfe genau, ob das Konto deinen Ansprüchen gerecht wird.

Geschäftskonto kündigen: So läuft die Kündigung deines Business-Kontos ab

Du willst dein altes Konto kündigen? So gehst du vor:

  • Aus dem Test und Vergleich ein passendes Kontomodell heraussuchen und neues Konto eröffnen.
  • Das alte Konto schriftlich zu deinem Wunschtermin kündigen. Dispo unbedingt ausgleichen.
  • Zahlungspartner informieren und Daueraufträge umleiten.
  • Altes Geschäftskonto kündigen.

Tipp: Kontowechselservice der neuen Bank nutzen! Damit ersparst du dir viel Mühe.

Geschäftskonto Vergleich der Stiftung Warentest 2018 / 2019 / 2020 / 2021

Die Stiftung Warentest hat vor nicht allzu langer Zeit einen Firmenkonto-Vergleich durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass von 81 befragten Banken nur 39 ein Geschäftsgirokonto anbieten.

Auffällig waren die großen Unterschiede in der Gebührenstruktur. Wer im Schwarzwald lebt, bekommt bei der Volksbank Villingen schon für 1,50 Euro monatlich ein Business Konto, während sich die Deutsche Bank ihr Best Konto mit knapp 50 Euro bezahlen lässt.

Erfreulich: Neben vielen Direktbanken, die ein Geschäftskonto ohne Kontoführungsgebühren anbieten, kosten die meisten Firmenkonten weniger als 6 Euro monatlich an Kontoführungsgebühren. Dabei besteht bei den Filialbanken durchaus Verhandlungsspielraum. Etliche Kontenmodelle können je nach Bedarf und Nutzungsart angepasst werden.

Große Unterschiede bestehen jedoch bei den Kontonebenkosten und dem Zinssatz. Denn bei einem Gewerbekonto kostet jede Buchung extra. Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler, die viel überweisen und einen dementsprechend hohen Zahlungsverkehr haben, müssen daher die Kosten im Blick behalten und nicht nur auf die monatlichen Kontoführungsgebühren schauen.

Die Stiftung Warentest rät daher, beim Geschäftsgirokonto einen detaillierten Preisvergleich anzustellen und die einzelnen Modelle mit den eigenen Bedürfnissen und Gewohnheiten genau abzugleichen.

Worauf ist bei einem Business-Konto unbedingt zu achten?

Gerade Jungunternehmern und Freiberuflern ist oft nicht klar, dass ein Geschäftskonto für eine stressfreie Buchführung unerlässlich ist. Spätestens dann, wenn eine Steuerprüfung kommt, sind auch die privaten Gelder erst einmal gesperrt. Daher lohnt es sich am besten gleich von Beginn an mit einem Firmenkonto starten.

Doch worauf musst du eigentlich achten, wenn du aus dem Vergleich ein passendes Geschäftsgirokonto aussuchen möchtest?

1. Kontonutzung

Ein Geschäftskonto wird bei einer Filialbank oder einer Direktbank geführt. Das Online-Geschäftskonto ist meist günstiger, doch nur dann, wenn das Modell grundsätzlich zum Nutzungsverhalten passt.

Da die Bargeldeinzahlung bei einer Onlinebank oft nur schwer möglich oder mit hohen Kosten verbunden ist, eignet sich ein solches Business Konto nicht für den Handel oder die Gastronomie, wo täglich Bareinnahmen zur Bank gebracht werden müssen.

Wenn du regelmäßig einen Dispo brauchst oder auch einen Unternehmerkredit, kann es von Vorteil sein, den direkten Kontakt zum Kundenberater in der Filiale zu pflegen.

Sind das Ziel der Kontonutzung jedoch primär bargeldlose Transaktionen, reicht ein Geschäftskonto ohne Kontoführungsgebühren bei einer Direktbank völlig aus.

Hinweis: Inhaber von Gastronomien sollten bei der Wahl des Geschäftskontos speziell darauf achten, dass sie kostengünstig Kleingeld einzahlen können. In der Regel sind die Kontomodelle bei Filialen vor Ort günstiger als bei Direktbanken.

2. Kontoführungsgebühren

Warum viel bezahlen, wenn es bei einer Onlinebank auch gratis geht?

Die Kontoführungsgebühren bei einem Business-Konto sind ein wichtiger Punkt, aber auch nicht alles. Manchmal lohnt es sich, etwas zu bezahlen, wenn dafür die Kosten für Überweisungen geringer sind oder der Bargeldbezug gratis möglich ist.

Einige Direktbanken beschränken ihr Gratis-Geschäftskonto zudem auf ausgewählte Berufsgruppen. So können Freiberufler ein gewerbliches Konto eröffnen, aber nicht juristische Personen.

Wenn im Vergleich alle Kosten aufsummiert sind, zeigt sich am Ende so manch kostenloses Business Konto als ganz schön teuer. Da hilft es nur, genau hinzuschauen.

3. Kredite

Jeder Unternehmer muss ab und zu Engpässe überbrücken oder mit Geldern in Vorleistung treten. Ein gutes Geschäftskonto braucht daher einen Kontokorrentkredit, denn mit diesem Überziehungsrahmen lassen sich Lücken kurzfristig schließen.

In der Regel wird so ein Dispo automatisch nach den ersten Zahlungseingängen gewährt. Selbständige mit stark schwankenden Einnahmen müssen hier eventuell mit der Bank verhandeln.

Soll der Überziehungskredit häufig in Anspruch genommen werden, müssen vorab die Zinsen der Banken miteinander verglichen werden. Unternehmer, die regelmäßig Investitionskredite brauchen, müssen sich ebenfalls eine Bank mit einem derartigen Leistungsportfolio suchen.

Hinweis: Wenn die Business-Einnahmen aufgrund guter Geschäfte steigen, kann auch der Verfügungsrahmen bei der Kreditkarte erhöht werden.

4. Beratung

Vor allem Existenzgründer sind auf eine gute Beratung seitens der Bank angewiesen. Gerade dann, wenn das Unternehmen finanziert sein will. Hier kann es sinnvoll sein, auf eine Filialbank mit entsprechend breitem Beratungsspektrum zu setzen.

Es sollte unbedingt nach einem Geldinstitut Ausschau gehalten werden, dass in der entsprechenden Branche über Erfahrung verfügt.

Ganz uneigennützig sind die Banken dabei nicht. Sie versuchen häufig gleich Versicherungen und andere Leistungspakete mit zu verkaufen. Du solltest dir daher nichts aufschwatzen lassen und klar bei deinem Vorhaben bleiben.

Wenn du genau weißt, wie der Hase läuft und du alles digital abwickeln kannst und willst, spricht nichts gegen die Direktbank.

5. Bargeldversorgung

Zum Geschäftskonto gehören eine Girokarte und Kreditkarte. Es muss daher an einem Geldautomaten möglich sein, Geld ohne große Mehrkosten abzuheben. Bei einigen Direktbanken wird der Bargeldbezug schnell zur Kostenfalle.

Wichtig sind ebenfalls die Kosten für den Bargeldbezug in- und außerhalb der Eurozone. Prüfe daher unbedingt vor der Kontoeröffnung die Gebühren sowie eventuelle Fremdwährungsgebühren.

Hinweis: Du musst von Geschäftes wegen mehrmals im Monat Bargeld abheben? Lasse dich in dem Fall nicht von den kostenlosen Girokonten bei Direktbanken blenden, sondern lese dir das Kleingedruckte gut durch. Onlinebanken sind in der Regel nur dann kostenlos, wenn du das Konto komplett digital im Online-Banking führst.

Achtung: Das Bankgeheimnis wurde abgeschafft. Das bedeutet, dass sich das Finanzamt jederzeit Zugriff zu deinem Geschäftskonto verschaffen darf, ohne dich um Erlaubnis zu fragen.

6. Kontoeröffnung mit Prämie

Einige Banken lassen sich Geschäftskunden etwas kosten. Daher winken bei der Eröffnung häufig Boni von bis zu 250 Euro. Auch wenn das verlockend ist, sollte eine Kontoprämie nie der einzige Grund für ein Geschäftskonto bei einer Bank sein.

Wichtig sind insgesamt geringe Kontonebenkosten, eine günstige oder gratis Kreditkarte und ein guter Dispozins.

Achtung: Lasse dich von den verlockenden Kontoeröffnungsprämien nicht täuschen. Die Kontoeröffnung dauert bei Fintechs zwar nur wenige Minuten, allerdings solltest du primär auf die Kontonebenkosten achten. Denn das beste Girokonto ist das, welches zu deinem Business passt.

Wie läuft die Kontoeröffnung bei einem Geschäftskonto ab?

Wenn du mehrere Konten miteinander verglichen und das beste Geschäftskonto gefunden hast, ist der Rest dank der heutigen Technik schnell erledigt. Wer sich entscheidet, das Konto in einer Filiale zu eröffnen, macht einfach einen Termin bei einem Bankberater aus.

Immer beliebter wird jedoch die Kontoeröffnung im Internet. Mit dieser Anleitung klappt es:

  • Aus der Tabelle das passende Geschäftskonto auswählen.
  • Die Internetpräsenz der Bank aufrufen und dort das Formular ausfüllen.
  • Das Formular ausfüllen. Tipp: Vorab die Papiere mit allen Daten parat legen.
  • Das System der Bank zeigt automatisch an, welche Dokumente hochgeladen werden müssen.
  • Identifikation per Videoident-Verfahren oder mit dem Postident-Coupon in einer Postfiliale.
  • Erhalt der Kontodaten per E-Mail, die meisten Konten können jetzt schon genutzt werden.
  • Zugang von Giro- und Kreditkarten wenige Tage nach der Kontoeröffnung per Post.

Gut zu wissen: Geschäftskonten sind in der Regel genauso schnell eröffnet wie ein privates Girokonto. Für einen noch besseren Überblick der geschäftlichen Finanzen empfiehlt es sich ein 2-Kontenmodell zu führen.

Welche Unterlagen werden für die Kontoeröffnung benötigt?

Natürlich ist es ein Unterschied, ob ein Freelancer oder eine GmbH ein Konto eröffnet. Die einzelnen Banken verraten dir, welche Dokumente entweder schon während der Kontoeröffnung oder danach in einem gewissen Zeitraum zur Verfügung gestellt werden müssen.

In der Regel sind das:

  • Personalausweis
  • Steuernummer
  • Gewerbeanmeldung
  • Handelsregisterauszug
  • Daten von weiteren Zugriffsberechtigten
  • Eventuell letzte Jahresbilanz oder alte Kontoauszüge
  • Bei Gründern eventuell vorherige Verdienstbescheinigung

Übrigens: Ein Girokonto ohne Schufa ist nur ganz selten zu finden. Das gilt für Privat- und Geschäftskunden. Bei der Kontoeröffnung stimmst du daher automatisch zu, dass deine Daten bei der Auskunftei angefragt werden.

Tipp: Damit bei der Kontoeröffnung keine umständlichen Suchaktionen stattfinden müssen, scannst du am besten im Vorfeld alle relevanten Unterlagen ein. So hast du alles zum Upload gleich griffbereit.

Geschäftskonto online eröffnen: Wie läuft die Kontoeröffnung online ab?

Ein Firmenkonto kann schnell online eröffnet werden. Auf der Homepage der Bank findet sich das Antragsformular. Nach Eintrag aller Daten führt dich das System zur Online-Legitimation, bei der du deinen Personalausweis brauchst und dich damit bei einem Mitarbeiter in einem Videocall identifizierst.

Alternativ existiert noch das Postident-Verfahren. Hierzu druckst du einen Coupon aus und weist dich in einer Postfiliale aus, die das Dokument anschließend an die Bank schickt. Auf diesem Weg dauert die Kontoeröffnung jedoch ein paar Tage länger.

Deine Zugangsdaten erhältst du per E-Mail, Karten wenige Tage nach der Legitimation per Post.

Gut zu wissen: Alternativ kannst du dich mit einem Reisepass legitimieren. In diesem Fall musst du jedoch eine aktuelle Meldebestätigung zur Hand haben, da die Bank einen Adressnachweis benötigt.

Geschäftskonto trotz schlechter Bonität eröffnen

Bei schlechter Schufa kann die Bank die Kontoeröffnung verweigern. Ein Geschäftskonto ohne Schufa stellt eher die Ausnahme als die Regel dar. In unserem Test haben wir diese Angebote vorgestellt.

Allerdings sollte man bei der Suche nicht zu schnell aufgeben. Es gibt einige Geschäftskonten auf Guthabenbasis, die zwar nicht überzogen, aber ansonsten wie ein normales Girokonto geführt werden können.

Zudem weiß niemand Außenstehendes, genauso wie es bei einem Konto für Arbeitslose auch der Fall ist, dass es sich bei dem Geschäftskonto um ein Konto auf Guthabenbasis (Guthabenkonto) handelt. Eine Debitkarte gibt es in der Regel immer mit dazu.

Da sogar Kinder (Kinderkonto) und Studenten (Studentenkonto) ein Guthabenkonto bekommen, brauchst du dir keine Sorgen zu machen, dass du als Gewerbetreibender nicht auch eines bekommst.

Tipp: Auch die Schufa ist nicht unfehlbar. Nutze die Möglichkeit, einmal jährlich kostenlos deine Daten bei der Auskunftei anzufordern!

Geschäftsgirokonto einrichten: So richtest du dein Businesskonto ein!

Bei der Kontoauswahl kann es sinnvoll sein, nach einem Business Konto Ausschau zu halten, das die Anlage von Unterkonten ermöglicht. So können Steuerrücklagen gebildet werden.

Kann ich ein Firmenkonto im Ausland eröffnen?

Aus dem Ausland heraus lässt sich ein Konto in Deutschland online eröffnen. Die meisten Banken wollen jedoch dafür einen deutschen Wohn-oder Firmensitz sehen.

Ob du bei einer ausländischen Bank ein Geschäftskonto eröffnen kannst, richtet sich nach den dortigen Gesetzen. In der Regel ist dafür eine Niederlassung deiner Firma im jeweiligen Land notwendig.

Geschäftskonto wechseln: Wie läuft der Kontowechsel ab?

Ein Kontoumzug bringt etwas Aufwand mit sich, schließlich müssen sämtliche Zahlungspartner informiert und Zahlungen umgeleitet werden. Am besten nimmst du dir hierfür die Auszüge der letzten zwölf Monate vor.

Besitzt du bereits ein Firmenkonto, das du kündigen willst, musst du gegebenenfalls Fristen einhalten. Es empfiehlt sich, das alte Konto mindestens noch sechs Monate bestehen zu lassen, um teure Irrläufer zu vermeiden.

Tipp: Viele Banken bieten einen kostenlosen Kontowechselservice an – den solltest du nutzen, wenn du dir Arbeit ersparen willst.

Achtung: Niemals das Girokonto voreilig wechseln! Das kann unter Umständen teuer werden.

Ist ein Geschäftskonto Pflicht?

Der Gesetzgeber schreibt nur vor, dass Kapitalgesellschaften wie GmbH, UG, eG, KG, oder AG ein Geschäftskonto führen müssen. Diese Firmen gelten als juristische Personen und haben somit eine eigene Rechtsverantwortung und Geschäftsfähigkeit.

Eingetragene Unternehmen dürfen ihre finanziellen Transaktionen daher nicht über ein Privatkonto abwickeln, sondern brauchen ein Geschäftsgirokonto auf den Namen der Firma.

Ganz so eindeutig ist die Lage bei allen anderen, für die ein Business-Konto infrage kommt, jedoch nicht:

  • Selbständige: Selbständige haben keine Pflicht, ein Geschäftskonto zu führen. Buchungen können auch über ein Privatkonto erfolgen.
  • Freiberufler: Auch hier besteht keine Verpflichtung, ein Geschäftskonto zu eröffnen.
  • Kleinunternehmer: Auch Kleinunternehmer fallen in dieselbe Kategorie wie Selbständige und Freiberufler. Ein Geschäftskonto kann geführt werden, ist jedoch nicht verbindlich.

Das Geschäftskonto und die Banken

Einige Banken schließen die Verwendung von privaten Girokonten für geschäftliche Zwecke in ihren AGB aus. Wer trotzdem lustig weiter macht, kann eine Kontokündigung seitens der Bank riskieren.

Daher ist es immer besser, wenn auch Selbständige, Freiberufler und Kleinunternehmer ein eigenes Business Konto führen.

Das Geschäftskonto und das Finanzamt

Handelt es sich um eine Firma als eine juristische Person, ist das Geschäftskonto vorgeschrieben. Ansonsten mischt sich das Finanzamt nicht ein.

Gegenüber dem Finanzamt hat die saubere Trennung von beruflichen und privaten Ausgaben nur Vorteile. Denn die Nachweispflicht vereinfacht sich durch die klare Zuordnung der steuerlich relevanten Buchungsposten. So kann der Fiskus erkennen, welche Buchungen korrekt und somit nachvollziehbar sind.

Geschäftskonto eröffnen für...

Nicht jede Bank akzeptiert alle Arten von Geschäftskunden. Manche Konten sind nur für Unternehmen verfügbar, andere Banken akzeptieren nur Freiberufler.

… Unternehmen

Unternehmen stellen eine juristische Person dar. Das bedeutet, dass das Konto nicht auf den Inhaber, sondern auf die Firma läuft.

  • UG: Die UG ist bei Startups beliebt und wird als kleine GmbH bezeichnet. Neben den Daten des Firmeninhabers wird der Handelsregisterauszug und die Gewerbeanmeldung benötigt. Unterlagen können je nach Bank bis zu 90 Tagen nach der Kontoeröffnung nachgereicht werden.
  • GbR: Um ein GbR-Konto zu eröffnen, müssen beide Gesellschafter anwesend sein. Wichtig: Die GbR stellt keine juristische Person dar! Für die Kontoeröffnung muss der Gesellschaftsvertrag vorgelegt werden.
  • GmbH: Die Eröffnung eines GmbH-Kontos stellt eine relativ komplexe Angelegenheit dar. Für die Kontoeröffnung sind die Ausweise aller Gesellschafter, der Gesellschaftsvertrag, die Vertretungsberechtigung für den Geschäftsführer sowie eventuell weitere Vollmachten erforderlich. Manche Banken eröffnen ein GmbH-Konto nicht online.

… Unternehmer

In diese Kategorie fallen alle natürlichen Personen, die ein Geschäftskonto benötigen.

  • Selbstständige: Selbstständige mit oder ohne Handelsregistereintrag können schnell und problemlos ein Onlinekonto eröffnen. Es muss neben der Gewerbeanmeldung häufig eine exemplarische Rechnung vorgelegt werden.
  • Freiberufler: Freiberufler weisen ihre Tätigkeit meist durch Vorlage von Rechnungen nach, auch ein Link zur Homepage wird oft akzeptiert.
  • Kleinunternehmer / Kleingewerbe: Ein spezielles Gewerbekonto existiert nicht, es reicht ein reguläres Geschäftskonto aus. Unter Umständen muss der Gewerbeschein vorgelegt werden.

Achtung: Business-Girokonten werden oft mit Nettopreisen beworben. Kleinunternehmer müssen jedoch 19 % hinzurechnen, da sie zwar von der Umsatzsteuer befreit sind, aber keinen Vorsteuerabzug geltend machen können.

Welches Businesskonto passt für ein Startup?

Startups haben manchmal Schwierigkeiten, bei einer etablierten Bank ein Geschäftskonto zu eröffnen. Zum Glück ist der Markt ordentlich in Bewegung geraten und es gibt sogar Fintechs, die sich aus der Szene heraus gegründet haben und genau die Ansprüche junger Gründer bedienen.

Typisches Beispiel: Kontist. Aber auch FINOM oder Qonto sind zum Startup-Fintech avanciert.

Um das richtige Konto zu finden, helfen Gründern die folgenden Fragen:

  • Wie hoch sind die monatlichen Kontogebühren?
  • Was kosten Buchungen?
  • Welche Sonderkosten entstehen für Abhebungen und Einzahlungen?
  • Gibt es eine Giro- oder Kreditkarte oder sogar beides?
  • Wird ein Dispo geboten und wenn ja, zu welchen Konditionen?

Hinweis: Beachte bei der Wahl des Geschäftskontos, dass die Banking-App benutzerfreundlich und damit leicht zu bedienen ist.

Ein Firmenkonto bei einer Direktbank oder Filialbank eröffnen?

Du bist unsicher, ob du dein Firmenkonto bei einer Filial- oder Direktbank führen sollst? Unser Überblick hilft dir weiter!

Konto bei einer Direktbank

Das Konto bei einer Direktbank eignet sich für alle, die ihr Internetkonto selbstständig mit dem Smartphone, Tablet oder am PC führen. Wichtig zu wissen bei einem Online-Konto ist, dass der Bargeldbezug und die Einzahlung oft mit hohen Kosten verbunden sind.

Vorteile:

  • Günstig bis kostenlos
  • Oft gratis Firmenkreditkarte
  • Schnelle und unkomplizierte Kontoeröffnung
  • Geringe Ablehnungsquoten

Nachteile:

  • Erweiterte Features nur in den kostenpflichtigen Premium-Modellen
  • Nicht geeignet bei regelmäßigen Ein-und Auszahlungen
  • Weniger Kundenservice
  • Versteckte Konto-Nebenkosten

Konto bei einer Filialbank

Filialbanken eignen sich für Unternehmer aller Art, sind aber auch für Selbstständige interessant. Einige Banken haben spezielle Angebote für Gründer im Programm.

Das sind die Vor- und Nachteile, wenn du über ein Geschäftskonto bei einer Filialbank nachdenkst:

Vorteile:

  • Dichtes Filialnetz
  • Beratung vor Ort
  • Umfangreiche Finanzprodukte
  • Gute Möglichkeiten für Ein-und Auszahlungen

Nachteile:

  • In der Regel kein kostenloses Geschäftskonto
  • Manche Filialbanken lehnen Gründer, Freelancer oder bestimmte Unternehmensformen ab

Wichtig: Wenn die Kontoeröffnung bei einer Filialbank nicht klappt, werfe nicht gleich die Flinte ins Korn. Bei der nächsten Bank kann das schon wieder anders aussehen. Klappt es auch dort nicht, stellt die Direktbank als Alternative noch immer eine Option dar.

Bestes Geschäftskonto: Wie finde ich das Beste Firmenkonto für mich?

Die folgende Checkliste hilft dir, das beste Geschäftskonto zu finden:

  • 1. Ansprüche an ein Konto und Budget definieren.
  • 2. Entscheidung zwischen Filial-und Direktbank treffen.
  • 3. Angebote vergleichen.
  • 4. Kontonebenkosten recherchieren.

Achtung: Lasse dich nicht von Werbedeals der Banken blenden. Achte bei der Wahl der Bank darauf, dass es deine Unternehmensform akzeptiert und die Konditionen zum Gewerbe passen. Erst wenn alles stimmig ist, solltest du dich für eine Bank entscheiden und ein Geschäftskonto eröffnen.

Beste Bank für Geschäftskunden: Was muss geboten werden?

So viel vorab, die beste Bank für Geschäftskunden gibt es nicht. Denn die Auswahl der richtigen Bank richtet sich nach den Ansprüchen. Hier kommt es darauf an, ob mit dem Business Konto kräftig gespart werden soll oder ein Maximum an Komfort gewünscht wird.

Für jeden Anspruch gibt es die passende Bank. Minimalisten werden bei den Direktbanken häufig mit Geschäftskontos ohne Kontoführungsgebühren fündig. Und manche Filialbanken bieten sogar an, das Geschäftskonto ausschließlich vom Smartphone aus zu führen.

Eine klassische Geschäftsbank wie zum Beispiel die Deutsche Bank zeichnet sich hingegen durch ein umfangreiches Produktportfolio und ausführliche Kundenbetreuung aus.

Geschäftskonto Kosten: Welche Gebühren fallen bei einem Business Konto an?

Was kostet ein Geschäftskonto? Die Spannweite der Gebühren ist groß. Die Kontonebenkosten müssen im Blick behalten werden.

  • Kontoführungsgebühren: Hierbei handelt es sich um eine monatliche Verwaltungspauschale, die bei Direktbanken oft entfällt, aber auch bis zu 50 Euro betragen kann.
  • Kosten für beleglose Buchungen: Überweisungen, Lastschriften, Dauerauftrag – via Internet durchgeführte Buchungen werden zwischen 0 und 0,35 Euro berechnet.
  • Kosten für beleghafte Buchungen: Ist ein Beleg notwendig, entstehen Kosten zwischen 0 und 10 Euro pro Vorgang.
  • Gebühren für Bargeldabhebungen: Am Automaten oder Schalter werden zwischen 0 und 5 Euro berechnet.
  • Gebühren für Bargeldeinzahlungen: Zwischen 0 und 15 Euro kann die Einzahlung kosten.
  • Gebühren für die Kreditkarten: Bei Direktbanken ist die Firmenkreditkarte häufig gratis, ansonsten richtet sich die Kostenstruktur nach dem Kartentyp – möglich sind bis zu 80 Euro im Jahr.
  • Gebühren für die Girocard: Häufig ist die Girocard gratis, manche Banken lassen sich die Karte oder Zusatzkarten mit bis zu 10 Euro im Jahr bezahlen.
  • Daueraufträge: 0 bis 0,35 Euro sind zu kalkulieren.
  • Schecks: Wer häufig Schecks einreicht, muss nach einem günstigen Anbieter schauen. Mit etwa 5 Euro Gebühren muss gerechnet werden.
  • TAN-Gebühren: Viele Banken erheben für die SMS-TAN Gebühren. Es empfiehlt sich, ein TAN-Verfahren ohne zusätzliche Kosten auszuwählen.
  • Sofortüberweisungen: Eine Echtzeit-Überweisung kostet zwischen 0,25 und 0,49 Euro.
  • Einzahlung auf ein fremdes Konto: Die Gebühren schwanken zwischen 5 und 15 Euro.

Wichtig: Viele Banken bieten mehrere Kontomodelle an. Wir empfehlen nicht einfach das Günstigste zu wählen, sondern erst nach einer Aufstellung aller Kosten eine Entscheidung zu treffen.

Tipp: Geschäftskonto-Kosten bei deiner Steuererklärung absetzen!

Der Geldverkehr kann im wahrsten Sinne des Wortes ins Geld gehen. Kontoführungsgebühren können in voller Höhe von der Steuer abgesetzt werden. Das gilt auch für die anderen Bankgebühren wie Karten, Buchungskosten oder Zahlungen in Fremdwährung.

Tipp: Möchtest du die Rücklagen für dich arbeiten lassen, dann kombiniere das Firmenkonto mit einem Tagesgeldkonto, da das Guthaben dort je nach Bank verzinst wird.

Empfehlung: Wähle ein Geschäftskonto mit direkter DATEV-Integration

Wir empfehlen dir, bei der Wahl des Geschäftskontos darauf zu achten, dass die Bank mit DATEV zusammenarbeitet. DATEV ermöglicht es dir, das Geschäftskonto mit einer Buchhaltungssoftware wie sevDesk zu verbinden.

Mit einer zusätzlichen Schnittstelle zu deinem Steuerberater geht die Finanzbuchhaltung viel einfacher vonstatten.

Fintechs wie FINOM und FYRST bieten die praktische DATEV-Integration in ihren Kontomodellen mit an.

Tipp für Selbstständige & Unternehmer: 6-Konten-Modell

Bei diesem immer beliebter werdenden Modell führst du ein Hauptkonto, von dem deine Betriebsausgaben bestritten werden.

Hinzu kommen weitere Konten für

  • Private Lebenshaltungskosten
  • Taschengeldkonto für private Ausgaben
  • Konto für Rücklagen
  • Konto für Fort- und Weiterbildungen
  • Konto für Spenden

Kann ein Geschäftskonto gesperrt werden?

Es kann immer mal wieder vorkommen, dass die Bank das Geschäftskonto ohne Vorwarnung sperrt.

Die Gründe können sein:

  • Das Geldinstitut stellt fest, dass Dritte versucht haben, Zugriff auf das Konto zu erhalten.
  • Es gibt auf einmal unerwartet viele Kontobewegungen oder Geldeingänge (Achtung bei Start-ups!).
  • Das Geschäftskonto wurde gepfändet.
  • Technische Gründe

Häufig ist es der Fall, dass das Finanzamt die Sperrung aufgrund unbeglichener Rechnungen veranlasst.

Sobald du bemerkst, dass das Geschäftskonto gesperrt wurde, solltest du wie folgt vorgehen:

  • Rufe beim Kundenservice deiner Bank an.
  • Informiere sofort deinen Steuerberater.
  • Der Steuerberater ist gerade nicht erreichbar? Dann rufe beim Finanzamt an und lasse dich mit dem Sachbearbeiter verbinden, der deine Sperrung veranlasst hat.
  • Erkundige dich darüber, was du tun musst, um die Sperrung des Geschäftskontos aufzuheben.
  • Überweise ausstehende Rechnungen und lasse dir die Zahlung vom Finanzamt schriftlich bestätigen.
  • Lege die Bestätigung sofort der Bank vor.
  • Gehe davon aus, dass die Entsperrung des Geschäftskontos mehrere Tage andauern kann.

Zwar ist die Sperrung meistens nur vorübergehend, aber sie ist sehr ärgerlich und vor allem auch peinlich, da kein Zugriff mehr auf das Konto besteht.

Aus dem Grund empfehlen wir Selbstständigen, Freiberuflern und Kleinunternehmern zum Privatkonto immer ein separates Geschäftskonto zu führen. Tritt der Fall der Sperrung ein, so ist es zumindest möglich, auf dem Privatgirokonto weiterhin Kontobewegungen vorzunehmen.

Fazit: Bei der Wahl des Geschäftskontos sollten die Kontonebenkosten beachtet werden

Wer selbstständig ist und ein Unternehmen führt, benötigt ein Geschäftskonto. Zwar sind nur juristische Personen gesetzlich zu einem Business-Konto verpflichtet, aber wegen der besseren Übersicht sollte jeder, der ein Gewerbe betreibt, die privaten und geschäftlichen Ausgaben besser trennen.

Unternehmer, Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmer haben die Wahl zwischen einem Geschäftskonto bei einer Direkt- oder Filialbank. Wem es wichtig ist, Bargeldein- und auszahlungen tätigen zu können, sollte ein Konto bei der Filialbank wählen. Gewerbetreibende, die das Konto ausschließlich online führen, sind mit der Direktbank bestens beraten.

Ein Geschäftsgirokonto kostet durchschnittlich 19 Euro netto im Monat. Einige Direktbanken bieten das Business-Konto sogar gebührenfrei an. Allerdings empfiehlt es sich hier vermehrt auf die Kontonebenkosten zu achten, da diese das vermeintlich kostenlose Konto schnell teurer als ein kostenpflichtiges Geschäftskonto machen können.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Geschäftskonto?

Bei einem Geschäftskonto handelt es sich um ein Girokonto, das von Unternehmen und Selbstständigen für den geschäftlichen Zahlungsverkehr genutzt wird. Es ist in der Regel teurer als ein privates Girokonto, weil hier monatlich mehrere Hundert Transaktionen stattfinden können.

Warum braucht man ein Geschäftsgirokonto?

In Deutschland müssen nur juristische Personen ein Geschäftsgirokonto führen. Damit die Buchführung jedoch leichter ist, lohnt es sich für Selbstständige und Freiberufler ebenfalls ein separates Konto zu führen. So sind die privaten und geschäftlichen Ausgaben strikt voneinander getrennt und es besteht ein besserer Überblick über die Finanzen.

Wann braucht man ein Firmenkonto?

Sobald ein Unternehmen als juristische Person handelt, ist es gesetzlich zu einem Geschäftskonto verpflichtet. Alle anderen wie Freiberufler, Selbstständige und Kleinunternehmer können zwar ein Business-Konto führen, müssen es aber nicht. Damit die Steuererklärung jedoch einfacher vonstattengeht, empfiehlt es sich, die privaten und geschäftlichen Kosten zu trennen und mindestens zwei Konten zu führen.

Bei welcher Bank ein geschäftliches Konto eröffnen?

Es besteht die Wahl zwischen einer Filial- oder Direktbank. Wichtig zu wissen ist, dass nicht alle Banken jede Unternehmensform akzeptieren. Deshalb solltest du dich im Vorhinein erkundigen, ob die Bank deiner Wahl dir ein Konto eröffnet. Manche Filialbanken lehnen Gründer und bestimmte Unternehmensformen von vornherein ab.

Ist ein Online-Geschäftskonto für mich geeignet?

Das Internetkonto eignet sich für dich besonders dann, wenn sich der Bargeldverkehr im überschaubaren Rahmen bewegt. Solltest du beispielsweise Inhaber eines Restaurants sein, empfehlen wir dir, besser zu einer Filialbank zu gehen. Direktbanken führen keine Filialen und verlangen dementsprechend oft hohe Gebühren bei der Bargeldeinzahlung.

Was ist der Unterschied zwischen Privat- und Geschäftskonto?

Im Prinzip gibt es keinen Unterschied, denn die Funktionsweise ist identisch. Nur der Zweck unterscheidet sich. Weil aber auf einem Geschäftskonto sehr viele Transaktionen im Monat getätigt werden, ist es, was die Kontoführungsgebühren und Kontonebenkosten betrifft, deutlich teurer. Dafür lassen sich die Kosten in der Steuererklärung als betriebliche Ausgabe voll absetzen.

Für wen ist ein geschäftliches Konto Pflicht?

Ein geschäftliches Girokonto ist für juristische Personen wie GmbH, UG und andere Unternehmensarten Pflicht. Da man sich als Selbstständiger oder Freiberufler aber auch schnell verzetteln kann, lohnt es sich ebenfalls ein Geschäftskonto zu eröffnen und die privaten und geschäftlichen Kosten zu trennen.

Was kostet ein Geschäftsgirokonto?

Ein Geschäftsgirokonto kostet zwischen 0 und 50 Euro monatlich. Dazu fallen eventuell weitere Kontonebenkosten an. Viele Banken bieten beispielsweise ein bestimmtes Kontingent für Überweisungen und Bargeldabhebungen an. Sind diese überschritten, wird für jede weitere Transaktion eine Gebühr fällig. Um die Kosten möglichst niedrig zu halten, sollten die Konditionen verschiedener Banken miteinander verglichen werden.

Was braucht man, um ein geschäftliches Bankkonto zu eröffnen?

Das kommt auf die Unternehmensform drauf an. Neben dem Personalausweis und der Steuernummer sind verschiedene Dokumente erforderlich. Dazu zählen die Gewerbeanmeldung, der Handelsregisterauszug und Daten von weiteren Zugriffsberechtigten. Je nach Geldinstitut ist das Vorlegen der letzten Jahresbilanz oder von alten Kontoauszügen erforderlich. Die Bank verlangt bei Gründern eventuell eine Verdienstbescheinigung.

Welche Bank hat das beste Geschäftskonto?

Das lässt sich pauschal nicht sagen, da jeder Gewerbetreibende andere Leistungen bei der Bank in Anspruch nimmt. Während der eine das Konto ausschließlich online führt, benötigen Inhaber von Gastronomiebetrieben die Funktion der Bargeldeinzahlung am Automaten. Die Gebühren unterscheiden sich immens. Unser Test und Vergleich listet die jeweils besten Anbieter.

Sind mehrere Unterkonten erlaubt?

Ja, das ist erlaubt. Viele Banken bieten die Option, Unterkonten anzulegen. Allerdings können dafür zusätzliche Kosten anfallen. Bei Penta wird ab dem zweiten Unterkonto eine Gebühr von 4 Euro im Monat fällig. Wer mehrere Unterkonten benötigt, sollte daher sein Kontomodell upgraden. Das kommt dann preislich meistens günstiger.

Kann ich Kosten und Gebühren absetzen?

Ja, im Gegenzug zu einem privaten Konto sind die Kosten beim Geschäftskonto steuerlich komplett absetzbar. Sie gelten als Betriebsausgaben. Bei Kleinunternehmern, die das Konto privat und geschäftlich nutzen, kann es schwierig werden. In der Regel akzeptiert das Finanzamt die Kosten nur, wenn es sich um ein reines Geschäftskonto handelt.

Wird bei einem Geschäftsgirokonto ein Dispo gewährt?

Ja, wenn die entsprechende Bonität gegeben ist, bietet die Bank einen Dispokredit an. Wenn das Geschäft gut läuft, kann der Überziehungsrahmen erhöht werden. Dazu müssen Kontoinhaber einfach die Bank auf einen höheren Dispokredit ansprechen.

Kann ich mein Business-Girokonto auch auf Guthabenbasis führen?

Ja, das ist bei etlichen Banken möglich. Vor allem Direktbanken bieten diese Möglichkeit an. Gewerbetreibende, die ein Konto ohne Schufa-Abfrage eröffnen oder einen schlechten Schufa-Score haben, bekommen automatisch ein Geschäftskonto auf Guthabenbasis. Bei guter Bonität kann das Konto später noch immer in ein normales Konto mit Dispo umgewandelt werden.

Welche Erfahrungen hast du mit Geschäftskonten gemacht? Wo sind die Kontonebenkosten für die Bareinzahlung besonders günstig? Hast du eventuell einen Geheimtipp? Wir freuen uns auf dein Feedback in den Kommentaren!

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Kinderkonto: Wie Eltern das optimale Girokonto für Kinder finden (01/2023) https://www.kontoguru.net/kinderkonto/ https://www.kontoguru.net/kinderkonto/#respond Sat, 31 Dec 2022 23:00:50 +0000 https://www.kontoguru.net/?p=1107 Kinderkonto

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Kinderkonto

Ein Kinderkonto ist für den Nachwuchs ideal, um frühzeitig den Umgang mit Geld zu lernen. Viele Eltern fragen sich, ab welchem Alter ein Girokonto für Kinder sinnvoll ist.

Neben dem schon zum Klassiker gewordenen Schülerkonto und dem Taschengeldkonto gibt es inzwischen sogar schon ein spezielles Babykonto sowie auf Kinder zurechtgeschnittene Finanzprodukte, um höhere Summen gewinnbringend anzulegen.

Auch Prepaid Kreditkarten zum Junior Konto sind bereits möglich. Das große Angebot an Kinderkonten macht es nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen.

Hier erfahren Eltern alle wichtigen Informationen rund um das Jugendkonto und wie sie das beste Konto für ihr Kind finden.

Kinderkonto Vergleich: 14 Konten für Kinder im Überblick (01/2023)

Welches Kinderkonto eignet sich für mein Kind? Wir haben zahlreiche Banken miteinander verglichen und stellen in der folgenden Tabelle die besten Konten für Kinder vor.

Um die Angebote der einzelnen Banken einfacher vergleichen zu können, haben wir sie in zwei Kategorien eingeteilt. Während die ersten fünf bedingungslos kostenlos sind, sind die nächsten nur unter bestimmten Bedingungen gratis.

Nr.Bank / AnbieterGrundpreis
pro Monat
Mindest- und HöchstalterKonditionen & LeistungenMehr Infos
1.DKB Logo
DKB
Girokonto u18
0,00 €7 - 18 Jahre

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Online-Banking: ohne Al­ters­be­gren­zung

  • Prämie: keine

  • VISA Debitkarte: inklusive

  • Bargeld abheben: VISA Debitkarte: an den eigenen DKB Automaten und allen VISA-Geldautomaten in Deutschland, Europa, weltweit gratis

  • Junior Depot: u18-Depot

  • Cashback: bis zu 6 % auf Booking.com (gültig bis 31.10.2022)

  • Filialen: ja, aber nur sehr wenige

2.HypoVereinsbank Logo
HypoVereinsbank
StartKonto
0,00 €0 - 26 Jahre

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Online-Banking: keine Al­ters­be­gren­zung

  • Prämie: keine

  • Visa Debit Card (Debitkarte): inklusive

  • Debit-Kreditkarte (Mastercard): kostenlos, wenn monatlicher Geldeingang von mindestens 500 Euro

  • Bargeld abheben: Bankkarte (Visa-Debitkarte): weltweit 3 Abhebungen pro Monat an allen Geldautomaten mit Visa-Zeichen kostenlos. Ab der 4. Abhebung kostet jede weitere Transaktion 4,90 Euro. girocard (Debitkarte): deutschlandweit unbegrenzt an rund 9.000 Geldautomaten (Cash Group), teilnehmenden Shell-Tankstellen sowie bei 13.000 Handelspartner (Einzelhandel)

  • Junior Depot: ja

  • Filialen: ja

3.Deutsche Bank Logo
Deutsche Bank
Das junge Konto
0,00 €0 - 30 Jahre

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Online-Banking: ab 7 Jahren

  • Prämie: keine

  • Debitkarte: inklusive, ab 7 Jahre

  • Prepaid-Kreditkarte: 1. Jahr gratis, danach 18 Euro pro Jahr, ab 12 Jahre (optional)

  • Bargeld abheben: Debitkarte: deutschlandweit an allen Geldautomaten (Cash Group), bei teilnehmenden Shell-Tankstellen, weltweit in über 60 Länder ebenfalls gratis, allerdings ist die Abhebung mit Kosten (Währungsumrechnungsentgelt) verbunden. Prepaid-Kreditkarte: weltweit kostenlos an Millionen von Akzeptanzstellen (Mastercard)

  • Junior Depot: ja, 50 EUR Sparplanzuschuss

  • Filialen: ja

4.Postbank Logo
Postbank
Giro Start direkt
0,00 €7 - 22 Jahre

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Online-Banking: ab 7 Jahren

  • Prämie: keine

  • Prepaid Kreditkarte: inklusive, ab 14 Jahren

  • Bargeld abheben: gratis an 9.600 Automaten der Postbank (Cash Group) und bei 1.300 Shell-Tankstellen sowie an ausgewählten Automaten von Cardpoint

  • Filialen: ja

5.Commerbank Logo
Commerzbank
StartKonto
0,00 €7 - 27 Jahre

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Online-Banking: ab 7 Jahren

  • Prämie: keine

  • Debitkarte (Girocard): inklusive, ab 7 Jahren

  • Kreditkarte: nein, erst ab 18

  • Bargeld abheben: deutschlandweit an über 7.000 Geldautomaten der Commerzbank und der Cash Group, sowie bei 1.300 Shell-Tankstellen und teilnehmenden Handelspartnern (Mindesteinkaufswert 5-20 Euro)

  • Filialen: ja

6.comdirect Logo
comdirect
JuniorGiro
0,00 €7 - 18 Jahre

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Online-Banking: ab 7 Jahren

  • Prämie: keine

  • Girocard Debitkarte: inklusive (optional)

  • Visa-Debitkarte: inklusive

  • Bargeld abheben: Bankkarte (Visa-Debitkarte): weltweit 3 Abhebungen pro Monat an allen Geldautomaten mit Visa-Zeichen kostenlos. Ab der 4. Abhebung kostet jede weitere Transaktion 4,90 Euro. girocard (Debitkarte): deutschlandweit unbegrenzt an rund 9.000 Geldautomaten (Cash Group), teilnehmenden Shell-Tankstellen sowie bei 13.000 Handelspartner (Einzelhandel)

  • Junior Depot: ja, 50 EUR Sparplanzuschuss

  • Filialen: nein

7.TARGOBANK Logo
TARGOBANK
Starter-Konto
0,00 €0 - 30 Jahre

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Online-Banking: keine Al­ters­be­gren­zung

  • Prämie: keine

  • Debitkarte: inklusive

  • Bargeld abheben: Visa Debitkarte: gratis deutschlandweit an 2.800 Targobank Geldautomaten und bei über 12.000 Handelspartnern, sowie weltweit bei Partnern der Targobank mit CashPool Zeichen

  • Filialen: ja

8.Sparda Bank Logo
Sparda Bank
SpardaYoung
0,00 €0 - 18 Jahre

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Online-Banking: keine Altersbegrenzung angegeben

  • Prämie: keine

  • BankCard (Debitkarte): inklusive, ab 10 Jahren

  • Bargeld abheben: bei 3.200 Geldautomaten des CashPools. bei über 20.0000 teilnehmenden Einzelhändlern (marktabhängiger Mindesteinkauf erforderlich)

  • Filialen: ja

9.BBBank Logo
BBBank
Junges Konto
0,00 €0 - 27 Jahre

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Online-Banking: keine Altersbegrenzung angegeben

  • Prämie: keine

  • Girocard: inklusive

  • Visa BasicCard (Debitkarte): ab 12 Jahre, 9,90 Euro pro Jahr (optional)

  • Bargeld abheben: Girocard: gratis an 3.000 Geldautomaten der BBBank und Partner mit CashPool, 5x gratis Bargeldabhebungen an 20.000 Geldautomaten der genossenschaftlichen Bankengruppe. Visa BasicCard: weltweit an VISA-Geldautomaten

  • Filialen: ja

10.GLS Bank Logo
GLS Bank
Starterkonto
0,00 €7 - 17 Jahre

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Online-Banking: keine Altersbegrenzung

  • Prämie: keine

  • GLS BankCard (Debitkarte): inklusive

  • GLS Visa BasicCard (Kreditkarte): 30 Euro pro Jahr, für Mitglieder kostenlos, ab 12 Jahre (optional)

  • Bargeld abheben: GLS BankCard (Debitkarte): deutschlandweit gratis bei Volks- und Raiffeisenbanken und Sparda Banken und GLS Banken (18.000 Geldautomaten von am ServiceNetz teilnehmenden Banken). GLS Visa BasicCard (Kreditkarte): deutschlandweit 4x pro Monat an beliebigen Geldautomaten, weltweit unbegrenzt

  • Filialen: ja, aber nur 7 von 8 Filialen, die Bargeldbezug anbieten

11.EthikBank Logo
EthikBank
Girokonto Junior
0,00 €12 - 17 Jahre

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Online-Banking: ab 12 Jahren

  • Prämie: keine

  • Debitkarte (girocard): inklusive

  • digitale Debitkarte (girocard): 5,00 EUR p.a. (optional)

  • Debitkarte (MasterCard Basic): 25,00 EUR p.a. (optional)

  • Bargeld abheben: Debitkarte (girocard): deutschlandweit an über 19.000 Geldautomaten der Volks- und Raiffeisenbanken. MasterCard Basic: kostenfrei Geld abheben

  • Filialen: nein

12.Edekabank Logo
Edekabank
EDEKA-Juniorenkonto
0,00 €0 - 24 Jahre

  • Wichtig: Nur für Kinder von Mitarbeitern der EDEKA-Gruppe

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Online-Banking: nicht angegeben

  • Prämie: keine

  • Girocard: inklusive, ab 7 Jahre

  • Prepaid Mastercard: inklusive, ab 12 Jahre

  • Bargeld abheben: kostenlos im Bankcard-Servicenetz an 16.309 Automaten

  • Filialen: ausschließlich für Kinder von Mitarbeitern der EDEKA-Gruppe

13.Pax-Bank Logo
Pax-Bank
PaxJunior
0,00 €0 - 27 Jahre

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Online-Banking: keine Altersbegrenzung

  • Prämie: keine

  • girocard (Debitkarte): inklusive

  • BasicCard (Debitkarte) als Mastercard oder VISA: inklusive

  • Bargeld abheben: girocard (Debitkarte): Bargeldauszahlung an den Geldautomaten der Pax-Bank eG, bei CashPool-Partner und bei 17.300 Geldautomaten der Volks- und Raiffeisenbanken mit BankCard ServiceNetz-Logo

  • Filialen: ja

14.Liga Bank Logo
Liga Bank
Start Konto für Junge Kunden
0,00 €0 - 24 Jahre

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Online-Banking: keine Altersbegrenzung

  • Prämie: keine

  • Debitkarte: inklusive

  • Girocard: inklusive (optional)

  • BasicCard (Mastercard): inklusive (optional)

  • Bargeld abheben: Debitkarte: unbegrenzt bei LIGA Bank eG, 2 Abhebungen pro Monat im BankCard ServiceNetz über 17.300 Geldautomaten (danach á 1,02 Euro)

  • Filialen: ja

Hinweis nach § 18 Abs. 6 Zahlungskontengesetz: Bitte beachte, dass dieser Vergleich keinen kompletten Marktüberblick darstellt.

Kinderkonto: Das wichtigste auf einen Blick

  • Die Eröffnung eines Kinderkontos ist in der Regel ab 7 Jahren möglich. Der Nachwuchs kann sich mit dem eigenen Konto nicht verschulden, da es auf Guthabenbasis läuft.
  • Es gibt auch für Babys und Kleinkinder spezielle Konten (Tagesgeld- und Festgeldkonto).
  • Die Kontoeröffnung ist nur mit Zustimmung und Unterschrift der Eltern möglich.
  • Jugendliche mit Arbeitsvertrag dürfen auch ohne elterliche Zustimmung ein Konto eröffnen.
  • Die meisten Banken verlangen keine Kontoführungsgebühren für Kinderkonten. Dennoch sollte das Kleingedruckte vor der Eröffnung durchgelesen werden.
  • In der Regel gehört eine Bankkarte zum Konto, bei manchen Banken kann je nach Angebot eine Prepaid Kreditkarte beantragt werden.
  • Neben dem Girokonto gibt es noch weitere Möglichkeiten, um das Geld des Kindes anzulegen. Dazu zählen neben dem Tagesgeldkonto Sparpläne und Wertpapierdepots.

Inhaltsverzeichnis: Kinderkonto Vergleich 2022

 

Kinderkonto: Die wichtigen Grundlagen einfach erklärt

Was ist ein Kinderkonto?

Unter dem Begriff Kinderkonto tummeln sich verschiedene Finanzprodukte. In der Regel handelt es sich dabei um ein Girokonto für Kinder, das ab einem bestimmten Alter mit oder ohne Zugriff und Verfügungsberechtigung angelegt werden kann.

Doch auch ein Sparkonto, ein Tagesgeldkonto, Sparpläne, ein Fonds oder bestimmte Sparpläne fallen in die Kategorie Kinder-Konto.

Wichtig: Wichtig ist, dass bei einem Juniorkonto die Kontoinhaberschaft auf den Namen des Kindes lauten muss. Somit ist der legale Besitzer des Kontos der Nachwuchs und nicht die Eltern.

Achtung: Wichtig zu wissen ist, dass ein Dispositionskredit (eingeräumte Kontoüberziehung) erst möglich ist, wenn das Kind das 18. Lebensjahr vollendet hat. Davor fungiert das Kinderkonto als Guthabenkonto, welches nicht überzogen werden kann. Zwar gehört zu manchen Konten eine Kreditkarte, aber die Kinder bekommen keinen Kreditrahmen.

Die Bank darf bei einem Kindergirokonto keine Gebühren erheben. Das betrifft zumindest die Kontoführungsgebühren.

Falls hier doch etwas berechnet werden soll, oder es Bedingungen für ein kostenloses Girokonto gibt, sollten Eltern die Konditionen gut vergleichen. Das gilt auch für die anderen Kontoleistungen wie Prepaid Kreditkarte oder Überweisungen. Bei Kinderkonten sind beleghafte Überweisungen meistens gratis.

Gesetzlich vorgeschrieben ist zudem, dass ein Konto für Kinder keinen Dispokredit haben darf und lediglich auf Guthabenbasis geführt wird. Verfügt werden darf daher nur über das Guthaben, das sich tatsächlich auf dem Jugendkonto befindet.

Welche Vorteile hat ein Girokonto für Kinder?

Viele Eltern fragen sich, ob der Nachwuchs unbedingt ein eigenes Kinderkonto braucht. Schließlich reicht es doch aus, auf ein Sparbuch einfach monatlich einen gewissen Betrag zu überweisen, damit der Führerschein oder das Studium später finanziert sind.

Doch ein Girokonto für ein Kind oder ein Babykonto hat jede Menge Vorteile:

  • Kinder lernen frühzeitig den Umgang mit Geld
  • das Taschengeld kann auf das Kindergirokonto überwiesen werden
  • Verwandte können Geldgeschenke einfach auf das Konto überweisen
  • bei älteren Kindern und Jugendlichen können Einkünfte aus Nebenjobs auf das Jugendkonto eingezahlt werden

Was ist das Besondere an einem Kinderkonto?

Das Kind ist zwar der Kontoinhaber, aber die Eltern haben bis zur Volljährigkeit des Nachwuchses die Möglichkeit bestimmte Funktionen des Kindergirokontos entsprechend der Bedürfnisse einzuschränken.

Es kann beispielsweise festgelegt werden, wie viel Geld von einem Konto für Kinder abgehoben werden darf. Überweisungen können nicht oder nur nach Zustimmung der Eltern durchgeführt werden.

Einige Banken gewähren zudem den Onlinezugang nicht bei einem Konto für Kleinkinder, sondern erst ab dem Teenageralter.

Nicht jedes Taschengeldkonto sieht eine Prepaid-Kreditkarte vor. Das ist ohnehin erst für Jugendliche sinnvoll. Der Nachwuchs erhält allerdings meist eine Girokarte, mit der vom Geldautomaten Bares bezogen werden kann. Beim Geld abheben fallen keine Gebühren an.

Da Minderjährige sich nicht verschulden dürfen, gibt es zu einem Kinderkonto weder eine reguläre Kreditkarte noch einen Dispokredit.

Wenn das Kind volljährig ist, haben die Eltern keine Einsicht mehr auf die Finanzen.

Wann ist es sinnvoll, ein Kinderkonto zu eröffnen?

Manche Eltern entscheiden sich bereits direkt nach der Geburt dazu, ein Baby Konto zu eröffnen. Andere warten damit, bis der Nachwuchs in die Schule kommt, auf die weiterführende Schule wechselt oder finden das Konto für Kinder erst im Teenageralter als angebracht.

Spätestens, wenn das Kind neben der Schule einem Nebenjob wie Babysitten oder Zeitung austragen nachgeht, ist es Zeit für ein Konto.

Die Gründe und Motivationen für ein Kinderkonto variieren von Familie zu Familie. Meisten sind es jedoch diese klassischen Gelegenheiten, bei denen ein Bankkonto für Kinder eröffnet wird:

  • Geburt oder Taufe
  • zum ersten Geburtstag, um künftig Geldgeschenke zu verwalten
  • zur Einschulung
  • wenn das Taschengeld erstmalig ausgezahlt wird
  • zur Kommunion, Konfirmation, Jugendweihe oder Firmung
  • bei einer Klassenfahrt
  • wenn Eltern denken, dass es Zeit ist, den Umgang mit Geld zu erlernen und einzuüben

Solange das Kind klein ist und selbst keine Ausgaben tätigt, eignet sich ein Tagesgeldkonto besser als ein Girokonto. Nicht zuletzt, weil das gesparte Geld von einer Verzinsung profitiert. Diesbezüglich hat das Tagesgeldkonto dem klassischen Sparbuch gegenüber die Nase vorne. Während es beim Sparbuch durchschnittlich 0,01 % p. a. Zinsen gibt, sind es beim Tagesgeldkonto rund 0,11 % p. a.

Wenn sich auf dem Tagesgeldkonto des Kindes mehr als 2.500 Euro befinden, lohnt es sich, den Betrag auf ein Festgeldkonto anzulegen.

Vor allem dann, wenn im Hinblick auf große Investitionen wie Führerschein, eigenes Auto oder Studium hin gespart wird. Auf dem Festgeldkonto gibt es aktuell bis zu 1,00 % Zinsen pro Jahr.

Allerdings können sich die Konditionen von Bank zu Bank unterscheiden, weshalb es von Vorteil ist sie zu vergleichen.

Sobald der Nachwuchs Taschengeld bekommt, ist ein Kindergirokonto die beste Wahl, um den Umgang mit dem eigenen Geld zu erlernen.

Hier kommt es bei der Auswahl bei einer Bank für Kinder darauf an, ab welchem Alter das Konto eröffnet wird.

Die Banken legen das Mindestalter unterschiedlich fest. In der Regel ist es jedoch ab einem Alter von sieben Jahren möglich.

Teenager, die auf Klassenfahrt, Sprachreise oder in ein Feriencamp ins Ausland gehen, sollten ein Girokonto für Schüler mit einer Prepaid Kreditkarte auswählen. Damit können sie weltweit Zahlungen tätigen, jedoch nicht ins Minus gehen.

Eine Frage, die sich bei alleinerziehenden Eltern oft stellt, ist, ob es möglich ist, dass die Unterhaltszahlungen direkt auf das Kinderkonto überwiesen werden.

Es ist definitiv möglich. Allerdings sollte das erst eingeführt werden, wenn das Kind bereits alt genug ist, um die Ausgaben eigenverantwortlich zu tätigen.

Übrigens: Der Verband der Deutschen Kreditwirtschaft empfiehlt das Girokonto für Kinder ab einem Alter von 12 Jahren.

Worauf muss man bei einem guten Junior Konto achten?

Die Eröffnung eines Kinderkontos funktioniert ohne die Eltern nicht. Auch später ist die Unterschrift der Erziehungsberechtigten notwendig, wenn das Kind das Girokonto wechseln möchte.

Erst bei Erreichen der Volljährigkeit kann das Kind ein Girokonto alleine eröffnen. Das bietet sich vor allem dann an, wenn der Wechsel vom Gymnasium auf eine Universität oder Hochschule ansteht und ein Studentenkonto gebraucht wird.

Das Jugendkonto läuft übrigens nicht nur auf den Namen des Kindes, sondern auch die Gelder darauf gehören ausschließlich dem Kind.

Wenn Eltern einfach Geld abheben, um eine finanzielle Lücke zu stopfen, wird das Gesetz der Vermögensbetreuungspflicht verletzt. Wenn Oma dem Kind Bares zum Geburtstag schenkt und diese Summe auf das Konto wandern soll, ist es dort „mündelsicher“ angelegt und Eltern dürfen es nicht für eigene Zwecke verwenden.

Das Geld darf ebenfalls nicht verwendet werden, um Dinge des täglichen Bedarfs, den Unterhalt sowie die Lebenshaltungskosten des Kindes zu bestreiten. Eltern sind lediglich die Verwalter.

Der Gesetzgeber geht daher so weit, dass er sagt, dass die Eltern sogar die Pflicht haben, das Vermögen des Kindes zu vermehren. Daher ist es bei einem Kinderkonto wichtig, auf einige Dinge zu achten.

Die Auswahl richtet sich nach den Bedürfnissen, daher dient die folgende Liste als Anhaltspunkt, das beste Girokonto für Kinder zu finden:

  • Kindergirokonto, Tagesgeldkonto oder Sparpläne? Die Auswahl richtet sich nach den finanziellen Zielen, die realisiert werden sollen.
  • Kontoführungsgebühren – diese sollten beim besten Kinderkonto auf keinen Fall erhoben werden.
  • Girokarte oder Prepaid-Kreditkarte? Während bei einem Kleinkind Konto die Prepaid Kreditkarte nicht notwendig ist, kann sie für Teenager durchaus sinnvoll sein.
  • Filialbank oder Direktbank? Hier kommt es auf die Präferenzen in der Familie und auch auf das Alter des Kindes an. Jede Bank legt das Mindestalter für die Nutzung des Online-Bankings selbst fest. Zudem sollten Eltern bedenken, dass die Nutzung des Geldautomaten den Vorteil hat, dass das Kind den Umgang mit Geld erlernt.

Hinweis: Minderjährige dürfen ein eigenes Girokonto ohne Erlaubnis der Eltern eröffnen, wenn sie der Bank einen Arbeitsvertrag vorlegen. Ein Gemeinschaftskonto ist jedoch erst ab Erreichen der Volljährigkeit möglich. Der Grund ist, dass ein Volljähriger je nach Bonität die Möglichkeit hat ins Dispo zu gehen. Minderjährige dürfen allerdings nur ein Girokonto auf Guthabenbasis führen.

Kostenloses Kinderkonto

Kinder sind ab dem 7. Lebensjahr eingeschränkt geschäftsfähig. Daher eröffnen die meisten Banken ab diesem Alter ein Taschengeldkonto.

Ausnahmen sind Konten für Babys und Kleinkinder-Konten, bei denen es jedoch eher darum geht, Sparguthaben zu verwalten. Die Kinderkonten sind kostenlos, in der Regel gibt es eine Girokarte gratis dazu. Für eine Prepaid-Kreditkarte dürfen die Banken hingegen Gebühren verlangen.

Kinderkonto mit Startguthaben

Ob Girokonto für Schüler oder Baby Konto – ein Vergleich der Banken lohnt sich, da bei manchen zur Kontoeröffnung eine Prämie in Form von Startguthaben winkt. So hat der Nachwuchs gleich eine Grundlage, auf deren Basis aufgestockt werden kann.

Ein weiterer Vorteil sind bei Kinderkonten die Kapitalerträge, welche bis zu einer Höhe von 10.347 Euro (Stand 2022) steuerfrei sind.

So können Eltern einerseits den Steuerfreibetrag des Nachwuchses nutzen und gleichzeitig sind die Kinderfinanzen von den Finanzen der Erziehungsberechtigten getrennt.

Zudem können Oma und Opa, Tante und Onkel auf dieses Konto Geld für das Kind einzahlen beziehungsweise überweisen.

Besteuerung: Welche steuerlichen Vorschriften sind zu beachten?

Für ein Kinderkonto gibt es einen eigenen Steuerfreibetrag. Eltern, die über viel gespartes Vermögen mit jährlichen Zinsen verfügen, haben so einen Vorteil, denn die Zinserträge können bei einem Kinderkonto extra freigestellt werden. Daher müssen sie von Mutter und Vater nicht versteuert werden.

Vor allem bei einem Tagesgeld- und Festgeldkonto ist der Freistellungsauftrag unverzichtbar.

Dürfen Eltern Geld vom Kinderkonto abheben?

Bei kurzfristigem Geldbedarf kann es verlockend sein, einen Betrag vom Konto des Kindes abzuheben.

Die meisten Eltern denken nicht weiter darüber nach und wenden diese Methode an, um liquide zu sein.

Kinder können jedoch ihren Eltern gegenüber Schadensersatz verlangen, wenn das Geld vom Kinderkonto unberechtigt abgehoben wurde. Das trifft neben dem Girokonto auch auf andere Anlageformen wie das Tagesgeldkonto oder Sparbuch zu.

Es gibt jedoch Ausnahmen, wenn die Eltern beispielsweise in eine Notlage geraten, und nicht über das benötigte Geld verfügen. In dem Fall können sie ausnahmsweise einen Betrag vom Kinderkonto abheben und ihn anschließend wieder einzahlen.
Gesetzeswidrig ist es allerdings dann, wenn Eltern sich das Geld willkürlich unter den Nagel reißen.

Erziehungsberechtigte sind in der Pflicht, das Vermögen des Nachwuchses aufrechtzuerhalten oder es zu vermehren.

Was passiert mit dem Konto, wenn das Kind volljährig wird?

Ab Erreichen der Volljährigkeit wird das Kinderkonto automatisch in ein normales Girokonto umgewandelt. Erziehungsberechtigte haben dann keine Einsicht mehr über die Kontobewegungen des Nachwuchses.

Das Kind ist ab diesem Zeitpunkt an selbst für sich und seine Finanzen verantwortlich.

Das bedeutet, dass ein Kind ab 18 Jahren gesetzlich als Erwachsener gilt und somit sein bisher eingeschränktes Online-Banking jetzt vollumfänglich nutzen darf. Es kann nicht nur mit der Karte bezahlen, sondern ab diesem Zeitpunkt an ohne elterliche Zustimmung Überweisungen tätigen. Ebenfalls ist die Bareinzahlung auf ein fremdes Konto möglich.

Das Girokonto bleibt im Gegensatz zu einem Basiskonto kostenlos, wenn der Bank ein entsprechender Nachweis erbracht wird. Schüler, Auszubildende und Studenten genießen somit weiterhin finanzielle Vorteile.

Es kann sich lohnen, ein neues Konto zu eröffnen und das Girokonto zu kündigen, wenn die Konditionen bei einer anderen Bank besser sind.

Je nach Bonität kann ein Dispokredit eröffnet und eine Kreditkarte mit Verfügungsrahmen eingerichtet werden.

Für eine bessere Übersicht der Finanzen empfiehlt es sich mindestens zwei oder mehrere Konten gleichzeitig zu nutzen (Mehrkontenmodell).

Hinweis: Sollten Jugendliche nach ihrem Schulabschluss oder nach abgeschlossener Ausbildung nicht direkt einer Erwerbstätigkeit nachgehen können, bietet sich ein Girokonto für Arbeitslose an. Es erfordert keinen Gehaltsnachweis. Dabei handelt es sich meistens um ein kostenloses Girokonto.

Kinderkonto eröffnen: Wichtige Infos rund um die Kontoeröffnung

Im Vergleich zu einem Konto für Erwachsene ist ein Kinderkonto etwas komplizierter zu eröffnen.

Mit der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung geht die Eröffnung eines Kinderkontos schneller vonstatten.

In 5 Schritten zum Kinderkonto

  • Eltern füllen online oder bei der Bank den Kontoeröffnungsantrag aus.
  • Die Identität des Kindes muss mit der Geburtsurkunde nachgewiesen werden.
  • Haben die Eltern einen unterschiedlichen Nachnamen, wird die Heiratsurkunde benötigt.
  • Beide Elternteile müssen der Kontoeröffnung zustimmen und den Antrag unterschreiben. Das gilt auch dann, wenn die Eltern nicht verheiratet sind. Ist ein Elternteil alleine sorgeberechtigt oder hat den Teilbereich der Vermögenssorge alleine inne, muss der entsprechende Gerichtsbeschluss vorgelegt werden.
  • Beide Elternteile müssen zudem ihren Personalausweis oder Reisepass zur Identifikation vorlegen.

Wichtig: Die angeforderten Unterlagen können sich zwischen den einzelnen Banken unterscheiden. Am besten ist es, dem Merkblatt zu folgen. Kinder, die bereits arbeiten oder eine Ausbildung machen, aber noch nicht volljährig sind, können laut BGB § 113 ein Konto ohne Eltern eröffnen. Der Arbeitsvertrag muss zur Kontoeröffnung vorliegen.

Nach der Eröffnung können die Lohn- oder Gehaltszahlungen vom Arbeitgeber auf dieses Konto überwiesen werden. Der Grund, warum die Kontoeröffnung in diesem Fall ohne Einwilligung der Eltern geht, ist, weil sich auf dem Arbeits- beziehungsweise Ausbildungsvertrag die Unterschrift der Erziehungsberechtigten befindet.

Wer kann ein Kinderkonto eröffnen?

Die meisten Banken akzeptieren junge Kunden ab sieben Jahren. Die genaue Altersgrenze steht bei den Kontomodellen. Kinder können das Konto nicht alleine eröffnen, sondern müssen in Begleitung ihrer Eltern sein, da deren Unterschrift notwendig ist. Das gilt auch bei Kontoeröffnungen mit VideoIdent-Verfahren.

Minderjährige dürfen nur dann ein Konto ohne Zustimmung der Eltern eröffnen, wenn sie der Bank einen Arbeitsvertrag vorlegen.

Welche Unterlagen sind notwendig?

Das unterscheidet sich von Bank zu Bank.

In der Regel werden folgende Dokumente verlangt:

  • Geburtsurkunde des Kindes
  • Heiratsurkunde der Eltern
  • bei alleinigem Sorgerecht oder alleiniger Vermögensfürsorge: Kopie des Gerichtsbeschlusses
  • Ausweise der Eltern

Direktbank oder Filialbank? Welche Bank ist besser?

Die Wahl der Bank richtet sich nach dem Angebot und den persönlichen Vorlieben.

Wer ein Girokonto für sein Kind bei der Direktbank eröffnen möchte, sollte darauf achten, dass die Bargeldabhebung kostenlos möglich ist. Ansonsten können sich die Kosten unnötig summieren, wenn der Nachwuchs seine Leidenschaft für den Geldautomaten entdeckt.

Konto eröffnen unter 18 ohne Eltern: geht das?

Ja, sofern ein Minderjähriger einen Arbeitsvertrag hat und diesen bei der Bank vorlegt, kann er ein Konto ohne die Zustimmung der Eltern eröffnen.

Jugendliche dürfen über ihren vollen Lohn verfügen und ihn bar abheben. Allerdings braucht es bis zum Erreichen der Volljährigkeit bei Überweisungen die Erlaubnis der Eltern. Es sei denn, sie geben ihre Zustimmung.

Jugendliche, die ein Gewerbe haben und uneingeschränkt geschäftsfähig zu agieren, können ein Geschäftskonto eröffnen, um die beruflichen und privaten Einnahmen zu splitten und einen besseren Überblick über die Finanzen zu haben (2-Kontenmodell).

Gut zu wissen: Minderjährige führen ein Girokonto auf Guthabenbasis, das heißt, dass sie von Gesetzes wegen nicht ins Minus gehen können. Demnach erübrigt sich für sie generell ein Girokonto ohne Schufa.

Welche Bank bietet das beste Kinderkonto?

Im Vergleich zeigt sich ein Unterschied der Kriterien zwischen einem regulären Bankkonto und einem Konto für Kinder.

Bei den normalen Konten für Erwachsene steht eine möglichst transparente Gebührenstruktur im Vordergrund, daher ist dieser Punkt bei den kostenfreien Kinderkonten nicht von Bedeutung.

Das heißt jedoch nicht, dass Eltern einfach bei der nächsten Bank ein Konto eröffnen sollten. Denn die Kontoeröffnung hängt auch vom Alter des Kindes ab. Nicht jede Bank hat ein Konto für Babys im Angebot, manche akzeptieren erst Jugendliche ab 14 Jahren.

Um das beste Girokonto für Kinder zu finden, sollten Eltern daher folgende Punkte beachten:

  • Ab welchem Alter ist die Kontoeröffnung möglich?
  • Ab welchem Lebensjahr kann das Kind das Girokonto aktiv nutzen?
  • Welcher Verfügungsrahmen kann eingerichtet werden?
  • Ist Onlinebanking erwünscht und möglich?
  • Braucht das Kind eine Prepaid Kreditkarte?
  • Welche Kosten entstehen bei der Bargeldabhebung im In- und Ausland?
  • Gibt es Kontoeröffnungsprämien?
  • Wie sieht die Kostenstruktur im Erwachsenenalter aus?

Kinderkonto Test: Worauf muss man bei einem Girokonto für Kinder achten?

Bei einem Kinderkonto gilt dasselbe wie bei einem Konto für Erwachsene. Zwar sind die Angebote meist kostenfrei, doch kann es durchaus passieren, dass im Kleingedruckten die ein oder andere Gebührenfalle lauert.

1. Kontoführungsgebühren

Kontoführungsgebühren sind bei einem Juniorkonto nicht üblich.

Trotzdem sollten sich die Eltern die Bedingungen durchlesen. Manchmal ist die kostenlose Kontoführung an einen Mindestgeldeingang geknüpft. Während es beispielsweise bei der 1822MOBILE Direktbank nur 0,01 EUR im Monat sind, bietet die Postbank die Kontoführung erst ab 3.000,- EUR gratis an.

2. Überweisungsgebühren

SEPA-Überweisungen müssen kostenfrei sein und ohne Limit. Eltern haben die Möglichkeit, Überweisungen einzuschränken oder zu unterbinden.

In der Regel bedarf es für eine Überweisung die Bestätigung der Eltern. Möchte das Kind eine Überweisung tätigen, dann muss ein Elternteil sie zuvor mit einem TAN-Verfahren bestätigen. Erst dann wird die Zahlung abgeschickt.

Wichtig zu wissen ist, dass für die Sofortüberweisung Gebühren anfallen. Eltern sollten deshalb immer die Standardüberweisung wählen.

3. Gebühren für Karten

Eine Bankkarte sollte standardmäßig zu einem Bankkonto für Kinder gehören. Bei einem Teenagerkonto kann auch eine Prepaid Kreditkarte zum Leistungsumfang gehören, hierfür dürfen die Banken allerdings Gebühren erheben.

4. Bargeldversorgung

Eltern sollten darauf achten, dass die Bank kostenfreie Bargeldabhebungen ermöglicht. Bei Direktbanken sollte das Angebot diesbezüglich daher genau geprüft werden.

Im besten Falle ist es beim Kinderkonto ebenfalls möglich, Geld einzuzahlen. Das ist besonders nützlich, wenn der Nachwuchs das Geburtstagsgeld auf das Konto einzahlen möchte.

Die Funktion zum Kleingeld einzahlen bietet sich vor allem dann an, wenn sich wieder mal zu viele Münzen im Geldbeutel gesammelt haben.

5. Dispozinsen

Minderjährige dürfen keine Schulden machen, weshalb bei einem Kindergirokonto kein Dispokredit zum Portfolio gehört.

6. Guthabenzinsen

Auf einem Kindergirokonto ist die Guthabenverzinsung nicht üblich. Einige kleinere und regionale Banken bieten jedoch eine Guthabenverzinsung an. Soll das Geld Zinsen abwerfen, sind andere Finanzprodukte besser geeignet.

Eltern können als Alternative ein Depot für ihr Kind eröffnen.

7. Tagesgeldzinsen

Wer ein Tagesgeldkonto anlegt, zum Beispiel als Konto für ein Baby, kann kleinere Summen flexibel verwalten. Es sollte auf jeden Fall ein Tagesgeldkonto Vergleich durchgeführt werden, um die beste Kondition zu ermitteln.

Welche Kontoarten für Kinder bieten die Banken an?

Viele Eltern fragen sich, welche Variante die beste ist, um das Vermögen des Kindes wachsen zu lassen oder dem Nachwuchs den Umgang mit Geld zu lehren.

1. Girokonto für Kinder

Ein reguläres Girokonto lohnt sich für Kinder und Jugendliche bei regelmäßigem Taschengeld Bezug, kleinen Geldgeschenken oder spätestens beim ersten Schülerjob.

Das Kind kann mit der Banking-App seine eigenen Ausgaben verwalten und lernt spielerisch den Umgang mit Geld.

2. Tagesgeldkonto für Kinder

Bei regelmäßigen Geldzuwendungen, auf die trotzdem spontan zurückgegriffen werden kann, eignet sich ein Tagesgeldkonto mit Guthabenverzinsung.

Hinweis: Kinder sind erst ab 18 Jahren voll geschäftsfähig und können dann frei über das Tagesgeldkonto verfügen.

3. Festgeldkonto für Kinder

Bei dieser Variante werden in der Regel Beträge ab 2.500 Euro langfristig angelegt. Die Laufzeiten betragen 5-10 Jahre, die Verzinsung ist entsprechend höher.

4. Sparkonten für Kinder

Wer sparen, aber trotzdem flexibel bleiben will, wählt statt dem klassischen Sparbuch besser das Tagesgeldkonto. Grund: Die Verzinsung ist meist besser.

5. Wertpapierdepots: Junior Depot und ETF Sparplan für Kinder

Es ist möglich, Junior Depots zu eröffnen, um mit einem Fondssparplan dem Kind ein gewisses Vermögen aufzubauen. Hierfür ist jedoch eine gewisse Kompetenz der Eltern erforderlich oder ein sehr guter Bankberater.

Wer sich unsicher ist, kann sich online beziehungsweise in einer Filiale vor Ort wie bei der Volksbank über Junior Depots informieren.

Fazit: Kinder lernen mit einem Girokonto für Kinder spielerisch den Umgang mit Geld

Wer für seinen Nachwuchs ein Kindergirokonto eröffnen möchte, sollte sich im Vorhinein gut über die verschiedenen Angebote informieren.

Die Deutsche Kreditwirtschaft empfiehlt ein Kinderkonto ab 12 Jahren.

Für die Eröffnung bedarf es die Zustimmung der Eltern. Nur Jugendliche, die der Bank einen Arbeitsvertrag vorlegen, dürfen ohne Zustimmung ein Girokonto eröffnen.

Viele Banken, speziell die Direktbanken bieten meistens kein generelles Kinderkonto an, sind aber trotzdem bedingungslos gratis. Eltern sollten ein Girokonto auswählen, welches kostenloses Bargeld abheben erlaubt.

Wichtig ist es, sich das Kleingedruckte gut durchzulesen, um versteckte Kosten zu vermeiden oder bestimmte Funktionen beim Kinderkonto einzuschränken.

Eltern brauchen sich keine Sorgen darüberzumachen, dass das Kind ins Minus geht. Das ist von Gesetzes wegen erst ab 18 Jahren möglich.

Wenn das Kind ins Ausland verreist, bietet sich eine Prepaid-Kreditkarte an. Für Prepaid-Kreditkarten können allerdings im Gegensatz zum meist kostenlosen Girokonto Gebühren anfallen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wo liegt der Unterschied zwischen einem Kinderkonto und einem Erwachsenenkonto?

Das Kinderkonto kann nur mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten eröffnet werden. Je nach Bank sind nicht alle Funktionen vorhanden, beziehungsweise können von den Eltern eingeschränkt werden. Ein Kinderkonto ist im Vergleich zu einem Erwachsenenkonto immer uneingeschränkt kostenlos.

Wie können Eltern ein Girokonto für ihr Kind eröffnen?

Eltern können das Girokonto online oder in einer Filiale eröffnen. Zur Eröffnung müssen benötigte Dokumente wie die Geburtsurkunde des Kindes, der Sorgerechtsnachweis oder die Heiratsurkunde sowie die Ausweise der Eltern vorliegen.

Zu welchem Anlass sollte ein Kinderkonto eröffnet werden?

Ein Kinderkonto eignet sich ideal, um Taschengeld und Geldgeschenke zu verwalten. Das betrifft beispielsweise Geldgeschenke zur Einschulung, Kommunion oder Konfirmation. Des Weiteren ist ein Kinderkonto ideal, wenn der Nachwuchs für eine Sprachreise oder Klassenfahrt ins Ausland geht. Manche Eltern eröffnen bereits für ihr Baby ein Konto, um für den Führerschein zu sparen.

Welche Verfügungen sind auf einem Kinderkonto möglich?

Die Eltern können die Verfügungen selbst festlegen. Das Kind kann beispielsweise eine Bankkarte erhalten, um sich sein Taschengeld oder Geburtstagsgeld selbst einzuzahlen oder auch abzuheben. Zudem haben Eltern die Möglichkeit, es dem Kind zu erlauben, Überweisungen selbst zu tätigen, ohne dass es jedes Mal die Zustimmung der Eltern benötigt.

Wem gehört das Geld auf einem Kindergirokonto?

Eltern können zwar die Verfügungen selbst festlegen, dennoch haben sie keinen Anspruch auf das Geld, da das Kind der alleinige Eigentümer ist. Allerdings dürfen die Erziehungsberechtigten das Geld nutzen, um beispielsweise den Führerschein oder das neue Smartphone zu bezahlen.

Gibt es auch Sparkonten für Kinder ohne Girofunktion?

Ja, auch Kinder dürfen Sparkonten haben. Dazu zählt das Tagesgeld- und Festgeldkonto. Allerdings haben Kinder in der Regel keinen Zugriff darauf. Leider gibt es nur noch wenige Zinsen, weshalb es sich lohnen kann, ein Depot für das Kind zu eröffnen.

Ist es möglich, ein Jugendkonto zu überziehen?

Nein, das ist nicht möglich, da Minderjährige keine Schulden machen dürfen. Kinder- und Jugendkonten laufen auf Guthabenbasis. Erst, wenn das Kind volljährig und eine entsprechende Bonität vorhanden ist, kann die Bank einen Dispokredit festlegen. Jugendliche, die eine Kreditkarte führen, können ebenfalls nur auf das darauf überwiesene Guthaben verfügen.

Kann ich das Taschengeldkonto auf den Namen des Kindes eröffnen?

Ein Taschengeldkonto wird immer auf den Namen des Kindes eröffnet. Das Kind hat zwar eine beschränkte Verfügung auf sein Konto, aber ihm gehört als alleiniger Eigentümer das Guthaben.

Welche Karten werden zu einem Kinderkonto ausgegeben?

Das Kind bekommt meistens eine kostenlose Girokarte. Auf Antrag ist manchmal eine Prepaid Kreditkarte möglich. Wichtig zu wissen ist, dass manche Direktbanken nur gegen Aufpreis eine Girokarte ausgeben. Allerdings ist das wegen der Kosten nicht unbedingt zu empfehlen. In dem Fall lohnt es sich, nach einem Kinderkonto bei einer anderen Bank umzuschauen.

Können Eltern die Kontonutzung einschränken?

Ja, Eltern haben bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres die Möglichkeit, den Verfügungsrahmen zu bestimmen. Des Weiteren können sie das Online-Banking und die Überweisungen kontrollieren und anpassen. Das bedeutet, dass das Kind beispielsweise für jede Überweisung die Einwilligung der Eltern benötigt.

Was passiert nach dem 18. Geburtstag mit dem Jugendkonto?

Wenn das Kind zur Schule, einer Ausbildung oder einem Studium nachgeht, kann es in der Regel das Konto kostenlos weiterführen, wenn es der Bank einen Nachweis erbringt. Sollte die Umwandlung in ein kostenloses Studentenkonto oder Junge Leute Konto nicht möglich oder die Kontoführungsgebühren zu hoch sein, empfiehlt es sich, über einen Wechsel nachzudenken.

Gibt es auf dem Taschengeldkonto Zinsen auf das Guthaben?

Bei einigen wenigen Banken wird das Guthaben verzinst. Wer Wert auf Zinsen legt, sollte ein Tagesgeldkonto für Kinder eröffnen. Ein Sparbuch bringt aktuell meistens weniger Zinsen, außerdem wird der Betrag über mehrere Jahre fest eingelegt. Eltern sollten die Zinskonditionen mehrerer Banken zu vergleichen, um das Guthaben bestmöglich anzulegen, beziehungsweise zu splitten.

Welche Erfahrungen haben du und dein Nachwuchs mit einem Kinderkonto gemacht? Wie alt war dein Kind, als es sein erstes Girokonto bekommen und Zugriff darauf erhalten hat? Wir freuen uns auf dein Feedback in den Kommentaren!

Der Beitrag Kinderkonto: Wie Eltern das optimale Girokonto für Kinder finden (01/2023) erschien zuerst auf KontoGuru.net.

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Girokonto Vergleich 2023: Finde dein neues Girokonto mit den besten Konditionen https://www.kontoguru.net/girokonto-vergleich/ https://www.kontoguru.net/girokonto-vergleich/#respond Sat, 31 Dec 2022 23:00:49 +0000 https://www.kontoguru.net/?p=1436 Girokonto Vergleich

Der Beitrag Girokonto Vergleich 2023: Finde dein neues Girokonto mit den besten Konditionen erschien zuerst auf KontoGuru.net.

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Girokonto Vergleich

Das Girokonto ist im Alltag unverzichtbar, weshalb ein Girokonto Vergleich sinnvoll ist, um das passende Konto zu finden und Kosten zu sparen. Das betrifft vor allem die monatlichen Kontoführungsgebühren.

Da aktuell eine Niedrigzinsphase herrscht, erhöhen viele Banken die Grundgebühren. Das verleitet viele Kunden dazu, von der Hausbank zu einem kostenlosen Bankkonto einer Direktbank zu wechseln. Doch lohnt sich das immer?

Wir klären dich darüber auf, wobei es bei einem Bankkonto ankommt und geben dir alle wichtigen Informationen und unsere Empfehlungen an die Hand. Zudem erfährst du, worauf du bei einem Girokonto achten solltest und was es mit den Modellen ohne Kontoführungsgebühren auf sich hat.

Girokonto Vergleich 2023 – 14 kostenlose & günstige Konten im Überblick (01/2023)

Du bist mit deiner Bankverbindung unzufrieden und suchst ein neues Girokonto? Wir stellen dir die Filial- und Direktbanken mit den besten Konditionen in einer Tabelle vor. Unser Girokonto Vergleichsrechner hilft dir dabei, ein günstiges Girokonto für dich zu finden.

Nr.Bank / AnbieterGrundpreis
pro Monat
PrämieKonditionen & LeistungenMehr Infos
1.DKB Logo
DKB
Kostenloses Girokonto

Empfehlung mit Geldeingang
0,00 € ab 700 € Geldeingang im Monat, sonst
4,50 € pro Monat. Die ersten 3 Monate sind gratis. Für alle unter 28 Jahren dauerhaft kostenlos.
keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,99 € mtl.

  • Kreditkarte: Visa Logo 2,49 € (Visa Debitkarte)

  • Dispozins: 9,29 % bzw. 9,89 % p.a.

  • Bargeld abheben: an eigenen DKB Automaten und allen Automaten mit einem VISA-Zeichen weltweit

  • Filialen: ja (nur sehr wenige)

Kostenlos ohne Bedingungen
2.N26 Logo
N26
Girokonto

Empfehlung ohne Geldeingang
0,00 €keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,00 €

  • Kreditkarte: Mastercard Logo 10 € (optional, einmalig)

  • Dispozins: 8,9 % p.a.

  • Bargeld abheben: an allen Automaten mit einem Mastercard-Zeichen

  • Filialen: nein

Kostenlos unter Bedingungen
3.norisbank Logo
norisbank
Top-Girokonto
0,00 €,
ab 500 € Geldeingang im Monat & für alle unter 21 Jahren, sonst 3,90 € mtl.
+ 100 €

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,00 €

  • Kreditkarte: Mastercard Logo 0,00 €

  • Dispozins: 10,85 % p.a.

  • Bargeld abheben: an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten

  • Filialen: nein

4.Commerbank Logo
Commerzbank
Kostenloses Girokonto
0,00 €,
ab 700 € Geldeingang im Monat, sonst 9,90 € mtl.
+ 50 €

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,00 €

  • Kreditkarte: Mastercard LogoVisa Logo (optional)

  • ClassicKreditkarte: 39,90 € p. a.

  • GoldKreditkarte: 99,90 € p. a.

  • Dispozins: 10,95 % p.a.

  • Bargeld abheben: an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichen

  • Filialen: ja, Eröffnung nur in einer Filiale möglich

5.1822direkt Logo
1822direkt
1822MOBILE
0,00 €, ab 0,01 € p. M. Mindestgeldeingang), sonst 1,90 € mtl.+ 25 €
bis 04.04.2023

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Sparkassen-Card (optional): 6,00 € p. a.

  • Kreditkarte (optional): 0,00 € im 1. Jahr, danach 29,90 € p. a.

  • Dispozins: 7,17 % p.a.

  • Bargeld abheben: an allen Automaten der Sparkasse, gratis in vielen Supermärkten

  • Filialen: nein

6.comdirect Logo
comdirect
Girokonto
0,00 €,
ab 700 € Geldeingang im Monat, für alle unter 28 Jahren & bei aktiver Nutzung, ansonsten 4,90 € mtl.
keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,00 €

  • Kreditkarte: Mastercard Logo 0,00 €

  • Dispozins: 6,5 % p.a.

  • Bargeld abheben: an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichen

  • Filialen: nein

7.1822direkt Logo
1822direkt
Girokonto Klassik
0,00 €,
beim Geldeingang von mind. 700 € im Monat, sonst 3,90 € mtl.
+ 50 €
bis 04.04.2023

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Sparkassen-Card (optional): 0,00 €

  • Visa Classic Kreditkarte (optional): Visa Logo 0,00 € im 1. Jahr, danach 29,90 € p. a.

  • Visa Gold Kreditkarte (optional): Visa Logo 0,00 € im 1. Jahr, danach 69,90 € p. a.

  • Dispozins: 7,17 % p.a.

  • Bargeld abheben: an allen Automaten der Sparkasse, gratis in vielen Supermärkten

  • Filialen: nein


8.ING Logo
ING
Girokonto
0,00 €,
ab 700 € Gehaltseingang im Monat & für alle unter 28 Jahren, sonst 4,90 € mtl.
keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard (optional): 0,99 € p. M.

  • Kreditkarte: Visa Logo 0,00 €

  • Dispozins: 6,99 % p.a.

  • Bargeld abheben: an ING-Automaten in Deutschland und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichen

  • Filialen: nein

9.Postbank Logo
Postbank
Giro extra plus
0,00 €,
ab 3.000 € Geldeingang im Monat, sonst 10,90 € mtl.
keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,00 €

  • Visa Kreditkarte: Visa Logo 0,00 €

  • Mastercard Kreditkarte: Mastercard Logo 0,00 €

  • Dispozins: 8,46 % p.a.

  • Bargeld abheben: an Automaten der Cash Group

  • Filialen: ja

Kostenpflichtige Girokonten
10.Tomorrow Logo
Tomorrow
Now
3,00 €keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: nicht vorhanden

  • Kreditkarte: Visa Logo 0,00 €

  • Dispozins: nicht vorhanden

  • Bargeld abheben: 2 € pro Abhebung, weltweit an allen Automaten mit VISA-Zeichen und Partnergeschäften

  • Filialen: nein

11.Tomorrow Logo
Tomorrow
Change
7,00 €keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: nicht vorhanden

  • Kreditkarte: Visa Logo 0,00 €

  • Dispozins: nicht vorhanden

  • Bargeld abheben: 5 kostenlose Abhebungen pro Monat, danach 2 € pro Abhebung, weltweit an allen Automaten mit VISA-Zeichen

  • Filialen: nein

12.Tomorrow Logo
Tomorrow
Zero
15,00 €keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: nicht vorhanden

  • Kreditkarte: Visa Logo 0,00 €

  • Dispozins: nicht vorhanden

  • Bargeld abheben: unbegrenzt kostenlose Abhebungen, weltweit an allen Automaten mit VISA-Zeichen

  • Filialen: nein

Hinweis nach § 18 Abs. 6 Zahlungskontengesetz: Bitte beachte, dass dieser Vergleich keinen kompletten Marktüberblick darstellt.

Girokonto: Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Girokonto ist keine Pflicht, allerdings ist es notwendig, um damit Geld und Leistungen empfangen sowie Zahlungen zu tätigen.
  • Verbraucher dürfen mehrere Girokonten führen (Mehrkontenmodell), um von den unterschiedlichen Leistungen zu profitieren und gleichzeitig die Finanzen besser verwalten zu können.
  • Bei schlechter Schufa eröffnen Banken ein Guthabenkonto (d. h. auf Guthabenbasis) oder Basiskonto.
  • Zum Girokonto gehört standardmäßig eine Girocard (früher EC-Karte), es gibt jedoch auch Konten mit Kreditkarten. Manche Banken bieten die Kreditkarte kostenlos an.
  • Es existieren verschiedene Kontoarten vom Einzelkonto über das Gemeinschaftskonto bis hin zum Geschäftskonto, Studentenkonto und Kinderkonto.
  • Das Konto kann bei einer Filial-, Direktbank oder Fintech geführt werden. Vor allem Direktbanken bieten meistens ein kostenloses Girokonto an. Bei besonders günstigen Angeboten ist es wichtig, auf mögliche versteckte Kosten zu achten.
  • Die kostenlose Bargeldversorgung ist beim Bankkonto mit am wichtigsten. Allerdings bieten nur noch wenige Geldinstitute den Service gebührenfrei an.

Inhaltsverzeichnis: Girokonto eröffnen

 

Girokonto: Die wichtigen Grundlagen einfach erklärt

Was ist ein Girokonto?

Einfach gesagt, ermöglicht ein Girokonto die Verwaltung von Finanzen für den täglichen Bedarf. Dazu gehören Miete, Strom und andere Nebenkosten. Auch Zahlungen wie Gehalt, Leistungsbezüge, Unterhalt, Rente oder BAföG gehen auf das Bankkonto.

Die Definition in der Bankersprache besagt, dass ein Girokonto die Teilnahme am Zahlungsverkehr ermöglicht. Das Geld kommt und geht mittels Überweisungen, Lastschriften oder Daueraufträgen.

Wenn eine einmalige Bezahlung anfällt, dann ist die Überweisung das Mittel der Wahl. Bei regelmäßigen Zahlungen empfiehlt sich allerdings die Einrichtung eines Dauerauftrags. So wird beispielsweise die Miete am besten per Dauerauftrag abgebucht, damit das Geld jeden Monat pünktlich beim Vermieter ist.

Um die Gebühren für das Fitnessstudio, die Handyrechnung oder Versicherungen zu bezahlen, eignet sich das Lastschriftverfahren. Der Zahlungspartner zieht den Betrag einfach zu einem festgelegten Datum ein.

Daueraufträge und Lastschriften haben für dich den Vorteil, dass du dich nicht darum zu kümmern brauchst. Die Zahlungsvorgänge laufen automatisiert ab. Wichtig ist nur, dass dein Girokonto ausreichend gedeckt ist, damit keine Dispozinsen anfallen.

Eine Kontoverbindung besteht aus einer Kontonummer und einer Bankleitzahl. Seit 2014 kommen bei Bankgeschäften die IBAN und BIC zum Einsatz. Die Abkürzung IBAN steht für International Bank Account Number. Damit können Zahlungen im SEPA-Raum, die sich auf fast allen europäischen Staaten erstrecken, unkompliziert und meist kostenlos realisiert werden. Der BIC (Bank Identifier Code), ist vor allem im Zahlungsverkehr außerhalb der EU wichtig.

Die Bankkarte braucht es, um am Automaten Geld abzuheben oder in Geschäften bargeldlos zu bezahlen. Viele Banken geben zusätzlich eine Kreditkarte aus. Jedoch ist die Girocard in Deutschland beliebter, da der Betrag direkt vom Konto abgebucht wird.

Was bietet ein gutes Girokonto?

Es gibt gefühlt über Hunderte von Angeboten an Girokonten. Diese Liste zeigt dir auf, was ein Bankkonto bieten sollte:

  • Keine oder günstige Kontoführungsgebühren
  • Eine kostenlose Girokarte (EC-Karte)
  • Eine kostenlose Kreditkarte (Visa oder Mastercard)
  • Eine kostenlose Bargeldversorgung
  • Günstige Dispozinsen
  • Übersichtliches Online-Banking
  • Eine benutzerfreundliche Banking-App mit unterschiedlichen TAN-Verfahren
  • Transparente Kontonebenkosten (z. B. Gebühren für die Bargeldeinzahlung)
  • Bei Bedarf die Möglichkeit, Kleingeld einzuzahlen

Wie finde ich ein Konto, das zu mir passt?

Es gibt kein Girokonto, dass für alle Verbraucher passend ist. Wenn du mit deinem bisherigen Konto unzufrieden bist, empfiehlt es sich, deine Banking-Gewohnheiten zu analysieren und aufzulisten, welche Erwartungen du an ein Konto hast.

Frage dich zudem, was du bereit bist, monatlich auszugeben. Danach kannst du nach dem passenden Bankkonto Ausschau halten.

Gut zu wissen: Neukunden profitieren oftmals von Prämien. Allerdings kann das Konto mit einem monatlichen Mindestgehaltseingang verknüpft sein, weshalb es essentiell ist, die Konditionen im Vorhinein genau zu prüfen.

Mit unserem Girokonto Vergleichsrechner findest du das günstigste Girokonto

Das Angebot an Girokonten ist riesig. Manchmal ähneln sich die Angebote, sodass eine Entscheidung schwerfällt. In diesem Fall hilft dir unser Girokonto-Rechner, bares Geld zu sparen, damit du so wenig Kontoführungsgebühren wie möglich zahlst.

Girokonto zum Nulltarif – ist das möglich und bringt es was?

Es gibt einige Anbieter, die ein kostenloses Girokonto anpreisen, aber an den Erlass der Kontoführungsgebühren einen Mindestgeldeingang knüpfen. Der muss jedoch nicht immer hoch sein. Bei der 1822MOBILE reichen schon 0,01 Euro, bei anderen Banken sind es 400 oder 700 Euro.

Wer wirklich keinerlei Verpflichtungen eingehen möchte, sollte beim Vergleich darauf achten, dass es sich um ein bedingungslos kostenloses Konto handelt.

Brauche ich einen Gehaltseingang auf dem Konto?

Das ist nicht zwingend notwendig. Manche Banken setzen jedoch einen Mindestgeldeingang voraus, wenn es um Vergünstigungen oder eine kostenlose Kontoführung geht.

Manche Banken erlauben auch einen Zahlungseingang, den du von deinem Zweitkonto aus überweist. Das lohnt sich besonders dann, wenn du ein Mehrkontenmodell mit mehreren Girokonten führst.

Direktbank oder Filialbank – Welche Bank ist besser?

Beide Banken haben ihre Vor- und Nachteile. Der Vorteil einer Filialbank ist der persönliche Service und die gute Bargeldversorgung. Dafür sind die meist höheren Kontoführungsgebühren ein Nachteil.

Bei einer Direktbank gibt es das Konto häufig gratis, im Gegenzug können Bargeldeinzahlungen und -auszahlungen zum Kostenfaktor werden. Zudem gibt es keinen Ansprechpartner vor Ort.

Girokonten Vergleich: Warum ist eine Direktbank meistens günstiger?

Reines Online Banking ist deshalb günstiger, weil die Direktbanken keine Filialen vor Ort führen. Das bedeutet, dass sie keine Bankmitarbeiter vor Ort bezahlen müssen und die Kontoführung komplett online abläuft. Eine Beratung erhältst du telefonisch oder im Chat.
Die eingesparten Kosten werden an die Kunden weitergegeben, die nicht selten von kostenlosen Girokonten profitieren.

Viele Direktbanken bieten inzwischen wie Filialbanken auch unterschiedliche Produkte an, aus denen sich der potenzielle Kunde für das ihn attraktivste Kontomodell entscheiden kann.

Manche Direktbanken fordern für eine kostenfreie Kontoführung einen monatlichen Gehaltseingang von ein paar Hundert Euro. Wer weniger verdient, muss dann zwar Kontoführungsgebühren bezahlen, allerdings sind diese meistens weitaus niedriger als bei der Filialbank.

Lohnt sich ein Girokonto mit Prämien / Startguthaben zu eröffnen?

Die meisten Kontoeröffnungsprämien sind an eine bestimmte Anzahl von Transaktionen wie Überweisungen und Daueraufträgen in einem gewissen Zeitraum gebunden.

Wenn du das Konto nutzt, um Zahlungen zu erhalten sowie die Miete, Nebenkosten und andere Verbindlichkeiten zu bezahlen, dann lohnen sich die Prämien definitiv.

Mit einem Online-Konto lässt sich viel Geld sparen

Unseren Erfahrungen nach haben die Direktbanken preislich gesehen die Nase vorne. Denn hier gibt es nicht nur kostenlose, sondern bedingungslos kostenlose Konten. Häufig erhalten Kunden neben der Girokarte auch eine Kreditkarte, welche gebührenfrei daherkommt.

Worauf du bei einem Kontowechsel achten solltest

Häufig kommt der Kontowechsel mit einem neuen Lebensabschnitt. Wer wechselt, sollte jedoch das alte Konto nicht sofort kündigen, da es gut möglich ist, dass nicht alle Zahlungspartner über den Umzug informiert wurden. Auf diese Weise lassen sich teure Fehlbuchungen und Irrläufer vermeiden.

Unser Tipp: Nutze den gratis Kontowechselservice der Bank!

Die Banken sind seit 2016 gesetzlich dazu verpflichtet, Bankkunden beim Kontowechsel zu unterstützen. Sobald du deine Unterschrift abgibst und den Auftrag erteilst (je nach Bank vor Ort oder online) werden die Zahlungspartner über die neue Bankverbindung informiert. Erst danach wird das Konto gekündigt. Bequemer geht es nicht!

Gut zu wissen: Die Inanspruchnahme von einem Kontowechselservice ist immer kostenlos.

Wie kündige ich mein Girokonto?

Die Fristen und Formalitäten sind bei jeder Bank anders. Sofern die Online-Kündigung nicht ausdrücklich vorgesehen ist, empfehlen wir, die Girokonto-Kündigung immer schriftlich durchzuführen. Wichtig ist, dass du vorher dein Dispo ausgleichst. Nur dann kann dein Konto geschlossen werden.

Girokonto Vergleich Stiftung Warentest 2021 / 2022

Die Stiftung Warentest untersucht permanent rund 127 verschiedene Girokonten von mehr als 150 Geldinstituten, die es in Deutschland gibt. Der Katalog umfasst 50 Kriterien. So wird sichergestellt, dass jeder Verbraucher das Bankkonto findet, das zu seinen Ansprüchen passt.

Die eine Art Kunden braucht eine gute und kostenlose Bargeldversorgung, andere schätzen den direkten Kontakt in der Filiale und die nächste Gruppe benötigt günstige Konditionen für die Kreditkarte.

Auch Dispozinsen sind ein Thema, weshalb der Vergleich bei diesem Punkt vierteljährlich aktualisiert wird. Für die Kalkulation wird ein Modellkunde zugrunde gelegt, der sein Konto als Online-Konto führt.

Als Richtwert hat sich herausgestellt, dass das beste Girokonto höchstens 60 Euro pro Jahr kosten darf. Direktbanken, aber auch einige Filialbanken unterbieten diesen Betrag. Häufig ist sogar ein Gratiskonto mit exzellenten Leistungen möglich.

Die Stiftung Warentest empfiehlt, dass Kunden, die mehr als 250 Euro Gebühren pro Jahr zahlen, unbedingt das Girokonto wechseln sollten.

Dabei sollten Kunden wie folgt vorgehen:

  • Banking-Verhalten überprüfen: Manchmal reicht es schon aus, die Gewohnheiten zu ändern, um bei der Kontoführung Geld zu sparen. Nutze statt der kostenpflichtigen Bargeldauszahlung am Schalter nur die SB-Automaten. Tätige keine beleghaften Überweisungen und stelle das Konto auf ein reines Onlinekonto um.
  • Bei der Hausbank nach einer günstigeren Variante fragen: Es muss nicht immer das Premiummodell sein. Wer den Bankberater fragt, kann auch bei der Hausbank das Konto zu einem kleineren Preis führen, wenn das Modell gewechselt wird.
  • Konto wechseln: Manchmal passt es einfach nicht mehr. Um dann das Konto zu wechseln, empfiehlt es sich zunächst, die Girokonten gut zu vergleichen. Der Kontoumzug selbst ist schnell gemacht, da die Banken einen kostenlosen Kontowechselservice anbieten.

Die verschiedenen Kontoarten im schnellen Überblick

Für jeden Zweck gibt es das richtige Konto.

Wir haben gängige Kontoarten zusammengestellt:

  • Privatkonto: So lautet die Bezeichnung für ein von einer Privatperson geführtes Girokonto, das in vielen Fällen das Gehaltskonto oder ein Zweitkonto ist.
  • Gehaltskonto: Auf diesem Konto geht monatlich der Lohn ein. Meist werden alle Verbindlichkeiten von diesem Bankkonto beglichen. Für Arbeitnehmer eine Pflicht.
  • Gemeinschaftskonto: Ein Girokonto mit mindestens zwei oder mehr gleichberechtigten Inhabern. Kann als Partnerschaftskonto, Ehekonto oder WG-Konto geführt werden.
  • Geschäftskonto: Hierbei handelt es sich um ein spezielles Modell mit eigenen Kostenstrukturen für Freelancer, Selbständige oder juristische Personen.
  • Studentenkonto: Das Studentenkonto ist meist kostenlos für junge Leute bis 26 oder 28 Jahre, wenn sie im Studium oder einer Ausbildung sind.
  • Kinderkonto: Das Kinderkonto oder ein Taschengeldkonto kann schon ab 7 Jahren eröffnet werden. So lässt sich spielerisch der Umgang mit Geld lernen.
  • Basiskonto: In Deutschland hat jeder das Recht auf ein Konto. Das Basiskonto bietet sich bei schlechter Schufa an. Statt Giro- und Kreditkarte gibt es eine Bankkarte. Dieses Konto wird auf Guthabenbasis geführt.
  • Pfändungsschutzkonto (P-Konto): Viele Konten können auf Antrag in ein P-Konto umgewandelt werden. Im Ernstfall kann immer noch über den pfändungsfreien Betrag verfügt werden.

Darauf solltest Du bei der Wahl des Girokontos achten

Konto ist nicht gleich Konto.

Um wirklich das beste Angebot zu finden, müssen im Vorfeld einige Punkte geklärt werden:

1. Direkt- oder Filialbank

Kunden, die eine persönliche Betreuung durch den Bankberater schätzen, sind mit einer Filialbank gut bedient. Wer seine Finanzen selbstständig regelt, kann bei den Kontoführungsgebühren häufig sparen, indem er ein Girokonto bei einer Direktbank wählt.

2. Automatennetz

Bargeldversorgung ist ein wichtiges Thema. Im Idealfall verfügt die Bank über ein breites Netz an Automaten oder kooperiert mit Partnern. Das ist zum Beispiel bei der Cash Group der Fall. Zu ihr gehören die Deutsche Bank, Postbank, Commerzbank und HypoVereinsbank.

Auch bei Direktbanken ist es wichtig, dass es einen Kooperationspartner gibt, da der Gang bei häufigen Bargeldabhebungen am Automaten ins Geld gehen kann.

3. Kontoführungsgebühr

Während Filialbanken aufgrund der Mehrkosten für Miete und Personal in der Regel Kontoführungsgebühren erheben, verzichten viele Direktbanken komplett darauf. Ein kostenloses Girokonto ist allerdings nicht zwingend gratis.

Manchmal gibt es mehr oder weniger versteckte Gebühren, der Bargeldbezug ist teuer oder die Kreditkartenkosten exorbitant hoch. Manchmal ist die kostenlose Kontoführung an Bedingungen wie einen Mindestgeldeingang geknüpft.

4. Zahlungsverkehr

Überweisungen, Lastschriften und Daueraufträge gehören zu einem vollwertigen Girokonto und sollten nichts kosten. Wenn für diese Kontobewegungen jedoch Kontogebühren anfallen, solltest du besser die Finger von dem Girokonto lassen.

5. Kreditkarte

Eine Kreditkarte ist zwar keine Pflicht, aber sie erleichtert das Leben bei Reisen im Ausland enorm. Bei manchen Angeboten gehört eine Karte zum Kontopaket dazu, bei anderen Banken muss die Kreditkarte extra bestellt werden.

Je nach Bonität kann eine Prepaidkarte oder eine reguläre Kreditkarte beantragt werden. Auch interessant für Online-Shopper: die virtuelle Kreditkarte.

Der Verfügungsrahmen richtet sich nach dem Einkommen, dazu muss ein Einkommensnachweis vorgelegt werden. Nach der Bonitätsprüfung der Bank kann der Verfügungsrahmen nach Bedarf erhöht werden.

Achtung: Vergleiche eine Kreditkarte nicht mit einem Kredit. Mit einer Kreditkarte kannst du ausstehende Beträge zwar in Raten abbezahlen, allerdings sind die Zinsen von bis zu 20 Prozent deutlich höher als bei einem Ratenkredit.

6. Girocard

Eine Girokarte muss zum Konto gehören und die Bank sollte keine Extra-Gebühren verlangen. Wer eine Partnerkarte braucht, sollte darauf achten, dass diese zusätzlich bestellbar ist.

7. Ein- und Auszahlen

Zu kontrollieren ist, ob Geld einzahlen oder Geld abheben am Schalter kostenpflichtig ist. Falls ja, sollte die Bank zumindest SB-Stationen anbieten, an denen es möglich ist, kostenlos Bargeld abzuheben. Bei manchen Direktbanken kann die Einzahlung nur bei einer Fremdbank erfolgen, was aufgrund der Kosten jedoch eine Ausnahme bleiben sollte.

8. Habenzins

Nur sehr wenige Banken im Girokonto Test verzinsen das Guthaben. Dafür verlangen inzwischen viele Banken ab einem bestimmten Guthaben Negativzinsen. Um dem zu entgehen, empfiehlt es sich, zwei Girokonten (2 Konten-Modell) zu führen.

Tipp: Achte darauf, ob zusätzlich ein Tagesgeldkonto mit Zinsen angeboten wird.

9. Prämien und Boni

Kontoeröffnungsprämien sind ein nettes Extra, aber die Entscheidung für eine Bank sollte nicht davon abhängig gemacht werden. Ob es 50 bis 250 Euro Gutschrift gibt, entscheidet sich häufig an den Transaktionen innerhalb der ersten vier Monate.

Auch interessant sind Programme, bei denen Kunden Kunden werben.

10. Dispo- und Überziehungszinsen

Wer den Dispokredit häufig nutzt, für den sind die dafür anfallenden Zinsen ein wichtiges Kriterium. Sie können bei knapp 7 %, aber auch über 12 % liegen. Da bringt es wenig, wenn die Kontoführungsgebühr niedrig, aber die Dispozinsen umso höher sind.

11. Mobile Banking

Viele Banken ermöglichen es ihren Kunden heute, das Konto ausschließlich mobil zu führen. Eine App gehört daher zum Standard.

12. Sicherheit des Online-Bankings

Das alte iTAN-Verfahren wurde abgeschafft. Die Banken bieten ihren Bankkunden nun ganz unterschiedliche TAN-Verfahren an. Idealerweise können Kunden zwischen mindestens zwei Optionen wählen.

13. Service-Qualität des Bankinstituts

Wenn du der Typ bist, der nicht gerne in einer Warteschleife hängt, ist eine Bank, deren Kundenberatung nur telefonisch stattfindet, weniger für dich geeignet.

Die Bank sollte zuverlässig erreichbar sein. Selbst wenn das nur per E-Mail ist. Hier gilt jedoch: Die Antworten sollten nicht mehrere Tage auf sich warten lassen.

Sollte eine Online-Bank nur eine Kommunikation per Chat und E-Mail anbieten, ist es wichtig, dass sie individuell auf Anfragen eingeht. Manche setzen inzwischen automatisierte Chatbots ein, die zwar immer erreichbar sind, aber nicht jede Frage beantworten können. Da kann der Frust schnell groß werden.

Girokonto eröffnen: So läuft die Kontoeröffnung ab

Anleitung: Schritt für Schritt zum neuen Girokonto

Ein Girokonto ist schnell eröffnet. Wer ein Konto bei einer Filiale eröffnen möchte, sollte vorher einen Termin ausmachen. Bei einer Direktbank erfolgt die Kontoeröffnung komplett am PC.

An Unterlagen ist der Personalausweis oder Reisepass (mit Meldebescheinigung) erforderlich. Je nach Girokonto muss eine Gehaltsbescheinigung vorgelegt werden.

Folgende Schritte sind notwendig:

  • Ausfüllen des Kontoantrages online oder in der Filiale. Die Unterschrift erklärt gleichzeitig das Einverständnis, eine Schufa-Abfrage einzuholen.
  • Legitimation beim Bankangestellten mit Ausweis. Bei einer Onlinebank erfolgt sie anhand des Video-Ident-Verfahrens oder wahlweise mit Postident.
  • Genehmigung der Kontoeröffnung, Erhalt von IBAN und weiteren Zugangsdaten. Diese erfolgen schriftlich per Post oder E-Mail.
  • Erhalt von Karten und ggf. Login-Daten für Online-Banking per Post. Fertig!

Gut zu wissen: Manche Banken machen keine Schufa-Abfrage. Wer negative Schufa-Einträge hat oder ein Girokonto für Arbeitslose sucht, sollte es bei einer dementsprechenden Bank eröffnen.

Mein Kontoeröffnungsantrag wurde abgelehnt: Was soll ich tun?

Manche Banken sind bei der Kundenauswahl pingelig und lehnen so manche Kontoeröffnung ab. Sofern kein schlechter Schufa-Score dahinter steckt, haben wir gute Erfahrungen damit gemacht, es bei einer anderen Bank zu versuchen. Ansonsten sind das Basiskonto oder ein Girokonto ohne Schufa eine Möglichkeit.

Tipp: Jeder hat das Recht darauf, einmal im Jahr kostenlos bei der Schufa eine Auskunft seiner Daten anzufordern. Bitte mache davon unbedingt Gebrauch, bevor du ein Konto eröffnest. Denn auch die Schufa ist nicht unfehlbar und falsche Daten sollten schnellstens korrigiert werden!

Welche Kosten können beim Girokonto anfallen?

Ob kostenlose Kontoführung oder nicht – auf diese Kontonebenkosten musst du achten:

  • Kontoführungsgebühren: Die Bank erhebt für die Kontoführung meistens eine Monatspauschale, die einige Serviceleistungen beinhaltet.
  • Überweisungsgebühren: Bei Privatkonten entstehen für SEPA-Überweisungen keine Gebühren. Sollte es doch der Fall sein: besser Finger weg von diesem Konto!
  • Beleghafte Überweisung: Während sie bei Direktbanken meist kostenlos ist, verlangen Filialbanken für jede beleghafte Buchung bis zu 3,50 Euro.
  • Gebühren für die Girocard: Die Girokarte sollte kostenlos sein, oft werden Jahresgebühren für eine Partnerkarte erhoben.
  • Gebühren für die Kreditkarte: Gehört die Kreditkarte nicht zum Konto, werden Jahresgebühren berechnet. Achtung: Manche Banken locken mit gratis Gebühren in den ersten 12 Monaten, fordern aber ab dem darauffolgenden Jahr erheblich höhere Preise als andere Kreditinstitute.
  • Gebühren für die Kreditkartenzahlungen / Fremdwährungsgebühr: Bei Zahlungen und Geldabhebungen außerhalb der Eurozone fallen Gebühren zwischen 1,5 und 2,75 % der Summe als Fremdwährungsgebühren an.
  • Bargeld abheben: Während Barauszahlungen an den eigenen Automaten für Kunden meistens kostenlos sind, entstehen bei Fremdbanken hohe Gebühren von bis zu 5 Euro. Einige Direktbanken gewähren eine bestimmte Anzahl an Freiabhebungen pro Monat.
  • Bargeld einzahlen: Bargeldeinzahlungen sind an SB-Automaten meistens kostenlos, am Schalter können jedoch Gebühren erhoben werden.
  • Einzahlung auf ein fremdes Konto: Am Schalter kann Bargeld auf ein fremdes Konto eingezahlt werden. Die Gebühr beträgt pro Überweisung bis zu 15 Euro. Während die meisten Filialbanken diesen Service anbieten, ist das bei der Direktbank nicht möglich.
  • Gebühren für die TAN-Verfahren: Einige Banken lassen sich SMS-TAN oder Geräte zur Erzeugung einer TAN bezahlen.
  • Schecks: Häufig sind Scheckeinreichungen kostenlos, doch auch hier gibt es Banken, die Gebühren erheben.

Veränderungen im Markt in Deutschland / Österreich / Schweiz

In Deutschland und den anderen EU-Ländern ist das Guthaben sicher, da die Einlagensicherung bis 100.000 Euro greift.

Daneben gibt es jedoch große Unterschiede:

Deutschland

In Deutschland verliert der flächendeckende kostenlose Bargeldbezug bei den klassischen Banken nach und nach an Priorität. Immer mehr Geldinstitute verlangen Gebühren beim Bargeld abheben.

Die Direktbanken bieten aufgrund fehlender Automaten nur dann kostenlosen Bargeldbezug an, wenn es sich um eine Tochtergesellschaft einer Filialbank handelt.

Die Lösung: Kreditkarte statt Girokarte. Trägt der Automat ein Visa- oder Mastercard-Zeichen, sind gratis Abhebungen möglich. Die meisten Direktbanken bieten eine kostenlose Kreditkarte zu ihren Girokonten-Produkten mit an.

Zahlreiche Banken haben inzwischen Negativzinsen eingeführt, welche bereits ab 25.000 Euro Guthaben anfallen. Die ING erhöht ab 01.07.2022 als wahrscheinlich erste deutsche Bank den Freibetrag von derzeit 50.000 auf 500.000 Euro.

Österreich

In Deutschland ist das Gemeinschaftskonto populär, doch in Österreich ist dieses Girokonto mit zwei Inhabern nahezu unbekannt. Doch es kann einem Einzelkonto problemlos ein zweiter Kontoinhaber hinzugefügt werden. Allerdings kann eine zweite Karte zusätzliche Kosten verursachen.

Schweiz

In der Eidgenossenschaft werden Negativzinsen an Privatleute weitergegeben. Dabei handelt es sich auf einem normalen Girokonto um – 0,125%. Ist die Einlage höher als 100.000 Franken, sind es sogar – 0,75%.

Kleinsparer sollten wissen, dass sie bei der Alternativen Bank bereits ab dem 1. Franken Guthaben – 0,25 % Negativzinsen bezahlen müssen.

Allerdings gibt es auch einige Banken, die auf Negativzinsen verzichten. Bei anderen Banken müssen Kunden wiederum erst ab 1 Million Franken Strafzinsen bezahlen. Dazu gehört aktuell die Migros Bank und die Urner Kantonalbank. Die Genfer Kantonalbank sticht als Finanzdienstleister besonders hervor. Vermögende werden erst ab 2 beziehungsweise 3 Millionen Franken zur Kasse gebeten.

Exkurs: Die Geschichte des Girokontos

Im italienischen Florenz begannen reiche Patrizierfamilien im 13. Jahrhundert damit, an die Mächtigen Europas Geld gegen Zinsen oder Zollvergünstigungen zu leihen. Vor allem die Medici-Familie hat sich im frühen privaten Bankwesen hervorgetan.

Im 14. Jahrhundert existierten bereits Filialnetze und Anleitungen für den bargeldlosen Zahlungsverkehr. In Genua wurde bereits an der ersten Struktur für ein öffentliches Bankensystem gearbeitet. Diese Vorläufer des Girokontos verbreiteten sich schnell in ganz Europa.

In Deutschland ging 1619 die Hamburger Bank an den Start, die für den Giro-Geldumlauf sogar eine spezielle Währung ins Rennen schickte.

Nicht nur reiche Bürger und adlige profitierten vom Bankwesen, sondern ab 1749 auch Handwerker und kleine Leute, da sich mittlerweile die Sparkasse gegründet hatte. 1836 gab es schon 300 Sparkassen, bis 1913 waren es 3100 Filialen.

Landwirte und der Mittelstand bevorzugten hingegen die Genossenschaftsbanken wie die Volksbanken-Raiffeisenbanken und die Großindustriellen setzten auf Aktienbanken.

Überweisungen konnten erst ab 1908 durchgeführt werden, als die Post ein Sparkonto mit der Möglichkeit von Überweisungs- und Scheckverkehr anbot.

1957 war ein wichtiges Jahr für das Girokonto, denn die Lohntüte wurde abgeschafft und die Überweisung von Gehalt auf ein Bankkonto eingeführt. Die Zahl der Girokonten stieg sprunghaft an, 1958 gab es bereits fünf Millionen Konten in Deutschland. 1961 wurden Daueraufträge mit der Unterstützung durch EDV möglich.

Kurz vor der Jahrtausendwende gab es die eigentliche Revolution im Bankwesen: Das Internet machte es möglich, Bankgeschäfte mehr und mehr online zu führen. Das führte zur Gründung zahlreicher Direktbanken, deren Kunden ihre Konten digital verwalten.
Heutzutage sind Girokonten bei Direktbanken nicht nur wegen ihrer geringen Kontogebühren so beliebt wie noch nie.

Mit dem Aufkommen des Smartphones ist noch nicht einmal mehr der PC für die Bankgeschäfte nötig. Banking Apps erlauben es, das Girokonto mit dem Smartphone zu nutzen. Mittlerweile gibt es sogar reine Handykonten.

Grundsätzlich gibt es in Deutschland vier verschiedene Bankentypen:

  • Öffentlich-rechtliche Kreditinstitute: Darunter fallen die Landesbanken und Sparkassen.
  • Genossenschaftsbanken: Dazu zählen Volksbanken- und Raiffeisenbanken sowie die Sparda-Banken.
  • Privatbanken: Das sind die großen Banken wie die Deutsche Bank, Commerzbank und seit 1994 auch die Postbank. Daneben gibt es noch mindestens 200 kleinere Bankhäuser sowie ausländischen Banken wie die Citibank oder Santander mit etlichen Niederlassungen in Deutschland.
  • Direktbanken: Diese privaten Banken verfügen über keine Filialnetze. Kunden erledigen ihr Banking nur digital. Einige Direktbanken sind Tochtergesellschaften von Privatbanken, andere gehen auf Gründungen aus der Startup-Szene zurück.

Fazit: Bei der Eröffnung eines Girokontos muss auf einige Kriterien geachtet werden

In Deutschland herrscht zwar keine Pflicht zur Führung eines Girokontos, aber es macht den Alltag deutlich einfacher, was Zahlungen betrifft. Während der Lohn und andere Leistungen auf das Konto gutgeschrieben werden, bekommen die Zahlungsempfänger wie Vermieter und Stromanbieter pünktlich ihr Geld.

Wer ein Girokonto eröffnen möchte, kann sich zwischen einer Filial- und Direktbank entscheiden. Da Filialbanken meistens teurer sind, sind Direktbanken zurzeit die Top-Empfehlung schlechthin.

Was die Kosten betrifft, lohnt es sich bei einer höheren Geldanlage, das Gesparte auf mehrere Konten aufzuteilen und sich somit die anfallenden Negativzinsen bei Überschreitung des Freibetrags zu sparen.

Jeder Verbraucher darf mehrere Girokonten führen. Privatpersonen, die Geld sparen und ihre Finanzen besser im Blick haben möchten, sollten sich das 3 Konten-Modell näher ansehen.

Wichtig zu wissen ist, dass auch bei einem kostenlosen Konto Gebühren anfallen können. Beispielsweise bei einer Sofortüberweisung oder Überziehung des Kontos.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wozu benötige ich ein Girokonto?

Ein Girokonto ist notwendig, um Zahlungseingänge wie Lohn, Gehalt, Rente, Unterhalt, Leistungsbezüge oder BAföG zu empfangen sowie Zahlungen vorzunehmen. Daneben gibt zum Konto eine Giro- und oft auch Kreditkarte für den bargeldlosen Zahlungsverkehr dazu.

Wer darf ein Bankkonto eröffnen?

Grundsätzlich darf jeder, der über 18 Jahre alt ist und seinen Wohnsitz in Deutschland hat, ein Bankkonto eröffnen. Inzwischen bieten viele Banken ein Kinderkonto oder ein Konto für Jugendliche gebührenfrei an. Allerdings bedarf es zur Eröffnung die Einwilligung der Erziehungsberechtigten. Selbstständige und Unternehmer können ein Geschäftskonto für ihr Gewerbe eröffnen.

Was kostet ein Girokonto?

Ein Girokonto kann zwischen 0 Euro und 250 Euro im Jahr kosten. Wer mehr als 60 Euro im Jahr bezahlt, sollte sich nach einem kostengünstigeren Girokonto umschauen. Besonders bei Direktbanken kann viel Geld gespart werden.

Was brauche ich, um ein Konto zu eröffnen?

Zur Eröffnung eines Girokontos ist der Personalausweis oder der Reisepass mit Meldebestätigung notwendig. Manche Banken verlangen einen Gehaltsnachweis. Sollte die Bank die Eröffnung verweigern, empfiehlt es sich nach dem Grund zu fragen. Notfalls kann ein Basiskonto eröffnet werden.

Wie viel Geld kann ich maximal auf dem Girokonto aufbewahren?

Es gibt keine Grenze. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass dem Sparer nur ein Betrag von 100.000 Euro durch die Einlagensicherung geschützt wird. Geht die Bank pleite, dann ist der darüberliegende Betrag futsch. Besser ist es, höhere Beträge in Geldanlagen mit Verzinsung anzulegen. Zudem dürfen Banken keine Negativzinsen auf Sparkonten erheben.

Kann ich auf meinem Girokonto Geld sparen?

Ja, möglich ist es. Allerdings verlangen die meisten Banken ab einem bestimmten Guthaben Strafzinsen. Deshalb ist es besser, das Geld aufzuteilen. Jedoch verzinsen die wenigsten Banken das Guthaben auf einem Girokonto. Wer regelmäßig Geld spart, sollte ein Girokonto mit Tagesgeldkonto eröffnen.

Wie hoch ist der Dispositionskredit auf meinem Konto?

Die Höhe des Dispokredits hängt von deiner Bonität ab. Er entspricht normalerweise der doppelten bis dreifachen Höhe an monatlichen Geldeingängen (Nettoeinkommen). Die genaue Summe wird dir im Online-Banking Bereich angezeigt. Wenn die Bank dir keinen Dispokredit einräumt, solltest du nach dem Grund fragen. Der Grund kann auch ein falscher Eintrag in den Schufa-Daten sein.

Was passiert, wenn ich mein Girokonto überziehe?

Wer einen Dispo hat, kann bis zum Limit Geld erhalten und Verbindlichkeiten erfüllen. Falls die Bank keinen Dispo eingeräumt hat, werden Zahlungen erst dann wieder durchgeführt, wenn das Konto gedeckt ist. Wenn du mehr verdienst (z. B. nach einem Jobwechsel), kann die Bank nach Vorlage deines Einkommensnachweises den Dispositionskredit erhöhen.

Was ist beim Wechsel des Girokontos zu beachten?

Informiere deine Zahlungspartner rechtzeitig über deine neue Bankverbindung. Um dir den Aufwand zu ersparen, kannst du den kostenlosen Kontowechselservice nutzen. Gleiche dein Konto aus, falls es sich im Minus befindet. Kündige das alte Girokonto erst, wenn du sicher bist, dass du jeden deine neue Bankverbindung mitgeteilt hast.

Kann die Bank mein Kontoeröffnungsantrag ablehnen?

Ja, die Bank kann deinen Kontoeröffnungsantrag ablehnen. Der häufigste Grund ist eine negative Bonität. Um zu überprüfen, wie gut oder schlecht deine Bonität ist, solltest du die kostenlose Selbstauskunft nutzen, um zu erfahren, welche Daten die Schufa über dich abgespeichert hat. Eröffne als Alternative ein Guthabenkonto oder gehe zu einer anderen Bank.

Hat die Anzahl an Girokonten eine negative Auswirkung auf mein Schufa-Score?

Wer mehrere Girokonten führt und dementsprechend Kreditkarten nutzt, muss damit rechnen, dass der Schufa-Score sinkt. Um dem entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, ein Girokonto bei einer Bank zu eröffnen, die keine Schufa-Abfrage macht. Zudem solltest du einmal jährlich die kostenlose Schufa-Abfrage in Anspruch zu nehmen, um mögliche falsch eingetragene Daten korrigieren lassen zu können.

Kann ich auf das Onlinekonto einer Direktbank Bargeld einzahlen?

Das hängt von der Direktbank ab. Je nach Bank kannst du Bargeld am Schalter oder Einzahlungsautomaten bei der Muttergesellschaft, bei Handelspartnern (z. B. Supermärkte) oder Fremdbanken einzahlen. Allerdings wird bei der Bareinzahlung oftmals eine kleine Gebühr fällig.

Wie kündige ich mein Girokonto richtig?

Die Kündigung muss generell schriftlich erfolgen. Gebe den Auflösungstermin sowie deine neue Bankverbindung an und unterschreibe das Kündigungsformular. Kündige dein altes Girokonto aber erst, wenn du ein neues eröffnet hast. Solltest du den kostenlosen Kontowechselservice in Anspruch nehmen, kannst du auch gleich den gewünschten Auflösungstermin ins Formular eintragen.

Welche Erfahrungen hast du mit deinem Girokonto gemacht? Bevorzugst du ein Konto bei einer Direktbank oder Filialbank? Hast du wegen zu hohen Bankgebühren schon einmal das Girokonto gewechselt? Schreibe uns gerne dein Feedback in die Kommentare. Wir freuen uns darauf!

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Girokonto für Arbeitslose: Günstiges Konto trotz Leistungsbezug vom Jobcenter https://www.kontoguru.net/girokonto-fuer-arbeitslose/ https://www.kontoguru.net/girokonto-fuer-arbeitslose/#comments Sat, 31 Dec 2022 23:00:48 +0000 https://www.kontoguru.net/?p=4158 Girokonto für Arbeitslose

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Girokonto für Arbeitslose

Girokonto für Arbeitslose eröffnenEs gibt kein spezielles Girokonto für Arbeitslose. Aber natürlich haben auch Bankkunden, die aktuell nicht in einem Beschäftigungsverhältnis stehen gute Chancen und sogar ein Recht darauf, eine Bankverbindung zu erhalten. Schließlich wird das Arbeitslosengeld vom Jobcenter nur in den seltensten Fällen bar ausgezahlt und Arbeitslose haben auch Zahlungen zu tätigen.

Arbeitslose werden nicht in jeder Situation von einer Bank als Kunde akzeptiert. Bei einem Girokonto ist zudem immer ein Blick auf die Kosten zu werfen. Daher gilt es, das Angebot gut zu prüfen.

Wir erläutern in diesem Ratgeber, wie Arbeitslose an ein günstiges, aber dennoch leistungsstarkes Bankkonto kommen und was bei schlechter Bonität zu veranlassen ist.

Girokonten für Arbeitslose: Konten für Erwerbslose im Vergleich (01/2023)

Kreditinstitute wollen am liebsten nur solvente Kunden betreuen. Aber natürlich haben auch Arbeitslose einen Anspruch auf ein Girokonto.

Das Angebot an Kreditinstituten für Leistungsbezieher vom Jobcenter ist sogar sehr gut. Daher geht es bei der Auswahl vielmehr darum, nicht unnötig viele Gebühren zu zahlen und dennoch ein leistungsstarkes Konto zu erhalten.

In der folgenden Übersicht wird dargestellt, welche Girokonten trotz Arbeitslosigkeit attraktiv sind:
Nr.Bank / AnbieterGrundpreis
pro Monat
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1.norisbank Logo
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Top-Girokonto

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Einer unserer Favoriten, denn die Akzeptanzrate von Arbeitslosen bei der norisbank ist hoch. Gibt es Probleme mit der Bonität, wandelt die norisbank das Girokonto automatisch in ein Basiskonto um.
2.N26 Logo
N26
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0,00 €Kein Mindestgeldeingang, aber dafür kostenlose Kontoführung. Bei diesem Fintech erhalten auch Arbeitslose ein Konto mit Prepaidkarte.
3.DKB Logo
DKB
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0,00 €Das Girokonto der DKB ist und bleibt für alle Kunden kostenlos. Allerdings gibt es jetzt auch hier einen Mindestgeldeingang. Bei einem regelmäßigen Geldeingang von 700 Euro erhalten Kunden den Aktivstatus, der mit einigen Vorteilen verbunden ist.
Hinweis: Die DKB lehnt Kunden mit der Angabe "ohne Beschäftigung" direkt ab. Arbeitslose haben also schlechte Chancen, hier ein Girokonto zu bekommen.
4.Klarna Logo
Klarna
Girokonto
0,00 €Der schwedische Zahlungsanbieter bietet neben Zahlungsmöglichkeiten im Online-Handel auch ein Bankkonto an. Klarna punktet nicht nur mit einer kostenlosen Kontoführung, sondern erhebt auch keine Auslandsgebühren. Folglich ist es für Arbeitslose dank des Kontos zum Nulltarif perfekt. Bei schlechter Bonität lässt sich alternativ ein Basiskonto für nur 4,99 Euro im Monat führen.
5.Openbank Logo
Openbank
Girokonto
0,00 €Die zur spanischen Santander-Gruppe gehörende Onlinebank bietet ihren Kunden ein bedingungslos kostenloses Girokonto an. Der Bargeldbezug ist weltweit an über 40.000 Geldautomaten möglich. Inlands- und EU-Überweisungen sind gratis.
6.C24 Bank Logo
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7.HypoVereinsbank Logo
Hypovereinsbank
Girokonto
0,00 €
gültig für bis zu 5 Jahre (je nach Wahl des Kontos), danach ab 4,90 € monatlich
Die Hypovereinsbank bietet Neukunden ein ganz besonderes Angebot an. Sie profitieren von einer gratis Kontonutzung zwischen 1 und 5 Jahren. Dabei ist weder ein Mindestgeldeingang noch eine aktive Kontonutzung erforderlich.
8.comdirect Logo
comdirect
Girokonto
0,00 €,
ab 700 € Geldeingang im Monat & für alle unter 28 Jahren & bei aktiver Nutzung, ansonsten 4,90 € monatlich
Die Commerzbank-Tochter comdirect fordert einen Mindestgeldeingang von 700 Euro im Monat. Ansonsten kostet das Girokonto 4,90 Euro im Monat.
9.1822direkt Logo
1822direkt
Girokonto
0,00 €,
ab 700 € Geldeingang im Monat, ansonsten 3,90 € monatlich
Die 1822direkt bietet ein klassisches Gehaltskonto mit Mindestgeldeingang. Ansonsten können Kunden ohne Job gratis das 1822MOBILE-Konto führen – das ist kostenlos mit einem Mindesteingang von 0,01 Euro im Monat!
10.ING Logo
ING
Girokonto
0,00 €,
ab 700 € Gehaltseingang im Monat & für alle unter 28 Jahren, ansonsten 4,90 € monatlich
Die ING setzt einen Mindestgeldeingang in Form von regelmäßigem Monatseinkommen voraus. Auch die Bonität muss stimmen. Die Direktbank bietet allerdings ein gratis Basiskonto an.
11.Commerbank Logo
Commerzbank
Kostenloses Girokonto
0,00 €
ab 700 € Geldeingang im Monat, ansonsten 9,90 € monatlich
700 Euro Mindestgeldeingang für die gratis Kontoführung, ansonsten 9,90 Euro im Monat – die Commerzbank ist nicht die optimale Option für Menschen ohne Anstellung. Eventuell kommt das Girokonto als Gemeinschaftskonto für die Bedarfsgemeinschaft infrage.
12.Consorsbank Logo
Consorsbank
Girokonto
0,00 €
ab 700 € Geldeingang im Monat & für alle unter 28 Jahren, ansonsten 4,90 € monatlich
Die Consorsbank erhebt ab einem monatlichen Mindestgeldeingang von über 700 Euro sowie für alle unter 28-Jährigen keine Kontoführungsgebühren. Wer weniger Arbeitslosengeld vom Arbeitslosenamt erhält und somit aktuell einen niedrigeren Geldeingang vorweist, muss monatlich 4 Euro an Bankgebühren bezahlen.
13.TARGOBANK Logo
TARGOBANK
Girokonto
0,00 €
ab 700 € Geldeingang im Monat & für alle unter 30 Jahren gratis, ansonsten ab 3,95 € monatlich
Die TARGOBANK besticht laut einer Umfrage im Juli 2022 durch ihre hohe Kundenzufriedenheit. Und das zurecht. Kunden können zwischen verschiedenen Angeboten das passende für sich wählen. Ein Girokonto gibt es bereits ab einem monatlichen Geldeingang von 600 Euro gratis. Junge Leute unter 30 führen ein gratis Konto bei der TARGOBANK.
14.Postbank Logo
Postbank
Giro extra plus
0,00 €
ab 3.000 € Geldeingang im Monat, ansonsten 10,90 € monatlich
Die Postbank bietet ein kostenloses Girokonto erst ab einem Gehaltseingang von 3000 Euro im Monat an. Wer das Konto nur online führt, zahlt 1,90 Euro monatlich. Alternativ gibt es noch das Basiskonto.
15.GLS Bank Logo
GLS
Girokonto
3,80 € monatlich + 5,00 € GLS BeitragWer Wert auf eine Ökobank legt, sollte sich das Girokonto bei der GLS genauer anschauen. Kostenlos gibt es das Konto zwar nicht zu haben, und mit rund 8,80 EUR pro Monat ist es tatsächlich kein Schnäppchen, aber dafür verspricht die Bank, das Geld ausschließlich für ökologisch sinnvolle Zwecke zu verwenden.
Sparkassen Girokontoca. 3,00 Euro und zusätzliche Gebühren für verschiedene TransaktionenBei der Sparkasse werden recht hohe Gebühren erhoben. Dazu werden hohe Zinsen für den Dispokredit verlangt. Eine kostenlose Kreditkarte gibt es nicht zum Girokonto. Es gibt zwar keinen Mindestgeldeingang, aber aufgrund der hohen Kosten ist das Girokonto der Sparkasse nicht unbedingt für Arbeitslose geeignet.
Volksbank Girokontoca. 3,00 Euro und zusätzliche Gebühren für verschiedene TransaktionenDie Volksbank erhebt für ihr Girokonto recht hohe Gebühren. Auch für die Giro Card wird eine monatliche Grundgebühr verlangt. Für weitere Transaktionen fallen zusätzliche Gebühren an. Einen Mindestgeldeingang gibt es nicht, dennoch ist dieses Produkt für Arbeitslose nicht geeignet.
Deutsche Bank Girokonto6,90 EuroDer Grundpreis für das Girokonto bei der Deutschen Bank ist bereits sehr hoch. Für weitere Transaktionen werden weitere Gebühren verlangt. Kunden erhalten beim Vorliegen bestimmter Voraussetzung einen Sofort-Dispokredit von 500,00 Euro, aber die Dispokreditzinsen liegen deutlich über 11,0 %. Ein Mindestgeldeingang ist beim Girokonto der Deutschen Bank nicht erforderlich. Aufgrund der hohen Kosten ist das Kreditinstitut aber nicht für Arbeitslose geeignet.
Postbank Girokonto5,90 EuroErst ab einem Geldeingang von 3.000,00 Euro monatlich ist das Girokonto der Postbank kostenlos. Für einen Dispokredit oder eine EC-Karte ist ein Gehaltsnachweis zu erbringen. Für weitere Transaktionen verlangt die Postbank zusätzliche Gebühren. Für Arbeitslose ist das Girokonto daher nicht geeignet.

Hinweis nach § 18 Abs. 6 Zahlungskontengesetz: Bitte beachte, dass dieser Vergleich keinen kompletten Marktüberblick darstellt.

Girokonto für Arbeitslose: Das Wichtigste in Kürze

  • Ein spezielles Girokonto für Arbeitslose existiert nicht. Wer ohne Job ist, hat jedoch die Möglichkeit, ein reguläres Girokonto zu eröffnen.
  • Die Kontoführungsgebühren sind ein wichtiger Punkt. Hier gibt es erhebliches Sparpotenzial – einige Direktbanken und Fintechs bieten eine kostenlose Kontoführung an.
  • Für die gratis Kontoführung ist häufig ein Mindestgeldeingang erforderlich. Erwerbslose müssen auf Angebote achten, die zu ihren Einkünften aus der Grundsicherung passen.
  • Bei einer schlechten Bonität kann es passieren, dass die Bank die Kontoeröffnung ablehnt. In diesem Fall muss von dem Recht auf ein Basiskonto Gebrauch machen. Das präsentiert sich von seinen Leistungen her deutlich eingeschränkter.
  • Es ist nicht möglich für Bankkunden ohne Arbeit und ohne Einkommen einen Dispokredit einrichten zu lassen.
  • Wer Kunde bei einer Direktbank wird, muss sicherstellen, dass ausreichend Möglichkeiten für kostenlose Bargeldabhebungen vorhanden sind.
  • Eine Prepaid-Kreditkarte erhalten Beschäftigungslose, wenn sie sich für ein Girokonto auf Guthabenbasis entscheiden. Daneben gibt es auch die Möglichkeit, nur die Kreditkarte zum Aufladen bei Online-Finanzdienstleistern zu beantragen – das geht auch ohne Schufa-Check oder Gehaltsnachweise.

Inhaltsverzeichnis: Girokonto für Arbeitslose 2022

 

Bestes Girokonto für Arbeitslose: Unsere Empfehlung 2022

Welches ist das beste Girokonto für Arbeitslose? Diese Frage wurde uns schon öfter gestellt. Leider können wir sie nicht pauschal beantworten, da jeder Verbraucher andere Vorlieben bei der Kontoführung hat.

Ein sehr wichtiges Kriterium ist bei uns der Preis – im Idealfall ist die Führung des Girokontos umsonst und es entstehen keine Kontonebenkosten.

Daneben sind uns die folgenden Punkte wichtig:

  • Kunden erhalten ein voll funktionsfähiges Girokonto
  • es gibt zum Konto eine Girocard, im besten Fall noch eine Kreditkarte zum Aufladen
  • kostenloser Bargeldbezug im Inland ist möglich
  • das Bankkonto kann auch online oder mit der Banking App geführt werden
  • der Anbieter steht in dem Ruf, bei Arbeitssuchenden kulant zu sein
  • eine attraktive Kontoeröffnungsprämie, die jedoch das i-Tüpfelchen ist

Unsere Empfehlung für Arbeitslose: norisbank Top-Girokonto

norisbankDie norisbank ist eine Direktbank, die zur Cash Group gehört. Das bedeutet, du kannst für Barabhebungen die Automaten der Deutschen Bank, der Postbank, der Commerzbank und der HypoVereinsbank nutzen.

Bargeld einzahlen funktioniert gratis an den Automaten der Deutschen Bank.

Für die kostenfreie Kontoführung ist ein Geldeingang von 500 Euro erforderlich – wenn das Arbeitsamt Regelsatz plus Miete überweist, ist das somit machbar. Falls nicht, kostet das leistungsstarke Konto 3,90 Euro, was ebenfalls noch fair ist.

Das zeichnet das norisbank Top-Girokonto aus:

  • hohe Annahmequote von Erwerbslosen
  • realistischer Mindestgeldeingang von 500 Euro monatlich für Gratis-Kontoführung
  • auch bei schlechter Bonität nicht aussichtslos
  • bei positiver Bonität Kreditkarte im ersten Jahr kostenlos
  • kostenlos Bargeld abheben in Deutschland an Automaten der Cash Group, im Ausland mit der Mastercard
  • gebührenlos Geld einzahlen an den SB-Automaten der Deutschen Bank
  • innovative digitale Zahlungsmethoden: paydirekt, Apple Pay, PayMyFriends und Siri-Überweisung
  • kostenloser Kontowechselservice
  • optionale Finanzprodukte: Tagesgeldkonto, Sparbuch und Depot ohne Mehrkosten möglich
  • kann das Konto nicht eröffnet werden, bietet die norisbank automatisch ein Basiskonto an

Girokonto für Arbeitslose: Die Grundlagen

Arbeitslose haben ein Recht auf ein Girokonto

Alle Bürgerinnen und Bürger haben seit Mitte des Jahres 2016 das Recht darauf, ein Girokonto eröffnen zu dürfen.

In der Vergangenheit wurden Arbeitslose von Banken oft abgewiesen. Dies ist seitdem nicht mehr zulässig. Leistungsbezieher von Arbeitslosengeld oder Arbeitslosengeld 2 haben einen Anspruch auf ein Girokonto, zumal die Überweisung der Leistung auf ein Girokonto die günstigste Auszahlungsvariante ist.

Hinweis: Die meisten Hausbanken erheben für ein Girokonto monatliche Kontoführungsgebühren.

Welche Banken bieten Girokonten für Arbeitslose an?

Wer in die Arbeitslosigkeit gerät, hat in der Regel sein altes Gehaltskonto. Wenn es sich dabei um ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühren handelt, geht der Übergang relativ nahtlos.

Zum Problem wird die Bankverbindung dann, wenn das Bankinstitut einen bestimmten Geldeingang für die gebührenlose Kontoführung voraussetzt. Der ist mit Hartz IV nicht zwangsläufig realisierbar. Die Kontogebühren belasten dann das ohnehin schon knapp gewordene Budget.

Bei Beschäftigungslosigkeit empfiehlt sich daher die Eröffnung von einem neuen Girokonto, das günstig oder sogar umsonst ist. Im Idealfall ein kostenloses Girokonto ohne Mindestgeldeingang.

Ein spezielles Girokonto für Arbeitslose existiert nicht. Hier gibt es nun zwei Möglichkeiten. Bei einer ordentlicher Bonität kann ein reguläres Girokonto genutzt werden. Hierfür eignen sich Konten ohne Mindesteingang von Geld.

Bundesbürger ohne Job werden in der Regel als Kunden akzeptiert, wobei die Annahmequoten bei Erwerbslosigkeit je nach Anbieter einmal höher oder einmal tiefer liegen.

Ebenfalls eignen sich sehr günstige Angebote von Direktbanken – zum Beispiel Angebote, bei denen das Onlinekonto ausschließlich via Smartphone geführt wird.

Tipp: Im Antrag auf Kontoeröffnung wird nach deiner beruflichen Situation gefragt. Schau nach, ob statt „erwerbslos“ auch die Option „Privatier“ besteht. Falls ja, wähle diese aus. Damit ist lediglich gekennzeichnet, dass du kein Gehalt beziehst.

Fruchten diese Bemühungen nicht, weil beispielsweise die Bonitätsprüfung negativ ausgefallen ist, können Erwerbslose immer ein Guthabenkonto eröffnen. Dieses Bürgerkonto oder Jedermannkonto darf keine Bank verweigern – sofern keine Kontoverbindung bei einem weiteren Geldinstitut besteht.

Im Vergleich zu einem regulären Girokonto ist das Bankkonto auf Guthabenbasis teurer – denn hier geht es ganz selten ohne Kontogebühren. Sind jedoch alle anderen Wege zu einem regulären Bankkonto versperrt ist das eine Option, die immer noch günstiger und vor allem unkomplizierter als die Zahlungsanweisung zur Verrechnung ist.

Girokonten für Arbeitslose bei Direktbanken

Direktbanken genossen lange den Ruf, kostenlose Kontoführung ohne Einschränkungen anzubieten. Aber auch hier hat sich in letzter Zeit einiges geändert. Das gebührenfreie Girokonto ist mittlerweile fast immer an einen Mindestgeldeingang von 500,00 bis 700,00 Euro gebunden. Dieser muss sich zudem aus Lohn, Gehalt oder Rente zusammensetzen. Leistungen vom Jobcenter zählen nicht zwangsläufig dazu.

Wird der geforderte Mindestgeldeingang nicht erreicht, erheben die Kreditinstitute Grundgebühren. Diese sind im Vergleich zu den Filialbanken aber immer noch relativ günstig. Bei vielen Direktbanken ist eine Prepaid-Kreditkarte im Portfolio enthalten.

Es gibt zwar kein spezielles Girokonto für Arbeitslose, doch Bezieher von Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld 2 können mit einem Girokonto bei einer Direktbank ein paar Euros sparen. Bei Direktbanken gibt es keinen persönlichen Service. Daher ist es erforderlich, dass Kunden mit dem PC umgehen können und fit im Netz sind.

Der Bargeldbezug kann bei einer Direktbank zur Kostenfalle werden. Einige Kreditinstitute bieten pro Monat eine gewisse Anzahl Gratisabhebungen an. Sind diese aufgebraucht, werden Gebühren für das Abheben von Bargeld erhoben. Es gibt aber auch Direktbanken, die den Bargeldbezug bei Handelspartnern ermöglichen. Dabei kann an der Kasse im Supermarkt Geld abgehoben werden.

Viele Direktbanken haben eine Kooperation mit Filialbanken. Dann können die Automaten der Cash Group für das Abheben von Geld verwendet werden. Bei der Kontoeröffnung, egal ob Arbeitslos oder Erwerbstätig, spielt auch immer die Schulden-Auskunftsdatei Schufa eine entscheidende Rolle.

Aber auch wenn diese Auskunft negativ ausfällt, gibt es noch die Möglichkeit für ein Girokonto ohne Schufa. Als letzte Alternative kann bei einer Direktbank ein Basiskonto eröffnet werden. Laut Gesetz müssen alle Kreditinstitute solch ein Konto anbieten. Schließlich hat jeder, der sich legal in Deutschland aufhält, das Recht auf ein Girokonto.

Hinweis: Egal ob Jedermann-Konto oder Girokonto, bei der Suche nach einer neuen Bank muss gründlich verglichen werden. Bei Direktbanken besteht immer noch das größte Sparpotenzial.

Kostenloses Girokonto für Arbeitslose

Wer in der Erwerbslosigkeit steckt, hat trotzdem die Möglichkeit, an ein kostenloses Girokonto zu kommen.

Diese Bankverbindungen ohne Grundgebühren werden allerdings immer seltener und werden häufig an eine Bedingung geknüpft, den sogenannten Mindestgeldeingang. Erst dann wird die Führung des Kontos gratis.

Hier kommt es auf die einzelne Direktbank an. Manche wollen einen Gehaltseingang sehen und weigern sich, Leistungen vom Jobcenter anzuerkennen. Einige wenige bieten das Girokonto oder das Basiskonto ohne Bedingungen an.

Hinweis: Kostenlos muss nicht umsonst heißen. Denn gerade bei den Fintechs kann der Bargeldbezug die Haushaltskasse unnötig belasten. Hier ist auf Frei-Abhebungen zu achten!

Tipp: Eine Eigenüberweisung gilt in der Regel nicht als Geldeingang. Einige Direktbanken erlauben das jedoch für eine kostenlose Kontoführung. Unseren Erfahrungen nach sind diese Geldinstitute auch kulanter bei erwerbslosen Kunden.

Girokonto mit Dispo für Arbeitslose

Ein Arbeitslosenkonto mit Dispokredit ist nichts, was Filialbanken und Direktbanken auf dem Schirm haben.

Denn wer ohne Anstellung ist und Arbeitslosengeld bezieht, verfügt nicht in dem Sinne über ein Gehalt und ist daher kein Kandidat für einen Überziehungskredit. Denn den gibt es nur, wenn der Kontoinhaber ein regelmäßiges Einkommen nachweisen kann.

Außerdem gehen die Banken davon aus, dass ein Hartz-IV-Empfänger nicht in der Lage ist, die Zinsen für den Dispo zurückzuzahlen. Das ändert sich natürlich, wenn du wieder in die Festanstellung gehst.

Sieht das Kreditinstitut monatlich regelmäßig Gehaltseingänge, wird sie dir schon von selbst den Überziehungskredit wieder anbieten.

Hinweis: Sei vorsichtig, wenn dir im Internet ein Girokonto mit Dispokredit für Hart IV-Empfänger angeboten wird. Der Zinssatz ist oft exorbitant hoch und das Zeitfenster für die Rückzahlungen klein. Bedenke außerdem, dass es dir mit dem Regelsatz schwer fallen wird, die Schulden abzutragen. Wenn Geldinstitute für den Dispositionskredit Wert auf Solvenz des Kunden legen, dient das auch zum Schutz des Verbrauchers.

Girokonto mit Kreditkarte für Arbeitslose

Wenn du ohne Arbeit bist und an ein Konto bei einer Filialbank denkst, muss eine reguläre Kreditkarte ein Wunschtraum bleiben. Denn die wird nur bei entsprechender Bonität ausgestellt. Zu den meisten Kontopaketen zählt nur die Girokarte. Eine Prepaid-Kreditkarte muss extra gegen eine entsprechende Jahresgebühr beantragt werden.

Anders sieht das bei einem reinen Onlinekonto aus, das von einigen Fintechs angeboten wird. Denn das funktioniert grundsätzlich nur mit einer aufladbarer Debitkarte.

Da diese Bankkonten ohne Überziehungskredit nur auf Guthabenbasis geführt werden, gehen die Online-Banken kein Risiko ein. Die Kreditkarte für Arbeitslose liegt somit grundsätzlich im Rahmen des Möglichen.

Wenn die Bonität grundsätzlich stimmt, das heißt, die Schufa ist nicht negativ, können Joblose auch eine Debitkarte von einer Direktbank erhalten. Die gehört mit der Girokarte zusammen zum Konto dazu und ist direkt damit verbunden – Ausgaben werden in Echtzeit abgebucht. Die Direktbanken gehen daher kein Risiko ein.

Besondere Konten für bestimmte Personengruppen

Neben Arbeitslosen benötigen auch andere Personengruppen wie zum Beispiel Menschen in Ausbildung ein Girokonto. Hierfür bieten Banken oftmals ein Studentenkonto mit besonderen Konditionen an. Solche Konten sind meist gebührenfrei oder es werden nur geringe Gebühren fällig.

Für Heranwachsende gibt es das Kinderkonto. Dies ist eine hervorragende Möglichkeit für Kinder, ein Gefühl für das Girokonto zu erhalten. Dabei handelt es sich meist um ein Guthabenkonto, für das keine oder nur geringe Kontoführungsgebühren erhoben werden.

Unternehmen stellen an ihre Bank natürlich ganz andere Ansprüche als Privatpersonen. Dafür gibt es entsprechende Geschäftskonten. Da hier beispielsweise bei der Sicherheit hohe Anforderungen berücksichtigt werden müssen, sind die Gebühren entsprechend höher.

Die Konten von Direktbanken bieten viele Möglichkeiten und verfügen über die gleichen Funktionen wie Girokonten bei einer Filialbank. Geld abheben ist meist an den Automaten der Cash Group oder bei teilnehmenden Handelspartnern möglich, ohne das hierfür Gebühren entstehen. Geld einzahlen ist hingegen nicht so einfach. Hierfür stehen zwar die SB-Automaten der entsprechenden Bank zur Verfügung, diese nehmen aber in der Regel nur Scheine. Fürs Kleingeld einzahlen am Schalter werden also Gebühren fällig.

Ohne Beschäftigung – warum ein Girokonto die richtige Wahl ist

Das Jobcenter überweist die Grundsicherung in der Regel auf ein Bankkonto. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch günstig. Denn die Überweisung ist gratis und diese Möglichkeit steht jedem offen.

Denn seit 2016 haben die Bürger und alle, die sich legal in Deutschland dauerhaft aufhalten, das Recht auf ein eigenes Girokonto.

Banken dürfen daher Arbeitslose nicht einfach abweisen, wenn diese ein Konto eröffnen möchten. Denn ein Basiskonto steht jedem zu.

Natürlich kann auf das eigene Bankkonto verzichtet werden. Doch die Teilnahme am Zahlungsverkehr und somit am gesamten Alltag wird dadurch unnötig erschwert. Verbindlichkeiten wie Strom, Internet oder Handy können nicht einfach abgebucht werden.

Die Auszahlung des ALG I oder des ALG II muss dann als Zahlungsanweisung zur Verrechnung erfolgen. Die wird wie ein Verrechnungsscheck bei der Postbank eingelöst. Dafür werden Zusatzgebühren in Höhe von 2,85 Euro fällig, die von den Leistungen abgezogen werden.

Außerdem muss der Leistungsempfänger je nach Höhe der Summe noch einmal am Schalter 3,50 bis 7,50 Euro zahlen. Das geht auf die Dauer ganz schön ins Geld.

Hinweis: Für die Zahlungsanweisung zur Verrechnung darf das Jobcenter dir keine Gebühren in Höhe von 2,85 Euro abziehen, wenn du als Empfänger von Hartz 4 nachweisen kannst, dass es dir nicht möglich ist, ein Konto zu eröffnen. Hierbei ist es jedoch wichtig, dass der Grund für die fehlende Bankverbindung nicht du selbst, beziehungsweise eine von dir verübte Straftat ist. Das Bankinstitut muss die Kontoeröffnung nachvollziehbar ablehnen.

Einige Jobcenter zahlen die Grundsicherung auch in bar aus. Doch dann besteht das Problem, dass für Fremdüberweisungen ebenfalls saftige Kosten entstehen, wenn Rechnungen auf diese Weise beglichen werden.

Wer möchte außerdem die ganze Zeit so viel Geldmittel mit sich herumtragen? Das Girokonto ist auf jeden Fall die beste Wahl, denn es sorgt dafür, ganz normal am Alltagsleben ohne hohe Zusatzkosten teilzunehmen, wenn ein kostenloses oder sehr günstiges Bankkonto gewählt wird.

Worauf kommt es bei einem Konto für Erwerbslose an?

Filialbanken und Direktbanken sprechen mit ihren Angeboten einen breiten Kundenkreis an und dazu gehören natürlich auf Erwerbslose und Leistungsempfänger.

Diese Gruppe verfügt nur über begrenzte finanzielle Mittel, weshalb es zunächst darum geht, dass die Bankverbindung möglichst günstig ist.

Wir haben einmal aufgelistet, was ein Girokonto für Arbeitslose leisten muss:

  • geringe oder im Idealfall gebührenfreie Kontoführung
  • Erteilen von Lastschriften
  • Einrichten von Daueraufträgen
  • Möglichkeit, das Kontokorrentkonto auch online zu führen
  • mindestens eine Bankkarte, noch besser Maestrokarte
  • kostenlose Bargeldabhebung an eigenen Automaten oder bei Handelspartnern
  • gratis Bargeldeinzahlungen oder gegen geringe Gebühren
  • Kontoauszüge kostenlos
  • keine versteckten Kontonebenkosten

Tipp: Gerade Filialbanken verlangen für die Bareinzahlung am Schalter Zusatzgebühren. Wer öfter Geld einzahlen muss, wählt daher einen Anbieter aus, der Einzahlungsautomaten anbietet. Alternativ solltest du nach Angeboten schauen, die dir zumindest eine gewisse Anzahl an kostenlosen Einzahlungen pro Jahr erlauben.

Checkliste: So eröffnest du ein Bankkonto bei Arbeitslosigkeit

Du brauchst eine neue Bankverbindung, hast aber aktuell keinen Job? Vielleicht haben dir einige Bekannte erzählt, wie schwierig es ist, bei Arbeitslosigkeit ein Girokonto zu eröffnen.

Regelmäßiger Gehaltseingang und Bonität allgemein sind sicher ein Thema. Doch ist es trotz allem immer möglich, auch auf Harz IV ein Konto zu eröffnen und zu führen.

Damit du weißt, wie du erfolgreich vorgehst, haben wir dir eine Checkliste zusammengestellt:

  • Analysiere deine finanzielle Situation: Hast du Schulden oder eine schlechte Schufa? Die Abklärung deiner persönlichen Lage hilft dir vorab, keine frustrierenden Erfahrungen zu machen und die passende Bankverbindung zu finden.
  • Anforderungen und Erwartungen abklären: Kläre für dich ab, was du von deinem Bankkonto erwartest. Hier geht es vor allem darum, unnötige Kostenpunkte zu vermeiden. Dazu gehören die Grundgebühren, aber auch die Nebenkosten wie Bargeldabhebungen und Einzahlungen. Bist du auf eine Filiale angewiesen oder kannst du das Konto auch online führen?
  • Budget festlegen: Lege fest, wie viel du maximal für die Kontoführung ausgeben möchtest. Im Idealfall kommt für dich ein kostenloses Girokonto infrage.
  • Vergleichstabelle analysieren: Lese dir aufmerksam unsere Marktübersicht durch. Dort sind transparent alle wichtigen Angebote aufgelistet.
  • Reviews durchlesen: Wenn du ein passendes Angebot gefunden hast, lese die Review durch. Darin findest du wertvolle Informationen über einen eventuellen Mindestgeldeingang und Kontoführungsgebühren.
  • Kontoeröffnung: Halte deinen Personalausweis bereit. Den Kontoeröffnungsantrag kannst du ganz einfach online ausfüllen. Du musst dir eine App für die notwendige Videoidentifikation herunterladen. Der gesamte Prozess dauert in der Regel um die zehn Minuten. Bei erfolgreicher Kontoeröffnung erhältst du sofort per E-Mail IBAN und die Zugangsdaten. Das Konto ist jetzt einsatzbereit. Teile die Bankverbindung der Arge mit.
  • Eventuell Guthabenkonto eröffnen: Falls dir die Eröffnung abgelehnt wird, kannst du von deinem Recht auf ein Guthabenkonto Gebrauch machen.

Arbeitslos und negative Schufa? Ein Konto ist immer noch möglich

Manchmal kommt alles zusammen: Der Job ist weg und das Konto wurde aufgrund hoher Schulden und Probleme mit der Abzahlung der Raten gekündigt. Wenn die Bonität schlecht ist, kann die Kontoeröffnung nicht nur bei Erwerbslosigkeit zum Problem werden.

Noch schlimmer wird es, wenn noch Schulden dazukommen. Ein reguläres Bankkonto bei einer Filialbank oder der Sparkasse sowie – wir sind ehrlich – bei vielen Direktbanken ist dann nicht mehr realisierbar.

Tipp: Auch die SCHUFA ist nicht fehlerlos. Denn immer wieder kommt es vor, dass du unverschuldet einen schlechten Score hast. Einmal pro Jahr hast du das Recht, kostenlos deine bei der Auskunftei gespeicherten Daten anzufordern. Stimmt etwas nicht, kannst du diese Daten korrigieren lassen. Mache von dieser Möglichkeit Gebrauch. Vor allem dann, wenn du nicht nachvollziehen kannst, warum es Probleme mit der Bonitäs geben soll.

Was tun ohne Beschäftigung und mit negativem SCHUFA-Score?

Die erste Möglichkeit ist das sogenannte Basiskonto, das jedem Bürger zusteht. Das kostet an Kontogebühren zwischen 5 und 10 Euro im Monat.

Bekommst du eine Ablehnung, kann das an folgenden Gründen liegen:

  • Du hast schon ein Guthabenkonto bei einer anderen Bank.
  • Du hast bei einem Kreditinstitut Schulden und befindest dich im Zahlungsverzug.
  • Du hast eine Straftat gegen diese Bank oder einen ihrer Mitarbeiter begangen.
  • Du hast bereits ein P-Konto (Pfändungsschutzkonto).

Tipp: Verweigert dir das Bankinstitut grundlos das Basiskonto, kannst du dich an den Ombudsmann der Bank wenden oder direkt an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), die den Fall überprüfen wird.

Einige Onlinebanken bieten zudem das schufafreie Konto auf Guthabenbasis an. Bei diesen Modellen findet weder eine Abfrage bei der Auskunftei statt noch ist fein Einkommensnachweis notwendig.

Allerdings musst du mit Kontoführungsgebühren rechnen – die werden entweder jährlich oder monatlich abgerechnet. Kalkuliere mit Beträgen zwischen 69 Euro und 120 Euro. Kein Schnäppchen, aber dafür gibt es unkompliziert eine Prepaid-Kreditkarte.

Hinweis: Die schufafreien Onlinekonten mit Prepaid-Kreditkarte können beim Bargeldbezug zur Kostenfalle werden. Da diese Internetbanken keine eigenen Geldautomaten betreiben, ist der Bargeldbezug teuer. Durchschnittlich zahlst du 5 Euro. Suche dir daher ein Bankkonto aus, dass dir zumindest eine gewisse Anzahl an Freiabhebungen im Monat bietet oder gewöhne dich an bargeldloses Zahlen.

Was kostet ein Bankkonto für Arbeitslose? Mit diesen Kosten und Gebühren muss gerechnet werden

Wir haben uns einmal angeschaut, was ein Girokonto für Arbeitslose kosten kann und wo das Sparpotenzial liegt:

1. Kontoführungsgebühren

Hier liegt oft der Hase im Pfeffer. Filialbanken verlangen grundsätzlich Kontoführungsgebühren zwischen 1,99 und 10 Euro im Monat oder machen die gratis Kontoführung von einem für Erwerbslose unrealistisch hohen Mindestgeldeingang von 3.000 Euro abhängig.

Auch bei Direktbanken setzt sich der Mindestgeldeingang nach und nach durch. Der ist mit Beträgen zwischen 400 und 700 Euro jedoch deutlich niedriger angesetzt.

Wer Grundsicherung plus Miete vom Jobcenter erhält oder den gesamten Betrag für eine Bedarfsgemeinschaft als Überweisung erhält, kann diesen Betrag stemmen und somit von einer gebührenlosen Führung des Girokontos profitieren.

Es geht sogar komplett ohne Grundgebühr ohne Bedingungen – auch bei Stellungslosigkeit. Hier ist allerdings auf die übrigen Kontonebenkosten wie die Zusatzkosten für den Bargeldbezug zu achten. Sonst erweist man sich schnell einen Bärendienst und das Konto kommt am Ende teurer als bei einer regulären Filialbank.

Beim Basiskonto sind die Kontoführungsgebühren ein relativ hoher Kostenpunkt. Das liegt daran, dass die Banken an diesem Bürgerkonto kaum etwas verdienen und sich den Aufwand der Bereitstellung entsprechend bezahlen lassen. Ausnahmen gibt es jedoch auch hier – zum Beispiel mit dem Gratis-Basiskonto der ING.

Tipp: Nicht vorschnell das erstbeste Konto eröffnen, weil eine Bank in dem Ruf steht, auch Kunden ohne Job problemlos zu akzeptieren. Vor der Eröffnung steht immer die detaillierte Übersicht aller Kosten und Leistungen.

Tipp: Viele Banken bieten ein Girokonto mit Prämie an. Einige Direktbanken zahlen für den Wechsel einen Bonus bis zu 200,00 Euro. Beim Girokonto wechseln werden Verbraucher von vielen Kreditinstituten mit einem speziellen Service unterstützt.

2. Überweisungen

Überweisungen im SEPA-Raum sollten für Privatkunden immer kostenlos sein – zumindest im Online-Banking. Von beleghaften Überweisungen bei Filialbanken sollten Kunden Abstand nehmen. Denn die lässt sich die Bank durchschnittlich mit 1,50 Euro bezahlen.

Als Nachweis ist der Beleg nicht mehr zwingend notwendig. Es reicht, die Transaktion im Direkt-Banking abzuspeichern und gegebenenfalls auszudrucken – schließlich bieten Direktbanken keine beleghaften Überweisungen an und es ist problemlos möglich, Beweise für erfolgte Transaktionen als Screenshot oder Ausdruck vorzulegen.

Alternativ kann kostenfrei an den SB-Automaten von Filialbanken überwiesen werden.

3. Bargeld abheben

Mit der Girokarte oder einer Prepaid-Kreditkarte kann am Automaten oder bei einem Handelspartner Bargeld abgehoben werden.

Während die Filialbanken eigene ATM für den kostenlosen Bargeldbezug unterhalten oder als Partner wie Cash Group und Cashpool kooperieren und somit Abhebungen bei anderen Geldinstituten ermöglichen, sind Direktbanken auf Alternativen angewiesen.

Abgehoben werden kann dann gebührenlos an Automaten der Partnerbanken, Supermarktkassen oder an der Tankstelle. Höchstbeträge pro Tag bei den Handelspartnern sind zu beachten.

Vorsicht ist geboten, wenn bei einem Konto nur ein gewisses Kontingent an kostenlosen Abhebungen pro Monat möglich ist. Denn ist die Anzahl überschritten, kostet jeder Bargeldbezug zusätzlich Gebühren – bis zu 5 Euro. Die lassen sich vermeiden, wenn auf Kartenzahlung ausgewichen wird.

Teuer kann es auch im Ausland werden. Wer in einer Grenzregion wohnt und kurz zu den Nachbarn günstig einkaufen fährt, kann am Bankautomaten teure Überraschungen erleben. Am besten Geldmittel von zu Hause mitnehmen.

Wird häufig in ein Nachbarland gefahren, sollte auf ein Konto geachtet werden, das Freiabhebungen im Ausland komplett oder bis zu einer gewünschten Anzahl ermöglicht.

4. Bargeld einzahlen

1,50 bis 3,00 Euro – so viel kann eine Bareinzahlung auf das eigene Konto am Schalter kosten. Um Kosten zu sparen, empfehlen wir Kunden von Filialbanken, Einzahlungsautomaten in der SB-Halle zu nutzen. Das funktioniert gratis.

Direktbanken lösen die Herausforderung der Bareinzahlung entweder durch Kooperationen mit Filialbanken oder Handelspartnern. Bis zu einer bestimmten Anzahl oder Summe im Monat kann dort gratis eingezahlt werden.

Hinweis: Um hohe Zusatzkosten zu vermeiden, solltest du Barmittel nicht bei Fremdbanken einzahlen. Um die für dich ebenfalls teure Zahlungsanweisung zur Verrechnung vom Jobcenter zu vermeiden, solltest du dir unbedingt ein Girokonto zulegen!

5. Bargeldlos bezahlen

Nicht jeder möchte immer Barmittel mit sich herumtragen. Daher ist eine funktionierende Girokarte die Grundlage eines Bankkontos. In der Regel gehört die zum Konto dazu – allerdings kann damit bei Erwerbslosigkeit nur das Kontoguthaben genutzt werden.

Ein Dispo ist nicht möglich. In Deutschland und in der Eurozone sollten für Kartenzahlungen keine Gebühren entstehen.

Alternativ erhalten Kunden ohne Job bei vornehmlich Fintechs eine Prepaidkreditkarte, mit der physisch, aber auch virtuell bezahlt werden kann. Auch das sollte in der Eurozone gebührenlos möglich sein.

Für Karteneinsätze außerhalb der Eurozone ist auf die Höhe der Fremdwährungsgebühren zu achten. Die Können 1,5 %, aber auch bis zu 3 % betragen! Ein erheblicher Unterschied!

Problematisch wird es, wenn die Bank das reguläre Girokonto ablehnt und stattdessen ein Basiskonto eröffnet werden muss. Kunden erhalten dann eine Bankkarte. Die ist nicht für den Giroverkehr zugelassen. Damit kann nur an den eigenen Automaten der Hausbank Geld abgehoben werden. Außerdem können mit der Karte Kontoauszüge gedruckt werden.

Unser Tipp: Prepaid-Kreditkarte nutzen

Die Lösung zur Teilnahme am bargeldlosen Zahlungsverkehr kann dann nur eine Prepaid-Kreditkarte sein. Diese Karten werden von Onlinebanken und Fintechs angeboten.

Es handelt sich dabei um eine Debitkarte mit Kontofunktion. Das heißt, Überweisungen können empfangen und gesendet werden. Eine Abfrage bei der Auskunftei findet nicht statt.

Wer nur selten Geldmittel abheben muss und ansonsten mit der Karte bezahlen will, findet in diesen Angeboten eine echte Alternative zum Basiskonto, das übrigens teuer werden kann.

6. Kontonebenkosten

In diese Rubrik fällt alles, was zunächst nicht beachtet wird, aber ganz schön ins Geld gehen kann.

Kosten können anfallen für

  • Postversand von Kontoauszügen
  • Telefonbanking
  • Einreichen von Schecks
  • Zinsen für geduldete Kontoüberziehung – wenn kein Dispo eingerichtet ist, lassen sich die meisten Konten bis etwa 50 Euro überziehen
  • Rückgabe von Lastschriften
  • Jahresgebühren Karten für weitere Bevollmächtigte

Tipp: Merze all die Kostenfallen aus – Kontoauszüge kannst du downloaden oder ausdrucken. Statt Telefon-Banking nutzt du Online-Banking. Um Rücklastschriften zu vermeiden, solltest du vor der Abbuchung immer kontrollieren, ob ausreichend Deckung vorhanden ist. Statt Karte für den Partner kann ein Gemeinschaftskonto sinnvoll sein – da bekommt jeder seine eigene Karte.

Das gilt es nach dem Jobverlust zu beachten

Job verloren – muss ich das der Bank melden?

Ein plötzlicher Jobverlust in vielerlei Hinsicht ein schwerer Schlag. Kein Betroffener braucht dann noch zusätzlichen Stress mit seiner Bank.

Das Kreditinstitut wird es schnell feststellen, wenn sich die finanzielle Situation eines Kunden verschlechtert hat. Daher ist es wichtig, die Konditionen des Girokontos zu kennen.

Bei einigen Direktbanken besteht sogar die Verpflichtung, eine Arbeitslosigkeit zu melden. Wird dies vernachlässig, kann die Bank im schlimmsten Fall das Girokonto kündigen. Kunden können sich dann aber auf die Umwandlung in ein Basiskonto berufen, wenn keine andere Kontoverbindung vorhanden ist. So kann weiterhin am Zahlungsverkehr teilgenommen werden.

In der Regel wird aber nicht gleich das Girokonto wegen Arbeitslosigkeit gekündigt. Jedoch sind Banken sehr schnell, wenn es darum geht infolge des geringeren Geldeingangs den Dispo zu streichen.

War das kostenlose Girokonto an einen Mindestgeldeingang gebunden, werden nun wahrscheinlich Gebühren erhoben, die wiederum das ohnehin schon knappere Budget belasten.

Tipp: In solch einem Fall kann ein kostenloses Online-Girokonto bei einer Direktbank eröffnet werden, die auch Kunden ohne eine Erwerbstätigkeit akzeptieren.

Wie viel Geld darf ich bei Hartz 4 auf dem Konto haben?

Bezieher von Arbeitslosengeld 2, besser bekannt als Hartz 4, haben einige Einschränkungen zu beachten. Auf den Bezug der Leistung vom Jobcenter wird das sogenannte verwertbare Vermögen angerechnet.

Bislang war es so, dass ein hoher Betrag des angesparten Vermögens aufgebraucht sein musste, bevor Arbeitslosengeld 2 betragt werden durfte. Eine pauschale Aussage über den Kontostand kann jedoch nicht getroffen werden, da hier auch zahlreiche Freibeträge zu berücksichtigen waren.

Kunden des Jobcenters hatten das Recht auf einen Mindestfreibetrag von 3.100,00 Euro, beziehungsweise von 150,00 Euro pro vollendetem Lebensjahr. Diese Freibeträge galten für jedes Mitglied einer Bedarfsgemeinschaft.

Mit der geplanten Einführung des Bürgergeldes ab dem 01.01.2023 wird sich die Gesetzeslage hier ändern und es werden zumindest für einen beschränkten Zeitraum deutlich höhere Freibeträge eingeräumt.

Das Jedermann-Konto und seine bekannten Probleme

Erwerbslose hatten es bis 2016 sehr schwer, ein Konto zu eröffnen. Dann wurde ein gesetzlicher Anspruch auf das sogenannte Jedermann-Konto eingeführt.

Kreditinstitute können Bürgerinnen und Bürger in einer schlechten finanziellen Situation ohne Einkommen, Erwerbstätigkeit, Wohnung sowie Geduldete und Asylbewerber nicht mehr abweisen. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn bereits ein Girokonto vorhanden ist oder wenn eine Straftat gegen die Bank verübt wurde.

Das Jedermann-Konto ist ein Basiskonto mit den folgenden Eigenschaften:

  • Das Konto wird auf Guthabenbasis geführt
  • Es gibt keinen Dispokredit, Kontoüberziehungen sind also nicht möglich
  • Statt Girocard oder Kreditkarte gibt es eine Bankkarte, Bargeldabhebungen sind nur an den eigenen Visa-Automaten der Hausbank möglich
  • Mit der Bankverbindung können Zahlungen getätigt und empfangen werden
  • Die Abbuchung von Lastschriften ist ebenfalls möglich

Kreditinstitute lassen sich diese sehr mageren Leistungen sehr gut vergüten. Das Jedermann-Konto kostet durchschnittlich 5,00 Euro pro Monat, was für Erwerbslose eine stolze Summe darstellt.

Hinweis: Solch ein Basiskonto sollte nur die letzte Lösung sein, fall es keine andere Möglichkeit mehr gibt. Ansonsten finden auch Arbeitslose für niedrigere Gebühren deutlich bessere Angebote.

Zusammenfassung

Bei einem Girokonto für Arbeitslose ist es hauptsächlich wichtig, niedrige Gebühren zu zahlen, aber dennoch die Leistungen eines vollwertigen Bankkontos zu erhalten. Daher sollte nach einem gebührenfreien Girokonto gesucht werden.

Ist dies nicht erfolgreich oder die Leistungen passen nicht zu den eigenen Bedürfnissen, sollte auf ein Konto mit günstigen Gebühren ausgewichen werden. Die Konditionen müssen genauestens geprüft werden, um nicht auf versteckte Kosten hereinzufallen. Beispielsweise könnten für Bargeldeinzahlungen, Versand von Kontoauszügen oder für Überweisungen Gebühren erhoben werden.

Bestenfalls gibt es eine Girokarte zum Konto, womit im Normalfall flächendeckend Bargeld abgehoben werden kann. Wird bei dem zu dem Konto für Arbeitslose eine Prepaidkarte ausgegeben, ist darauf zu achten, dass die Anzahl der Freiabhebungen möglichst hoch ist und Geld bei Handelspartnern abgehoben werden kann.

Das Basiskonto als Alternative zum Girokonto für Arbeitslose sollte nur im äußersten Notfall in Betracht gezogen werden. Die Leistungen für das Jedermann-Konto sind sehr eingeschränkt und verursachten jeden Monat mindestens Gebühren in Höhe von 5 €. Ein Girokonto bei einer Direktbank ist hier deutlich günstiger und bietet bessere Leistungen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Gibt es ein Girokonto für Arbeitslose?

Ein spezielles Girokonto für Arbeitslose gibt es nicht. Wer ohne Anstellung ist, kann entweder ein reguläres Girokonto eröffnen oder ein Basiskonto führen.

Wie eröffne ich ein Konto für Erwerbslose?

Am einfachsten wird das neue Konto für Erwerbslose im Internet eröffnet. Du benötigst Smartphone oder PC sowie den Personalausweis. Natürlich kannst du das Bankkonto auch direkt in der Bank eröffnen, wenn du dich für eine Filialbank entscheidest.

Welche Bank akzeptiert Arbeitslose als Kunden?

Grundsätzlich hat jeder Bürger in Deutschland das Recht auf ein Konto. Ein Basiskonto darfst du immer führen. Vorausgesetzt, du hast kein Guthabenkonto bei einer anderen Bank.

Welche Bank ist die beste bei Hartz 4?

Schwer, eine pauschale Empfehlung abzugeben. Wir und viele unserer Leser haben sehr gute Erfahrungen mit dem Top-Girokonto der norisbank gemacht.

Arbeitslos und schlechte Schufa – wo eröffne ich mein Konto?

Viele Banken lehnen auch ohne Stellenlosigkeit einen Kunden mit schlechter Schufa ab. In diesem Fall gibt es die Möglichkeit, auf das Basiskonto zurückzugreifen. Damit ist die grundlegende Teilnahme am Zahlungsverkehr gesichert. Alternativ besteht die Möglichkeit, ein schufafreies Konto bei einer Onlinebank zu eröffnen. Für beide Varianten entstehen Zusatzkosten.

Kann ich als Arbeitsloser einen Dispokredit erhalten?

Bei Beschäftigungslosigkeit werden die Kreditinstitute den Dispo nicht gestatten. Die Geldinstitute gehen davon aus, dass du nicht in der Lage bist, Raten und Zinsen zu bedienen.

Wo finde ich als Arbeitsloser eine Kreditkarte?

Bist du erwerbslos, steht dir die Möglichkeit einer Debitkarte zum Aufladen zur Verfügung. Die wird von einigen Direktbanken und Fintechs gratis zum Konto gegeben. Oder du kannst eine Kreditkarte ohne Schufa beantragen.

Wo bekomme ich als Erwerbsloser einen Kredit?

Wer ohne Anstellung ist, wird von der Kreditanstalt keinen Kredit erhalten. Wir empfehlen dir jedoch, nicht auf sogenannte Kredithaie im Netz hereinzufallen. Das kann böse Folgen haben.

Ist das Jedermann-Konto ein Arbeitslosenkonto?

Das Jedermann-Konto ist auch als Basiskonto bekannt. Das Recht auf Bankkontoeröffnung steht jedem zu, der sich legal in Deutschland aufhält. Es kann daher von Arbeitslosen, Wohnsitzlosen und Asylbewerbern eröffnet werden.

Kann die Bank mein Bankkonto wegen Arbeitslosigkeit kündigen?

Es gibt Bankhäuser, die von ihren Kunden Zahlungseingänge in Form von Lohn oder Gehalt fordern. In den meisten Fällen wird dir nur der Dispo aufgekündigt. Es gab jedoch auch Leser, die berichten, dass die Bank ihnen das Konto gekündigt hat.

Welche Erfahrung hast du mit dem Girokonto für Arbeitslose gemacht? Hast du einen Tipp oder willst du Dampf ablassen? Dann schreib uns deinen Beitrag im Kommentarbereich.

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Direktbanken Vergleich: Die besten Online-Banken (01/2023) https://www.kontoguru.net/direktbanken-vergleich/ https://www.kontoguru.net/direktbanken-vergleich/#comments Sat, 31 Dec 2022 23:00:43 +0000 https://www.kontoguru.net/?p=36 Direktbanken

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Direktbanken

Direktbanken werden immer beliebter bei Kunden, die ihre Geldgeschäfte unabhängig und kosteneffizient erledigen wollen. Um das beste Online-Konto für sich zu finden, lohnt sich ein Direktbanken Vergleich. Oftmals gibt es das neue Girokonto sogar gratis, ganz ohne Kontoführungsgebühren.

Online-Banking wird immer sicherer und so lassen sich die Bankgeschäfte bequem am Smartphone, Laptop und PC erledigen. Viele Finanzprodukte werden regelmäßig von der Stiftung Warentest und diversen Medien gelobt.

Wir stellen dir die unserer Meinung nach drei besten Online-Banken in Deutschland vor, die ein Girokonto und weitere Produkte zu besten Konditionen anbieten. Zudem erfährst du, worauf du bei der Wahl einer Direktbank unbedingt achten musst.

Direktbanken Vergleich: Die 3 besten Online-Banken im Überblick (01/2023)

Du möchtest das Konto wechseln und suchst nach einem leistungsstarken Girokonto bei einer Direktbank?

Wir haben hier die drei wichtigsten Direktbanken in einer Liste zusammengetragen. Du bekommst einen Überblick der Online-Banken mit ihren Girokontenmodellen und siehst auch direkt, welche weiteren Produkte und Leistungen sie anbieten.

Nr.Bank / AnbieterGrundpreis
pro Monat
PrämieKonditionen & LeistungenMehr Infos
1.DKB Logo
DKB
Kostenloses Girokonto

Empfehlung mit Geldeingang
0,00 € ab 700 € Geldeingang im Monat, sonst
4,50 € pro Monat. Die ersten 3 Monate sind gratis. Für alle unter 28 Jahren dauerhaft kostenlos.
keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,99 € mtl.

  • Kreditkarte: Visa Logo 2,49 € (Visa Debitkarte)

  • Dispozins: 9,29 % bzw. 9,89 % p.a.

  • Bargeld abheben: an eigenen DKB Automaten und allen Automaten mit einem VISA-Zeichen weltweit

  • Filialen: ja (nur sehr wenige)

Kostenlos ohne Bedingungen
2.N26 Logo
N26
Girokonto

Empfehlung ohne Geldeingang
0,00 €keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,00 €

  • Kreditkarte: Mastercard Logo 10 € (optional, einmalig)

  • Dispozins: 8,9 % p.a.

  • Bargeld abheben: an allen Automaten mit einem Mastercard-Zeichen

  • Filialen: nein

Kostenlos unter Bedingungen
3.norisbank Logo
norisbank
Top-Girokonto
0,00 €,
ab 500 € Geldeingang im Monat & für alle unter 21 Jahren, sonst 3,90 € mtl.
+ 100 €

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,00 €

  • Kreditkarte: Mastercard Logo 0,00 €

  • Dispozins: 10,85 % p.a.

  • Bargeld abheben: an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten

  • Filialen: nein

4.Commerbank Logo
Commerzbank
Kostenloses Girokonto
0,00 €,
ab 700 € Geldeingang im Monat, sonst 9,90 € mtl.
+ 50 €

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,00 €

  • Kreditkarte: Mastercard LogoVisa Logo (optional)

  • ClassicKreditkarte: 39,90 € p. a.

  • GoldKreditkarte: 99,90 € p. a.

  • Dispozins: 10,95 % p.a.

  • Bargeld abheben: an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichen

  • Filialen: ja, Eröffnung nur in einer Filiale möglich

5.1822direkt Logo
1822direkt
1822MOBILE
0,00 €, ab 0,01 € p. M. Mindestgeldeingang), sonst 1,90 € mtl.+ 25 €
bis 04.04.2023

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Sparkassen-Card (optional): 6,00 € p. a.

  • Kreditkarte (optional): 0,00 € im 1. Jahr, danach 29,90 € p. a.

  • Dispozins: 7,17 % p.a.

  • Bargeld abheben: an allen Automaten der Sparkasse, gratis in vielen Supermärkten

  • Filialen: nein

6.comdirect Logo
comdirect
Girokonto
0,00 €,
ab 700 € Geldeingang im Monat, für alle unter 28 Jahren & bei aktiver Nutzung, ansonsten 4,90 € mtl.
keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,00 €

  • Kreditkarte: Mastercard Logo 0,00 €

  • Dispozins: 6,5 % p.a.

  • Bargeld abheben: an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichen

  • Filialen: nein

7.1822direkt Logo
1822direkt
Girokonto Klassik
0,00 €,
beim Geldeingang von mind. 700 € im Monat, sonst 3,90 € mtl.
+ 50 €
bis 04.04.2023

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Sparkassen-Card (optional): 0,00 €

  • Visa Classic Kreditkarte (optional): Visa Logo 0,00 € im 1. Jahr, danach 29,90 € p. a.

  • Visa Gold Kreditkarte (optional): Visa Logo 0,00 € im 1. Jahr, danach 69,90 € p. a.

  • Dispozins: 7,17 % p.a.

  • Bargeld abheben: an allen Automaten der Sparkasse, gratis in vielen Supermärkten

  • Filialen: nein


8.ING Logo
ING
Girokonto
0,00 €,
ab 700 € Gehaltseingang im Monat & für alle unter 28 Jahren, sonst 4,90 € mtl.
keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard (optional): 0,99 € p. M.

  • Kreditkarte: Visa Logo 0,00 €

  • Dispozins: 6,99 % p.a.

  • Bargeld abheben: an ING-Automaten in Deutschland und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichen

  • Filialen: nein

9.Postbank Logo
Postbank
Giro extra plus
0,00 €,
ab 3.000 € Geldeingang im Monat, sonst 10,90 € mtl.
keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,00 €

  • Visa Kreditkarte: Visa Logo 0,00 €

  • Mastercard Kreditkarte: Mastercard Logo 0,00 €

  • Dispozins: 8,46 % p.a.

  • Bargeld abheben: an Automaten der Cash Group

  • Filialen: ja

Kostenpflichtige Girokonten
10.Tomorrow Logo
Tomorrow
Now
3,00 €keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: nicht vorhanden

  • Kreditkarte: Visa Logo 0,00 €

  • Dispozins: nicht vorhanden

  • Bargeld abheben: 2 € pro Abhebung, weltweit an allen Automaten mit VISA-Zeichen und Partnergeschäften

  • Filialen: nein

11.Tomorrow Logo
Tomorrow
Change
7,00 €keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: nicht vorhanden

  • Kreditkarte: Visa Logo 0,00 €

  • Dispozins: nicht vorhanden

  • Bargeld abheben: 5 kostenlose Abhebungen pro Monat, danach 2 € pro Abhebung, weltweit an allen Automaten mit VISA-Zeichen

  • Filialen: nein

12.Tomorrow Logo
Tomorrow
Zero
15,00 €keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: nicht vorhanden

  • Kreditkarte: Visa Logo 0,00 €

  • Dispozins: nicht vorhanden

  • Bargeld abheben: unbegrenzt kostenlose Abhebungen, weltweit an allen Automaten mit VISA-Zeichen

  • Filialen: nein

Hinweis nach § 18 Abs. 6 Zahlungskontengesetz: Bitte beachte, dass dieser Vergleich keinen kompletten Marktüberblick darstellt.

Direktbanken: Das Wichtigste in Kürze

  • Direktbanken unterhalten keine Filialen. Diese Kosteneinsparung geben sie ihren Kunden weiter, indem Bankkunden das Konto kostenlos führen können. Oftmals sogar mit Kreditkarte.
  • Bankkunden einer Direktbank haben mit dem Onlinekonto stets ihre Finanzen im Blick.
  • Bei manchen Direktbanken ist als Bedingung ein monatlicher Mindestgeldeingang erforderlich. Wer weniger verdient, zahlt Kontoführungsgebühren. Diese sind jedoch wesentlich günstiger als bei einer Filialbank.
  • Überweisungen können bequem von zu Hause aus getätigt werden. Der lästige Weg zur Filiale entfällt. Zudem erfolgt sie innerhalb eines Tages (Filiale bis zu zwei Bankarbeitstage).
  • Die Finanzen lassen sich mit der Banking App und dem Online-Banking Portal vollkommen zeit- und ortsunabhängig organisieren.
  • Online Banking gilt als sicher. Wichtig ist, dass man das für sich beste TAN-Verfahren auswählt und niemanden die PIN und TAN weitergibt.

Inhaltsverzeichnis: Direktbanken in 2023

Direktbanken: Die wichtigsten Grundlagen einfach erklärt

Was sind Direktbanken?

Bei einer Direktbank handelt es sich um eine Bank, die auf das klassische Filialnetz verzichtet. Alle Transaktionen werden per Internet oder Smartphone abgewickelt. Die Kommunikation mit dem Bankkunden erfolgt ebenfalls online oder telefonisch.

Deshalb wird die Direktbank häufig auch als Online-Bank oder Internetbank bezeichnet.

Der größte Unterschied zur Filialbank besteht also darin, dass keine persönliche Betreuung und Beratung des Kunden stattfindet. Weil die Direktbanken keine Filialen haben, können sie ihren Kunden bessere Konditionen anbieten.

Während die ältere Generation es vorzieht, ihre Bankgeschäfte vor Ort am Schalter zu erledigen, ist die jüngere, internetaffine Generation deutlich mehr daran interessiert, alles schnell und effizient über das Netz abzuwickeln.

Online-Banken unterstehen wie die Filialbanken der Aufsicht der gesetzlichen Bankenaufsicht und verfügen über eigene Banklizenzen. Folglich läuft das Banking wie früher ab, nur mit dem Unterschied, dass jetzt alles online ist.

Die Vor- und Nachteile von Direktbanken

Du bist noch unentschlossen, ob deine neue Hausbank eine Direktbank werden soll? Dann schaue dir die folgende Liste mit den Vor- und Nachteilen an:

Vorteile von Direktbanken:

  • Günstigere oder keine Kontoführungsgebühren
  • Service zeit- und ortsunabhängig verfügbar
  • Häufig attraktive Prämien für die Kontoeröffnung
  • Kreditkarte oft gratis zum Girokonto dazu
  • Kontovorgänge mit Online-Portal und App überall im Blick

Nachteile von Direktbanken:

  • Keine persönliche Beratung
  • Je nach Bank fallen Gebühren an Geldautomaten an
  • Oft geringere Auswahl an zusätzlichen Finanzprodukten
  • Keine Bargeldeinzahlungen möglich
  • Keine beleghafte Überweisung am Schalter möglich

Die Top Online-Banken

Wenn du dir den Bankberater wegdenkst, dann schafft es eine Top Online Bank mit günstigen Konditionen, die Filialbank vollständig zu ersetzen. In unserer Online-Banken Liste findest du die Banken, die uns im Test und Vergleich absolut überzeugt haben.

Die größten Direktbanken

Die drei größten Anbieter im Bereich Direktbank sind die ING, die DKB und die comdirect. Auf diese drei Internetbanken vertrauen die meisten Kunden und das sind bei der ING immerhin schon fast zehn Millionen.

Allen gemeinsam ist: Sie bieten ein Konto ohne Kontoführungsgebühren an. Die Voraussetzung ist ein monatlicher Geldeingang, welcher je nach Bank durchschnittlich zwischen 500 und 700 Euro beträgt.

Wichtig: Was Kreditkarten betrifft, solltest du dir die Preise genau anschauen. Manche Direktbanken bieten eine kostenlose zum Girokonto mit an.

Ein Konto bei einer Direktbank eröffnen - so einfach funktioniert es!

Ein Online-Konto zu eröffnen ist ein kinderleicht:

  • 1. Du wählst aus unserem Direktbanken Vergleich das beste Onlinekonto aus.
  • 2. Du füllst das Antragsformular im Netz gleich aus und lässt dich von der Navigation auf der Seite leiten.
  • 3. Du führst am PC, Smartphone oder Tablet das Videoident-Verfahren durch, um dich zu legitimieren.
  • 4. Die Bank schickt dir danach sofort eine E-Mail mit allen Infos rund um dein neues Online Girokonto.
  • 5. Du erhältst innerhalb weniger Tage deine Giro– und Kreditkarten sowie die PIN und TAN per Post.

Alternative zum VideoIdent-Verfahren: Gehe in die nächste Postfiliale und legitimiere dich mit deinem Ausweis. Bedenke jedoch, dass die Kontoeröffnung nach der Legitimation mit Postident ein paar Tage länger dauert.

Achtung: Achte auf Details und lese immer die AGB vor der Kontoeröffnung

Da die Banken aus unserer Online Banken Liste ihren Service immer mehr optimieren und die Angebotspalette ständig erweitern, besteht heute kein Grund mehr, die Leistungen einer Filialbank in den Himmel zu heben.

Trotzdem solltest du unbedingt einen Preisvergleich machen, denn der Teufel steckt manchmal im Detail: Bei einem Anbieter gibt es die Partnerkarte für das Girokonto kostenlos, der nächste verlangt Gebühren.

Zudem locken manche Direktbanken mit einem kostenlosen Girokonto, aber stellen bestimmte Bedingungen, damit die Kontoführung kostenlos bleibt.

Damit im Nachhinein keine unerwarteten Gebühren von deinem Konto abgebucht werden, solltest du dir das Kleingedruckte gut durchlesen.

Beachte auch die fälligen Gebühren am Automaten, wenn du regelmäßig Geld abheben oder einzahlen möchtest.

Um dir den Durchblick zu erleichtern und eine Entscheidungshilfe zu bieten, findest du die für dich beste Direktbank in unserem großen Direktbanken Vergleich.

Gut zu wissen: Wenn du das richtige Konto gefunden und eröffnet hast, kannst du den kostenlosen Kontowechselservice in Anspruch nehmen. Erst wenn alle Zahlungspartner informiert sind, kannst du vollständig zum neuen Girokonto wechseln und das alte kündigen.

Welche Direktbank ist die beste Online-Bank?

Wenn du dich im Netz umschaust, wirst du eine Fülle an Studien finden, die versuchen, die Frage nach der besten Direktbank zu beantworten.

Neben der Stiftung Warentest und Finanztest sind verschiedene TV- und Printmagazine wie Focus Money ständig damit beschäftigt, Online Konten und ihre Leistungen regelmäßig unter die Lupe zu nehmen.

Wenn du auf der Suche nach einer neuen Hausbank für dein privates Girokonto bist, gibt es jedoch nur eine Antwort:

Die Online Bank, die am besten zu dir, deinem Lebensstil und deinen Bedürfnissen beim Banking passt, ist die beste Direktbank.

Ein bestes Girokonto für Verbraucher lässt sich anhand folgender Fragen ermitteln:

  • Möchte ich Kontoführungsgebühren bezahlen oder ein kostenloses Girokonto?
  • Wie häufig hebe ich Bargeld ab? Welche Kosten können dabei entstehen?
  • Nutze ich das Giro-Onlinekonto als Gehaltskonto oder möchte ich ein Gemeinschaftskonto eröffnen?
  • Benötige ich eine Kreditkarte und falls ja, wie viel möchte ich dafür zusätzlich ausgeben?
  • Nutze ich regelmäßig einen Dispo und wenn ja, wie hoch sind die Zinsen?
  • Suche ich als junger Mensch ein Studentenkonto mit maximalem Leistungspaket zum kleinen Preis?
  • Bin ich bereit, Kontonebenkosten für Bareinzahlungen, Überweisungen, Auslandsabhebungen, Kontoauszüge zu bezahlen oder will ich ein bedingungslos kostenloses Girokonto?
  • Benötige ich weitere Finanzprodukte wie ein Depotkonto, Tagesgeldkonto oder später ein Darlehen?
  • Handelt es sich um ein privates Kontokorrentkonto oder ein Geschäftskonto?
  • Will ich mein altes Girokonto kündigen oder ein Zweitkonto eröffnen?

Testsieger unter den Onlinebanken

Mittlerweile nutzen 56 % der Deutschen ein Onlinekonto. Damit liegt Deutschland im Vergleich zu den anderen Ländern der EU auf einer der letzten Plätze.

Ein Grund dafür könnte sein, dass noch immer mit einem Online Girokonto zögern, weil sie Angst davor haben, dass Kriminelle sich Zugriff auf die sensiblen Daten verschaffen könnten.

Diese Angst ist jedoch durch das smsTAN-, chipTAN-, photoTAN- und pushTAN-Verfahren unbegründet. Und zwar vor allem dann, wenn diese TAN-Verfahren zusätzlich mit einer PIN und einem Passwort kombiniert werden.

In den letzten Jahren haben sich die Ergebnisse in verschiedenen Direktbanken-Tests von einem „befriedigend“ zu einem „gut“ bis „sehr gut“ gewandelt.

Tipp: Manche Direktbanken bieten ein Girokonto mit Prämie an. Diese kann je nach Konto und Bank unterschiedlich hoch sein. Es lohnt sich allemal, sich die Angebote näher anzuschauen.

Gut zu wissen: Du kannst bei den Direktbanken auch ein Girokonto für deinen Nachwuchs eröffnen. Das Kinderkonto ist in der Regel kostenlos.

Direktbanken bei Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat im Juli 2018 Direktbanken auf Herz und Nieren geprüft. Dafür wurde als Ausgangspunkt ein Modellkunde kreiert, der pro Jahr 48 Mal Bargeld abhebt, 274 Gut- und Lastschriften aufweist, 36 Überweisungen tätigt, einen Dauerauftrag neu einrichtet oder verändert und eine Girokarte benutzt.

ING, Norisbank und comdirect konnten hier und auch in einem Test von Handelsblatt punkten.

Test zeigt: Online-Banken sind günstiger

Das nicht vorhandene Filialnetz sorgt bei den Internet-Banken für schmale, transparente Kostenstrukturen. Im Direktbanken Vergleich zeigt sich, dass die überwiegende Mehrheit der Banken dies als Kostenvorteil an ihre Kunden weitergibt.

Während bei Filialbanken bis zu 125 Euro im Jahr an Kontoführungsgebühren fällig werden können, entfallen diese Kosten bei Direktbanken meistens. Auch die Alltagsgeschäfte sind für dich als Bankkunde kostenlos.

Kosten für Sonderfälle und Bargeldbezug im Ausland sind bei unserem Online Banken Vergleich mäßig. Je nach Anbieter sind die Dispozinsen erfreulich niedrig.

Tipp: Häufig gibt es eine Visa Kreditkarte mit Eröffnung eines Girokontos gratis dazu. Du kannst sie weltweit nutzen, häufig sogar ohne Auslandsgebühren.

Direktbank oder Filialbank?

Wenn du ein Girokonto bei einer Filialbank hast, stellst du dir jetzt zurecht die Frage, ob sich ein Wechsel zur Direktbank lohnt. Im Prinzip laufen die Banktransaktionen genau gleich ab, aber es gibt dennoch ein paar Unterschiede, was das Bankwesen betrifft.

Du kennst deinen Bankberater schon seit Jahren und ihr habt gemeinsam nicht nur deine Hausfinanzierung gestemmt, sondern auch immer wieder einmal das neue Auto finanziert oder den Kleinkredit für die Wohnungseinrichtung?

Du schätzt die persönliche Betreuung in deiner Filiale und erledigst deine Bankgeschäfte lieber klassisch? Dann bist du ein Typ für eine Filialbank.

Willst du deine Transaktionen jedoch unabhängig von Zeit und Ort erledigen, empfiehlt es sich, die relevanten Informationen selbst im Netz zusammenzusuchen. Dafür brauchst du keinen Bankberater. Wenn dir eine maximale Kostenersparnis wichtig ist, dann ist die Direktbank ideal für dich.

Viele Filialbanken setzen auch auf Online-Banking

In den letzten Jahren haben sich bei den Direktbanken einige Start-ups etabliert, die zwar keine eigene Banklizenz besitzen, aber mit entsprechenden Banken kooperieren.

Während manch eine Direkt-Bank eine reine Internet-Bank ist, hat der Siegeszug des WWW dazu beigetragen, dass auch immer mehr Filialbanken ihre Geschäfte ins Netz verlagern. So hast du heute bei der Postbank die Möglichkeit, ein reines Online Girokonto zu führen.

Andere Banken betreiben die Internet-Bank als Tochtergesellschaft, die comdirect gehört zum Beispiel zur Commerzbank.

Früher hattest du nur die Wahl zwischen der Volksbank und Sparkasse an deinem Wohnort. Bis vor wenigen Jahren musstest du für jede Transaktion zur Bank, um beispielsweise den Verfügungsrahmen beim Bankmitarbeiter erhöhen zulassen oder um den Überweisungsschein in den Briefkasten zu werfen.

Inzwischen haben viele Filialbanken das Potenzial im Online-Banking erkannt und bieten mit ihrer eigenen App denselben Service wie die Direktbanken an.

Allerdings haben die Direktbanken trotzdem einen Vorsprung. Denn die Direktbanken bieten dir jede Menge Freiheiten.

Du kannst dein Banking unabhängig von den Öffnungszeiten erledigen und hast gleichzeitig jede Menge Sparpotenzial.

So kannst du bei vielen Direktbanken sogar ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühren erhalten und sparst dir die Kosten, die bei Konten von Filialbanken anfallen.

Eines haben jedoch beide Banken gemeinsam: Für die Bareinzahlung auf ein fremdes Konto fallen hohe Gebühren an. Die Bareinzahlung ist oft teurer als die Kontoführungsgebühren selbst.

Das neue Online-Bezahlverfahren der deutschen Banken

Die Zahlung mit Kreditkarte beim Shopping im Internet ist zwar der Klassiker, doch die Direktbanken bieten dir schnelle, zuverlässige und sichere Online-Bezahlverfahren an.

Anbieter wie paydirekt schalten sich zwischen deine Bank und den Onlinehändler – Gebühren werden nicht fällig. Du bestätigst deine Identität beim Bezahlen mit E-Mail-Adresse und Passwort.

Sofortüberweisung, Giropay und Paypal sind weitere Möglichkeiten, wie du im Internet direkt von deinem Onlinekonto aus bezahlen kannst.

Direktbank für ein Geschäftskonto – ist das empfehlenswert?

Grundsätzlich ja. Doch wir sind ehrlich. Führst du ein Unternehmen, das regelmäßig Bargeld einzahlen muss, kommst du nicht um eine Filialbank herum.

Gerade Start-ups schwören auf Direktbanken, denn teure Kontoführungsgebühren sind schließlich etwas, was in der Gründungsphase niemand wirklich braucht.

Einige Banken haben ihr Angebot im Bereich Geschäftskonto auch um Kredite erweitert, sodass auch hier langsam aber sicher der Bankberater in der Filiale überflüssig wird.

Ansonsten ist das Onlinekonto bei Unternehmen auch als Zweitkonto beliebt. Ohnehin empfiehlt es sich, für eine bessere Finanzplanung mit zwei Business-Girokonten zu arbeiten.

Tipp: Selbstständige und Unternehmer profitieren vom Mehrkontenmodell (z. B. 3-Konten-Modell) und haben damit ihre Finanzen besser im Blick. Immer mehr Verbraucher nutzen inzwischen ebenfalls zwei Konten und mehr, um eine bessere Kontrolle über ihr Geld zu haben.

Direktbanken ohne Schufa-Abfrage / Bonitätsauskunft

Sobald du ein Bankkonto eröffnen möchtest, wirst du mit der Schufa-Abfrage konfrontiert. So überprüft die Bank deine Bonität. Ist die Auskunft negativ, weigern sich Filial- wie Online Banken, ein Konto zu eröffnen oder einen Dispo einzurichten.

Falls du keine Schufa-Abfrage wünschst oder diese schlecht ausfällt, hast du das Recht, ein Guthabenkonto zu eröffnen. Dabei handelt es sich um ein vollwertiges Bankkonto, das jedoch im Vergleich zu einem Girokonto von den Funktionen her eingeschränkt ist und immer Kontoführungsgebühren kostet.

Das Basiskonto wird auch als Jedermann-Konto bezeichnet. Wir haben herausgefunden, dass es trotzdem mit einem regulären Girokonto ohne Schufa klappen kann.

Je nach Bank könntest du Glück haben:

  • Teile der Bank mit, dass du weder Dispokredit noch EC-Karte möchtest und frage, ob die Bank bereit ist, das Bankkonto als Giro-Konto oder Onlinegirokonto ohne Schufa zu führen.
  • Bei einer Filialbank wirst du eine Bankkarte erhalten. Damit kannst du an den Geldautomaten der Bank Bargeld abheben oder den Kontoauszugsdrucker nutzen.
  • Bei einer Direktbank suchst du dir ein Konto aus, das nicht mit einer Girokarte, sondern einer Prepaid-Kreditkarte operiert. Diese lädst du via Kartenkonto mit Geld auf und kannst damit in Geschäften und online bezahlen. Auch Bargeld abheben kann möglich sein, ist aber meistens mit Kosten verbunden, weil die Direktbank nicht über eigene SB-Automaten verfügt.

Tipp: Erwerbslose können ein Girokonto für Arbeitslose eröffnen und zahlen in der Regel weniger Gebühren als bei einem Guthabenkonto.

Direktbanken in Deutschland / Schweiz / Österreich

Deutschland

1965 wurde die Bank für Spareinlagen und Vermögensbildung in Frankfurt am Main gegründet. Sie stellt heute den Urahn aller Direktbanken dar. Später wurde der Name in Allgemeine Deutsche Direktbank AG umgeändert. Inzwischen ist das Geldinstitut unter dem Namen ING bekannt.

In Zeiten, zu denen noch niemand an das Internet dachte, wurde der Kontakt mit den Kunden per Brief abgewickelt. In den USA wurde 1981 der Bildschirmtext BTX im Bankenbereich eingeführt, die Postbank nutze BTX bald danach im Scheckverkehr.

1989 führte die Citibank das Telefon-Banking ein, 1992 und 1993 boten Postbank und HypoVereinsbank diesen Service ebenfalls ein.

Im Jahr 1999 ging Deutschland kurz vor der Jahrtausendwende mit der netbank als erste echte Internetbank ohne eigene Geschäftsräume an den Start.

In den 90ern wurde auch die comdirect, Consorsbank, Bank24, 1822direkt und die Advance Bank gegründet. Diese Banken gibt es inzwischen zwar auch schon seit mehr als 20 Jahren, allerdings wickeln sie ihre Geschäfte seit Beginn an auch über das Telefon und nicht ausschließlich online ab.

Durch eine Umstrukturierung wurde die Norisbank 2012 von der Filial- zur Direktbank. Aktuell operieren über 20 Direktbanken in Deutschland.

Die netbank welche sich folglich zurecht als Deutschlands und sogar Europas erste Internetbank bezeichnen darf, wird jedoch Ende des Jahres 2022 ihren Betrieb einstellen. Die über 100.000 betroffenen Kunden müssen sich bis dahin eine neue Bank suchen, um weiterhin Transaktionen im Online Banking vornehmen zu können.

Seit Oktober 1996 existiert das Postident-Verfahren, mit dem der Kunde sich in einer Postfiliale legitimieren kann. Heute besteht ebenfalls die Möglichkeit, per VideoIdent-Verfahren die Identität gleich online prüfen zu lassen. Damit ist der letzte persönliche Kontakt zum Kunden entfallen.

Schweiz

Was Direktbanken angeht, sind die Schweizer noch nicht so weit. Die meisten führen ihr Konto noch klassisch in der Filiale, wobei auch hier der Trend immer mehr zum Onlinebanking geht. Die Nachfrage nach Onlineprodukten wie Sparkonto oder Tagesgeld steigt auch in der Schweiz kontinuierlich an.

Immerhin: Wenn du bei einer etablierten Schweizer Bank ein reines Internetkonto führst, sparst du jede Menge Kontoführungsgebühren oder das Bankkonto ist sogar gratis.

Österreich

Qualitätstest.at stellte 2017 die 18 österreichischen Direktbanken auf den Prüfstand. Dabei stellte sich heraus, dass sechs davon, darunter die ING Austria, als vollwertiger Ersatz zur Filialbank taugen.

Möchtest du ein Internet-Konto in der Alpenrepublik führen, wirst du sicher fündig werden.

Fazit: Ein Girokonto bei der Direktbank lohnt sich in den meisten Fällen

Die Direktbanken bieten dir für dein neues Girokonto echte Chancen, viel Geld zu sparen und gleichzeitig einen umfangreichen Service zu genießen.

Neben einem klassischen Gehaltskonto kannst du dort auch ein Partnerkonto führen, ein Konto für junge Leute, Studenten oder Kinder einrichten und bei vielen Anbietern von zahlreichen Finanzprodukten profitieren.

Die gute Nachricht ist, dass du dafür nicht einmal das Haus verlassen musst. Denn die Kontoeröffnung und -verwaltung erfolgt komplett digital. Ein Laptop, Tablet oder Smartphone reicht völlig aus, um mit dem Online-Banking Portal oder der passenden App deine Finanzen zu organisieren.

Dementsprechend bist du mit einem Konto bei einer Direktbank völlig zeit- und ortsunabhängig und flexibel.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Direktbank?

Bei einer Direktbank handelt es sich um eine reine Internetbank. Sie verfügt über eine eigene Banklizenz, hat aber keine klassischen Filialen vor Ort. Sämtliche Transaktionen werden normalerweise ausschließlich online oder auch per Telefon abgewickelt. Deshalb sind Girokonten und weitere Produkte bei Direktbanken meistens günstiger.

Warum sollte ich ein Konto bei einer Direktbank eröffnen?

Als Kunde einer Direktbank profitierst du von den günstigeren Kontoführungsgebühren. Bei vielen sind sie sogar aufgrund der fehlenden Bankmitarbeiter und Services vor Ort kostenlos. Von deinem Smartphone, Laptop oder PC kannst du bequem alle Bankgeschäfte erledigen und brauchst dafür nicht einmal das Haus zu verlassen. Zudem hast du deine Finanzen dank App und Online-Portal immer im Blick.

Welche Direktbank ist die beste?

Wir haben viele Direktbanken miteinander verglichen und die drei besten herausgesucht. In unserem Direktbanken Vergleich siehst du die Konditionen auf einen Blick und kannst so schnell die beste Bank für dich persönlich finden. Wichtig ist, dass sie zu deinen Bedürfnissen im Banking und deinem Lebensstil passt.

Warum ist die Direktbank günstiger?

Direktbanken haben kein Filialnetz. Weil es keine Mitarbeiter und Bankberatung vor Ort benötigt, spart das Finanzinstitut enorme Kosten ein. Die Kostenersparnis kann sie an ihre Kunden weitergeben, welche dann beispielsweise von einem kostenlosen Girokonto mit gratis Kreditkarte profitieren können.

Wie eröffne ich ein Konto bei einer Direktbank?

Wähle aus unserer Liste die beste Direktbank für dich aus, klicke dann auf den Link, um zur jeweiligen Bank zu gelangen und trage im Antragsformular deine Daten ein. Mittels Smartphone, PC oder Tablet führst du das Video-Ident-Verfahren zur Legitimation durch. Die Bank sendet dir eine Bestätigung per E-Mail. Die PIN, TAN sowie die Giro- und Kreditkarten werden per Post gesendet.

Worauf muss ich bei der Kontoeröffnung achten?

Eröffne niemals ein Konto, bevor du dir die AGB angeschaut hast. Prüfe ebenfalls die Konditionen und schaue, ob beispielsweise ein Mindestgeldeingang für die kostenlose Kontoführung erforderlich ist. Dasselbe gilt, wenn du dein Geld sparen oder investieren möchtest. Kündige dein altes Konto erst, wenn du alle Zahlungspartner über deine neue Kontoverbindung informiert hast.

Sind Direktbanken wirklich sicher?

Wenn du einen Kontovertrag bei einer Onlinebank abschließt, hast du in der Regel die Möglichkeit, dich für ein Anmeldeverfahren (smsTAN, chipTAN, pushTAN, photoTAN) deiner Wahl zu entscheiden. Damit brauchst du keine Angst davor zu haben, dass Kriminelle Geld von deinem Konto abheben. Natürlich solltest du niemanden deine Bankdaten geben.

Negative Schufa: Machen Direktbanken eine Schufa Abfrage?

Ja, Direktbanken machen genauso wie Filialbanken auch eine Schufa-Abfrage. Wenn die Schufa negativ ist, wird sich die Bank weigern, ein Konto zu eröffnen. Alternativ kannst du ein Girokonto bei einer Bank wählen, die keine Schufa-Abfrage macht. Oder du eröffnest ein Guthabenkonto.

Was ist besser: Direktbank oder Filialbank?

Wenn dir eine persönliche Beratung vor Ort wichtig ist, dann bist du bei der Filialbank besser aufgehoben. Zählen jedoch günstige Konditionen zu einer deiner Prioritäten, dann empfehlen wir die Direktbank. Du hast nicht nur eine maximale Kostenersparnis, sondern kannst deine Bankgeschäfte bequem und zeit- sowie ortsunabhängig erledigen.

Gibt es bei der Direktbank einen Haken?

Wenn du es bisher bevorzugst hast deine Bankgeschäfte klassisch vor Ort zu erledigen, ist es verständlich, dass du misstrauisch bist. Die Direktbanken arbeiten genauso wie die Filialbanken transparent und verfügen über eine legale Banklizenz. Dank der verifizierten Anmeldeverfahren gilt dein Onlinekonto als sicher. Lese dir vor Vertragsabschluss die Konditionen und AGB durch, um unerwartete Abbuchungen seitens der Bank zu vermeiden.

Welche Erfahrungen hast du mit Direktbanken gemacht? Wo gibt es gute Prämien? Hast du eventuell eine Empfehlung? Hinterlasse uns gerne dein Feedback in den Kommentaren. Wir freuen uns darauf!

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Kostenloses Girokonto – damit sparst du jede Menge Geld https://www.kontoguru.net/kostenloses-girokonto/ https://www.kontoguru.net/kostenloses-girokonto/#comments Sat, 31 Dec 2022 23:00:43 +0000 https://www.kontoguru.net/?p=1487 Kostenloses Girokonto

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Kostenloses Girokonto

Das kostenlose Girokonto ist etwas, das sich viele Bankkunden wünschen. Denn die Kontoführungsgebühren können das Budget ganz schön belasten, daher ist für die Deutschen ein kostenfreies Konto die bevorzugte Wahl.

Direktbanken, die aufgrund des Verzichts von Filialen weniger Kosten für Miete und Personal haben, lockten in der Vergangenheit mit leistungsstarken Angeboten.

Noch vor wenigen Jahren war ein kostenfreies Konto eher die Regel als die Ausnahme. Nun wendet sich langsam aber sicher das Blatt. Die Direktbanken haben ihre Preispolitik geändert. Das Gratis-Konto gehört zwar noch zum Leistungsportfolio, doch es sind gewisse Voraussetzungen wie etwa der monatliche Mindestgeldeingang zu erfüllen. Wer das System verstanden hat und clever zu nutzen weiß, findet jedoch noch heute sein Girokonto kostenlos – mit oder ohne Bedingungen.

Wir haben eine Liste zusammengestellt, welche Banken aufzeigt, die ein kostenloses Konto im Angebot haben. Dadurch kann jeder Bürger eine Menge Geld sparen. Außerdem verraten wir, welche Extras die Kunden erwarten und wie sich Gebührenfallen vermeiden lassen.

Kostenloses Girokonto: 12 Bankkonten kostenlos eröffnen (01/2023)

Wenn du auf der Suche nach einem neuen Girokonto bist, fragst du dich zurecht: „Welches Gratis-Konto ist das beste? Was bieten Filialbanken an? Ist ein Onlinekonto eine gute Option für mich?“

Wir haben die folgenden Angebote auf Herz und Nieren geprüft und stellen dir die kostenlosen Girokonten in einer übersichtlichen Tabelle vor:

Nr.Bank / AnbieterGrundpreis
pro Monat
PrämieKonditionen & LeistungenMehr Infos
1.DKB Logo
DKB
Kostenloses Girokonto

Empfehlung mit Geldeingang
0,00 € ab 700 € Geldeingang im Monat, sonst
4,50 € pro Monat. Die ersten 3 Monate sind gratis. Für alle unter 28 Jahren dauerhaft kostenlos.
keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,99 € mtl.

  • Kreditkarte: Visa Logo 2,49 € (Visa Debitkarte)

  • Dispozins: 9,29 % bzw. 9,89 % p.a.

  • Bargeld abheben: an eigenen DKB Automaten und allen Automaten mit einem VISA-Zeichen weltweit

  • Filialen: ja (nur sehr wenige)

Kostenlos ohne Bedingungen
2.N26 Logo
N26
Girokonto

Empfehlung ohne Geldeingang
0,00 €keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,00 €

  • Kreditkarte: Mastercard Logo 10 € (optional, einmalig)

  • Dispozins: 8,9 % p.a.

  • Bargeld abheben: an allen Automaten mit einem Mastercard-Zeichen

  • Filialen: nein

Kostenlos unter Bedingungen
3.norisbank Logo
norisbank
Top-Girokonto
0,00 €,
ab 500 € Geldeingang im Monat & für alle unter 21 Jahren, sonst 3,90 € mtl.
+ 100 €

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,00 €

  • Kreditkarte: Mastercard Logo 0,00 €

  • Dispozins: 10,85 % p.a.

  • Bargeld abheben: an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten

  • Filialen: nein

4.Commerbank Logo
Commerzbank
Kostenloses Girokonto
0,00 €,
ab 700 € Geldeingang im Monat, sonst 9,90 € mtl.
+ 50 €

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,00 €

  • Kreditkarte: Mastercard LogoVisa Logo (optional)

  • ClassicKreditkarte: 39,90 € p. a.

  • GoldKreditkarte: 99,90 € p. a.

  • Dispozins: 10,95 % p.a.

  • Bargeld abheben: an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichen

  • Filialen: ja, Eröffnung nur in einer Filiale möglich

5.1822direkt Logo
1822direkt
1822MOBILE
0,00 €, ab 0,01 € p. M. Mindestgeldeingang), sonst 1,90 € mtl.+ 25 €
bis 04.04.2023

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Sparkassen-Card (optional): 6,00 € p. a.

  • Kreditkarte (optional): 0,00 € im 1. Jahr, danach 29,90 € p. a.

  • Dispozins: 7,17 % p.a.

  • Bargeld abheben: an allen Automaten der Sparkasse, gratis in vielen Supermärkten

  • Filialen: nein

6.comdirect Logo
comdirect
Girokonto
0,00 €,
ab 700 € Geldeingang im Monat, für alle unter 28 Jahren & bei aktiver Nutzung, ansonsten 4,90 € mtl.
keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,00 €

  • Kreditkarte: Mastercard Logo 0,00 €

  • Dispozins: 6,5 % p.a.

  • Bargeld abheben: an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichen

  • Filialen: nein

7.1822direkt Logo
1822direkt
Girokonto Klassik
0,00 €,
beim Geldeingang von mind. 700 € im Monat, sonst 3,90 € mtl.
+ 50 €
bis 04.04.2023

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Sparkassen-Card (optional): 0,00 €

  • Visa Classic Kreditkarte (optional): Visa Logo 0,00 € im 1. Jahr, danach 29,90 € p. a.

  • Visa Gold Kreditkarte (optional): Visa Logo 0,00 € im 1. Jahr, danach 69,90 € p. a.

  • Dispozins: 7,17 % p.a.

  • Bargeld abheben: an allen Automaten der Sparkasse, gratis in vielen Supermärkten

  • Filialen: nein


8.ING Logo
ING
Girokonto
0,00 €,
ab 700 € Gehaltseingang im Monat & für alle unter 28 Jahren, sonst 4,90 € mtl.
keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard (optional): 0,99 € p. M.

  • Kreditkarte: Visa Logo 0,00 €

  • Dispozins: 6,99 % p.a.

  • Bargeld abheben: an ING-Automaten in Deutschland und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichen

  • Filialen: nein

9.Postbank Logo
Postbank
Giro extra plus
0,00 €,
ab 3.000 € Geldeingang im Monat, sonst 10,90 € mtl.
keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,00 €

  • Visa Kreditkarte: Visa Logo 0,00 €

  • Mastercard Kreditkarte: Mastercard Logo 0,00 €

  • Dispozins: 8,46 % p.a.

  • Bargeld abheben: an Automaten der Cash Group

  • Filialen: ja

Kostenpflichtige Girokonten
10.Tomorrow Logo
Tomorrow
Now
3,00 €keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: nicht vorhanden

  • Kreditkarte: Visa Logo 0,00 €

  • Dispozins: nicht vorhanden

  • Bargeld abheben: 2 € pro Abhebung, weltweit an allen Automaten mit VISA-Zeichen und Partnergeschäften

  • Filialen: nein

11.Tomorrow Logo
Tomorrow
Change
7,00 €keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: nicht vorhanden

  • Kreditkarte: Visa Logo 0,00 €

  • Dispozins: nicht vorhanden

  • Bargeld abheben: 5 kostenlose Abhebungen pro Monat, danach 2 € pro Abhebung, weltweit an allen Automaten mit VISA-Zeichen

  • Filialen: nein

12.Tomorrow Logo
Tomorrow
Zero
15,00 €keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: nicht vorhanden

  • Kreditkarte: Visa Logo 0,00 €

  • Dispozins: nicht vorhanden

  • Bargeld abheben: unbegrenzt kostenlose Abhebungen, weltweit an allen Automaten mit VISA-Zeichen

  • Filialen: nein

Hinweis nach § 18 Abs. 6 Zahlungskontengesetz: Bitte beachte, dass dieser Vergleich keinen kompletten Marktüberblick darstellt.

Kostenloses Girokonto: Das Wichtigste in Kürze

  • Kostenlos bedeutet, dass für das Girokonto keine Kontoführungsgebühren erhoben werden. Allerdings ist „Kostenlos“ nicht automatisch umsonst – daher solltest du auf versteckte Gebühren achten. Manche Banken bieten eine gratis Kontoführung nur bei einem Mindestgeldeingang an.
  • Die Eröffnung ist als Einzelkonto, Gemeinschaftskonto oder Geschäftskonto möglich.
  • Bereits Kinder ab 7 Jahren dürfen ein kostenloses Kinderkonto oder Jugendkonto führen. Ein Taschengeldkonto ist ebenfalls realisierbar. Studenten profitieren bei den meisten Geldinstituten von einem gratis Studentenkonto bis zum Studienabschluss (Nachweis erforderlich).
  • Kostenlose Girokonten werden häufig von Direktbanken angeboten und eher seltener von Filialbanken.
  • Besonders interessant sind Girokonten in Kombination mit einer Giro– und Kreditkarte.
  • Viele Direktbanken, die keine eigenen Automaten zur Verfügung haben, bieten ihren Kunden einen Bargeldbezug bei Handelspartnern an.
  • Eine Schufa-Abfrage wird fast immer durchgeführt. Eine Ausnahme bilden schufafreie Girokonten. Diese laufen als Guthabenkonto oder Basiskonto und können nicht überzogen werden.

Inhaltsverzeichnis: Kostenloses Girokonto 2022

 

Bestes kostenloses Girokonto: Welches Gratis-Konto ist das Beste?

Es gibt einige gratis Konten auf dem Markt. Doch bei der großen Auswahl fällt es schwer, einen Überblick zu bekommen und sich für ein passendes Girokonto zu entscheiden.

Unser Team hat sich die Mühe gemacht und nach gratis Bankkonten recherchiert.
Diese Banken bieten ein kostenloses Girokonto an und sind unserer Recherche nach zu empfehlen:

comdirect

Die Commerzbank-Tochter ist eine reine Direktbank. Kunden erhalten eine kostenlose Visacard und eine Girokarte.

Die Möglichkeit zum Bargeldbezug ist hervorragend, denn es können kostenlos die Geldautomaten der Cashgroup (Deutsche Bank, Commerzbank, HypoVereinsbank und Postbank) genutzt werden.

Der Dispozins ist mit 6,5 % erfreulich niedrig, doch fallen bei der Nutzung der Karten außerhalb von Deutschland Fremdwährungsgebühren an. Kostenlos Bargeld abheben ist jedoch in der Eurozone mit der Girocard möglich und in allen anderen Ländern mit der Kreditkarte.

An SB-Terminals der Commerzbank ist dreimal im Jahr die kostenlose Einzahlung von Bargeld möglich, danach kostet jede Einzahlung 4,90 Euro.

Im Online-Banking wird mit photoTAN gearbeitet und auch sonst hat die Direktbank erfreulich hohe Sicherheitsstandards.

ING

Die ING händigt ihren Kunden zum kostenlosen Girokonto eine Visa Card aus. Bei der Visa Card handelt es sich um eine Debitkarte. Das bedeutet, dass die Summe anders als bei einer monatlichen Kreditkartenrechnung direkt abgebucht wird.

Die Karte kann zum kostenlosen Bargeldbezug ab 50 Euro an allen Automaten mit Visa-Zeichen genutzt werden. Außerhalb der Eurozone fallen 1,99 % Fremdwährungsgebühren an.

Mit der Girokarte (kostet 0,99 Euro pro Monat) lässt sich an den eigenen Automaten der ING Geld abheben. Außerdem ist der Bargeldbezug bei Handelspartnern vorgesehen.

Eine Bargeldeinzahlung ist bei der Reisebank bei einem Betrag zwischen 1.000 und 25.000 Euro umsonst möglich. Die Bank bietet eine eigene App und verschiedene TAN-Verfahren an. Der Dispozins liegt mit 6,99 % erfreulich niedrig.

Commerzbank

Dritter im Bunde empfehlenswerter Konten ist die Commerzbank. Dabei handelt es sich um eine Filialbank. Die Girokarte und Kreditkarte sind kostenlos, sofern der Kunde über eine ausreichende Bonität verfügt.

Geldabhebungen sind an den Automaten der Cash Group gratis, das gilt auch für Einzahlungen am Automaten der Commerzbank.

Ein- und Auszahlungen am Schalter sind hingegen gebührenpflichtig. Doch das lässt sich durch die reine Automatennutzung vermeiden. Ein Mindestgeldeingang wird nicht gefordert.

Wenn du in den ersten drei Monaten nach Kontoeröffnung monatlich mindestens fünf Buchungen über 25 Euro aufweisen kannst, gibt es 100 Euro Startguthaben.

Kostenloses Girokonto: Die Grundlagen

Kostenloses Girokonto: Ist wirklich alles kostenlos?

Ein als kostenlos angepriesenes Girokonto ist nicht unbedingt gebührenfrei. Manchmal ist die kostenlose Kontoführung an einen Mindestgeldeingang gekoppelt oder es entstehen weitere Kosten beim Girokonto für Überweisungen, Bargeldabhebungen oder Bargeldeinzahlungen. Folglich kann sich schnell ein gewisser Betrag aufsummieren.

Ein Girokonto ist nur dann kostenlos, wenn es als „uneingeschränkt“ oder „bedingungslos“ gratis angeboten wird.

Hinweis: Lese dir vor einem Kontowechsel die Konditionen des kostenlosen Girokontos genau durch. Besonders Bargeldtransaktionen wie Kleingeld einzahlen können sich schnell als Kostenfalle entpuppen.

Gut zu wissen: Während manche Banken die Kontoführung nur bei einem festgesetzten Geldeingang gratis anbieten, bieten andere das Konto bei drei monatlichen Zahlungen über Apple Pay oder Google Pay ebenfalls gratis an.

Kostenlose Kontoführung – Konto ohne Kontoführungsgebühren

Kostenlose Kontoführung bedeutet, dass es sich um ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühren handelt. Laut Stiftung Warentest zahlen Verbraucher für ihr Konto in Deutschland jährlich zwischen 60 und 150 Euro an Gebühren.

Keine Kontoführungsgebühren entrichten zu müssen, ist daher ein deutlicher Sparfaktor.

Welche Vorteile und Nachteile hat ein Girokonto ohne Gebühren?

Ein gebührenfreies Bankkonto kann eine tolle Sache sein. Allerdings bedeutet gebührenfrei nicht immer auch völlig gratis.

Daher hilft es, sich vor der Kontoeröffnung die Vor- und Nachteile genau anzuschauen:

Vorteile:

  • Keine Kontoführungsgebühren
  • Viele Banken verlangen keinen Mindestgeldeingang
  • Giro- und sogar Kreditkarte kostenlos – je nach Anbieter
  • Bei einigen Banken national und international kostenloser Bargeldbezug möglich
  • Als Einzelkonto, Gemeinschaftskonto oder Geschäftskonto zu eröffnen

Nachteile:

  • Manche Banken fordern einen Mindestgeldeingang
  • Bei einigen Direktbanken kann der Bargeldbezug teuer werden
  • Es kann zu versteckten Kosten im Kleingedruckten kommen
  • Zusatzkosten für Kreditkarte, zweite Girokarte möglich
  • Bei Filialbanken nur Onlinekonto gratis möglich
  • Sehr selten als Girokonto ohne Bonitätsprüfung

Wer kann ein kostenloses Bankkonto eröffnen?

Für Privatleute als Einzel- oder Gemeinschaftskonto, für junge Leute und auch für Freiberufler, Selbstständige und Unternehmer als Geschäftskonto gibt es je nach Bank ein Konto umsonst zu haben.

Abgesehen vom Jugendkonto müssen Kontoinhaber mindestens 18 Jahre sein, ihren Wohnsitz in Deutschland haben und es darf kein negativer Schufa-Score vorliegen.

Für wen ist ein kostenloses Online-Girokonto geeignet?

Ein kostenloses Online-Girokonto eignet sich im Prinzip für jeden, der sparen möchte.

Dazu zählen:

  • Angestellte und Arbeiter
  • Beamte
  • Rentner
  • Arbeitslose
  • Hausfrauen und -männer
  • Ehepaare und Lebensgemeinschaften
  • Wohngemeinschaften
  • Rentner
  • Studenten
  • Freiberufler und Selbstständige
  • Unternehmen
  • Gründer
  • Startups

Gratis-Konto mit Bonus und Startguthaben eröffnen: Lohnt sich das?

Es gibt Banken, die eine lukrative Kontoeröffnungsprämie von 100 Euro oder mehr für das neue Girokonto bieten.

Doch ganz so einfach ist das Startguthaben nicht zu bekommen, denn innerhalb eines gewissen Zeitraums müssen Überweisungen, Einzahlungen (keine Eigenüberweisungen), Daueraufträge oder Lastschriften auf dem Konto nachgewiesen werden.

Dabei handelt es sich jedoch um keine hohe Hürde. Oft reichen bereits fünf Transaktionen pro Monat aus, um an das Startguthaben zu kommen.

Wenn du das Gratiskonto als dein Erstkonto nutzt, wird es dir nicht schwerfallen, die Prämie zu sichern. Mit dem Empfang deines Gehalts, Lohns, BAföGs oder Rente erreichst du den Mindestgeldeingang in der Regel problemlos. Wenn von diesem Konto die Miete, Nebenkosten, Strom und Versicherungen gezahlt werden und somit Kontobewegungen stattfinden, ist dir die Prämie sicher.

Eröffnest du jedoch ein Zweitkonto, weil du beispielsweise deine Finanzen und Ausgaben optimieren möchtest (2-Kontenmodell) dann solltest du genau überprüfen, welche Bedingungen du einhalten musst, um die Prämie oder das Startguthaben zu bekommen.

Wenn du mehrere Online-Konten führst, kannst du alle vom Smartphone aus bedienen und hast so deine Finanzen immer alle im Blick.

Solltest du das zweite Girokonto jedoch als Geldanlage nutzen wollen, empfehlen wir dir, nach Tagesgeldkonten Ausschau zu halten, da es hier je nach Bankinstitut mehr Zinsen gibt.

Gut zu wissen: Handelt es sich bei der Kontoeröffnung um dein Hauptkonto, dann stellen die Bedingungen für den Erhalt der Prämie kein Hindernis dar. Führst du mehrere Bankkonten (Mehrkontenmodell) und eröffnest ein weiteres Konto (z. B. 3-Kontenmodell), dann solltest du dir die Voraussetzungen gut durchlesen, um die Prämie zu erhalten.

Achtung: Entscheide dich nie wegen einer Prämie für ein Girokonto. Ein Girokonto mit Prämie ist zwar verlockend, aber dennoch sollte das Kontomodell mit seinen Konditionen und Leistungen zu deinem Lebensstil passen.

Kostenfreies Konto bei einer Filialbank oder Direktbank eröffnen?

Ein Filialkonto ist immer dann sinnvoll, wenn du viele Geldgeschäfte vor Ort erledigst oder regelmäßig die Beratung eines Bankberaters in Anspruch nehmen möchtest. Die kostenlose Bargeldabdeckung durch eigene Automaten ist ebenfalls ein Pluspunkt.

Fakt ist aber auch, dass ein Gratis-Konto bei einer Filialbank oft nicht die identischen Leistungen beinhaltet, die ein gebührenpflichtiges Konto mit sich bringt. So kann die Bargeldeinzahlung oder Abhebung am Schalter zu schnell zur Kostenfalle werden.

Wenn du alles im Netz erledigen kannst und wenig bis kein Bargeld abheben möchtest, ist die Direktbank mit ihrem Internetkonto eine gute Option für dich.

Achte aber trotzdem darauf, dass du die Option hast, bei Handelspartnern (z. B. im Supermarkt, Baumarkt) oder an Tankstellen kostenlos Geld abheben zu können.

Gut zu wissen: Die Sparda-Banken bieten aktuell als eine der wenigen Filialbanken ein kostenloses Girokonto mit Debitkarte (EC-Karte), Kreditkarte und kostenlosen Bargeldbezug an. Allerdings ist das All-inclusive-Girokonto nur für junge Leute bis 30 Jahre bedingungslos gratis.

Bietet die Sparkasse ein kostenloses Girokonto?

Die Sparkassen sind bundesweit nicht einheitlich organisiert. Wer die Preise für ein Konto wissen möchte, muss sie in der Filiale vor Ort erfragen. Während ein Jugendkonto in der Regel gebührenfrei ist, kostet ein reguläres Konto meist einen monatlichen Beitrag. Die Kontogebühren belaufen sich von 1,50 Euro bis zu über 10 Euro im Monat.

Soll ich ein günstiges oder kostenfreies Girokonto eröffnen?

Das kommt auf die individuellen Banking-Gewohnheiten an. Wer viel abhebt und einzahlt, ist mit einem günstigen Konto bei einer Filialbank häufig besser bedient.

Am besten ist es immer, die eigenen Ansprüche an ein Girokonto aufzulisten und diese dann mit den Angeboten zu vergleichen. So stellt sich schnell heraus, ob das kostenlose Konto eine Option oder ein günstiges Girokonto nicht doch die bessere Wahl ist.

Checkliste: Diese Voraussetzungen erfüllt ein kostenloses Girokonto

Das Angebot an Gratis-Konten ist unübersichtlich groß geworden.

Wir haben die Basics zusammengestellt, die erfüllt werden müssen:

  • Keine monatliche / jährliche Kontoführungsgebühr: Normalerweise decken Banken die Bereitstellung ihrer Serviceleistungen durch eine Pauschale, welche die Kunden monatlich entrichten müssen. Diese entfällt bei einem Gratis-Bankkonto. Das bieten meistens Direktbanken an, da sie keine Filialen unterhalten und die Ersparnis an die Kunden weitergeben können.
  • Keine Kosten für die Girocard (EC-Karte): Die Bankkarte umsonst ist ein Standard.
  • Keine Kosten für die Kreditkarte (Visa / Mastercard): Das Angebot sollte zumindest eine gebührenfreie Prepaid-Kreditkarte umfassen.
  • Kostenlose Überweisungen und Lastschriften: Hier darf bei Privatkonten nichts berechnet werden.
  • Keine Kosten für Bargeldabhebungen: Das leisten zwar nicht alle Banken, aber es ist ein dickes Plus. Kunden können bei der comdirect und der Commerzbank kostenlos Bargeld abheben. Auch die ING bietet durch ihre clevere Kombination von Giro- und Kreditkarte diesen Vorteil.

So funktioniert die Kontoeröffnung eines kostenlosen Kontos

Viele Kunden fragen sich, wie sie an ein kostenloses Konto kommen.

Mit dieser Anleitung klappt es:

  • Bestes Konto aussuchen.
  • Im Internet den Kontoeröffnungsantrag ausfüllen und absenden.
  • Praktisches Videoidentverfahren nutzen und online mit Personalausweis legitimieren. Ersatzweise in der Postfiliale mit Ausweis und Postident-Coupon.
  • Auf die Kontofreischaltung warten – sie erfolgt meistens innerhalb weniger Stunden. Unbedingt die E-Mails regelmäßig checken!
  • Auf die Karten warten – per Post in wenigen Tagen im Briefkasten.

Gut zu wissen: Legitimiere dich mit dem Video-Ident-Verfahren. Das dauert nur wenige Minuten und zudem geht die Eröffnung des Bankkontos mit Video-Chat deutlich schneller vonstatten. Das funktioniert bequem am Laptop oder Smartphone.

Tipp: Du möchtest das bisherige Bankkonto kündigen und auflösen? Nutze dafür einfach den kostenlosen Kontowechselservice der neuen Bank!

Tipp: Kostenlosen Kontowechselservice nutzen

Eine Kontoeröffnung bei gleichzeitiger Auflösung der alten Bankverbindung kann in Arbeit ausarten. Viele Banken bieten den Kontoumzugsservice gratis an. Der Auftrag hierzu kann meist direkt bei der Kontoeröffnung erteilt werden.

Die neue Bank tritt dann mit der alten in Verbindung, sodass die Lastschriften, Daueraufträge und andere Verbindlichkeiten automatisch umgeleitet werden. Dieser Service spart viel Zeit und Nerven!

Hinweis: Der Kontowechselservice ist immer kostenlos. Dabei spielt es keine Rolle, für welches Girokonto (z. B. Gehaltskonto, Geschäftskonto etc.) du dich entscheidest.

Welche Gebühren können bei einem kostenlosen Girokonto noch zusätzlich anfallen?

Nicht jede Bank, die ihr Girokonto als gratis anbietet, berechnet keine Kosten. Zwar werden die Kontoführungsgebühren erlassen, doch werden häufig weitere Dienstleistungen abgerechnet.

Das ist ein cleverer Trick, denn der Kunde glaubt, einen Eröffnungsvertrag für ein kostenloses Girokonto oder Online-Konto abgeschlossen zu haben. Allerdings findet er dann auf dem Kontoauszug eine Menge Zusatzgebühren.

Doch wo lauern beim gebührenlosen Konto die Kostenfallen?

  • Jahresgebühren: Einige Banken wollen überhaupt keine Kontoführungsgebühren, andere erlassen sie nur, wenn in einem bestimmten Zeitraum eine gewisse Anzahl von Transaktionen auf dem Bankkonto stattgefunden hat. Vor allem, wer das Gratiskonto als Zweitkonto führen möchte, muss daher Sorge tragen, dass eine derartige Klausel nicht existiert oder die Mindestanzahl an Überweisungen oder Daueraufträgen erfüllen.
  • Kosten für eine Kreditkarte: Die Kreditkarte gibt es manchmal ohne Kosten zum Konto dazu, in anderen Fällen werden Jahresgebühren berechnet. Häufig dient sie als Lockvogel. Denn das erste Jahr ist fast immer gebührenfrei, doch danach können die Kosten ins Geld gehen. Daher solltest du immer die Kartenkosten plus Kreditkartennebenkosten prüfen!
  • Kosten für eine Girocard: In der Regel werden für die erste Girokarte keine Gebühren berechnet, doch die Partnerkarte ist nicht immer gratis. Sie kann durchschnittlich fünf Euro pro Jahr zusätzlich kosten.
  • Bargeldabhebungen an Fremdautomaten: Mit einem Internetkonto lassen sich echte Schnäppchen machen. Allerdings muss dann auch die Bargeldversorgung stimmen. Wer kein Kartenzahler ist, benötigt daher ein Girokonto bei einer Bank, die mit anderen Banken kooperiert. Das macht es möglich, die Geldautomaten gratis zu nutzen oder zumindest bietet das Kontomodell eine gewisse Anzahl an Abhebungen pro Monat umsonst an. Wer nur zweimal im Monat Geld abhebt, zahlt dafür mitunter 10 Euro Gebühren – da wäre ein Konto bei einer Filialbank günstiger!
  • Auslandseinsatz und Zahlungen in Fremdwährung: Ob Girokarte oder Kreditkarte – einige Banken verlangen für den Karteneinsatz außerhalb von Deutschland saftige Gebühren. Tipp: Auf Freiabhebungen oder Partnerbanken achten!
  • TAN-Verfahren / Online-Banking: Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche TAN-Verfahren. Viele Banken berechnen dafür keine Mehrkosten, doch kann es durchaus passieren, dass eine SMS-TAN oder ein entsprechender Generator Gebühren verursacht. Vielüberweiser müssen daher aufpassen.
  • Papier- und Telefonüberweisung: Es ist toll, wenn eine Bank umfangreiche Serviceleistungen anbietet. Manchmal ist jedoch nur das Onlinebanking gratis oder die Überweisung am SB-Terminal. Wer eine Überweisung telefonisch oder mit dem guten alten Vordruck erledigt (beleghafte Buchung), kann zur Kasse gebeten werden. Tipp: Immer Online-Banking nutzen, um auf der sicheren Seite zu sein.
  • Kontoauszüge (per Post): Banken müssen ihren Kunden eine Möglichkeit zur Verfügung stellen, um kostenlos an Kontoauszüge zu kommen. Das ist entweder am Drucker in der SB-Halle oder ein im Online-Banking-Portal hinterlegtes PDF. Die Zusendung in Papierform kostet fast immer Geld!
  • Bargeldeinzahlungen: Bei einer Direktbank kann das Geld einzahlen zum Kostenfaktor werden, denn es gibt nur selten Filialen anderer Banken oder Einzahlungsautomaten, die mitgenutzt werden können. Ein Schaltereinzahlung bei einer Fremdbank kann daher hohe Gebühren verursachen. Auch günstigere Kontomodelle von Filialbanken verlangen manchmal Geld für die Bareinzahlung. Daher unbedingt genau die AGB studieren!
  • Scheckeinreichungen: Der gute, alte Scheck ist etwas in die Jahre gekommen, aber die Einreichung lassen sich manche Banken durchaus eine Stange Geld kosten. Werden regelmäßig Schecks eingereicht, sollte dieser Punkt vor der Kontoeröffnung Aufmerksamkeit erfahren.
  • Beleghafte Überweisungen: Einige Banken, vor allem Onlinebanken mit reinem Internetkonto, bieten sie gar nicht mehr an. Bei den anderen Banken und Filialen ist die beleghafte Überweisung mit Ausnahme weniger teurer Premium Modelle grundsätzlich mit Kosten verbunden.
  • Lastschriftrückläufer: Es ist ärgerlich, wenn Lastschriften nicht eingelöst werden können. Diesen Aufwand der Rücklastschrift lassen sich die Banken unterschiedlich bezahlen. Ein Blick in die AGB bringt Aufschluss über die Gebühren.

Gut zu wissen: Mobile Banking ist meistens deutlich günstiger als reines Offline-Banking bei einer Filialbank. Wer aktuell zu hohe Gebühren bezahlt, sollte darüber nachdenken, das Girokonto zu wechseln.

Achtung: Selbst wenn dein Girokonto kostenlos ist, musst du weiterhin Gebühren bei einer Sofortüberweisung oder Bareinzahlung auf ein fremdes Konto bezahlen.

Bargeldabheben mit einem gebührenfreien Girokonto: Darauf gilt es zu achten

Der Bargeldbezug darf nicht zur Kostenfalle werden. Daher gibt es einige Dinge zu beachten:

1. Geldabheben im Inland

Idealerweise kooperiert eine Direktbank mit anderen Banken, an deren Automaten Kunden kostenlos Bargeld abheben können. So kannst du mit einem Konto bei der comdirect beispielsweise die Automaten der Cash Group nutzen.

Gut ist es ebenfalls, wenn du bei Handelspartnern Geld abheben kannst. Auf jeden Fall sollte entweder die Kreditkarte oder die Girokarte einen kostenlosen Bargeldbezug in Deutschland ermöglichen.

2. Geldabheben im Ausland

Hebst du regelmäßig international ab, sind Banken für dich interessant, bei denen du mit der Kreditkarte entweder in der Eurozone oder weltweit ohne Gebühren eine ATM nutzen kannst.

Vielreisende sollten unbedingt auch auf die Fremdwährungsgebühren achten. Denn die unterscheiden sich bei den Banken enorm.

Denke daran, vor der Kontoeröffnung zu prüfen, ob es sich um eine Visa-Kreditkarte oder Mastercard handelt. Je nach Bank sind die Gebühren unterschiedlich hoch.

Achtung: Selbst wenn deine Bank dir kostenlosen Bargeldbezug im Ausland gewährleistet, solltest du wissen, dass die Betreiber der Geldautomaten Gebühren verlangen dürfen. Weil jeder Automatenbetreiber sie selbst festlegen darf, schwanken die Preise. Ist dir die Abhebung an einem Automaten zu teuer, probiere es beim nächsten um die Ecke – dort kann der Bargeldbezug schon günstiger sein.

Kostenloses Girokonto ...

Welche Arten an Konten gibt es eigentlich bei einem Girokonto ohne Kontoführungsgebühren?

… ohne Mindestgeldeingang

Ohne Mindestgeldeingang bedeutet, dass das Girokonto an keinen Bedingungen wie regelmäßigen Zahlungseingängen geknüpft ist. Das ist sehr wichtig zu wissen, denn bei einigen Banken ist das Konto nur dann gratis, wenn jeden Monat eine bestimmte Summe mit mehreren Hundert Euro eingeht.

… ohne Gehaltseingang

Bei manchen Banken ist die kostenlose Kontoführung nur möglich, wenn ein – jeweils unterschiedlich hoch definierter – monatlicher Eingang von Lohn, Gehalt, Sold, Rente oder BAföG auf dem Konto eingeht. Ohne Gehaltseingang bedeutet, dass das gebührenfreie Girokonto nicht an eine derartige Bedingung geknüpft ist.

… ohne Schufa

In Deutschland ist die Schufa-Abfrage bei einer Kontoeröffnung Standard. Bei schlechter Bonität wird das Bankkonto meistens verweigert.

Es gibt jedoch löbliche Ausnahmen und somit ist es möglich, ein Girokonto trotz Schufa zu erhalten. Bei solchen Girokonten hat ein negativer Schufa-Score keinerlei Auswirkungen auf die Kontoeröffnung.

… mit Kreditkarte

Einige Direktbanken bieten das Onlinekonto nicht mit Girokarte, sondern nur mit einer kostenlosen Kreditkarte an. Dabei handelt es sich meistens um eine Prepaid-Kreditkarte. Oft kann diese Karte sogar von Vorteil sein. Im Gegensatz zur Girokarte kann damit häufig weltweit kostenlos Bargeld abgehoben werden.

Wenn sie auf Prepaid-Basis läuft, können auch Bürger mit einem Guthabenkonto oder schufafreien Konto die Kreditkarte bekommen.

Eine Kreditkarte mit Verfügungsrahmen gibt es nur bei entsprechender Bonität. Der Verfügungsrahmen richtet sich an deinem Einkommen.

Tipp: Erkundige dich vor der Kontoeröffnung, ob es sich um eine Visa Card oder Mastercard handelt. Bei manchen Banken kannst du dich sogar frei entscheiden.

Wie kündige ich mein bestehendes Girokonto?

Du hast ein tolles kostenfreies Girokonto gefunden und es gibt für die Kontoeröffnung sogar noch eine attraktive Prämie? Vielleicht möchtest du auch ein Gemeinschaftskonto eröffnen und brauchst das alte Bankkonto nicht mehr?

Falls du dein bereits bestehendes Girokonto kündigen willst, halte dich einfach an die folgenden Schritte:

  • Bestes Girokonto auswählen: Eine Bankverbindung sollte niemals gekündigt werden, wenn noch kein neues Konto vorhanden ist. Daher erst die Angebote studieren und auswählen!
  • Kündigungsfristen beachten: Die meisten Konten sind jederzeit kündbar. Trotzdem empfiehlt sich ein Blick in die AGB, um zu erfahren, ob nicht doch eine bestimmte Frist zu beachten ist.
  • Kündigung schreiben: Grundsätzlich werden Kündigungen schriftlich an die Bank gesendet, bei einigen Direktbanken ist im Portal auch die Online-Kündigung möglich. Wichtig: Bei einem gemeinsamen Konto müssen beide Inhaber unterschreiben! Die neue Bankverbindung muss im Kündigungsschreiben angegeben werden. Auch das Kündigungsdatum ist in dem Schreiben zu nennen!
  • Konto ausgleichen: Im Idealfall steht das Konto im Plus oder auf 0. Ein in Anspruch genommener Disporahmen (Dispokredit) sollte vor der Kündigung ausgeglichen werden.
  • Zahlungspartner informieren: Chef, Fitnessstudio und Telefonanbieter sowie alle anderen, die regelmäßig überweisen oder per Dauerauftrag abbuchen, müssen von der neuen Bankverbindung in Kenntnis gesetzt werden. Am besten werden die Auszüge der letzten 12 Monate kontrolliert, um alle Zahlungspartner ausfindig zu machen.
  • Pufferzone lassen: Natürlich kann ein Konto auf Wunsch sofort gekündigt werden, doch gerade bei einem Geschäftskonto ist es sinnvoll, das Konto noch ein paar Monate bestehen zu lassen, um Mehrkosten durch Irrläufer zu vermeiden. Denn irgendein Zahlungspartner oder Kunde geht einem immer durch die Lappen.

Wichtig: Schließe niemals einen Girokontenvertrag ab, ohne vorher das Kleingedruckte gelesen zu haben!

Gut zu wissen: Solltest du des Öfteren eine Zahlungsanweisung zur Verrechnung einlösen, dann beachte die dafür anfallenden Gebühren. Lässt du dir den Scheck bar auszahlen, können hohe Kosten entstehen. Das Arbeitsamt nutzt die Zahlungsanweisung zur Verrechnung, um Arbeitslosengeld auszubezahlen. Arbeitssuchende können jedoch deutlich günstiger wegkommen, wenn sie ein Girokonto für Arbeitslose führen.

Fazit: Ein kostenfreies Girokonto ist nicht immer kostenlos

Wer auf der Suche nach einem kostenlosen Girokonto ist, sollte aufpassen. Denn der Teufel steckt manchmal im Detail. Entfallen die Kontoführungsgebühren, ist oftmals ein Mindestgeldeingang Voraussetzung oder die Banken schlagen bei den Kontonebenkosten zu.

Wenn du sicher sein willst, dass du für alle Leistungen keinen Cent extra bezahlen musst, dann solltest du bei dem Girokonto darauf achten, dass es bedingungslos oder uneingeschränkt kostenlos ist.

Kinder, Jugendliche, Auszubildende und Studenten profitieren generell bei fast allen Banken von einem Girokonto. Bei Minderjährigen läuft es auf Guthabenbasis. Erreicht der Nachwuchs das 18. Lebensjahr, kann nach Wunsch ein Dispokredit eingerichtet werden (Bonität vorausgesetzt).

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Bei welcher Bank bekomme ich ein kostenloses Girokonto?

Einige Direktbanken bieten ein gebührenfreies Konto an. Es gibt aber auch Filialen, bei denen du ein reines Online-Konto ohne Gebühren führen kannst. Wichtig ist es, dass du dir die AGB gut durchliest, denn mögliche versteckte Kosten können sich bei Unwissenheit schnell summieren. Und dann ist das gratis Konto schnell teurer als ein gebührenpflichtiges Bankkonto bei einer Filialbank.

Was hat es mit dem Mindestgeldeingang auf sich?

Manche Banken bieten das Konto nur unter der Bedingung gratis an, wenn ein monatlicher Geldeingang auf das Konto eingeht. Der Mindestgeldeingang beträgt zwischen 500 und 3.000 Euro. Kann der Kontoinhaber den erforderlichen Mindestgeldeingang nicht nachweisen oder verdient über einen bestimmten Zeitraum weniger, dann entstehen für das Konto Gebühren in Höhe von bis zu 10 Euro.

Was passiert, wenn ich keinen Mindestgeldeingang nachweisen kann?

Eröffnest du ein Bankkonto und deine Einnahmen unterschreiten den geforderten Betrag, dann musst du für das Konto Gebühren zahlen. Die Kontoführungsgebühren betragen durchschnittlich fünf Euro im Monat. Verdienst du in wenigen Monaten (wieder) mehr, dann wird das Konto wieder gratis.

Worauf muss ich achten, wenn ich ein kostenloses Girokonto eröffnen möchte?

Achte unbedingt auf die Kontonebenkosten. Überweisungen, Last- und Gutschriften sollten gratis sein, genauso wie die Girocard. Im besten Fall ist eine Kreditkarte mit dabei. Selbst wenn es sich nur um eine Prepaid-Kreditkarte handelt, so kannst du im Urlaub damit weltweit kostenlos bezahlen und am Automaten gebührenfrei Geld abheben.

Ist ein kostenfreies Girokonto wirklich gratis?

Nein, nur weil ein Girokonto als gratis beworben wird, heißt das noch lange nicht, dass es auch wirklich kostenlos ist. Oft befindet sich im Kleingedruckten ein Hinweis, dass ein monatlicher Geldeingang oder eine bestimmte Anzahl an Transaktionen erfolgen muss. Man ist gut beraten, sich vor Vertragsabschluss die AGB durchzulesen.

Welche versteckten Kosten können bei einem kostenlosen Bankkonto auf mich zukommen?

Versteckte Kosten können bei beleglosen Buchungen, Karten, Bargeldbezug, Einzahlungen und bei nicht Erreichen eines möglichen geforderten Mindestgeldeingangs anfallen. Nicht selten gibt es im ersten Jahr die Kreditkarte gratis dazu, aber dafür fallen dann ab dem zweiten Jahr Gebühren im zweistelligen Bereich an.

Kann ich bei einem gratis Konto auch Bargeld abheben?

Das kommt auf die Bank drauf an. Da Direktbanken keine eigenen Filialen führen, ist der kostenlose Bargeldbezug nur dann möglich, wenn es sich um eine Tochtergesellschaft eines Kreditinstitutes handelt. Aktuell bieten nur vereinzelte Geldinstitute den gratis Service an. Wenn du regelmäßig Bargeld abhebst oder einzahlst, kann ein gebührenpflichtiges Konto unter Umständen günstiger sein.

Wer bekommt ein kostenloses Girokonto?

Kinder ab 7 Jahre, Jugendliche, Schüler, Auszubildende und Studenten bis 30 Jahre können ein kostenloses Girokonto bekommen (Nachweis erforderlich). Die Banken erhoffen sich durch das gebührenfreie Konto, dass der Nachwuchs der Gewohnheit halber nach dem Schul- oder Studienabschluss Kunde bleibt.

Wo bekomme ich eine kostenlose Kreditkarte?

Solltest du eine Kreditkarte benötigen, dann lohnt es sich nach einem kostenlosen Girokonto mit Kreditkarte Ausschau zu halten. Ein paar wenige Banken bieten sie gratis an, meistens kommt sie dann jedoch auf Prepaid-Basis daher. Achte auf das Kleingedruckte, häufig kostet die Kreditkarte ab dem zweiten Jahr über 30 Euro.

Führt jede Bank eine Schufa-Abfrage durch?

Ja, jede Bank führt eine Schufa-Abfrage durch. Ist die Bonität schlecht, dann wird die Kontoeröffnung verweigert. Solltest du tatsächlich einen negativen Schufa-Score haben, dann besteht die Möglichkeit, ein schufafreies Konto auf Guthabenbasis zu bekommen. Bei Banken, die ein solches Konto anbieten, wirkt sich das Ergebnis der Schufa-Abfrage nicht auf die Kontoeröffnung aus.

Welche Erfahrungen hast du mit einem kostenlosen Girokonto gemacht? Wo gibt es die besten Leistungen? Hast du eventuell einen Geheimtipp? Schreibe uns gerne ein Feedback in die Kommentare. Wir freuen uns darauf!

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