Mietkonto: Welches Konto für Mieteinnahmen ist das Beste?

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Ein Mietkonto ist praktisch für alle, die Wohnungen oder Häuser vermieten. Denn auf dem Mieterkonto werden zentral alle Einnahmen und Ausgaben rund um eine Immobilie verwaltet. Das Konto für die Mieteinnahme ist jedoch nicht mit dem Kautionskonto zu verwechseln, auf dem die Sicherheitsgebühr des Mieters verwahrt und angelegt wird.

Das Vermieterkonto ist eine echte Entlastung im Alltag. Denn damit werden Verwaltung und Buchführung extrem transparent. Der Mieter überweist einfach monatlich auf die angegebene Bankverbindung. Einmal eingerichtet, wird das System zum Selbstläufer, der nicht die Welt kosten muss oder sogar gratis ist.

Wir haben uns einmal umgeschaut, wer ein Konto für Mieteinnahmen anbietet und was bei der Kontoführung zu beachten ist.

Mietkonto Vergleich: Die besten Konten für Mieteinnahmen im Überblick (07/2022)

Auf der Suche nach einem Mietkonto, um alle Kosten für eine Immobilie, beziehungsweise deren Vermietung zentral und übersichtlich zu verwalten? Dann kommen hier in dieser Liste die passenden Finanzprodukte.

DKB Vermieterpaket

DKB Vermieterpaket

Das DKB Vermieterpaket richtet sich mit einem Komplettangebot an alle, die privat vermieten oder verwalten.

Die Dreierkombi aus Mietkonto, Kautionskonto und Rücklagenkonto lässt sich bequem online bei der Direktbank eröffnen.

Eine rechtssichere Verwaltung erfolgt über die DKB Vermieterplattform. Das spart Zeit, die bei privaten Vermietern und Verwaltern Gold wert ist.

Die Mieten können per Lastschrift eingezogen werden und alle Umsätze, Einnahmen und Ausgaben sowie der gesamte Zahlungsverkehr werden automatisch zugeordnet.

Die heute vor der Vermietung unerlässliche Schufa-Bonitätsauskunft kann via das Girokonto direkt und zum reduzierten Preis eingeholt werden. Giro- oder Kreditkarte gibt es allerdings nicht beim Vermieterpaket, der Zahlungsverkehr läuft nur über Online-Banking.

Der Preis kann sich mehr als sehen lassen. Das gesamte Paket kostet nur 2 Euro monatlich. Die Kontoführung für die Mietkaution ist gratis, das Konto für die Mieteinnahmen und die Rücklagen, zum Beispiel für Instandhaltungen, kostet jeweils nur 1 Euro.

Günstiger als privater Vermieter alles aus einer Hand zu haben funktioniert nicht.

Eigenschaften und Besonderheiten:

  • Komplettes Produktpaket für Vermieter und Verwalter, die privat, jedoch nicht gewerblich vermieten.
  • Besteht aus Mietkonto, Rücklagenkonto und Kautionskonto
  • Einfache Online-Eröffnung und Kontenverwaltung
  • Praktische, rechtssichere Verwaltung über die DKB Vermieterplattform
  • Ordnet Umsätze, Einnahmen, Ausgaben und gesamten Zahlungsverkehr automatisch zu
  • Nur 2 Euro Gebühren pro Monat
  • Schufa-Bonitätsauskünfte direkt und mit Kostenvorteilen einholen
  • Lastschriften für Mieteinzug
  • Zahlungsverkehr über Online-Banking, keine Giro- oder Kreditkarten

Monatliche Kosten:

  • Kontoführung Mieteinnahmen: 1 Euro pro Monat
  • Kontoführung Instandhaltungskosten: 1 Euro pro Monat
  • Kontoführung Mietkaution: gratis
  • Gesamtkosten: 2 Euro im Monat

Mietkonto: Das Wichtigste in Kürze

  • Das Mietkonto wird von einem Vermieter angelegt. Auf diesem Konto zahlen die Mieter ihre monatliche Miete sowie die Nebenkosten und sonstigen Abgaben ein. Auch Ausgaben rund um die Immobilie werden von dieser Kontoverbindung aus bestritten, zum Beispiel Kosten für Verwalter oder Hausmeister.
  • Neben dem Konto für Mieteinnahmen ist es sinnvoll ein weiteres Konto für Investitionsrücklagen zu bilden. Das schützt Vermieter vor bösen Überraschungen, wenn eine Eigentümerversammlung Modernisierungsmaßnahmen beschließt und jeder eine Umlage zu leisten hat.
  • Das Vermieterkonto ist nicht mit dem Kautionskonto oder Kautionssparbuch zu verwechseln. Auf diesem wird die Mietkaution verzinst angelegt und dem Mieter erst wieder nach dessen Auszug ausgehändigt.
  • Bei einem Vermieterkonto handelt es sich bei privaten Vermietern um ein reguläres Girokonto. Hier besteht gerade bezüglich der Kontoführungsgebühren erhebliches Sparpotenzial. Es eignen sich besonders die Angebote von Direktbanken, die eine kostenlose Kontoführung anbieten.
  • Vermieter, die alles aus einer Hand wünschen, können auf das günstige Vermieterpaket der DKB zurückgreifen. Das beinhaltet Vermieterkonto, Rücklagenkonto und Kautionskonto in einem.

Inhaltsverzeichnis: Mietkonto 2022

Bestes Mietkonto 2022: Unsere Empfehlung

Das beste Girokonto als Vermieter oder auch für deine Mietzahlungen als Mieter gesucht? Dann haben wir hier für dich Empfehlungen, die sich wirklich lohnen:

Bestes Konto für Vermieter: DKB Vermieterpaket

DKB LogoDas DKB Vermieterpaket wurde konzipiert, um dir als privatem Wohnungs- oder Hauseigentümer das Leben spürbar zu erleichtern. Denn mit diesem Paket hast du nicht nur das Mietkonto, sondern auch das Rücklagenkonto und das Kautionskonto aus einer Hand.

Das DKB Vermieterpaket erlaubt es, eine Vielzahl von verschiedenen Mietkonten anzulegen. Mit dem Vermieterkonto werden Mieteinnahmen rechtssicher verwaltet. Lastschriften für den Mieteinzug können direkt angelegt werden. Der Zahlungsverkehr erfolgt nur über Banking, daher werden keine Kreditkarten oder Debitkarten ausgestellt.

Damit nichts durcheinander gerät, gibt es ein getrenntes Konto für Instandhaltungsrücklagen. Auch hier werden keine Karten ausgestellt, alles wird via Online Banking erledigt. Lastschriften sind vom Instandhaltungskonto aus nicht möglich, Überweisungen können allerdings durchgeführt werden.

Wichtig ist das Konto für Mietkautionen. Die Hinterlegung der Kautionen erfolgt rechtssicher und treuhänderisch. Möglich ist eine mietergenaue Verwaltung und eine detaillierte Abrechnung der jeweiligen Kautionskonten.

Das Management aller Vermieterkonten erfolgt über die DKB Verwalterplattform. Auf der werden auch Umsatzübersichten und Einzelabrechnungen für Mieter erstellt. Das berücksichtigt auch Teilauszahlungen. Einmal jährlich wird im System die Steuerbescheinigung für Mietkautionskosten erstellt.

Auch beim Kautionskonto gibt es keine klassische Kontonutzung wie Debitkarte, Kreditkarte oder Lastschrift. Das ist schließlich auch nicht notwendig, denn das Geld muss einfach angelegt sein.

Wer sich für das Vermieterpaket der DKB entscheidet, kommt günstig weg. Das Mietkautionskonto ist umsonst, für die anderen Konten entstehen pro Kontoverbindung und Monat 1 Euro an Gebühren.

Wer das DKB Vermieterkonto beantragen will, geht wie folgt vor:

  • DKB Girokonto-Kunden: Wer bereits Kunde bei der DKB ist, kann einfach per Klick im Onlinebanking das Vermieterpaket beantragen. Einfach unter Privatkunden- Eigentum und Miete- Vermieterpaket- Vermieterpaket beantragen gehen. Der Abschluss erfolgt per TAN. Einzelkunden, die gemeinschaftlich mit Miteigentümern das Vermieterpaket nutzen wollen, nehmen via Formular den Kontakt zur DKB auf.
  • Neukunden: Wer noch kein Kunde ist, beantragt DKB Cash zusammen mit dem Vermieterpaket. Da gibt es gleichzeitig ein kostenloses Konto ohne Bedingung dazu. Gibt es mehrere Eigentümer, kann das Vermieterkonto auch gemeinschaftlich geführt werden.

Die Zugangsdaten für die DKB Verwalterplattform kommen wenige Tage später per Post.

Tipp: Preisvorteil bei Schufa-Auskünften, die via die DKB Vermieterplattform beantragt werden.

Wichtige Eigenschaften:

  • Drei Konten, die Vermieter wirklich brauchen: Mietkonto, Konto für Instandhaltung, Kautionskonto
  • Kostenloses Kautionskonto, für die anderen Konten jeweils nur 1 Euro im Monat
  • Zentrale und rechtssichere Verwaltung via die DKB Verwalterplattform
  • Für Neukunden zusätzlich das kostenlose DKB-Cash Girokonto
  • kann von einem Vermieter oder einer Eigentümergemeinschaft geführt werden – nur für private Haus- und Wohnungsbesitzer, die vermieten!

Bestes Konto für Mieter: comdirect

comdirect LogoAuf einem Girokonto kommt im Monat jede Menge Zahlungsverkehr zusammen.

Für eine bessere Finanzplanung und um Geld zu sparen, kann es sinnvoll sein, mehrere Konten zu führen. Eine gesetzliche Obergrenze für die Anzahl von Konten, die ein Bürger führen darf, gibt es nicht. Daher kann für jeden beliebigen Zweck ein Girokonto eröffnet werden.

Beim sogenannten Mehrkontenmodell gehen alle Zahlungseingänge auf einem Hauptkonto ein. Von dem werden alle Fixkosten bestritten, zum Beispiel auch die Miete. Andere Konten dienen dem Ansparen von Vermögen oder dem persönlichen Konsum.

Es gibt sogar Varianten, bei denen die Miete nicht vom Hauptkonto bezahlt wird, sondern ein extra Mietkostenkonto geführt wird. Miete und Nebenkosten gehen dann gleich bei Gehaltseingang per Dauerauftrag auf das Mietkonto, von dem wiederum der Vermieter seine Zahlungen enthält.

Doch welches Konto eignet sich dafür? Wir haben ein Girokonto gefunden, das du sowohl als Hauptkonto als auch als eigenständiges Bankkonto für die Mietzahlungen führen kannst.

Die comdirect ist eine Direktbank und eine Tochter der Commerzbank. Das ist im alltäglichen Zahlungsverkehr unglaublich praktisch. Du führst das Konto online, kannst jedoch Geldautomaten der Commerzbank und der Cash Group (Deutsche Bank, Postbank, HypoVereinsbank) nutzen.

Das Girokonto der comdirect kann als Einzel- oder Gemeinschaftskonto eröffnet werden. Das ist praktisch, wenn du mit deinem Partner über gemeinsame Kontoführung nachdenkst.

Die Kosten? Es ist möglich, die Kontoführungsgebühren bei der comdirect, die sich auf 4,90 Euro im Monat belaufen, zu sparen. Gebührenlos ist die Kontoführung für alle unter 28 Jahren oder bei einem Mindestgeldeingang von 700 Euro im Monat.

Alternativ werden die Gebühren erlassen, wenn mindestens drei Zahlungen im Monat via Apple Pay oder Google Pay durchgeführt werden. Oder ein Trade, beziehungsweise Wertpapiersparplan monatlich im Depot ausgeführt wird, das es zum Girokonto gibt.

Diese Leistungen bietet dir das comdirect Girokonto:

  • kostenlose Kontoführung unter 28 Jahren oder bei Mindestgeldeingang von 700 Euro im Monat
  • Girokarte, zwei Girokarten bei einem Gemeinschaftskonto
  • virtuelle und physische Visa Card Debit
  • gebührenfrei Bargeld abheben an Automaten der Cash Group und bei Handelspartnern
  • 3 x pro Jahr gratis Bargeld an den Automaten der Commerzbank einzahlen
  • mit der Visa Card 3 x monatlich weltweit kostenfrei Bargeld abheben – ideal für den Urlaub
  • Apple Pay und Google Pay
  • leistungsstarkes Online-Banking mit App
  • gratis Tagesgeldkonto mit Verzinsung
  • gratis Depotkonto auf Wunsch

Hinweis: Bei der Kontoeröffnung wird eine Abfrage bei der Schufa durchgeführt. Bonität vorausgesetzt, erfolgt die Bereitstellung des Kontos innerhalb von wenigen Minuten.

Mieterkonto: Das solltest du über ein Konto für Mieteinnahmen wissen

Immobilienbesitzer wissen: Rund um die Mietzahlung, Mietverwaltung, Instandhaltungsrücklagen und Nebenkosten entstehen jede Menge Verwaltungsaufgaben.

Viele Vermieter lassen die Mietzahlung einfach auf ihr reguläres Girokonto gehen. Das wird gerade bei mehreren Wohnungen oder gar einem ganzen Haus schnell unübersichtlich. Fehlt eine Mietzahlung oder hat ein Mieter zu wenig Miete überwiesen, geht das schnell unter.

Auf Dauer wird es schwer, den Überblick zu behalten. Zudem kommt es zu einer ständigen Vermischung der Zahlungseingänge und Zahlungen, die im Zusammenhang mit der Immobilie geleistet werden.

Auch der Zeitpunkt für eine Mieterhöhung kann so schnell verpasst werden. Das Mietkonto schafft klar Ordnung in der Immobilienverwaltung.

Alleine mit der Kontoeröffnung ist es allerdings nicht getan. Daher haben wir hier zusammengestellt, was Vermieter und Mieter über dieses Kontenmodell wissen sollten.

Was ist ein Mietkonto?

Fällt der Begriff Mietkonto, denken die meisten zunächst an das Konto oder Sparbuch, auf dem die Mietkaution hinterlegt wird.

Mit den beiden Begriffen ist jedoch etwas Unterschiedliches gemeint. Auf dem Mietkautionskonto wird die vom Mieter entrichtete Kaution für Haus oder Wohnung für die Dauer der Mietzeit deponiert und sicher verwahrt.

Die Definition des Mietkontos weicht davon ab. Denn bei dieser Bankverbindung geht es darum, dass alle Zahlungseingänge, aber auch die Ausgänge rund um die Mieteinkünfte und die Verwaltung der Immobilie auf einen Blick überwacht werden können.

Auf diese Weise kommt Ordnung in die Finanzen. Der Vermieter sieht sofort, welche Mietzahlungen und Nebenkosten eingegangen sind.

Auch Verwaltungskosten und eventuelle Darlehenszahlungen gehen von dieser Bankverbindung ab.

Warum sollte ein Mietkonto geführt werden?

Die Kontoeröffnung eines Mietkontos lohnt sich sowohl für Mieter als auch für Vermieter. Warum das so ist, haben wir hier kurz dargestellt.

Das Mietkonto für Vermieter

Einnahmen aus Vermietung oder Verpachtung unterliegen der Steuerpflicht. Jedes Jahr wird die Steuererklärung fällig. Wer vermietet, hat über das Jahr hinweg zahlreiche Buchungen und Posten auf dem Konto. Wenn die über das private Girokonto gehen, wird es sehr zeitraubend, mühsam alles zusammenzusuchen.

Aus diesem Grund sind beispielsweise auch Freiberufler gut beraten, ein Geschäftskonto zu eröffnen, damit private und berufliche Einnahmen säuberlich voneinander getrennt werden.

Vermieter sollten daher unbedingt ein Girokonto für die Mietverwaltung führen. Auf diesem separaten Konto werden alle Posten rund um die Immobilie abgewickelt. Dabei ist es unerheblich, ob nur ein Objekt vermietet wird oder der Mietverwalter ein komplettes Hauskonto führen muss.

Auf das Mietkonto gehören nicht nur Einnahmen und Ausgaben aus Vermietung oder Verpachtung. Es kann ebenfalls genutzt werden, um schnell die tatsächlichen Erträge aus der Vermietung vor Augen zu haben.

Das Mietkonto für Mieter

Wer in eine neue Wohnung zieht, hat einen Anspruch darauf, dass für die gezahlte Mietkaution seitens des Vermieters ein Mietkautionskonto geführt wird. Hier geht es jedoch darum, eine extra Kontoverbindung nur für die Zahlung von Miete und Nebenkosten zu führen.

Besonders geeignet ist ein derartiges Konto für eine Studenten-WG. Denn hier läuft der Mietvertrag auf den Hauptmieter, der Zimmer jeweils an seine Mitbewohner untervermietet.

Auf dem WG-Mietkonto laufen dann alle Teilzahlungen der Mitbewohner für Miete und Nebenkosten gesammelt auf. Ob das WG-Konto nur für Miete oder auch für weitere Kosten der Gemeinschaft wie Lebens- und Putzmittel genutzt wird, bleibt der Organisation jeder WG selbst überlassen.

Auf jeden Fall werden Unstimmigkeiten vermieden und es herrscht Transparenz rund um die Wohnungskosten. Vollmachten können ganz nach Bedarf vergeben werden.

Auch Paare führen häufig ein Gemeinschaftskonto für ihre Mietzahlungen. Jeder überweist seinen Anteil der Kosten auf dieses Konto. Neben der Miete kann das gemeinschaftliche Konto natürlich auch genutzt werden, um weitere Kosten des gemeinsamen, täglichen Bedarfs zu finanzieren.

Das Miet-Konto ist ebenfalls beliebt als Baustein im Mehrkontenmodell – selbstverständlich können auch Singles darüber nachdenken.

Welche Vorteile bietet das Mietkonto?

Gehaltseingang, Mieteingänge, Hausgeld, Buchungen vom Sportverein, Raten für einen Kredit – auf einem normalen Girokonto ist bereits viel los, wenn keine Vermietung erfolgt.

Damit es bei Immobilien wie Eigentumswohnungen und Häusern nicht zusätzlich zur Verwirrung kommt, gibt es jede Menge Vorteile, die klar dafür sprechen, ein Konto für Mietzahlungen einzurichten.

  • Mieten von allen Mietern gehen auf dieser Bankverbindung ein – säumige oder zu geringe Zahlungen werden sofort erkannt
  • Hausgeld befindet sich auf diesem Konto
  • Nebenkosten gehen auf dieses Konto – die Abrechnung wird dadurch erleichtert. Auch eventuelle Rückzahlungen können auf diese Weise unkompliziert geleistet werden
  • Wenn die Immobilie auf Kredit erworben wurde, geht von dieser Kontoverbindung die monatliche Rate an die Bank
  • Vermieter kann Zuschüsse aus Eigenmitteln auf das Konto stellen, falls Aufwendungen die Mieteinnahmen übersteigen
  • Instandhaltungsrücklagen können auf dieser Bankverbindung gebildet werden
  • Kosten rund um die Immobilien-Vermarktung wie Anzeigen oder Makler werden bezahlt
  • gesamte Buchführung und Steuererklärung werden erleichtert
  • Handwerkerrechnungen werden zentral bezahlt

Tipp: Eine Instandhaltungsrücklage anlegen empfiehlt sich immer bei Immobilien. Unerwartete Maßnahmen können das Budget extrem belasten. Wir empfehlen, hier monatlich einen gewissen Betrag einzuplanen.

Mietkonto hat auch Vorteile in Sachen Steuer

Es kommt häufig vor, dass Ausgaben für eine Mietwohnung in den ersten Jahren die Mieteinnahmen übersteigen – sogar ohne Abschreibung. Das ist für die Eigentümer keine Überraschung, sondern war vor dem Immobilienkauf bereits bekannt.

Wird an andere vermietet, sind Steuererleichterungen, die sich in der Steuererklärung aus dem Punkt „Verluste durch Vermietung und Verpachtung“ ein großes Thema.

Wer dann ein eigenes Mieteinkünfte-Konto führt, sieht sofort, wie hoch die Verluste ohne AfA am Ende ausfallen werden.

Worauf kommt es bei einem Konto für Mieteinkünfte an?

Wer sich dafür entschließt, ein Konto für Mieteinkünfte zu eröffnen, sollte nicht einfach sofort zur nächstbesten Bank gehen.

Zuerst muss einmal geklärt werden, zu welchen Zwecken dieses Bankkonto verwendet werden soll. Einigen Vermietern reicht es aus, wenn Ordnung in den Zahlungen ist und sie die Eingänge der Mieter auf dem Konto sehen. Andere möchten, dass davon sämtliche Kosten abgehen, die mit dem Haus oder der Wohnung zu tun haben.

Das kann auch die schnelle Zahlung im Baumarkt von neuen Leuchtmitteln für das Treppenhaus betreffen, wenn es im Haus mehrere Eigentumswohnungen gibt.

Das sollte eine Bank bei einem Mietkonto für den Vermieter bieten:

  • schnelle und unkomplizierte Eröffnung
  • digitale Kontoführung via PC oder App
  • wenig bis keine Kontoführungsgebühren
  • Buchungsposten werden nicht extra berechnet
  • zum Bankkonto gibt es eine Girokarte oder eine Prepaid-Kreditkarte umsonst
  • Geld einzahlen ist kostenfrei möglich
  • Geld abheben ist gebührenfrei möglich

Wichtig: Wenn die Vermietung gewerblich erfolgt, muss das Konto als Geschäftskonto eröffnet werden. Auch hier ist vor allem auf die Kosten für Buchungsposten zu achten. Bestimmte Banken – vor allem Direktbanken – haben eine gewisse Anzahl im Monat an Freiüberweisungen inkludiert!

Mieter, die ein Mietkonto führen wollen, sollten daneben noch weitere Punkte beachten:

  • Das Bankkonto kann als Gemeinschaftskonto, beziehungsweise WG-Konto geführt werden
  • neben den Kontoinhabern können Mitbewohner eine Vollmacht erhalten

Welche Leistungen sollte das Mietkonto bieten?

Ein Mietkonto sollte auf jeden Fall über die typischen Leistungen eines regulären Girokontos verfügen. Das gilt sowohl für den Vermieter als auch den Mieter als Kontoinhaber.

Das heißt, das Miet-Girokonto muss Folgendes ermöglichen:

  • Überweisungen
  • Daueraufträge
  • Lastschriften
  • Ein- und Auszahlungen von Bargeld
  • Abhebungen am Geldautomaten
  • Online-Banking

Ob ein Dispokredit eingeräumt wird oder überhaupt notwendig ist, das ist eine persönliche Entscheidung oder die der Bank.

Wer eine gute Bonität hat und regelmäßige Einkünfte nachweisen kann, erhält für gewöhnlich einen Dispokredit. Wird der genutzt, etwa weil eine außerplanmäßige Zahlung ansteht, sollte darauf geachtet werden, dass der Zinssatz entsprechend moderat ist.

Ohnehin sollte ein Dispo immer nur eine kurzfristige Lösung sein. Er kann dann sinnvoll sein, wenn pünktlich zum Monatsersten Ratenzahlungen abgehen, die Mieteinnahmen jedoch erst einige Tage später auf dem Konto eintreffen.

Sind Maßnahmen an dem Objekt in größerem Umfang durchzuführen, wäre es gut, die Kontoverbindung bei einer Bank zu haben, die es auch ermöglicht, spezielle Kredite aufzunehmen.

Möglichkeiten für Rücklagen sollten ebenfalls gegeben sein – hier bietet es sich an, ein Tagesgeldkonto mit entsprechender Verzinsung zu nutzen.

Gut zu wissen: Die Vermieter-Auskunft ist bei der Wohnungssuche ein großes Thema. Potenzielle Vermieter möchten gerne die Sicherheit haben, dass die Mieter künftig alle Kosten pünktlich bezahlen. Wer ein eigenes Bankkonto für die Miete führt, kann einfach Kontoauszüge zur Dokumentation vorlegen – weitere Einblicke in private Finanzen werden auf diese Weise vermieden.

Was kostet das Mietkonto?

Die Kosten für ein Mietkonto können ganz unterschiedlich ausfallen. Wer zur Deutschen Bank oder zur Sparkasse geht, bezahlt monatliche Kontoführungsgebühren.

Bei Direktbanken wird häufig ein kostenfreies Girokonto angeboten. Hier ist zu unterscheiden zwischen einem bedingungslos kostenlosen Girokonto und einem Konto, bei dem die Kontoführungsgebühren entfallen, wenn ein monatlicher Mindestgeldeingang gewährleistet ist. Das wäre über die Mieteinnahmen der Fall.

Wer keine Ansprechpartner in der Bankfiliale benötigt und damit zufrieden ist, das Girokonto als reines Onlinekonto zu führen ist damit gut beraten.

Für gewerblich tätige Vermieter ist zudem ein Geschäftskonto eine Option. Auch hier gibt es eine ganz unterschiedliche Preisspanne. Der Beitrag kann sich monatlich auf 0 Euro belaufen, aber auch auf 20 Euro und mehr.

Wichtig sind hier vor allem die Kosten für Überweisungen und andere Buchungen. Bei einigen Banken kostet jede Überweisung, bei anderen sind 20 bis 50 Überweisungen monatlich in den Kontoführungsgebühren inkludiert.

Hinweis: Wer mehrere Wohnungen gewerblich vermietet, sollte zunächst einen Blick auf die Anzahl der monatlichen Überweisungen werfen. Sind die gering, muss kein sehr teures Kontoangebot gewählt werden. Ansonsten muss genau auf die Preise per Überweisung geschaut werden. Sind die hoch, wird ein kostenfreies Geschäftskonto am Ende zur Kostenfalle!

Mietkonto kostenlos: Wo kann man ein kostenloses Mieterkonto eröffnen?

Wer ein kostenloses Mietkonto sucht, ist im Internet an der richtigen Adresse. Zwar wird kein spezielles gratis Konto für Mieteinnahmen angeboten. Doch Direktbanken und Fintechs, die ihren Kunden ein kostenloses Konto ermöglichen, erlauben es selbstverständlich, dass diese Bankverbindung zur Abwicklung aller Angelegenheiten rund um eine Immobilie genutzt wird.

Kostenfrei heißt allerdings nicht immer bedingungslos gratis. Mittlerweile haben die meisten Banken den Mindestgeldeingang eingeführt, der die kostenfreie Kontoführung ermöglicht.

Mindestgeldeingang bedeutet, dass monatlich ein gewisser Betrag auf dieser Bankverbindung eingehen muss. Das sind Lohn, Gehalt, Rente oder Einkünfte aus Vermietungen und Verpachtungen.

Direktbanken fordern zwischen 500 und 700 Euro Mindestgeldeingang im Monat. Wer mehr als nur eine Wohnung besitzt, kann den locker durch die Mieteinnahmen gewährleisten. Wird nur ein kleines Apartment vermietet, kann es mitunter schwierig werden, den Mindestgeldeingang für das Bankkonto für Mieteinkünfte zu erreichen. Hier käme entweder ein Gratiskonto infrage oder das Vermieterpaket der DKB.

Mieter, die das Mehrkontenmodell praktizieren, müssen ebenfalls auf den Mindestgeldeingang achten. Der wird erreicht, wenn eine Partei ihr Gehalt auf dieses Konto gehen lässt oder der Mindestgeldeingang durch Eigenüberweisung erfolgen kann.

Für ein WG-Konto als Mietkonto bieten sich Angebote an, die eine kostenfreie Kontoführung ohne Bedingungen bis zu 28 Jahren gewährleisten.

Wer hat die Verfügung über das Mietkonto?

Der Vermieter als Kontoinhaber hat die alleinige Verfügungsberechtigung über das Konto. Hat er eine andere Person mit der Verwaltung beauftragt, ist es möglich, Vollmachten einrichten zu lassen. Es ist möglich, auch für Bevollmächtigte eine EC-Karte oder eine Kreditkarte ausstellen zu lassen.

Entscheiden sich Mieter für ein Extra-Mietkonto, kommt es darauf an, welcher Kontotyp gewählt wird. Singles verfügen alleine darüber, können jedoch ebenfalls eine Kontovollmacht ausstellen lassen. Ist das Mieteinkünfte-Konto ein Gemeinschaftskonto, können beide Kontoinhaber gleichberechtigt verfügen.

Wird die Miete von einem WG-Konto bezahlt, sind es der Hauptmieter, eventuell der zweite Kontoinhaber sowie Mitbewohner, die eine Vollmacht erhalten haben.

Wichtig: Vollmachten bedeuten Vertrauen. Gerade in einer WG sollte gut überlegt werden, ob wirklich jeder Mitbewohner die Verfügungsgewalt benötigt. Der Kontoinhaber kann alternativ den Mitbewohnern auch die Kontoauszüge zeigen und somit unter Beweis stellen, dass alles seine Ordnung hat.

Wird das Guthaben auf dem Mietkonto verzinst?

Aufgrund der Nullzins-Politik der Europäischen Zentralbank ist die Verzinsung des Guthabens auf einem Girokonto, zu dem auch das Mietkonto zählt, eher als Glücksfall einzustufen.

Wenn es diese Mietkonten mit Zinsen noch gibt, ist zu prüfen, ob der Haken nicht woanders ist. Zum Beispiel bei einem gebührenpflichtigen Bargeldbezug am Automaten.

Die Banken haben jedoch eine interessante Alternative. Das Guthaben auf dem Girokonto wird zwar nicht mehr verzinst, dafür wird ein – gerade bei Direktbanken – kostenfreies Tagesgeldkonto angeboten. Auf dem Tagesgeldkonto wird das Guthaben verzinst.

Im Online-Banking kann jeder schnell mit wenigen Mausklicks das Geld vom Mieterkonto auf das Tagesgeldkonto überweisen. Das funktioniert auch umgekehrt. Da das Tagesgeld nicht festgelegt ist, kann täglich darüber verfügt werden. Ideal bei Sonderausgaben.

Kann ich die Mietkaution auf dem Konto für Mietzahlungen anlegen?

So viel vorab: Eine Mietkaution, die maximal drei Nettokaltmieten betragen darf, kann vom Vermieter nicht einfach auf dessen Privatkonto eingezahlt werden. Das Geld muss gemäß § 551 Abs. 3 BGB auf einem Kautionskonto angelegt werden. Die Kündigungsfrist für dieses Kautionskonto darf maximal drei Monate betragen – genauso lange, wie für gewöhnlich die Kündigungsfrist einer Wohnung ist.

Durch das Kautionskonto wird sichergestellt, dass die hinterlegte Sicherheit des Mieters im Falle einer Insolvenz des Vermieters vor dem Zugriff der Gläubiger geschützt ist.

Neben einem speziellen Kautionskonto ist es ebenfalls möglich, ein gemeinsames Sparbuch oder ein Sparbuch mit Sperrvermerk anzulegen. Die Regelung dafür muss allerdings im Mietvertrag getroffen werden.

Kompliziert, aber ebenfalls möglich: Ein Tagesgeldkonto für die Kaution anlegen. Dafür gibt es mit die höchsten Zinsen. Dieses Tagesgeldkonto muss allerdings als Treuhandkonto eingerichtet sein. Du bist der Kontoinhaber, gewährst dem Vermieter jedoch Zugriff. Die Bank muss diesem Arrangement ebenfalls zustimmen.

Es kann versucht werden, den Vermieter zu überzeugen, die Kaution zu einem möglichst hohen Zinssatz anzulegen. Stimmt der nicht zu, hat er immerhin die Pflicht, dir mitzuteilen, zu welchen Bedingungen dein Geld angelegt wurde.

Hinweis: Kontoführungsgebühren darf dir der Vermieter für das Kautionssparbuch nicht in Rechnung stellen. Dem darfst du widersprechen.

Mietkonto eröffnen: Kontoeröffnung Schritt für Schritt

Die Mietzahlung einfach besser managen – wer sich entscheidet, ein Mietkonto als Vermieter oder Mieter zu eröffnen, folgt einfach den folgenden Schritten, um die Kontoverbindung für Mieteinnahmen anlegen zu lassen.

  1. Passendes Mietkonto heraussuchen oder als Immobilienbesitzer das DKB Vermieterpaket auswählen.
  2. Personalausweis oder Reisepass plus Meldebestätigung bereitlegen.
  3. Kontoeröffnungsantrag ausfüllen. Hier müssen alle Daten korrekt angegeben werden.
  4. Videoident-Verfahren für die Identifikation starten. Die ist laut Geldwäschegesetz vorgeschrieben und findet per App oder am PC statt. Ein Mitarbeiter prüft den Ausweis und somit die Identität.
  5. Gibt die Bank den Antrag frei, kommt per Mail die IBAN. Das Girokonto für Mietzahlungen ist einsatzbereit.
  6. Karten und weitere Zugänge kommen ein paar Tage danach per Post.

Nicht mehr bei allen Banken, aber bei einigen ist es noch möglich, das Mieterkonto via Postident einrichten zu lassen.

Das funktioniert wie folgt:

  1. Kontoeröffnungsantrag online ausfüllen.
  2. Postident-Coupon ausdrucken.
  3. Mit dem Coupon und dem Personalausweis in einer Postfiliale identifizieren.
  4. Der Coupon wird mit der Post an die Bank geschickt.
  5. Nach ein bis zwei Wochen erfolgt die Kontoeröffnung.

Gut zu wissen: Wer sich für eine Filialbank entscheidet, macht den Termin für die Kontoeröffnung mit einem Bankberater aus.

Mietkonto kündigen: So gehst du vor

Du hast dich entschlossen, das bisherige Mietkonto auflösen zu lassen?

Dann gehst du wie folgt vor:

  1. Suche dir aus dem Vergleich ein passendes Mieterkonto aus oder wähle das DKB Vermieterpaket.
  2. Informiere dich über die Kündigungsfristen deiner bisherigen Bankverbindung. Bei alten Konten kann es sein, dass du für die Kündigung eine Frist beachten musst.
  3. Eröffne das neue Konto für Mieteinnahmen.
  4. Teile deinen Mietern die neue Bankverbindung mit und ab wann dorthin die Mietzahlung gehen soll.
  5. Kündige dein altes Vermieterkonto zu deinem Wunschtermin. Je nach Bank ist das schriftlich per Post, per Fax oder auch im Online-Banking.
  6. Wir empfehlen, eine Kündigung per Einschreiben zu schicken.

Hinweis: Wähle einen großzügigen Zeitrahmen für die Kündigung des alten Vermieterkontos – rechne damit, dass nicht jeder Mieter direkt den Dauerauftrag umstellt. Siehst du noch Eingänge auf dem alten Konto, weise die Mieter noch einmal auf deine neue Bankverbindung hin.

12 Tipps, wie du das Mietkonto richtig nutzt

Du hast dich entschieden, endlich Ordnung in die Finanzverwaltung der bei dir eingehenden Mietzahlungen zu bringen? Dann wird es Zeit, sich nach den für dich passenden Konten umzuschauen.

Du kannst dich für ein Girokonto entscheiden – am besten mit Tagesgeld für deine Rücklagen – und für die Mietkautionen weiter am klassischen Sparbuch festhalten.

Alternativ nutzt du das DKB Vermieterpaket, das wir dir bereits ausführlich vorgestellt haben. Das lohnt sich vor allem dann, wenn du neu in die private Immobilienvermietung eingestiegen bist und ohnehin deine Infrastruktur erst aufstellen musst. Denn damit schlägst du gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe.

Wir haben dir daher verschiedene Tipps rund um die Bankverbindung für Mieteinnahmen zusammengestellt – von der Einrichtung bis zur korrekten Nutzung!

Tipp 1: Die passenden Konten heraussuchen

Neben dem DKB Vermieterpaket gibt es noch weitere Girokonten, die sich für dein Mieterkonto eignen. Hier hilft es, unseren Girokonto Vergleich zu nutzen. Darin findest du für dich passgenaue Angebote von Direktbanken – zum Beispiel von der comdirect – und Filialbanken.

Interessant ist für dich sicher die kostenlose Kontoführung. Die gibt es bei verschiedenen Direktbanken. Oft ist hier ein Mindestgeldeingang zu beachten. Kalkuliere daher vorab, wie hoch dieser geforderte Mindestgeldeingang ist und welche Mieteinnahmen zu erwarten sind.

Schaue außerdem auf Zusatzleistungen wie gebührenfreies Tagesgeldkonto und Giro- oder Kreditkarten.

Interessant ist auch der Abgleich mit weiteren Finanzprodukten der Bank. So hast du alles aus einer Hand, wenn du einmal einen Investitionskredit benötigst. Oder planst, noch mehr Immobilien via Kredit zu finanzieren.

Tipp 2: Alle Werbungskosten vom Mietkonto abgehen lassen

Die Telefonkosten gehen vom privaten Girokonto ab und die Mieter zahlen auf das neue Mietkonto? Damit verschenkst du Steuervorteile.

Organisiere daher, dass alle Aufwendungen, die für dich im Zusammenhang mit deiner Vermietung entstehen, zentral von dem neuen Vermieterkonto abgehen. Im Blickpunkt stehen hier die sogenannten Werbungskosten.

Das sind:

  • Kontoführung: Alle Kosten, die rund um dein Girokonto entstehen.
  • Instandhaltungskosten: Die Dachrinnen mussten gereinigt oder der Blitzschutz überprüft werden? Das wird vom Konto für Mieteinkünfte bezahlt.
  • Verwaltungskosten: Wenn du ein Haus mit mehreren Wohnungen besitzt, ist eventuell ein Hausmeister erforderlich. Auch ein Hausverwalter und selbstverständlich der Steuerberater fallen in diese Kategorie.
  • Bürokosten: Telefon, Internet, Software, Porto, Schreibwaren – in diesem Bereich hast du als Vermieter Kosten, die du geltend machen kannst.
  • Computer: Wenn deine Immobilienverwaltung am PC passiert, was heute der Regelfall ist, kannst du diese Kosten anteilig geltend machen.

Tipp 3: Eröffne drei Konten

Du möchtest noch Nachschlag bei den Werbungskosten? Kein Problem. Denn du kannst private Kreditzinsen mit ins Boot nehmen.

Alles, was du brauchst, sind drei verschiedene Konten. Das erste ist dein privates Girokonto, das zweite für die Mieteinnahmen und von Konto 3 werden alle Ausgaben rund um die Immobilie bestritten.

Machst du eine private Anschaffung, überweist du Geld von deinem Vermieterkonto auf das private Konto. Aufwendungen gehen weiter über dein Ausgabenkonto, das sich im Soll befindet. Die Schuldzinsen werden damit zu Werbungskosten.

Tipp 4: Modernisierungen planen

Nicht direkt mit deinem Vermieterkonto, aber durchaus mit deiner Finanzverwaltung als Immobilienbesitzer hat dieser Tipp zu tun.

Renovierst du im Dezember deine Immobilie, kannst du sofort die Aufwendungen dafür als Werbungskosten bei deinen Mieteinnahmen absetzen. Alternativ verteilst du diesen Betrag auf zwei bis fünf Jahre.

Der Einzelfall entscheidet, was für dich vorteilhafter ist. Wählen kannst du allerdings nur, wenn du mehr als 2.000 Euro investiert hast.

Tipp 5: Mehr Geldfluss auf dem Mietkonto

Als Betongold werden Immobilien bezeichnet und in diesem Ausdruck steckt sehr viel Wahres. Wenn du den Geldfluss auf deinem Vermieterkonto kontinuierlich wachsen sehen willst, kannst du natürlich in neue Immobilien investieren.

Alternativ setzt du bei deinen Mietern auf Staffelmietverträge. Die Miete startet beim niedrigsten Betrag und steigt mit der Zeit an. Damit sicherst du dir wachsende Mieteinnahmen.

Tipp 6: Integriere eine Buchhaltungssoftware in dein Konto

Nicht nur die Mieteinnahmen wollen im Überblick behalten werden, sondern es müssen auch diverse Abrechnungen für Nebenkosten und Verwaltung gemacht werden. Trägst du dann jeden Posten einzeln zusammen, bedeutet das ein unnötig hohes Arbeitsaufkommen.

Besorge dir daher eine Software für private Vermieter. Gängige Angebote auf dem Markt können bis zu 50 Wohnungen oder andere Mietobjekte verwalten. So verwaltest du alles ohne Stress und hast die Einnahmen und Ausgaben immer im Blick.

Im Idealfall verfügt dein Miet-Konto über eine API-Schnittstelle oder eine andere Möglichkeit, die Software direkt mit dem Konto zu verbinden.

Tipp 7: Mach dir das Leben mit einer App leichter

Wohnung 4 hat wieder nicht bezahlt und Apartment 6 hat einfach die Miete gekürzt? Wenn du dich jedes Mal in dein Online-Banking einloggen musst, um Mietzahlungen zu kontrollieren, stellt das einen unnötigen Mehraufwand dar. Leicht gehen solche Aufgaben zudem einmal im hektischen Alltag unter.

Falls du dich für ein Vermieterkonto entscheidest, solltest du unbedingt die zum Bankkonto gehörende App herunterladen. Über Zahlungseingänge erhältst du Push-Notifikationen in Echtzeit.

Tipp 8: Kontokarten smart nutzen

Möglicherweise entscheidest du dich für ein Vermieterkonto, zu dem es eine Giro- oder Kreditkarte, beziehungsweise beides gibt. Das muss nicht schlecht sein. Aber die Karte solltest du tatsächlich nur nutzen, wenn Ausgaben getätigt werden, die in direktem Zusammenhang mit deiner Rolle als Vermieter stehen.

Kaufst du Werkzeuge und Material für Renovierungen ein, ist das völlig in Ordnung. Den Wocheneinkauf im Supermarkt einmal schnell vom Vermieterkonto zu bezahlen sorgt langfristig nur für Chaos.

Tipp 9: Das musst du über das Mietkautionskonto wissen

Dein Vermieterkonto ist der eine Teil. Auf dem darf jedoch nicht die Mietkaution aufbewahrt werden, die der Mieter als Sicherheit hinterlegt hat. Sollte die der Mieter in bar ausgehändigt haben, darfst du den Betrag nicht einfach auf dein Vermieterkonto stellen.

Gemäß § 551 Absatz 3 Satz 1 bis 4 BGB muss diese Summe auf einem von deinem übrigen Vermögen getrennten Konto aufbewahrt werden. Diese Mietkautionskonten müssen insolvenzsicher sein und das Guthaben verzinst werden.

Die Zinsen bleiben auf dieser Kontoverbindung stehen. Endet das Mietverhältnis, wird dem Mieter die Kaution plus Zinsen zurückerstattet. Abzüge sind nur zulässig, wenn du Forderungen angemeldet hast.

Das kann der Fall sein, wenn der Mieter dir noch Betriebskosten oder eine Monatsmiete schuldet. Auch bei hohen Schäden an deinem Eigentum kannst du den entsprechenden Betrag von der Kaution abziehen.

Tipp 10: Deine Kautionszahlung korrekt verlangen

Die Mietkaution stellt deine Ansprüche gegenüber einem Mieter sicher. Zukünftige Forderungen werden damit nicht zum Risiko.

Das musst du über die Mietkaution wissen:

  • Die Mietkaution und deren Höhe muss im Mietvertrag festgeschrieben sein. Fehlt dieser Passus, kannst du nicht einfach bei deinem Mieter klingeln und nachträglich eine Kaution verlangen.
  • Die Obergrenze liegt bei drei Nettokaltmieten.
  • Der Mieter kann die Kaution auch in drei Raten bezahlen. Die erste Rate muss mit Mietbeginn gezahlt werden, die beiden anderen jeweils mit der zweiten und dritten Monatsmiete. So regelt es § 551 Absatz 2 Satz 1 BGB. Der Mieter darf mit diesen Zahlungen nicht in Verzug geraten. Seit Inkrafttreten der Mietrechtsnovelle 2013 darfst du ohne vorherige Abmahnung dem Mieter kündigen, wenn die Kaution nicht fristgerecht gezahlt wird und auf dem Mietkautionskonto ein Rückstand von zwei Monatsmieten herrscht.
  • Wenn dich der Mieter aufgrund eines finanziellen Engpasses nach seiner Kaution fragt, musst du diese nicht aushändigen. Das Geld bleibt die ganze Mietdauer über angelegt auf dem Kautionssparbuch.

Tipp 11: Wähle die passende Form für die Mietkautionszahlung

Natürlich gibt es das klassische Kautionssparbuch. Allerdings hast du noch andere Möglichkeiten, die Mietkaution in Empfang zu nehmen und zu verwalten:

  • Bar: Händige dem Mieter eine Quittung aus, die mit dem Betrag und dem Datum der Zahlung versehen ist. Danach stellst du das Geld auf ein Mietkautionskonto.
  • Kautionsschutzbrief: Bei dieser Variante bekommst du als Vermieter keine Kaution ausgehändigt. Der Mieter zahlt monatlich Versicherungsbeiträge. In diesem Fall kümmerst du dich nicht um das Anlegen der Kaution.
  • Bankbürgschaft: Die Bank deines Mieters bürgt für die Bonität.
  • Tagesanleihe: Es handelt sich hierbei um Staatsanleihen, die als Schuldbuchkonto gekauft werden. Das gibt häufig lukrative Zinssätze.
  • Depotkonto für die Mietkaution: Es besteht die Möglichkeit, einen Investmentfonds für die Kaution anzulegen. Auch hier winken durchaus attraktive Zinsen.

Tipp 12: Die Mieter immer auf dem Laufenden halten

Du hast ein neues Mietkonto? Dann musst du deinen Mietern rechtzeitig mitteilen, dass die Mietzahlungen künftig auf eine andere Bankverbindung gehen. Gebe daher rechtzeitig Bescheid, dass Daueraufträge umgestellt werden.

Kündige auch das alte Konto für Mieteinkünfte nicht sofort, da du damit rechnen musst, dass nicht alle Mieter umgehend deiner Aufforderung nachkommen werden. Sicher außerdem alle Kontoauszüge vor der Kontolöschung.

Zusammenfassung zum Mietkonto

Wir finden: Das Vermieterkonto ist eine unglaublich praktische Sache. Denn damit Ordnung in allen finanziellen Angelegenheiten rund um die Immobilie herrscht, geht es im Grunde gar nicht anders.

Mit dem DKB Vermieterpaket werden gleich drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Neben dem Mietkonto mit praktischem Lastschriftverfahren für sämtliche Mieteinnahmen gibt es noch das Konto für Investitionsrücklagen.

Eine Verjährung von Guthaben kann auf diese Weise auch nicht passieren, denn alles ist stets auf einen Blick ersichtlich. Abgerundet wird das Paket vom Mietkautionskonto, auf dem die Garantie des neuen Bewohners rechtssicher verwahrt wird.

Wer sich für das DKB Vermieterkonto entscheidet, muss sich bewusst sein, dass es zu diesem Angebot keine Girokarten gibt.

Wer die braucht, um Baumaterialien zu bezahlen oder Mieteinnahmen in bar am Automaten einzuzahlen, findet bei Direktbanken ein kostenloses Konto. Deren Tagesgeldkonto kann für Rücklagen genutzt werden. Für das Kautionssparbuch muss dann allerdings noch eine andere Lösung gefunden werden.

Übrigens nicht nur Vermieter, sondern auch Mieter sollten an ein Extra Bankkonto für die Mietzahlungen denken: Das geht im Rahmen des Mehrkontenmodells ganz einfach mit einem Girokonto ohne Kontoführungsgebühren.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was ist ein Mietkonto?

Ein Mietkonto ist ein reguläres Girokonto von privaten Vermietern, auf das die Mieter ihre monatlichen Überweisungen von Miete und Nebenkosten gehen lassen. Es dient der sauberen Trennung aller mit der Vermietung verbundenen Kosten.

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Was kostet das Konto für Einnahmen?

Für ein Vermieterkonto fallen monatlich Kontoführungsgebühren an. Diese können 0 Euro betragen oder sich auf bis zu 15 Euro belaufen.

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Gibt es ein kostenloses Mietkonto?

Vor allem Direktbanken bieten ein Mietzahlungskonto ohne Kontoführungsgebühren an. Kostenlose Kontoführung bedeutet allerdings nicht bedingungslos umsonst. Häufig ist ein gewisser monatlicher Mindestgeldeingang die Voraussetzung für eine kostenlose Kontoführung.

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Warum ist ein Mieterkonto sinnvoll?

Ein eigenes Mieterkonto schafft vor allem Übersicht. Denn darauf gehen nur Zahlungen der Mieter ein, sodass Vermieter direkt im Blick haben, wer gezahlt hat und wer säumig ist. Auch Abrechnungen können auf diese Weise leichter erstellt werden. Das Konto für Vermieter hilft ebenfalls dabei, Zeit bei der Steuererklärung zu sparen.

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Kann ich die Kaution auf das Konto für Mietzahlungen stellen?

Die Kaution eines Mieters gehört nicht auf das Mietkonto. Es besteht die gesetzliche Pflicht, diesen Betrag getrennt von anderen Mietkonten aufzubewahren und entsprechend verzinst anzulegen.

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Verzinsung beim Bankkonto für Mieteinkünfte – ist das möglich?

Mittlerweile ist die Verzinsung bei Girokonten, zu denen auch das Mietkonto zählt, nicht mehr üblich. Diesbezügliche Angebote sind daher äußerst selten, was auch an der Niedrigzinsphase liegt. Eine Verzinsung wäre allenfalls möglich, wenn ein Girokonto mit Tagesgeld gewählt wird. Auf diesem Tagesgeldkonto erfolgt eine Verzinsung des Kontoguthabens.

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Kann ich ein Vermieterkonto auch für Einnahmen aus einer Pacht nutzen?

Du hast ein paar Grundstücke gekauft oder ein Erbe angetreten und im Nachlass befinden sich diverse Grünflächen? Gerade, wer landwirtschaftliche Flächen besitzt, möchte diese häufig anderen zur Bewirtschaftung überlassen. Selbstverständlich wird auch für die Pachtangelegenheiten ein Konto benötigt. Im Idealfall teilst du auch hier auf zwischen Pachteinnahmen, Pachtausgaben und eventuellen Rücklagen. Wenn eine Erbengemeinschaft die Verpachtung durchführt und keine Pläne bestehen, das oder die Grundstücke in nächster Zeit zu verkaufen, kann das Pachtkonto natürlich auch als Gemeinschaftskonto geführt werden.

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Zahle ich auch Renovierungen meiner Immobilie vom Mieterkonto?

Natürlich können Renovierungen oder Sanierungen vom Mieterkonto bezahlt werden. Wir empfehlen das allerdings nicht. Besser ist es, ein eigenes Rücklagenkonto zu führen, auf das monatlich ein gewisser Betrag überwiesen wird. Durch die Verzinsung eignet sich als Investitionskonto das Tagesgeldkonto.

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Welches Konto wähle ich für Mietzahlungen in bar?

Vermutlich wird es gute Gründe geben, die monatlichen Zahlungen der Mieter nur in bar anzunehmen. Besonders praktisch ist das allerdings nicht. Falls du dich nicht anders entscheiden kannst oder willst, solltest du ein Bankkonto wählen, das unbegrenzt gebührenlose Bargeldeinzahlungen ermöglicht. Das wirst du in der Regel bei den Filialbanken finden.

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Kann ein Mietkonto auch als Gemeinschaftskonto geführt werden?

Es spricht nichts dagegen, ein Vermieterkonto gemeinsam mit einem Miteigentümer zu führen. Das Konto wird dann einfach als Gemeinschaftskonto eröffnet. Alternativ können für Verwalter oder andere Befugte Vollmachten erteilt werden.

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Was ist bei der Kündigung des Mietkontos zu beachten?

Bevor das alte Konto für Mietzahlungen gelöscht wird, sollte erst das neue Konto für Vermieter eröffnet werden. Dabei hilft der Mietkonto Vergleich. Nach der Kontoeröffnung der neuen Bankverbindung muss den Mietern die neue IBAN für Zahlungen mitgeteilt werden. Um Irrläufer zu vermeiden, sollte das alte Girokonto noch ein bis zwei Monate parallel geführt werden. Die Kontoschließung erfolgt dann wie in den AGB der Bank beschrieben. Wir empfehlen, immer schriftlich zu kündigen. Das ist die sicherste Variante.

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Du bist Vermieter oder planst, demnächst, Immobilien zu vermieten? Wie verwaltest du die Mieteinnahmen und die Kautionen? Hast du einen Tipp für die Community, wie sich bei der Kontoführung Geld sparen lässt oder einen praktischen Lifehack, damit die Verwaltung der Gelder nicht zum Chaos wird? Wir freuen uns auf deine Kommentare auf der Seite! Natürlich kannst du hier auch Fragen an das Team oder die Community stellen!

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