Kostenloses Girokonto – damit sparst du jede Menge Geld

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Ein kostenloses Girokonto wünschen sich viele Verbraucher. Das Girokonto kostenlos bieten daher immer mehr Banken an. Hauptsächlich Direktbanken, aber auch Filialbanken ziehen nach. Die Vorteile bei einem kostenfreies Konto liegen auf der Hand. Du kannst jede Menge Kontoführungsgebühren sparen und bekommst meist tolle Extras wie eine Kreditkarte umsonst. „Kostenlos“ bedeutet jedoch nicht immer gratis. Wir haben dir zusammengestellt, worauf es bei einem kostenlosen Bankkonto ankommt und verraten dir, wie du Gebührenfallen vermeidest, um für dich das beste Angebot zu finden.

Kostenloses Girokonto Vergleich: 13 Girokonten kostenlos eröffnen und führen (02/2020)

Welches Gratis-Konto ist das beste? Was bieten Filialbanken an? Ist ein Onlinekonto eine gute Option für mich? Wir haben alle Angebote auf Herz und Nieren geprüft und stellen die kostenlosen Girokonten in einer übersichtlichen Tabelle vor.

Nr.AnbieterGrund-
gebühren
BonusBuchungen
beleglos / beleghaft
Giro-
card
Kredit-
karte
Dispo
p.a.
Kostenlos
Bargeld
abheben
FilialenMehr Infos
1.ING Logo
ING
Girokonto
0,00 €+ 50 €
(bis 29.2.2020)
0,00 €
2,50 €
0,00 €Visa Logo
0,00 €
6,99%an 1.200 ING-Automaten in Deutschland und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichennein
2.comdirect Logo
Comdirect
Girokonto
0,00 €+ 25 €0,00 €
4,90 €
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
6,5%an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichennein
3.norisbank Logo
Norisbank
Top-Girokonto
0,00 €+ 100 €
(bis 31.3.2020)
0,00 €
0,00 €
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
10,85%an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichennein
4.Commerbank Logo
Commerzbank
Kostenloses Girokonto
0,00 €+ 100 €0,00 €
1,50 €
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
9,75%an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichenja
5.DKB Logo
DKB
DKB-Cash
0,00 €kein0,00 €
0,00 €
0,00 €Visa Logo
0,00 €
6,9%an eigenen DKB Automaten und allen Automaten mit einem VISA-Zeichen weltweitja
6.N26 Logo
N26
Girokonto
0,00 €kein0,00 €
-
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
8,9%an allen Automaten mit einem Mastercard-Zeichennein
7.o2 Banking Logo
o2 Banking
Girokonto
0,00 €kein0,00 €
-
-Mastercard Logo
0,00 €
7,49%an allen Automaten mit einem Mastercard-Zeichennein
9.1822direkt Logo
1822direkt
Girokonto
3,90 €+ 100 €
(bis 27.2.2020)
0,00 €
1,50 €
0,00 €Visa Logo
0,00 €
7,17%an allen Automaten der Sparkasse, im europäischen Auslandnein
13.Fidor Bank Logo
Fidor Bank
Fidor Smart Girokonto
5,00 €kein0,00 €
-
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
7,49%3x frei mtl. bei Handelspartnern, ab 2,50 € pro Abhebung an Automaten mit einem Mastercard-Zeichennein
16.Postbank Logo
Postbank
Giro extra plus
10,90 €
0 €: ab 3.000 € mtl. Geldeingang
+ 200 €0,00 €
0,00 €
0,00 €0,00 €
Visa
8,68%an den Automaten der Cash Groupja

Das Wichtigste zum kostenlosen Girokonto

  • Kostenlos bedeutet, das keine Kontoführungsgebühren erhoben werden
  • Kostenlos ist nicht automatisch umsonst – daher auf versteckte Gebühren achten
  • Eröffnung als Einzelkonto, Gemeinschaftskonto oder Geschäftskonto möglich
  • Kostenloses Konto schon ab 7 Jahren als Jugendkonto oder Taschengeldkonto möglich
  • Häufig von Direktbanken angeboten, eher seltener von Filialbanken
  • Interessant in der Kombination mit Giro- und Kreditkarte
  • Stehen keine eigenen Automaten zur Verfügung, bieten viele Direktbanken das Abheben bei Handelspartnern an
  • Viele Angebote auch ohne Mindestgeldeingang
  • Einige Angebote mit Startguthaben
  • Von kostenlosem Kontowechselservice profitieren
  • Schufa-Abfrage wird fast immer durchgeführt

Kostenloses Girokonto: Ist wirklich alles kostenlos?

Nicht unbedingt. Denn manchmal ist die kostenlose Kontoführung an einen Mindestgeldeingang gekoppelt oder es entstehen weitere Kosten für Überweisungen, Bargeldabhebungen oder Bargeldeinzahlungen. So kann sich ein gewisser Betrag aufsummieren. Alles kostenlos ist dann, wenn ein Konto als „uneingeschränkt“ oder „bedingungslos“ gratis angeboten wird.

Kostenlose Kontoführung – Konto ohne Kontoführungsgebühren

Kostenlose Kontoführung bedeutet, dass es sich um ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühren handelt. Laut Stiftung Warentest zahlen Verbraucher in Deutschland für ihr Konto jährlich zwischen 60 und 150 Euro an Gebühren. Keine Kontoführungsgebühren entrichten zu müssen ist daher ein deutlicher Sparfaktor.

Welche Vorteile und Nachteile hat ein Girokonto ohne Gebühren?

Ein gebührenfreies Bankkonto kann eine tolle Sache sein. Allerdings bedeutet gebührenfrei nicht immer auch völlig gratis. Daher hilft es, sich vor der Kontoeröffnung die Vor- und Nachteile genau anzuschauen:

Vorteile:

  • Keine Kontoführungsgebühren
  • Viele Banken verlangen keinen Mindestgeldeingang
  • Giro- und sogar Kreditkarte kostenlos – je nach Anbieter
  • Internetbanking
  • Praktische App
  • Bei einigen Banken national und international kostenloser Bargeldbezug möglich
  • Als Einzelkonto, Gemeinschaftskonto oder Geschäftskonto zu eröffnen

Nachteile:

  • Manche Banken fordern einen Mindestgeldeingang
  • Bei einigen Direktbanken kann der Bargeldbezug teuer werden
  • Es kann zu versteckten Kosten im Kleingedruckten kommen
  • Zusatzkosten für Kreditkarte, zweite Girokarte möglich
  • Bei Filialbanken nur Onlinekonto gratis möglich
  • Sehr selten als Girokonto ohne Schufa

Wer kann ein kostenloses Bankkonto eröffnen?

Ein Konto umsonst gibt es je nach Bank für Privatleute als Einzel- oder Gemeinschaftskonto, für junge Leute oder für Freiberufler, Selbständige und Unternehmer als Geschäftskonto. Abgesehen vom Jugendkonto, müssen Kontoinhaber mindestens 18 Jahre sein, in Deutschland ihren Wohnsitz haben und es darf keine negative Schufa vorliegen.

Für wen ist ein kostenloses Online-Girokonto geeignet?

Im Prinzip für jeden, der sparen will. Dazu zählen:

  • Angestellte und Arbeiter
  • Beamte
  • Rentner
  • Arbeitslose
  • Hausfrauen und -männer
  • Ehepaare und Lebensgemeinschaften
  • Wohngemeinschaften
  • Rentner
  • Studenten
  • Freiberufler und Selbständige
  • Unternehmen
  • Gründer
  • Start-ups

Checkliste: Diese Voraussetzungen erfüllt ein kostenloses Girokonto!

Das Angebot an Gratis-Konten ist unübersichtlich groß geworden. Wir haben die Basics zusammengestellt, die erfüllt werden müssen:

  • Keine monatliche / jährliche Kontoführungsgebühr: Normalerweise decken Banken die Bereitstellung ihrer Serviceleistungen durch eine Pauschale, die Kunden monatlich entrichten müssen. Diese entfällt bei einem Gratis.-Bankkonto, meistens bei Direktbanken, da diese keine Filialen unterhalten und diese Ersparnis an die Kunden weitergeben.
  • Keine Kosten für die Girocard (EC-Karte): Die Bankkarte umsonst ist ein Standard.
  • Keine Kosten für die Kreditkarte (Visa / Mastercard): Zumindest eine Prepaid-Kreditkarte gebührenlos sollte das Angebot umfassen.
  • Kostenlose Überweisungen und Lastschriften: Hier darf bei Privatkonten nichts berechnet werden.
  • Keine Kosten für Bargeldabhebungen: Das leisten nicht alle Banken, doch ist das ein dickes Plus. Kostenlos Bargeld abheben können Kunden der comdirect und der Commerzbank. Auch die ING bietet durch clevere Kombination von Giro- und Kreditkarte diesen Vorteil.

So funktioniert die Kontoeröffnung eines kostenlosen Kontos

Viele Kunden fragen sich, wie sie an ein kostenloses Konto kommen. Mit dieser Anleitung klappt es:

  1. Bestes Girokonto aus dem Vergleich aussuchen.
  2. Im Internet den Kontoeröffnungsantrag ausfüllen und absenden.
  3. Praktisches Videoidentverfahren nutzen und online mit Personalausweis legitimieren. Ersatzweise in der Postfiliale mit Ausweis und Postident-Coupon.
  4. Auf die Kontofreischaltung warten – meist innerhalb weniger Stunden. Regelmäßig die E-Mail checken!
  5. Auf die Karten warten – per Post in wenigen Tagen im Briefkasten.

Unser Tipp: Wenn das alte Konto aufgelöst werden soll, das Konto kündigen und den praktischen, meist kostenlosen Kontowechselservice der neuen Bank nutzen!

Welche Gebühren können bei einem kostenlosen Girokonto trotzdem noch anfallen?

Nicht jede Bank, die ihr Girokonto als gratis anbietet, berechnet keine Kosten. Zwar werden die Kontoführungsgebühren erlassen, doch werden häufig weitere Dienstleistungen abgerechnet. Ein cleverer Trick, denn der Kunde glaubt, einen Eröffnungsvertrag für ein kostenloses Giro-Konto oder Online-Konto abgeschlossen zu haben und findet dann auf dem Kontoauszug jede Menge Zusatzgebühren. Doch wo lauern beim gebührenlosen Konto die Kostenfallen?

  • Jahresgebühren: Einige Banken wollen überhaupt keine Kontoführungsgebühren, andere erlassen sie nur, wenn in einem bestimmten Zeitraum eine gewisse Anzahl von Transaktionen auf dem Bankkonto stattgefunden hat. Vor allem, wer das Gratiskonto als Zweitkonto führen möchte, muss daher Sorge tragen, dass eine derartige Klausel nicht existiert oder die Mindestanzahl an Überweisungen oder Daueraufträgen erfüllen.
  • Kosten für eine Kreditkarte: Die Kreditkarte gibt es manchmal ohne Kosten zum Konto dazu, in anderen Fällen werden Jahresgebühren berechnet. Häufig ist als Lockvogel das erste Jahr gebührenfrei, doch danach können die Kosten ins Geld gehen. Daher immer die Kartenkosten plus Kreditkartennebenkosten prüfen!
  • Kosten für eine Girocard: In der Regel werden für die erste Girokarte keine Gebühren berechnet, doch die Partnerkarte ist nicht immer gratis. Durchschnittlich kann die fünf Euro pro Jahr Extra-Kosten.
  • Bargeldabhebungen an Fremdautomaten: Mit einem Internetkonto lassen sich echte Schnäppchen machen. Allerdings muss dann auch die Bargeldversorgung stimmen. Wer kein Kartenzahler ist, braucht daher eine Bank, die mit anderen Banken kooperiert, um Geldautomaten gratis zu nutzen oder zumindest ein gewissen Anzahl an Abhebungen pro Monat umsonst anbietet. Wer nur zweimal im Monat abhebt, zahlt dafür mitunter 10 Euro Gebühren – da wäre ein Konto bei einer Filialbank günstiger!
  • Auslandseinsatz und Zahlungen in Fremdwährung: Ob Girokarte oder Kreditkarte – einige Banken verlangen für den Karteneinsatz außerhalb von Deutschland saftige Gebühren. Tipp: Auf Freiabhebungen oder Partnerbanken achten!
  • TAN-Verfahren / Online-Banking: Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche TAN-Verfahren. Viele Banken berechnen dafür keine Mehrkosten, doch kann es durchaus passieren, dass eine SMS-TAN oder ein entsprechender Generator Gebühren verursacht. Vielüberweiser müssen daher aufpassen.
  • Papier- und Telefonüberweisung: Toll, wenn eine Bank umfangreiche Serviceleistungen anbietet. Manchmal ist jedoch nur das Onlinebanking gratis oder die Überweisung am SB-Terminal. Wer das telefonisch oder mit dem guten alten Vordruck erledigt, kann zur Kasse gebeten werden. Tipp: Immer Online-Banking nutzen, um auf der sicheren Seite zu sein.
  • Kontoauszüge (per Post): Banken müssen ihren Kunden eine Möglichkeit zur Verfügung stellen, kostenlos an Kontoauszüge zu kommen. Das ist entweder am Drucker in der SB-Halle oder ein im Online-Banking-Portal hinterlegtes PDF. Zusendung in Papierform kostet fast immer!
  • Bargeldeinzahlungen: Bei einer Direktbank kann die Bargeldeinzahlung zum Kostenfaktor werden, denn es gibt nur selten Filialen anderer Banken oder Einzahlungsautomaten, die mitgenutzt werden können. Ein Schaltereinzahlung bei einer Fremdbank kann daher hohe Gebühren verursachen. Auch günstigere Kontomodelle von Filialbanken verlangen manchmal Geld für die Bareinzahlung. Daher unbedingt genau die AGB studieren!
  • Scheckeinreichungen: Der gute, alte Scheck ist etwas in die Jahre gekommen, aber die Einreichung lassen sich manche Banken durchaus eine Stange Geld kosten. Werden regelmäßig Schecks eingereicht, sollte dieser Punkt vor der Kontoeröffnung Aufmerksamkeit erfahren.
  • Beleghafte Überweisungen: Einige Banken bieten sie gar nicht mehr an, vor allem bei einem reinen Internetkonto. Bei den anderen ist mit Ausnahme weniger teurer Premium Modelle die beleghafte Überweisung grundsätzlich mit Kosten verbunden.
  • Lastschriftrückläufer: Ärgerlich, wenn Lastschriften nicht eingelöst werden können. Diesen Aufwand lassen sich die Banken unterschiedlich bezahlen. Ein Blick in die AGB hilft.

Tipp: Kostenlosen Kontowechselservice nutzen

Eine Kontoeröffnung bei gleichzeitiger Auflösung der alten Bankverbindung kann in Arbeit ausarten. Viele Banken bieten gratis den Kontoumzugsservice an. Der Auftrag hierzu kann meist direkt bei der Kontoeröffnung erteilt werden. Die neue Bank tritt mit der alten in Verbindung, sodass Lastschriften, Daueraufträge und andere Verbindlichkeiten automatisch umgeleitet werden. Ein Service, der viel Zeit und Nerven spart!

Kostenloses Girokonto …

Welche Arten gibt es eigentlich bei einem Girokonto ohne Kontoführungsgebühren, das gratis ist?

… ohne Mindestgeldeingang

Ohne Mindestgeldeingang bedeutet, dass keine Bedingungen wie regelmäßige Zahlungseingänge an die kostenlose Nutzung des Kontos geknüpft sind. Denn bei einigen Banken ist das Konto nur gratis, wenn jeden Monat eine bestimmte Summe zwischen ein paar und einigen hundert Euro eingeht.

… ohne Gehaltseingang

Bei manchen Banken ist die kostenlose Kontoführung nur möglich, wenn ein – jeweils unterschiedlich hoch definierter – monatlicher Eingang von Lohn, Gehalt, Sold, Rente oder Bafög auf dem Konto eingeht. Ohne Gehaltseingang meint dann, dass eine derartige Bedingung nicht an die gebührenfreie Kontoeröffnung geknüpft ist.

… ohne Schufa

In Deutschland ist die Schufa-Abfrage Standard bei einer Kontoeröffnung. Bei schlechter Bonität wird das Bankkonto meist verweigert. Es gibt jedoch löbliche Ausnahmen und somit ist es möglich, ein Girokonto ohne Schufa zu erhalten. Denn das Ergebnis hat keinerlei Auswirkungen auf die Kontoeröffnung. Ein typischer Fall wäre die norisbank.

… mit Kreditkarte

Einige Direktbanken bieten das Onlinekonto nicht mit Girokarte, sondern nur mit kostenloser Kreditkarte an. Dabei handelt es sich meist um eine Prepaid-Kreditkarte. Oft kann diese Karte sogar von Vorteil sein. Im Gegensatz zur Girokarte kann damit häufig weltweit kostenlos Bargeld abgehoben werden.

Bestes kostenloses Girokonto: Welches Konto ist das Beste?

Es gibt einige gratis Konten auf dem Markt. Wer die Wahl hat, der hat die Qual. Ein empfehlenswertes Girokonto kostenlos wird von diesen Banken angeboten:

comdirect

Die Commerzbank-Tochter ist eine reine Direktbank. Kunden erhalten eine kostenlose Visacard und eine Girokarte. Die Möglichkeit zum Bargeldbezug ist hervorragend, denn es können kostenlos die Geldautomaten der Cashgroup (Deutsche Bank, Commerzbank, HypoVereinsbank und Postbank) genutzt werden. Der Dispozins ist mit 6,5 % erfreulich niedrig, doch fallen bei der Nutzung der Karten außerhalb von Deutschland Fremdwährungsgebühren an. Kostenlos Bargeld abheben ist jedoch in der Eurozone mit der Girocard möglich und in allen anderen Ländern mit der Kreditkarte. An SB-Terminals der Commerzbank ist dreimal im Jahr die kostenlose Einzahlung von Bargeld möglich, danach kostet jede Einzahlung schlanke 1,90 Euro. Im Online-Banking wird mit photoTAN gearbeitet und auch sonst hat die Direktbank erfreulich hohe Sicherheitsstandards.

ING

Die ING händigt Kunden zum kostenlosen Girokonto gratis Girocard und Visacard aus. Die Visacard ist eine Debitkarte, was bedeutet, dass die Summe direkt abgebucht wird und nicht einmal im Monat eine Kreditkartenrechnung kommt. Die Kreditkarte kann zum kostenlosen Bargeldbezug ab 50 Euro an allen Automaten mit Visa-Zeichen genutzt werden. Außerhalb der Eurozone fallen 1,75 % Fremdwährungsgebühren an. Die Girokarte gratis nur an den eigenen Automaten der ING. Außerdem ist der Bargeldbezug bei Handelspartnern vorgesehen. Eine Bargeldeinzahlung umsonst ist bei der Reisebank bei einem Betrag zwischen 1000 und 25.000 Euro möglich. Die Bank bietet eine eigene App und verschiedene TAN-Verfahren an. Der Dispozins liegt mit 6,99 % erfreulich niedrig.

Commerzbank

Dritter im Bunde empfehlenswerter Konten ist mit der Commerzbank eine Filialbank. Kostenlos sind Girokarte und Kreditkarte, sofern der Kunde über eine ausreichende Bonität verfügt. Geldabhebungen an den Automaten der Cashgroup sind kostenlos, das gilt auch für Einzahlungen am Automaten der Commerzbank. Gebührenpflichtig sind hingegen Ein- und Auszahlungen am Schalter, doch das lässt sich durch reine Automatennutzung vermeiden. Ein Mindestgeldeingang wird nicht gefordert. Wenn du in den ersten drei Monaten nach Kontoeröffnung monatlich mindestens fünf Buchungen über 25 Euro aufweisen kannst, gibt es 100 Euro Startguthaben.

Gratis-Konto mit Bonus und Startguthaben eröffnen: Lohnt sich das?

Es gibt Banken, die bieten eine lukrative Prämie von 100 Euro oder mehr für das neue Girokonto. Doch ganz so einfach ist das Startguthaben nicht zu haben, denn innerhalb eines gewissen Zeitraums müssen Überweisungen, Einzahlungen (keine Eigenüberweisungen), Daueraufträge oder Lastschriften auf dem Konto nachgewiesen werden. Dabei handelt es sich um keine hohe Hürde, meist reichen fünf Transaktionen pro Monat aus, um an das Startguthaben zu kommen. Wenn du das Gratiskonto als dein Erstkonto nutzt, wird es dir nicht schwerfallen, dir die Prämie zu sichern. Bei einem Zweitkonto muss hingegen genau geprüft werden, ob die Bedingung eingehalten werden können.

Kostenfreies Konto bei einer Filialbank oder Direktbank eröffnen?

Ein Filialkonto ist immer dann sinnvoll, wenn viele Geldgeschäfte vor Ort erledigt werden oder regelmäßig ein Bankberater gebraucht wird. Auch die gute und kostenlose Bargeldabdeckung durch eigene Automaten ist ein Pluspunkt. Fakt ist aber auch, dass ein Gratis-Konto bei einer Filialbank oft nicht die Leistungen hat, die ein gebührenpflichtiges Konto mit sich bringt. So kann die Bargeldeinzahlung oder Abhebung am Schalter zu Kostenfalle werden. Wenn du alles im Netz erledigen kannst und wenig bis kein Bargeld abheben möchtest, ist die Direktbank mit ihrem Internetkonto eine gute Option für dich. Achte jedoch darauf, auf jeden Fall bei Handelspartnern oder an Tankstellen kostenlos abheben zu können.

Bietet die Sparkasse ein kostenloses Girokonto?

Die Sparkassen sind bundesweit nicht einheitlich organisiert. Wer die Preise für ein Konto lernen will, muss daher in der Filiale vor Ort anfragen. Während ein Jugendkonto in der Regel gebührenfrei ist, kostet ein reguläres Konto meist einen monatlichen Beitrag.

Günstiges oder kostenfreies Girokonto eröffnen?

Das kommt auf die individuellen Banking-Gewohnheiten an. Wer viel abhebt und einzahlt, ist mit einem günstigen Konto bei einer Filialbank häufig besser bedient. Am besten ist es immer, die eigenen Ansprüche an ein Girokonto aufzulisten und dann mit den Angeboten zu vergleichen. So stellt sich schnell heraus, ob das kostenlose Konto eine Option ist oder ein günstiges Girokonto nicht doch die bessere Wahl.

Bargeldabheben mit einem gebührenfreien Girokonto: Darauf gilt es zu achten

Bargeldbezug darf nicht zur Kostenfalle werden. Daher gibt es einige Dinge zu beachten.

1) Geldabheben im Inland

Idealerweise kooperiert eine Direktbank mit anderen Banken, an deren Automaten Kunden kostenlos Bargeld abheben können. So kannst du mit einem Konto bei der comdirect beispielsweise die Automaten der Cashgroup nutzen. Gut ist ebenfalls, wenn du bei Handelspartnern abheben kannst. Auf jeden Fall sollte entweder die Kreditkarte oder die Girokarte einen kostenlosen Bargeldbezug in Deutschland ermöglichen.

2) Geldabheben im Ausland

Hebst du regelmäßig international ab, sind Banken für dich interessant, bei denen du mit der Kreditkarte entweder in der Eurozone oder weltweit ohne Gebühren eine ATM nutzen kannst. Vielreisende achten bitte auch auf die Fremdwährungsgebühren – die unterscheiden sich bei den Banken enorm!

Wie kündige ich mein bestehendes Girokonto?

Du hast ein tolles kostenfreies Girokonto im Girokonto Vergleich gefunden und es gibt für die Kontoeröffnung sogar noch eine attraktive Prämie? Vielleicht möchtest du auch ein Gemeinschaftskonto eröffnen und brauchst das alte Bankkonto nicht mehr? Falls du dein bereits bestehendes Giro kündigen willst, halte dich einfach an die folgenden Schritte:

  1. Bestes Girokonto auswählen: Eine Bankverbindung sollte niemals gekündigt werden, wenn noch kein neues Konto vorhanden ist. Daher erst die Angebote studieren und auswählen!
  2. Kündigungsfristen beachten: Die meisten Konten sind jederzeit kündbar. Trotzdem empfiehlt sich ein Blick in die AGB, ob nicht doch eine bestimmte Frist zu beachten ist.
  3. Kündigung schreiben: Grundsätzlich werden Kündigungen schriftlich an die Bank gesendet, bei einigen Direktbanken ist im Portal auch die Online-Kündigung möglich. Wichtig: Bei einem gemeinsamen Konto müssen beide Inhaber unterschreiben! Die neue Bankverbindung muss im Kündigungsschreiben angegeben werden. Auch das Kündigungsdatum ist in dem Schreiben zu nennen!
  4. Konto ausgleichen: Im Idealfall steht das Konto im Plus oder auf 0. Ist der Dispo beansprucht, sollte der vor der Kündigung ausgeglichen sein.
  5. Zahlungspartner informieren: Chef, Fitnessstudio und Telefonanbieter sowie alle anderen, die regelmäßig überweisen oder per Dauerauftrag abbuchen, müssen von der neuen Bankverbindung in Kenntnis gesetzt werden. Am besten werden die Auszüge der letzten 12 Monate kontrolliert, um alle Zahlungspartner ausfindig zu machen.
  6. Pufferzone lassen: Natürlich kann ein Konto ab sofort gekündigt werden, doch ist es gerade bei einem Geschäftskonto sinnvoll, das Konto noch ein paar Monate bestehen zu lassen. Denn irgendein Zahlungspartner oder Kunde geht immer durch die Lappen. So werden Mehrkosten durch Irrläufer vermieden.

Fazit: Ein kostenfreies Girokonto ist nicht immer kostenlos

Der Teufel steckt manchmal im Detail. Entfallen die Kontoführungsgebühren, ist ein Mindestgeldeingang Voraussetzung oder die Banken schlagen bei den Kontonebenkosten zu. Wenn du ganz sicher sein willst, dass du für alle Leistungen keinen Cent extra bezahlen möchtest, musst du auf ein Girokonto achten, das bedingungslos oder uneingeschränkt kostenlos ist. Unser Girokonto Vergleich hilft dir, das beste Girokonto zu finden.

FAQs: Häufige Fragen zum Thema kostenloses Girokonto

1. Welche Bank bietet kostenloses Girokonto?

Das Gratiskonto wird häufig von Direktbanken angeboten, doch auch einige Filialbanken haben ein Konto ohne Gebühren im Programm.

2. Wie finde ich ein kostenloses Girokonto, das zu mir passt?

Zuerst müssen die eigenen Ansprüche an ein Konto definiert werden. Danach kann unser praktischer Test und Vergleich genutzt werden.

3. Wie kann ich ein kostenloses Girokonto eröffnen?

Meist bequem via Internet.

4. Wer kann ein Gratis-Bankkonto eröffnen?

Grundsätzlich jeder, der über 18 ist, in Deutschland legal wohnt und eine gute Bonität besitzt.

5. Kann ich einfach so zu einem kostenlosen Anbieter wechseln?

Das ist jederzeit möglich – das alte Konto kündigen oder auch beibehalten.

6. Ist ein monatlicher Mindestgeldeingang erforderlich?

Das ist je nach Angebot unterschiedlich.

7. Bekomme ich mein Guthaben auf dem kostenlosen Konto verzinst?

Das bietet aktuell nur die DKB an.

8. Ist die Kontoüberziehung bei einem kostenlosen Girokonto teurer?

Ganz im Gegenteil, manche Direktbanken bieten in diesem Bereich sehr günstige Konditionen.

9. Ist beim kostenlosen Konto ein Dispokredit möglich?

Ja, viele Banken gewähren den, wenn die Bonität stimmt und Einkommensnachweis vorliegt.

10. Welche Sparkasse hat noch ein kostenloses Girokonto?

Durch die regionale Struktur lassen sich keine genauen Angaben ermitteln. Meist verlangt die Sparkasse moderate Kontogebühren.

11. Gibt es Dispo und Kreditkarte zum gebührenlosen Konto automatisch?

Für den Dispo muss Bonität vorliegen. Bei der Kreditkarte kommt es auf das Angebot an. Manche Banken geben nur eine Debitkarte aus, bei anderen muss die Karte beantragt werden.

12. Kann ich bei einem gebührenfreien Konto kostenlos Geldautomaten nutzen?

Viele Banken haben reagiert und arbeiten mit Verbünden wie Cashgroup zusammen. Oder die kostenlose Bargeldabhebung ist mit Kreditkarte oder sogar an eigenen Automaten möglich.

13. Wie sicher ist ein kostenloses Girokonto?

Bei deutschen Banken gilt immer die gesetzliche Einlagensicherung, oft sogar eine zusätzliche private Absicherung. Daneben werden höchste Sicherheitsstandards beim Online-Banking eingehalten.

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