Kinderkonto – das richtige Konto für den Nachwuchs finden

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Viele Eltern fragen sich, ab welchem Alter ein Kinderkonto sinnvoll ist. Neben dem schon zum Klassiker gewordenen Schülerkonto und dem Taschengeldkonto gibt es sogar schon ein spezielles Babykonto sowie auf Kinder zurechtgeschnittene Finanzprodukte, um höhere Summen gewinnbringend anzulegen. Auch Kreditkarten zum Junior Konto sind bereits möglich. Gar nicht leicht, eine Entscheidung zu treffen. Hier erfahren Eltern alles rund um das Jugendkonto und wie sie das beste Konto für ihr Kind finden.

Kinderkonto Vergleich: 10 Konten für Kinder im Überblick (02/2020)

Welches Kinderkonto eignet sich für mein Kind? Um die Auswahl zu erleichtern, haben wir eine Tabelle aufbereitet, anhand derer sich die Angebote der einzelnen Banken schnell vergleichen lassen.

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Kinderkonto?

Unter dem Begriff Kinderkonto tummeln sich verschiedene Finanzprodukte. In der Regel handelt es sich dabei um ein Girokonto für Kinder, das ab einem bestimmten Alter mit oder ohne Zugriff und Verfügungsberechtigung angelegt werden kann. Doch auch ein Sparkonto, ein Tagesgeldkonto, Sparpläne, ein Fonds oder bestimmte Sparpläne fallen in die Kategorie Kinder Konto.

Wichtig ist, dass bei einem Juniorkonto die Kontoinhaberschaft auf den Namen des Kindes lauten muss. Somit ist der legale Besitzer des Kontos der Nachwuchs und nicht die Eltern.

Für ein Girokonto für Kinder darf die Bank keine Gebühren erheben. Das betrifft zumindest die Kontoführungsgebühren. Falls hier doch etwas berechnet werden soll, müssen Eltern gut vergleichen. Das gilt auch für die anderen Kontoleistungen wie eine Prepaid Kreditkarte oder Überweisungen. Gesetzlich vorgeschrieben ist zudem, dass ein Konto für Kinder keinen Dispokredit haben darf und lediglich auf Guthabenbasis geführt wird. Verfügt werden darf daher nur über das Guthaben, das sich tatsächlich auf dem Jugendkonto befindet.

Kinderkonto auf einen Blick:

  • Kontoeröffnung in der Regel ab 7 Jahren möglich
  • spezielle Konten auch für Babys und Kleinkinder
  • Kontoeröffnung nur mit Zustimmung und Unterschrift der Eltern
  • Jugendliche mit Arbeitsvertrag können ein Konto auch ohne Eltern eröffnen
  • die meisten Banken verlangen keine Kontoführungsgebühren für Kinderkonten
  • eine Bankkarte gehört zum Konto, bei manchen kann eine Prepaid Kreditkarte beantragt werden
  • neben dem Girokonto gibt es noch weitere Möglichkeiten wie Tagesgeldkonto oder Wertpapierdepots und Sparpläne, um das Geld des Kindes anzulegen

Vorteile eines Konto für Kinder in Stichpunkten

Viele Eltern fragen sich, ob der Nachwuchs unbedingt ein eigenes Kinderkonto braucht. Schließlich reicht es doch aus, auf ein Sparbuch einfach monatlich einen gewissen Betrag zu überweisen, damit der Führerschein oder das Studium später finanziert sind. Doch ein Konto für ein Kind oder sogar ein Babykonto hat jede Menge Vorteile:

  • Kinder lernen frühzeitig den Umgang mit Geld
  • das Taschengeld kann auf das Kindergirokonto überwiesen werden
  • Verwandte können Geldgeschenke einfach auf das Konto überweisen
  • bei älteren Kindern und Jugendlichen können Einkünfte aus Nebenjobs auf das Jugendkonto eingezahlt werden

Was ist das Besondere an einem Kinder-Konto?

Der Kontoinhaber ist zwar das Kind, doch haben Eltern die Möglichkeit, die Funktionen des Kindergirokontos entsprechend der Bedürfnisse einzuschränken. So kann festgelegt werden, wie viel Geld von einem Konto für Kinder abgehoben werden darf. Auch Überweisungen können nicht oder nur nach Zustimmung der Eltern durchgeführt werden. Einige Banken gewähren zudem den Onlinezugang nicht bei einem Konto für Kleinkinder, sondern erst ab dem Teenageralter. Nicht jedes Taschengeldkonto sieht eine Prepaid-Kreditkarte vor. Das ist ohnehin erst für Jugendliche sinnvoll. Der Nachwuchs erhält allerdings meist eine Girokarte, mit dem vom Geldautomaten Bares bezogen werden kann. Da Minderjährige sich nicht verschulden dürfen, gibt es zu einem Kinderkonto weder eine reguläre Kreditkarte noch einen Dispokredit.

Wann ist es sinnvoll ein Kinderkonto zu eröffnen?

Manche Eltern entscheiden sich bereits direkt nach der Geburt, ein Baby Konto zu eröffnen. Andere warten damit, bis der Nachwuchs in die Schule kommt, auf die weiterführende Schule wechselt oder finden das Konto für Kinder erst im Teenageralter angebracht. Gründe und Motivationen für ein Kinder Konto variieren von Familie zu Familie, doch meistens sind es diese klassischen Gelegenheiten, bei denen ein Bankkonto für Kinder eröffnet wird:

  • Geburt oder Taufe
  • zum ersten Geburtstag, um künftig Geldgeschenke zu verwalten
  • zur Einschulung
  • wenn das Taschengeld erstmalig ausgezahlt wird
  • zur Kommunion, Konfirmation, Jugendweihe oder Firmung
  • bei einer Klassenfahrt
  • wenn Eltern denken, dass es Zeit ist, den Umgang mit Geld zu erlernen und einzuüben

So lange das Kind klein ist und selbst keine Ausgaben tätigt, ist ein Tagesgeldkonto statt Girokonto besser geeignet. Nicht zuletzt, weil das gesparte Geld von einer Verzinsung profitiert. Diesbezüglich hat das Tagesgeldkonto dem klassischen Sparbuch gegenüber die Nase vorne. Haben sich 2500 Euro angesammelt, ist ein Festgeldkonto sinnvoll. Vor allem dann, wenn im Hinblick auf große Investitionen wie Führerschein, eigenes Auto oder Studium hin gespart wird. Ab dem Taschengeld-Alter ist das Kindergirokonto die beste Wahl, da so am besten der Umgang mit dem eigenen Geld erlernt werden kann. Hier kommt es bei der Auswahl bei einer Bank für Kinder darauf an, ab welchem Alter das Konto eröffnet werden darf. Das Mindestalter ist bei den Banken recht unterschiedlich festgelegt. Teenager, die bereits auf Klassenfahrt, Sprachreise oder Feriencamp ins Ausland gehen, sind gut damit beraten, ein Girokonto für Schüler mit einer Prepaid Kreditkarte auszuwählen.

Eine Frage, die sich bei alleinerziehenden Eltern stellt: Es ist möglich, dass Unterhaltszahlungen auf das Kinderkonto direkt überwiesen werden? Definitiv. Aus praktischen Gründen sollte das jedoch erst eingeführt werden, wenn das Kind bereits alt genug ist, um Ausgaben eigenverantwortlich zu tätigen.

Übrigens: Der Verband der Deutschen Kreditwirtschaft empfiehlt das Girokonto für Kinder ab einem Alter von 12 Jahren.

Worauf muss man bei einem guten Junior Konto achten?

Ohne Eltern funktioniert die Eröffnung eines Kinderkontos nicht und auch später ist die Unterschrift der Erziehungsberechtigten notwendig, wenn das Girokonto wechseln ansteht. Erst bei Volljährigkeit kann das Kind sein Konto alleine eröffnen, was sich anbietet, wenn der Wechsel an die Uni ansteht und ein Studentenkonto gebraucht wird. Das Jugendkonto lautet nicht nur auf den Namen des Kindes, sondern auch die Gelder darauf gehören ausschließlich dem Kind. Wenn Eltern einfach Geld abheben, um eine finanzielle Lücke zu stopfen, wird das Gesetz der Vermögensbetreuungspflicht verletzt. Wenn Oma dem Kind Bares zum Geburtstag schenkt und diese Summe auf das Konto wandern soll, ist es dort „mündelsicher“ angelegt und Eltern dürfen es nicht für eigene Zwecke verwenden. Das Geld darf ebenfalls nicht verwendet werden, um Dinge des täglichen Bedarfs, den Unterhalt sowie die Lebenshaltungskosten des Kindes zu bestreiten. Eltern sind lediglich die Verwalter. Der Gesetzgeber geht daher so weit zu sagen, dass Eltern sogar die Pflicht haben, das Vermögen des Kindes zu vermehren. Daher muss bei einem Kinderkonto auf einige Dinge geachtet werden. Die Auswahl richtet sich nach den Bedürfnissen, daher dient die folgende Liste als Anhaltspunkt, das beste Girokonto für Kinder zu finden:

  • Kindergirokonto, Tagesgeldkonto oder Sparpläne? Die Auswahl richtet sich nach den finanziellen Zielen, die realisiert werden sollen.
  • Kontoführungsgebühren – diese sollten beim besten Kinderkonto auf keinen Fall erhoben werden.
  • Girokarte oder Prepaid-Kreditkarte? Während bei einem Kleinkind Konto die Prepaid Kreditkarte nicht notwendig ist, kann sie für Teenager durchaus sinnvoll sein.
  • Filialbank oder Direktbank – hier kommt es auf die Präferenzen in der Familie an und auch auf das Alter des Kindes. Nicht jede Bank genehmigt jeder Altersstufe das Online-Banking. Zu überlegen ist auch, dass die Nutzung eines Geldautomaten den Umgang des Kindes mit Geld schult.

Kinderkonto Test: Worauf muss man bei einem Girokonto für Kinder achten?

Bei einem Kinderkonto gilt dasselbe wie bei einem Konto für Erwachsene. Zwar sind die Angebote meist kostenfrei, doch kann es durchaus passieren, dass im Kleingedruckten die ein oder andere Gebührenfalle lauert.

1) Kontoführungsgebühren

Kontoführungsgebühren sind bei einem Juniorkonto nicht üblich.

2) Überweisungsgebühren

SEPA-Überweisungen müssen kostenfrei sein und ohne Limit. Eltern haben die Möglichkeit, Überweisungen einzuschränken oder zu unterbinden.

3) Gebühren für Karten

Eine Bankkarte sollte standardmäßig zu einem Bankkonto für Kinder gehören. Bei einem Teenagerkonto kann auch eine Prepaid Kreditkarte zum Leistungsumfang gehören, hierfür dürfen die Banken allerdings Gebühren erheben. Ein Girokonto Vergleich muss daher unbedingt durchgeführt werden, um zu hohe Kosten zu vermeiden.

4) Bargeldversorgung

Eltern sollten darauf achten, dass die Bank kostenfreie Bargeldabhebungen ermöglicht. Bei Direktbanken sollte das Angebot diesbezüglich daher genau geprüft werden.

5) Dispozinsen

Minderjährige dürfen keine Schulden machen, weshalb bei einem Kindergirokonto kein Dispokredit zum Portfolio gehört.

6) Guthabenzinsen

Auf einem Kindergirokonto ist die Guthabenverzinsung nicht üblich. Einige kleinere und regionale Banken bieten jedoch eine Guthabenverzinsung an. Soll das Geld Zinsen abwerfen, sind andere Finanzprodukte besser geeignet.

7) Tagesgeldzinsen

Wer ein Tagesgeldkonto anlegt, zum Beispiel als Konto für ein Baby, kann kleinere Summen flexibel verwalten. Es sollte auf jeden Fall ein Tagesgeldkonto Vergleich durchgeführt werden, um die beste Kondition zu ermitteln.

Welche Bank bietet das beste Kinderkonto?

Im Girokonto Vergleich zeigt sich ein Unterschied der Kriterien zwischen einem regulären Bankkonto und einem Konto für Kinder. Bei den normalen Konten für Erwachsene steht eine möglichst transparente Gebührenstruktur im Vordergrund, daher ist dieser Punkt bei den kostenfreien Kinderkonten nicht von Bedeutung. Das heißt jedoch nicht, dass Eltern einfach bei der nächsten Bank ein Konto eröffnen sollten. Denn die Kontoeröffnung hängt auch vom Alter des Kindes ab. Nicht jede Bank hat ein Konto für Babys im Angebot, manche akzeptieren erst Jugendliche ab 14 Jahren. Um das beste Girokonto für Kinder zu finden, sollten Eltern daher folgende Punkte beachten:

  • Ab welchem Alter ist die Kontoeröffnung möglich?
  • Ab welchem Lebensjahr kann das Kind das Girokonto aktiv nutzen?
  • Welcher Verfügungsrahmen kann eingerichtet werden?
  • Ist Onlinebanking erwünscht und möglich?
  • Braucht das Kind eine Prepaid Kreditkarte?
  • Welche Kosten entstehen bei der Bargeldabhebung im In- und Ausland?
  • Gibt es Kontoeröffnungsprämien?
  • Wie sieht die Kostenstruktur im Erwachsenenalter aus?

Kostenloses Kinderkonto

Kinder sind ab dem 7. Lebensjahr eingeschränkt geschäftsfähig. Daher eröffnen die meisten Banken ab diesem Alter ein Taschengeldkonto. Ausnahmen sind Konten für Babys und Kleinkinder-Konten, bei denen es jedoch eher darum geht, Sparguthaben zu verwalten. Die Kinderkonten sind kostenlos, in der Regel gibt es eine Girokarte gratis dazu. Für eine Prepaid-Kreditkarte dürfen die Banken hingegen Gebühren verlangen.

Kinderkonto eröffnen: Wichtige Infos rund um die Kontoeröffnung

Im Vergleich zu einem Konto für Erwachsene ist ein Kinderkonto etwas komplizierter zu eröffnen. Mit dieser Anleitung ist die Prozedur jedoch kein Problem:

In 5 Schritten zum Kinderkonto

  • 1. Schritt: Eltern füllen online oder bei der Bank den Kontoeröffnungsantrag aus.
  • 2. Schritt: Die Identität des Kindes muss mit der Geburtsurkunde nachgewiesen werden.
  • 3. Schritt: Haben die Eltern einen unterschiedlichen Nachnamen, wird die Heiratsurkunde benötigt.
  • 4. Schritt: Beide Elternteile müssen der Kontoeröffnung zustimmen und den Antrag unterschreiben. Das gilt auch dann, wenn die Eltern nicht verheiratet sind. Ist ein Elternteil alleine sorgeberechtigt oder hat den Teilbereich der Vermögenssorge alleine inne, muss der entsprechende Gerichtsbeschluss vorgelegt werden.
  • 5. Schritt: Beide Elternteile müssen zudem ihren Personalausweis oder Reisepass vorlegen zur Identifikation.
Wichtig: Die verlangten Unterlagen können sich bei den einzelnen Banken unterscheiden. Am besten ist es, dem Merkblatt zu folgen. Kinder, die bereits arbeiten, können laut BGB § 113 ein Konto ohne Eltern eröffnen. Der Arbeitsvertrag muss zur Kontoeröffnung vorliegen. Bei einer Ausbildung gilt diese Regelung nicht.

Wer kann ein Kinderkonto eröffnen?

Die meisten Banken akzeptieren junge Kunden ab sieben Jahren. Die genaue Altersgrenze steht bei den Kontomodellen. Kinder können das Konto nicht alleine eröffnen, sondern müssen in Begleitung ihrer Eltern sein, da deren Unterschrift notwendig ist. Das gilt auch bei der Kontoeröffnung mit Videoident-Verfahren.

Welche Unterlagen sind notwendig?

Das unterscheidet sich von Bank zu Bank. In der Regel werden folgende Dokumente verlangt:

  • Geburtsurkunde des Kindes
  • Heiratsurkunde der Eltern
  • bei alleinigem Sorgerecht oder alleiniger Vermögensfürsorge: Kopie des Gerichtsbeschlusses
  • Ausweise der Eltern

Direktbank oder Filialbank?

Das richtet sich nach dem Angebot und den persönlichen Vorlieben. Bei einer Direktbank sollte darauf geachtet werden, dass eine Bargeldabhebung gratis möglich ist, da sich die Kosten sonst summieren, wenn das Kind seine Leidenschaft für den Geldautomaten entdeckt.

Konto eröffnen unter 18 ohne Eltern: geht das?

Ja, sofern ein Minderjähriger einen Arbeitsvertrag, nicht jedoch einen Ausbildungsvertrag besitzt, ist das möglich.

Kinderkonto mit Startguthaben

Ob Girokonto für Schüler oder Baby Konto – ein Vergleich der Banken lohnt sich, da bei manchen zur Kontoeröffnung eine Prämie in Form von Startguthaben winkt. So hat der Nachwuchs gleich eine Grundlage, auf deren Basis aufgestockt werden kann.

Besteuerung: Welche steuerlichen Vorschriften sind zu beachten?

Für ein Kinderkonto gibt es einen eigenen Steuerfreibetrag. Eltern, die über viel gespartes Vermögen mit jährlichen Zinsen verfügen, haben so einen Vorteil, denn die Zinserträge bei einem Kinderkonto können extra freigestellt werden und müssen von Mutter und Vater daher nicht versteuert werden. Vor allem bei einem Tagesgeld- und Festgeldkonto ist der Freistellungsauftrag unverzichtbar.

Welche Kontoarten für Kinder bieten die Banken an?

Viele Eltern fragen sich, welche Variante die beste ist, um Vermögen des Kindes wachsen zu lassen oder den Nachwuchs den Umgang mit Geld zu lehren.

1. Girokonto für Kinder

Bei regelmäßigem Taschengeld Bezug oder kleinen Geldgeschenken und später einem Schülerjob eignet sich ein reguläres Girokonto als Taschengeldkonto. Das Kind kann seine eigenen Ausgaben verwalten und lernt spielerisch den Umgang mit Geld.

2. Tagesgeldkonto für Kinder

Bei regelmäßigen Geldzuwendungen, auf die trotzdem spontan zurückgegriffen werden kann, eignet sich ein Tagesgeldkonto mit Guthabenverzinsung.

3. Festgeldkonto für Kinder

Bei dieser Variante werden in der Regel Beträge ab 2.500 Euro langfristig angelegt. Die Laufzeiten betragen 5-10 Jahre, die Verzinsung ist entsprechend höher.

4. Sparkonten für Kinder

Wer sparen, aber trotzdem flexibel bleiben will, wählt statt dem klassischen Sparbuch besser das Tagesgeldkonto. Grund: Die Verzinsung ist meist besser.

5. Wertpapierdepots: Junior Depot und ETF Sparplan für Kinder

Es ist möglich, Junior Depots zu eröffnen, um mit einem Fondssparplan dem Kind ein gewisses Vermögen aufzubauen. Hierfür ist jedoch eine gewisse Kompetenz der Eltern erforderlich oder ein sehr guter Bankberater.

FAQs zum Thema Kinderkonto

1. Wo liegt der Unterschied zwischen einem Kinderkonto und einem Erwachsenenkonto?

Das Kinderkonto kann nur mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten eröffnet werden. Je nach Bank sind nicht alle Funktionen vorhanden, beziehungsweise können von den Eltern eingeschränkt werden.

2. Wie können Eltern ein Girokonto für ihr Kind eröffnen?

Im Internet oder der Filiale unter Vorlage der verlangten Dokumente wie Geburtsurkunde des Kindes, Sorgerechtsnachweis oder Heiratsurkunde sowie Ausweise der Eltern.

3. Zu welchem Anlass sollte ein Kinderkonto eröffnet werden?

Um Geldgeschenke und Taschengeld zu verwalten, zur Einschulung, zur Kommunion oder Konfirmation oder vor einer Sprachreise ins Ausland. Manche Eltern eröffnen bereits das Konto für ihr Baby.

4. Welche Verfügungen sind auf einem Kinderkonto möglich?

Das legen die Eltern individuell fest.

5. Wem gehört das Geld auf einem Kindergirokonto?

Alleiniger Eigentümer ist das Kind.

6. Gibt es auch Sparkonten für Kinder ohne Girofunktion?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Sparguthaben für Kinder anzulegen. Unser Vergleich hilft dabei.

7. Ist es möglich, ein Jugendkonto zu überziehen?

Nein, da Minderjährige keine Schulden machen dürfen.

8. Kann ich das Taschengeldkonto auf den Namen des Kindes eröffnen?

Das Jugendkonto wird nur auf den Namen des Kindes eröffnet.

9. Welche Karten werden zu einem Kinderkonto ausgegeben?

Meist eine Girokarte kostenlos. Auf Antrag ist manchmal eine Prepaid Kreditkarte möglich.

10. Können Eltern die Kontonutzung einschränken?

Eltern haben die Möglichkeit, den Verfügungsrahmen, das Onlinebanking oder Überweisungen zu kontrollieren und anzupassen.

11. Was passiert nach dem 18. Geburtstag mit dem Jugendkonto?

Oft ist eine Umwandlung in ein kostenloses Studentenkonto oder Junge Leute-Konto möglich. Sind die Kontoführungsgebühren zu hoch, sollte über einen Wechsel nachgedacht werden.

12. Gibt es auf dem Taschengeldkonto Zinsen auf das Guthaben?

Bei einigen wenigen Banken wird das Guthaben verzinst. Wer Wert auf Zinsen legt, sollte ein Tagesgeldkonto für Kinder eröffnen.

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