Kostenloses Girokonto – damit sparst du jede Menge Geld

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Das kostenlose Girokonto ist etwas, das sich viele Bankkunden wünschen. Denn die Kontoführungsgebühren können das Budget ganz schön belasten, daher ist für die Deutschen ein kostenfreies Konto die bevorzugte Wahl.

Direktbanken, die aufgrund des Verzichts von Filialen weniger Kosten für Miete und Personal haben, lockten in der Vergangenheit mit leistungsstarken Angeboten.

Noch vor wenigen Jahren war ein kostenfreies Konto eher die Regel als die Ausnahme. Nun wendet sich langsam aber sicher das Blatt. Die Direktbanken haben ihre Preispolitik geändert. Das Gratis-Konto gehört zwar noch zum Leistungsportfolio, doch es sind gewisse Voraussetzungen wie etwa der monatliche Mindestgeldeingang zu erfüllen. Wer das System verstanden hat und clever zu nutzen weiß, findet jedoch noch heute sein Girokonto kostenlos – mit oder ohne Bedingungen.

Wir haben eine Liste zusammengestellt, welche Banken aufzeigt, die ein kostenloses Konto im Angebot haben. Dadurch kann jeder Bürger eine Menge Geld sparen. Außerdem verraten wir, welche Extras die Kunden erwarten und wie sich Gebührenfallen vermeiden lassen.

Kostenloses Girokonto: 12 Bankkonten kostenlos eröffnen (12/2022)

Wenn du auf der Suche nach einem neuen Girokonto bist, fragst du dich zurecht: „Welches Gratis-Konto ist das beste? Was bieten Filialbanken an? Ist ein Onlinekonto eine gute Option für mich?“

Wir haben die folgenden Angebote auf Herz und Nieren geprüft und stellen dir die kostenlosen Girokonten in einer übersichtlichen Tabelle vor:

Nr.Bank / AnbieterGrundpreis
pro Monat
PrämieKonditionen & LeistungenMehr Infos
1.DKB Logo
DKB
Kostenloses Girokonto

Empfehlung mit Geldeingang
0,00 € ab 700 € Geldeingang im Monat, sonst
4,50 € pro Monat. Die ersten 3 Monate sind gratis. Für alle unter 28 Jahren dauerhaft kostenlos.
keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,99 € mtl.

  • Kreditkarte: Visa Logo 2,49 € (Visa Debitkarte)

  • Dispozins: 9,29 % bzw. 9,89 % p.a.

  • Bargeld abheben: an eigenen DKB Automaten und allen Automaten mit einem VISA-Zeichen weltweit

  • Filialen: ja (nur sehr wenige)

Kostenlos ohne Bedingungen
2.N26 Logo
N26
Girokonto

Empfehlung ohne Geldeingang
0,00 €keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,00 €

  • Kreditkarte: Mastercard Logo 10 € (optional, einmalig)

  • Dispozins: 8,9 % p.a.

  • Bargeld abheben: an allen Automaten mit einem Mastercard-Zeichen

  • Filialen: nein

Kostenlos unter Bedingungen
3.norisbank Logo
norisbank
Top-Girokonto
0,00 €,
ab 500 € Geldeingang im Monat & für alle unter 21 Jahren, sonst 3,90 € mtl.
+ 50 €

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,00 €

  • Kreditkarte: Mastercard Logo 0,00 €

  • Dispozins: 10,85 % p.a.

  • Bargeld abheben: an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten

  • Filialen: nein

4.Commerbank Logo
Commerzbank
Kostenloses Girokonto
0,00 €,
ab 700 € Geldeingang im Monat, sonst 9,90 € mtl.
+ 50 €

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,00 €

  • Kreditkarte: Mastercard LogoVisa Logo (optional)

  • ClassicKreditkarte: 39,90 € p. a.

  • GoldKreditkarte: 99,90 € p. a.

  • Dispozins: 10,95 % p.a.

  • Bargeld abheben: an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichen

  • Filialen: ja, Eröffnung nur in einer Filiale möglich

5.1822direkt Logo
1822direkt
1822MOBILE
0,00 €, ab 0,01 € p. M. Mindestgeldeingang), sonst 1,90 € mtl.+ 50 €
bis 07.11.2022

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Sparkassen-Card (optional): 6,00 € p. a.

  • Kreditkarte (optional): 0,00 € im 1. Jahr, danach 29,90 € p. a.

  • Dispozins: 7,17 % p.a.

  • Bargeld abheben: an allen Automaten der Sparkasse, gratis in vielen Supermärkten

  • Filialen: nein

6.comdirect Logo
comdirect
Girokonto
0,00 €,
ab 700 € Geldeingang im Monat, für alle unter 28 Jahren & bei aktiver Nutzung, ansonsten 4,90 € mtl.
keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,00 €

  • Kreditkarte: Mastercard Logo 0,00 €

  • Dispozins: 6,5 % p.a.

  • Bargeld abheben: an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichen

  • Filialen: nein

7.1822direkt Logo
1822direkt
Girokonto Klassik
0,00 €,
beim Geldeingang von mind. 700 € im Monat, sonst 3,90 € mtl.
+ 100 €
bis 07.11.2022

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Sparkassen-Card (optional): 0,00 €

  • Visa Classic Kreditkarte (optional): Visa Logo 0,00 € im 1. Jahr, danach 29,90 € p. a.

  • Visa Gold Kreditkarte (optional): Visa Logo 0,00 € im 1. Jahr, danach 69,90 € p. a.

  • Dispozins: 7,17 % p.a.

  • Bargeld abheben: an allen Automaten der Sparkasse, gratis in vielen Supermärkten

  • Filialen: nein


8.ING Logo
ING
Girokonto
0,00 €,
ab 700 € Gehaltseingang im Monat & für alle unter 28 Jahren, sonst 4,90 € mtl.
keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard (optional): 0,99 € p. M.

  • Kreditkarte: Visa Logo 0,00 €

  • Dispozins: 6,99 % p.a.

  • Bargeld abheben: an ING-Automaten in Deutschland und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichen

  • Filialen: nein

9.Postbank Logo
Postbank
Giro extra plus
0,00 €,
ab 3.000 € Geldeingang im Monat, sonst 10,90 € mtl.
keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: 0,00 €

  • Visa Kreditkarte: Visa Logo 0,00 €

  • Mastercard Kreditkarte: Mastercard Logo 0,00 €

  • Dispozins: 8,46 % p.a.

  • Bargeld abheben: an Automaten der Cash Group

  • Filialen: ja

Kostenpflichtige Girokonten
10.Tomorrow Logo
Tomorrow
Now
3,00 €keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: nicht vorhanden

  • Kreditkarte: Visa Logo 0,00 €

  • Dispozins: nicht vorhanden

  • Bargeld abheben: 2 € pro Abhebung, weltweit an allen Automaten mit VISA-Zeichen und Partnergeschäften

  • Filialen: nein

11.Tomorrow Logo
Tomorrow
Change
7,00 €keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: nicht vorhanden

  • Kreditkarte: Visa Logo 0,00 €

  • Dispozins: nicht vorhanden

  • Bargeld abheben: 5 kostenlose Abhebungen pro Monat, danach 2 € pro Abhebung, weltweit an allen Automaten mit VISA-Zeichen

  • Filialen: nein

12.Tomorrow Logo
Tomorrow
Zero
15,00 €keine

  • Beleglose Buchungen: 0,00 €

  • Girocard: nicht vorhanden

  • Kreditkarte: Visa Logo 0,00 €

  • Dispozins: nicht vorhanden

  • Bargeld abheben: unbegrenzt kostenlose Abhebungen, weltweit an allen Automaten mit VISA-Zeichen

  • Filialen: nein

Hinweis nach § 18 Abs. 6 Zahlungskontengesetz: Bitte beachte, dass dieser Vergleich keinen kompletten Marktüberblick darstellt.

Kostenloses Girokonto: Das Wichtigste in Kürze

  • Kostenlos bedeutet, dass für das Girokonto keine Kontoführungsgebühren erhoben werden. Allerdings ist „Kostenlos“ nicht automatisch umsonst – daher solltest du auf versteckte Gebühren achten. Manche Banken bieten eine gratis Kontoführung nur bei einem Mindestgeldeingang an.
  • Die Eröffnung ist als Einzelkonto, Gemeinschaftskonto oder Geschäftskonto möglich.
  • Bereits Kinder ab 7 Jahren dürfen ein kostenloses Kinderkonto oder Jugendkonto führen. Ein Taschengeldkonto ist ebenfalls realisierbar. Studenten profitieren bei den meisten Geldinstituten von einem gratis Studentenkonto bis zum Studienabschluss (Nachweis erforderlich).
  • Kostenlose Girokonten werden häufig von Direktbanken angeboten und eher seltener von Filialbanken.
  • Besonders interessant sind Girokonten in Kombination mit einer Giro– und Kreditkarte.
  • Viele Direktbanken, die keine eigenen Automaten zur Verfügung haben, bieten ihren Kunden einen Bargeldbezug bei Handelspartnern an.
  • Eine Schufa-Abfrage wird fast immer durchgeführt. Eine Ausnahme bilden schufafreie Girokonten. Diese laufen als Guthabenkonto oder Basiskonto und können nicht überzogen werden.

Inhaltsverzeichnis: Kostenloses Girokonto 2022

 

Bestes kostenloses Girokonto: Welches Gratis-Konto ist das Beste?

Es gibt einige gratis Konten auf dem Markt. Doch bei der großen Auswahl fällt es schwer, einen Überblick zu bekommen und sich für ein passendes Girokonto zu entscheiden.

Unser Team hat sich die Mühe gemacht und nach gratis Bankkonten recherchiert.
Diese Banken bieten ein kostenloses Girokonto an und sind unserer Recherche nach zu empfehlen:

comdirect

Die Commerzbank-Tochter ist eine reine Direktbank. Kunden erhalten eine kostenlose Visacard und eine Girokarte.

Die Möglichkeit zum Bargeldbezug ist hervorragend, denn es können kostenlos die Geldautomaten der Cashgroup (Deutsche Bank, Commerzbank, HypoVereinsbank und Postbank) genutzt werden.

Der Dispozins ist mit 6,5 % erfreulich niedrig, doch fallen bei der Nutzung der Karten außerhalb von Deutschland Fremdwährungsgebühren an. Kostenlos Bargeld abheben ist jedoch in der Eurozone mit der Girocard möglich und in allen anderen Ländern mit der Kreditkarte.

An SB-Terminals der Commerzbank ist dreimal im Jahr die kostenlose Einzahlung von Bargeld möglich, danach kostet jede Einzahlung 4,90 Euro.

Im Online-Banking wird mit photoTAN gearbeitet und auch sonst hat die Direktbank erfreulich hohe Sicherheitsstandards.

ING

Die ING händigt ihren Kunden zum kostenlosen Girokonto eine Visa Card aus. Bei der Visa Card handelt es sich um eine Debitkarte. Das bedeutet, dass die Summe anders als bei einer monatlichen Kreditkartenrechnung direkt abgebucht wird.

Die Karte kann zum kostenlosen Bargeldbezug ab 50 Euro an allen Automaten mit Visa-Zeichen genutzt werden. Außerhalb der Eurozone fallen 1,99 % Fremdwährungsgebühren an.

Mit der Girokarte (kostet 0,99 Euro pro Monat) lässt sich an den eigenen Automaten der ING Geld abheben. Außerdem ist der Bargeldbezug bei Handelspartnern vorgesehen.

Eine Bargeldeinzahlung ist bei der Reisebank bei einem Betrag zwischen 1.000 und 25.000 Euro umsonst möglich. Die Bank bietet eine eigene App und verschiedene TAN-Verfahren an. Der Dispozins liegt mit 6,99 % erfreulich niedrig.

Commerzbank

Dritter im Bunde empfehlenswerter Konten ist die Commerzbank. Dabei handelt es sich um eine Filialbank. Die Girokarte und Kreditkarte sind kostenlos, sofern der Kunde über eine ausreichende Bonität verfügt.

Geldabhebungen sind an den Automaten der Cash Group gratis, das gilt auch für Einzahlungen am Automaten der Commerzbank.

Ein- und Auszahlungen am Schalter sind hingegen gebührenpflichtig. Doch das lässt sich durch die reine Automatennutzung vermeiden. Ein Mindestgeldeingang wird nicht gefordert.

Wenn du in den ersten drei Monaten nach Kontoeröffnung monatlich mindestens fünf Buchungen über 25 Euro aufweisen kannst, gibt es 100 Euro Startguthaben.

Kostenloses Girokonto: Die Grundlagen

Kostenloses Girokonto: Ist wirklich alles kostenlos?

Ein als kostenlos angepriesenes Girokonto ist nicht unbedingt gebührenfrei. Manchmal ist die kostenlose Kontoführung an einen Mindestgeldeingang gekoppelt oder es entstehen weitere Kosten beim Girokonto für Überweisungen, Bargeldabhebungen oder Bargeldeinzahlungen. Folglich kann sich schnell ein gewisser Betrag aufsummieren.

Ein Girokonto ist nur dann kostenlos, wenn es als „uneingeschränkt“ oder „bedingungslos“ gratis angeboten wird.

Hinweis: Lese dir vor einem Kontowechsel die Konditionen des kostenlosen Girokontos genau durch. Besonders Bargeldtransaktionen wie Kleingeld einzahlen können sich schnell als Kostenfalle entpuppen.

Gut zu wissen: Während manche Banken die Kontoführung nur bei einem festgesetzten Geldeingang gratis anbieten, bieten andere das Konto bei drei monatlichen Zahlungen über Apple Pay oder Google Pay ebenfalls gratis an.

Kostenlose Kontoführung – Konto ohne Kontoführungsgebühren

Kostenlose Kontoführung bedeutet, dass es sich um ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühren handelt. Laut Stiftung Warentest zahlen Verbraucher für ihr Konto in Deutschland jährlich zwischen 60 und 150 Euro an Gebühren.

Keine Kontoführungsgebühren entrichten zu müssen, ist daher ein deutlicher Sparfaktor.

Welche Vorteile und Nachteile hat ein Girokonto ohne Gebühren?

Ein gebührenfreies Bankkonto kann eine tolle Sache sein. Allerdings bedeutet gebührenfrei nicht immer auch völlig gratis.

Daher hilft es, sich vor der Kontoeröffnung die Vor- und Nachteile genau anzuschauen:

Vorteile:

  • Keine Kontoführungsgebühren
  • Viele Banken verlangen keinen Mindestgeldeingang
  • Giro- und sogar Kreditkarte kostenlos – je nach Anbieter
  • Bei einigen Banken national und international kostenloser Bargeldbezug möglich
  • Als Einzelkonto, Gemeinschaftskonto oder Geschäftskonto zu eröffnen

Nachteile:

  • Manche Banken fordern einen Mindestgeldeingang
  • Bei einigen Direktbanken kann der Bargeldbezug teuer werden
  • Es kann zu versteckten Kosten im Kleingedruckten kommen
  • Zusatzkosten für Kreditkarte, zweite Girokarte möglich
  • Bei Filialbanken nur Onlinekonto gratis möglich
  • Sehr selten als Girokonto ohne Bonitätsprüfung

Wer kann ein kostenloses Bankkonto eröffnen?

Für Privatleute als Einzel- oder Gemeinschaftskonto, für junge Leute und auch für Freiberufler, Selbstständige und Unternehmer als Geschäftskonto gibt es je nach Bank ein Konto umsonst zu haben.

Abgesehen vom Jugendkonto müssen Kontoinhaber mindestens 18 Jahre sein, ihren Wohnsitz in Deutschland haben und es darf kein negativer Schufa-Score vorliegen.

Für wen ist ein kostenloses Online-Girokonto geeignet?

Ein kostenloses Online-Girokonto eignet sich im Prinzip für jeden, der sparen möchte.

Dazu zählen:

  • Angestellte und Arbeiter
  • Beamte
  • Rentner
  • Arbeitslose
  • Hausfrauen und -männer
  • Ehepaare und Lebensgemeinschaften
  • Wohngemeinschaften
  • Rentner
  • Studenten
  • Freiberufler und Selbstständige
  • Unternehmen
  • Gründer
  • Startups

Gratis-Konto mit Bonus und Startguthaben eröffnen: Lohnt sich das?

Es gibt Banken, die eine lukrative Kontoeröffnungsprämie von 100 Euro oder mehr für das neue Girokonto bieten.

Doch ganz so einfach ist das Startguthaben nicht zu bekommen, denn innerhalb eines gewissen Zeitraums müssen Überweisungen, Einzahlungen (keine Eigenüberweisungen), Daueraufträge oder Lastschriften auf dem Konto nachgewiesen werden.

Dabei handelt es sich jedoch um keine hohe Hürde. Oft reichen bereits fünf Transaktionen pro Monat aus, um an das Startguthaben zu kommen.

Wenn du das Gratiskonto als dein Erstkonto nutzt, wird es dir nicht schwerfallen, die Prämie zu sichern. Mit dem Empfang deines Gehalts, Lohns, BAföGs oder Rente erreichst du den Mindestgeldeingang in der Regel problemlos. Wenn von diesem Konto die Miete, Nebenkosten, Strom und Versicherungen gezahlt werden und somit Kontobewegungen stattfinden, ist dir die Prämie sicher.

Eröffnest du jedoch ein Zweitkonto, weil du beispielsweise deine Finanzen und Ausgaben optimieren möchtest (2-Kontenmodell) dann solltest du genau überprüfen, welche Bedingungen du einhalten musst, um die Prämie oder das Startguthaben zu bekommen.

Wenn du mehrere Online-Konten führst, kannst du alle vom Smartphone aus bedienen und hast so deine Finanzen immer alle im Blick.

Solltest du das zweite Girokonto jedoch als Geldanlage nutzen wollen, empfehlen wir dir, nach Tagesgeldkonten Ausschau zu halten, da es hier je nach Bankinstitut mehr Zinsen gibt.

Gut zu wissen: Handelt es sich bei der Kontoeröffnung um dein Hauptkonto, dann stellen die Bedingungen für den Erhalt der Prämie kein Hindernis dar. Führst du mehrere Bankkonten (Mehrkontenmodell) und eröffnest ein weiteres Konto (z. B. 3-Kontenmodell), dann solltest du dir die Voraussetzungen gut durchlesen, um die Prämie zu erhalten.

Achtung: Entscheide dich nie wegen einer Prämie für ein Girokonto. Ein Girokonto mit Prämie ist zwar verlockend, aber dennoch sollte das Kontomodell mit seinen Konditionen und Leistungen zu deinem Lebensstil passen.

Kostenfreies Konto bei einer Filialbank oder Direktbank eröffnen?

Ein Filialkonto ist immer dann sinnvoll, wenn du viele Geldgeschäfte vor Ort erledigst oder regelmäßig die Beratung eines Bankberaters in Anspruch nehmen möchtest. Die kostenlose Bargeldabdeckung durch eigene Automaten ist ebenfalls ein Pluspunkt.

Fakt ist aber auch, dass ein Gratis-Konto bei einer Filialbank oft nicht die identischen Leistungen beinhaltet, die ein gebührenpflichtiges Konto mit sich bringt. So kann die Bargeldeinzahlung oder Abhebung am Schalter zu schnell zur Kostenfalle werden.

Wenn du alles im Netz erledigen kannst und wenig bis kein Bargeld abheben möchtest, ist die Direktbank mit ihrem Internetkonto eine gute Option für dich.

Achte aber trotzdem darauf, dass du die Option hast, bei Handelspartnern (z. B. im Supermarkt, Baumarkt) oder an Tankstellen kostenlos Geld abheben zu können.

Gut zu wissen: Die Sparda-Banken bieten aktuell als eine der wenigen Filialbanken ein kostenloses Girokonto mit Debitkarte (EC-Karte), Kreditkarte und kostenlosen Bargeldbezug an. Allerdings ist das All-inclusive-Girokonto nur für junge Leute bis 30 Jahre bedingungslos gratis.

Bietet die Sparkasse ein kostenloses Girokonto?

Die Sparkassen sind bundesweit nicht einheitlich organisiert. Wer die Preise für ein Konto wissen möchte, muss sie in der Filiale vor Ort erfragen. Während ein Jugendkonto in der Regel gebührenfrei ist, kostet ein reguläres Konto meist einen monatlichen Beitrag. Die Kontogebühren belaufen sich von 1,50 Euro bis zu über 10 Euro im Monat.

Soll ich ein günstiges oder kostenfreies Girokonto eröffnen?

Das kommt auf die individuellen Banking-Gewohnheiten an. Wer viel abhebt und einzahlt, ist mit einem günstigen Konto bei einer Filialbank häufig besser bedient.

Am besten ist es immer, die eigenen Ansprüche an ein Girokonto aufzulisten und diese dann mit den Angeboten zu vergleichen. So stellt sich schnell heraus, ob das kostenlose Konto eine Option oder ein günstiges Girokonto nicht doch die bessere Wahl ist.

Checkliste: Diese Voraussetzungen erfüllt ein kostenloses Girokonto

Das Angebot an Gratis-Konten ist unübersichtlich groß geworden.

Wir haben die Basics zusammengestellt, die erfüllt werden müssen:

  • Keine monatliche / jährliche Kontoführungsgebühr: Normalerweise decken Banken die Bereitstellung ihrer Serviceleistungen durch eine Pauschale, welche die Kunden monatlich entrichten müssen. Diese entfällt bei einem Gratis-Bankkonto. Das bieten meistens Direktbanken an, da sie keine Filialen unterhalten und die Ersparnis an die Kunden weitergeben können.
  • Keine Kosten für die Girocard (EC-Karte): Die Bankkarte umsonst ist ein Standard.
  • Keine Kosten für die Kreditkarte (Visa / Mastercard): Das Angebot sollte zumindest eine gebührenfreie Prepaid-Kreditkarte umfassen.
  • Kostenlose Überweisungen und Lastschriften: Hier darf bei Privatkonten nichts berechnet werden.
  • Keine Kosten für Bargeldabhebungen: Das leisten zwar nicht alle Banken, aber es ist ein dickes Plus. Kunden können bei der comdirect und der Commerzbank kostenlos Bargeld abheben. Auch die ING bietet durch ihre clevere Kombination von Giro- und Kreditkarte diesen Vorteil.

So funktioniert die Kontoeröffnung eines kostenlosen Kontos

Viele Kunden fragen sich, wie sie an ein kostenloses Konto kommen.

Mit dieser Anleitung klappt es:

  • Bestes Konto aussuchen.
  • Im Internet den Kontoeröffnungsantrag ausfüllen und absenden.
  • Praktisches Videoidentverfahren nutzen und online mit Personalausweis legitimieren. Ersatzweise in der Postfiliale mit Ausweis und Postident-Coupon.
  • Auf die Kontofreischaltung warten – sie erfolgt meistens innerhalb weniger Stunden. Unbedingt die E-Mails regelmäßig checken!
  • Auf die Karten warten – per Post in wenigen Tagen im Briefkasten.

Gut zu wissen: Legitimiere dich mit dem Video-Ident-Verfahren. Das dauert nur wenige Minuten und zudem geht die Eröffnung des Bankkontos mit Video-Chat deutlich schneller vonstatten. Das funktioniert bequem am Laptop oder Smartphone.

Tipp: Du möchtest das bisherige Bankkonto kündigen und auflösen? Nutze dafür einfach den kostenlosen Kontowechselservice der neuen Bank!

Tipp: Kostenlosen Kontowechselservice nutzen

Eine Kontoeröffnung bei gleichzeitiger Auflösung der alten Bankverbindung kann in Arbeit ausarten. Viele Banken bieten den Kontoumzugsservice gratis an. Der Auftrag hierzu kann meist direkt bei der Kontoeröffnung erteilt werden.

Die neue Bank tritt dann mit der alten in Verbindung, sodass die Lastschriften, Daueraufträge und andere Verbindlichkeiten automatisch umgeleitet werden. Dieser Service spart viel Zeit und Nerven!

Hinweis: Der Kontowechselservice ist immer kostenlos. Dabei spielt es keine Rolle, für welches Girokonto (z. B. Gehaltskonto, Geschäftskonto etc.) du dich entscheidest.

Welche Gebühren können bei einem kostenlosen Girokonto noch zusätzlich anfallen?

Nicht jede Bank, die ihr Girokonto als gratis anbietet, berechnet keine Kosten. Zwar werden die Kontoführungsgebühren erlassen, doch werden häufig weitere Dienstleistungen abgerechnet.

Das ist ein cleverer Trick, denn der Kunde glaubt, einen Eröffnungsvertrag für ein kostenloses Girokonto oder Online-Konto abgeschlossen zu haben. Allerdings findet er dann auf dem Kontoauszug eine Menge Zusatzgebühren.

Doch wo lauern beim gebührenlosen Konto die Kostenfallen?

  • Jahresgebühren: Einige Banken wollen überhaupt keine Kontoführungsgebühren, andere erlassen sie nur, wenn in einem bestimmten Zeitraum eine gewisse Anzahl von Transaktionen auf dem Bankkonto stattgefunden hat. Vor allem, wer das Gratiskonto als Zweitkonto führen möchte, muss daher Sorge tragen, dass eine derartige Klausel nicht existiert oder die Mindestanzahl an Überweisungen oder Daueraufträgen erfüllen.
  • Kosten für eine Kreditkarte: Die Kreditkarte gibt es manchmal ohne Kosten zum Konto dazu, in anderen Fällen werden Jahresgebühren berechnet. Häufig dient sie als Lockvogel. Denn das erste Jahr ist fast immer gebührenfrei, doch danach können die Kosten ins Geld gehen. Daher solltest du immer die Kartenkosten plus Kreditkartennebenkosten prüfen!
  • Kosten für eine Girocard: In der Regel werden für die erste Girokarte keine Gebühren berechnet, doch die Partnerkarte ist nicht immer gratis. Sie kann durchschnittlich fünf Euro pro Jahr zusätzlich kosten.
  • Bargeldabhebungen an Fremdautomaten: Mit einem Internetkonto lassen sich echte Schnäppchen machen. Allerdings muss dann auch die Bargeldversorgung stimmen. Wer kein Kartenzahler ist, benötigt daher ein Girokonto bei einer Bank, die mit anderen Banken kooperiert. Das macht es möglich, die Geldautomaten gratis zu nutzen oder zumindest bietet das Kontomodell eine gewisse Anzahl an Abhebungen pro Monat umsonst an. Wer nur zweimal im Monat Geld abhebt, zahlt dafür mitunter 10 Euro Gebühren – da wäre ein Konto bei einer Filialbank günstiger!
  • Auslandseinsatz und Zahlungen in Fremdwährung: Ob Girokarte oder Kreditkarte – einige Banken verlangen für den Karteneinsatz außerhalb von Deutschland saftige Gebühren. Tipp: Auf Freiabhebungen oder Partnerbanken achten!
  • TAN-Verfahren / Online-Banking: Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche TAN-Verfahren. Viele Banken berechnen dafür keine Mehrkosten, doch kann es durchaus passieren, dass eine SMS-TAN oder ein entsprechender Generator Gebühren verursacht. Vielüberweiser müssen daher aufpassen.
  • Papier- und Telefonüberweisung: Es ist toll, wenn eine Bank umfangreiche Serviceleistungen anbietet. Manchmal ist jedoch nur das Onlinebanking gratis oder die Überweisung am SB-Terminal. Wer eine Überweisung telefonisch oder mit dem guten alten Vordruck erledigt (beleghafte Buchung), kann zur Kasse gebeten werden. Tipp: Immer Online-Banking nutzen, um auf der sicheren Seite zu sein.
  • Kontoauszüge (per Post): Banken müssen ihren Kunden eine Möglichkeit zur Verfügung stellen, um kostenlos an Kontoauszüge zu kommen. Das ist entweder am Drucker in der SB-Halle oder ein im Online-Banking-Portal hinterlegtes PDF. Die Zusendung in Papierform kostet fast immer Geld!
  • Bargeldeinzahlungen: Bei einer Direktbank kann das Geld einzahlen zum Kostenfaktor werden, denn es gibt nur selten Filialen anderer Banken oder Einzahlungsautomaten, die mitgenutzt werden können. Ein Schaltereinzahlung bei einer Fremdbank kann daher hohe Gebühren verursachen. Auch günstigere Kontomodelle von Filialbanken verlangen manchmal Geld für die Bareinzahlung. Daher unbedingt genau die AGB studieren!
  • Scheckeinreichungen: Der gute, alte Scheck ist etwas in die Jahre gekommen, aber die Einreichung lassen sich manche Banken durchaus eine Stange Geld kosten. Werden regelmäßig Schecks eingereicht, sollte dieser Punkt vor der Kontoeröffnung Aufmerksamkeit erfahren.
  • Beleghafte Überweisungen: Einige Banken, vor allem Onlinebanken mit reinem Internetkonto, bieten sie gar nicht mehr an. Bei den anderen Banken und Filialen ist die beleghafte Überweisung mit Ausnahme weniger teurer Premium Modelle grundsätzlich mit Kosten verbunden.
  • Lastschriftrückläufer: Es ist ärgerlich, wenn Lastschriften nicht eingelöst werden können. Diesen Aufwand der Rücklastschrift lassen sich die Banken unterschiedlich bezahlen. Ein Blick in die AGB bringt Aufschluss über die Gebühren.

Gut zu wissen: Mobile Banking ist meistens deutlich günstiger als reines Offline-Banking bei einer Filialbank. Wer aktuell zu hohe Gebühren bezahlt, sollte darüber nachdenken, das Girokonto zu wechseln.

Achtung: Selbst wenn dein Girokonto kostenlos ist, musst du weiterhin Gebühren bei einer Sofortüberweisung oder Bareinzahlung auf ein fremdes Konto bezahlen.

Bargeldabheben mit einem gebührenfreien Girokonto: Darauf gilt es zu achten

Der Bargeldbezug darf nicht zur Kostenfalle werden. Daher gibt es einige Dinge zu beachten:

1. Geldabheben im Inland

Idealerweise kooperiert eine Direktbank mit anderen Banken, an deren Automaten Kunden kostenlos Bargeld abheben können. So kannst du mit einem Konto bei der comdirect beispielsweise die Automaten der Cash Group nutzen.

Gut ist es ebenfalls, wenn du bei Handelspartnern Geld abheben kannst. Auf jeden Fall sollte entweder die Kreditkarte oder die Girokarte einen kostenlosen Bargeldbezug in Deutschland ermöglichen.

2. Geldabheben im Ausland

Hebst du regelmäßig international ab, sind Banken für dich interessant, bei denen du mit der Kreditkarte entweder in der Eurozone oder weltweit ohne Gebühren eine ATM nutzen kannst.

Vielreisende sollten unbedingt auch auf die Fremdwährungsgebühren achten. Denn die unterscheiden sich bei den Banken enorm.

Denke daran, vor der Kontoeröffnung zu prüfen, ob es sich um eine Visa-Kreditkarte oder Mastercard handelt. Je nach Bank sind die Gebühren unterschiedlich hoch.

Achtung: Selbst wenn deine Bank dir kostenlosen Bargeldbezug im Ausland gewährleistet, solltest du wissen, dass die Betreiber der Geldautomaten Gebühren verlangen dürfen. Weil jeder Automatenbetreiber sie selbst festlegen darf, schwanken die Preise. Ist dir die Abhebung an einem Automaten zu teuer, probiere es beim nächsten um die Ecke – dort kann der Bargeldbezug schon günstiger sein.

Kostenloses Girokonto ...

Welche Arten an Konten gibt es eigentlich bei einem Girokonto ohne Kontoführungsgebühren?

… ohne Mindestgeldeingang

Ohne Mindestgeldeingang bedeutet, dass das Girokonto an keinen Bedingungen wie regelmäßigen Zahlungseingängen geknüpft ist. Das ist sehr wichtig zu wissen, denn bei einigen Banken ist das Konto nur dann gratis, wenn jeden Monat eine bestimmte Summe mit mehreren Hundert Euro eingeht.

… ohne Gehaltseingang

Bei manchen Banken ist die kostenlose Kontoführung nur möglich, wenn ein – jeweils unterschiedlich hoch definierter – monatlicher Eingang von Lohn, Gehalt, Sold, Rente oder BAföG auf dem Konto eingeht. Ohne Gehaltseingang bedeutet, dass das gebührenfreie Girokonto nicht an eine derartige Bedingung geknüpft ist.

… ohne Schufa

In Deutschland ist die Schufa-Abfrage bei einer Kontoeröffnung Standard. Bei schlechter Bonität wird das Bankkonto meistens verweigert.

Es gibt jedoch löbliche Ausnahmen und somit ist es möglich, ein Girokonto trotz Schufa zu erhalten. Bei solchen Girokonten hat ein negativer Schufa-Score keinerlei Auswirkungen auf die Kontoeröffnung.

… mit Kreditkarte

Einige Direktbanken bieten das Onlinekonto nicht mit Girokarte, sondern nur mit einer kostenlosen Kreditkarte an. Dabei handelt es sich meistens um eine Prepaid-Kreditkarte. Oft kann diese Karte sogar von Vorteil sein. Im Gegensatz zur Girokarte kann damit häufig weltweit kostenlos Bargeld abgehoben werden.

Wenn sie auf Prepaid-Basis läuft, können auch Bürger mit einem Guthabenkonto oder schufafreien Konto die Kreditkarte bekommen.

Eine Kreditkarte mit Verfügungsrahmen gibt es nur bei entsprechender Bonität. Der Verfügungsrahmen richtet sich an deinem Einkommen.

Tipp: Erkundige dich vor der Kontoeröffnung, ob es sich um eine Visa Card oder Mastercard handelt. Bei manchen Banken kannst du dich sogar frei entscheiden.

Wie kündige ich mein bestehendes Girokonto?

Du hast ein tolles kostenfreies Girokonto gefunden und es gibt für die Kontoeröffnung sogar noch eine attraktive Prämie? Vielleicht möchtest du auch ein Gemeinschaftskonto eröffnen und brauchst das alte Bankkonto nicht mehr?

Falls du dein bereits bestehendes Girokonto kündigen willst, halte dich einfach an die folgenden Schritte:

  • Bestes Girokonto auswählen: Eine Bankverbindung sollte niemals gekündigt werden, wenn noch kein neues Konto vorhanden ist. Daher erst die Angebote studieren und auswählen!
  • Kündigungsfristen beachten: Die meisten Konten sind jederzeit kündbar. Trotzdem empfiehlt sich ein Blick in die AGB, um zu erfahren, ob nicht doch eine bestimmte Frist zu beachten ist.
  • Kündigung schreiben: Grundsätzlich werden Kündigungen schriftlich an die Bank gesendet, bei einigen Direktbanken ist im Portal auch die Online-Kündigung möglich. Wichtig: Bei einem gemeinsamen Konto müssen beide Inhaber unterschreiben! Die neue Bankverbindung muss im Kündigungsschreiben angegeben werden. Auch das Kündigungsdatum ist in dem Schreiben zu nennen!
  • Konto ausgleichen: Im Idealfall steht das Konto im Plus oder auf 0. Ein in Anspruch genommener Disporahmen (Dispokredit) sollte vor der Kündigung ausgeglichen werden.
  • Zahlungspartner informieren: Chef, Fitnessstudio und Telefonanbieter sowie alle anderen, die regelmäßig überweisen oder per Dauerauftrag abbuchen, müssen von der neuen Bankverbindung in Kenntnis gesetzt werden. Am besten werden die Auszüge der letzten 12 Monate kontrolliert, um alle Zahlungspartner ausfindig zu machen.
  • Pufferzone lassen: Natürlich kann ein Konto auf Wunsch sofort gekündigt werden, doch gerade bei einem Geschäftskonto ist es sinnvoll, das Konto noch ein paar Monate bestehen zu lassen, um Mehrkosten durch Irrläufer zu vermeiden. Denn irgendein Zahlungspartner oder Kunde geht einem immer durch die Lappen.

Wichtig: Schließe niemals einen Girokontenvertrag ab, ohne vorher das Kleingedruckte gelesen zu haben!

Gut zu wissen: Solltest du des Öfteren eine Zahlungsanweisung zur Verrechnung einlösen, dann beachte die dafür anfallenden Gebühren. Lässt du dir den Scheck bar auszahlen, können hohe Kosten entstehen. Das Arbeitsamt nutzt die Zahlungsanweisung zur Verrechnung, um Arbeitslosengeld auszubezahlen. Arbeitssuchende können jedoch deutlich günstiger wegkommen, wenn sie ein Girokonto für Arbeitslose führen.

Fazit: Ein kostenfreies Girokonto ist nicht immer kostenlos

Wer auf der Suche nach einem kostenlosen Girokonto ist, sollte aufpassen. Denn der Teufel steckt manchmal im Detail. Entfallen die Kontoführungsgebühren, ist oftmals ein Mindestgeldeingang Voraussetzung oder die Banken schlagen bei den Kontonebenkosten zu.

Wenn du sicher sein willst, dass du für alle Leistungen keinen Cent extra bezahlen musst, dann solltest du bei dem Girokonto darauf achten, dass es bedingungslos oder uneingeschränkt kostenlos ist.

Kinder, Jugendliche, Auszubildende und Studenten profitieren generell bei fast allen Banken von einem Girokonto. Bei Minderjährigen läuft es auf Guthabenbasis. Erreicht der Nachwuchs das 18. Lebensjahr, kann nach Wunsch ein Dispokredit eingerichtet werden (Bonität vorausgesetzt).

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Bei welcher Bank bekomme ich ein kostenloses Girokonto?

Einige Direktbanken bieten ein gebührenfreies Konto an. Es gibt aber auch Filialen, bei denen du ein reines Online-Konto ohne Gebühren führen kannst. Wichtig ist es, dass du dir die AGB gut durchliest, denn mögliche versteckte Kosten können sich bei Unwissenheit schnell summieren. Und dann ist das gratis Konto schnell teurer als ein gebührenpflichtiges Bankkonto bei einer Filialbank.

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Was hat es mit dem Mindestgeldeingang auf sich?

Manche Banken bieten das Konto nur unter der Bedingung gratis an, wenn ein monatlicher Geldeingang auf das Konto eingeht. Der Mindestgeldeingang beträgt zwischen 500 und 3.000 Euro. Kann der Kontoinhaber den erforderlichen Mindestgeldeingang nicht nachweisen oder verdient über einen bestimmten Zeitraum weniger, dann entstehen für das Konto Gebühren in Höhe von bis zu 10 Euro.

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Was passiert, wenn ich keinen Mindestgeldeingang nachweisen kann?

Eröffnest du ein Bankkonto und deine Einnahmen unterschreiten den geforderten Betrag, dann musst du für das Konto Gebühren zahlen. Die Kontoführungsgebühren betragen durchschnittlich fünf Euro im Monat. Verdienst du in wenigen Monaten (wieder) mehr, dann wird das Konto wieder gratis.

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Worauf muss ich achten, wenn ich ein kostenloses Girokonto eröffnen möchte?

Achte unbedingt auf die Kontonebenkosten. Überweisungen, Last- und Gutschriften sollten gratis sein, genauso wie die Girocard. Im besten Fall ist eine Kreditkarte mit dabei. Selbst wenn es sich nur um eine Prepaid-Kreditkarte handelt, so kannst du im Urlaub damit weltweit kostenlos bezahlen und am Automaten gebührenfrei Geld abheben.

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Ist ein kostenfreies Girokonto wirklich gratis?

Nein, nur weil ein Girokonto als gratis beworben wird, heißt das noch lange nicht, dass es auch wirklich kostenlos ist. Oft befindet sich im Kleingedruckten ein Hinweis, dass ein monatlicher Geldeingang oder eine bestimmte Anzahl an Transaktionen erfolgen muss. Man ist gut beraten, sich vor Vertragsabschluss die AGB durchzulesen.

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Welche versteckten Kosten können bei einem kostenlosen Bankkonto auf mich zukommen?

Versteckte Kosten können bei beleglosen Buchungen, Karten, Bargeldbezug, Einzahlungen und bei nicht Erreichen eines möglichen geforderten Mindestgeldeingangs anfallen. Nicht selten gibt es im ersten Jahr die Kreditkarte gratis dazu, aber dafür fallen dann ab dem zweiten Jahr Gebühren im zweistelligen Bereich an.

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Kann ich bei einem gratis Konto auch Bargeld abheben?

Das kommt auf die Bank drauf an. Da Direktbanken keine eigenen Filialen führen, ist der kostenlose Bargeldbezug nur dann möglich, wenn es sich um eine Tochtergesellschaft eines Kreditinstitutes handelt. Aktuell bieten nur vereinzelte Geldinstitute den gratis Service an. Wenn du regelmäßig Bargeld abhebst oder einzahlst, kann ein gebührenpflichtiges Konto unter Umständen günstiger sein.

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Wer bekommt ein kostenloses Girokonto?

Kinder ab 7 Jahre, Jugendliche, Schüler, Auszubildende und Studenten bis 30 Jahre können ein kostenloses Girokonto bekommen (Nachweis erforderlich). Die Banken erhoffen sich durch das gebührenfreie Konto, dass der Nachwuchs der Gewohnheit halber nach dem Schul- oder Studienabschluss Kunde bleibt.

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Wo bekomme ich eine kostenlose Kreditkarte?

Solltest du eine Kreditkarte benötigen, dann lohnt es sich nach einem kostenlosen Girokonto mit Kreditkarte Ausschau zu halten. Ein paar wenige Banken bieten sie gratis an, meistens kommt sie dann jedoch auf Prepaid-Basis daher. Achte auf das Kleingedruckte, häufig kostet die Kreditkarte ab dem zweiten Jahr über 30 Euro.

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Führt jede Bank eine Schufa-Abfrage durch?

Ja, jede Bank führt eine Schufa-Abfrage durch. Ist die Bonität schlecht, dann wird die Kontoeröffnung verweigert. Solltest du tatsächlich einen negativen Schufa-Score haben, dann besteht die Möglichkeit, ein schufafreies Konto auf Guthabenbasis zu bekommen. Bei Banken, die ein solches Konto anbieten, wirkt sich das Ergebnis der Schufa-Abfrage nicht auf die Kontoeröffnung aus.

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Welche Erfahrungen hast du mit einem kostenlosen Girokonto gemacht? Wo gibt es die besten Leistungen? Hast du eventuell einen Geheimtipp? Schreibe uns gerne ein Feedback in die Kommentare. Wir freuen uns darauf!

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de Maartini, Ursula

Habe ein kostenloses Girokonto schon einige Jahre bei der Ing. Diba

Ich habe immer am Automaten kostenlos Geld abgehoben. Heute wollte ich Geld abheben bei Kaufland, da erschien eine Gebührenanzeige von 4,95 Gebühr, dann bin ich zur Deutschen Bank gegangen und es erschien 5,95 Gebühr. Muss ich jetzt bei jeder Abhebung Gebühren bezahlen. Ich bitte um Information

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