Girokonto wechseln – Schnell und einfach zur neuen Bankverbindung

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Wer sein Girokonto wechseln möchte, hat unterschiedliche Gründe dafür. Nicht selten ist es der Anlass, dass die Kontoführungsgebühren für das in die Jahre gekommene Bankkonto zu hoch sind.

Die etablierten Filialbanken stehen in Konkurrenz zu den Direktbanken. Deshalb gibt es bei einem Bankwechsel attraktive Zusatzleistungen und Prämien, die eine Entscheidung leicht machen.

Hier erfährst du viele Tipps, wie der Kontowechsel reibungslos vonstattengeht. Du wirst wissen, wie lange der Kontowechsel dauert und was bei einem Wechsel mit den Daueraufträgen, Dispo und Lastschriften passiert.

Girokonto wechseln: Das Wichtigste in Kürze

  • Es ist jederzeit möglich, das Girokonto zu wechseln.
  • Ein Kontowechsel dauert durchschnittlich bis zu vierzehn Tage. Der kostenlose Kontowechselservice spart Zeit. Jedoch muss bei Lastschriften die Einzugsermächtigung neu erteilt werden.
  • Prüfe die Girokonto-Angebote der Banken. Vergleiche die Konditionen und entscheide dich für ein Konto, das deinen Bedürfnissen am besten entspricht.
  • Wenn du Geld sparen möchtest, solltest du dich für ein kostenloses Girokonto ohne Kontoführungsgebühren entscheiden.
  • Einige Banken bieten Kontoeröffnungsprämien von bis zu 200 Euro an.
  • Ein Kontowechsel ist trotz Minus, Kredit oder Dispo möglich. Allerdings kann das Konto erst gekündigt werden, wenn der Betrag ausgeglichen ist.
  • Kündige dein altes Konto mindestens zwei Monate nach Eröffnung des neuen Kontos. Lasse Guthaben darauf, um liquide zu sein, falls noch nicht informierte Zahlungsempfänger abbuchen.
  • Abbuchungen nach einer Kontoauflösung sind mit Rücklastschriftgebühren verbunden. Prüfe deshalb nach, ob du jedem deine neue Bankverbindung mitgeteilt hast.

Inhaltsverzeichnis: Girokonto wechseln

Girokonto wechseln – was muss man beachten?

Trotz vieler attraktiver Angebote rund um das Girokonto scheuen sich die Deutschen noch immer, das alte Girokonto zu kündigen und ein neues zu eröffnen. Das ist auch kein Wunder, denn der Kontowechsel hat in der Vergangenheit viel Arbeit gemacht.

Es mussten Daueraufträge und Lastschriften gekündigt und neu eingerichtet werden. Des Weiteren mussten Arbeitnehmer ihrem Arbeitgeber, den Ämtern und zahlreichen weiteren Zahlungsempfängern die neue Bankverbindung mitteilen.

Seit 2016 gilt jedoch ein neues Gesetz, mit dem Deutschland eine EU-Richtlinie umsetzen muss. Das Gesetz besagt, dass die Banken ihren Kunden Hilfe beim Wechsel anbieten müssen. Spezielle Formulare und ein Kontowechselservice sind seitdem vorhanden, auf denen der Kunde angeben kann, welche Daten die neue Bank erhalten soll.

Das macht es den Erfahrungen der letzten Jahre nach deutlich einfacher, das Girokonto zu wechseln. Das bedeutet jedoch nicht, dass du die Hände in den Schoß legen kannst. Du musst trotzdem noch einige Dinge beachten und regeln.

Gut zu wissen: Bei einem Kinderkonto müssen die Eltern dem Wechsel zustimmen. Achte bei einem Studentenkonto darauf, dass du die Kündigung rechtzeitig vornimmst. Denn bei Erreichen der Altersgrenze kann das normale Konto teuer werden.

Wann ist die beste Zeit für einen Kontowechsel?

Grundsätzlich immer. Du solltest jedoch liquide genug sein, um für die Übergangszeit Verbindlichkeiten von beiden Konten aus bedienen zu können. Es kann beispielsweise passieren, dass ein Fehler im Programm vorliegt und deshalb ein Dauerauftrag nicht richtig übertragen wird.

Wie lange sollte ich das alte Konto behalten?

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass du etwa zwei Monate lang das alte Konto noch behalten solltest, um Irrläufer und Rücklastschriften zu vermeiden. Bei einem Geschäftskonto kann diese Zeitspanne ein halbes Jahr betragen.

Tipp: Vor der Eröffnung eines neuen Geschäftskontos solltest du dich über die Höhe der Gebühr für beleghafte Buchungen erkundigen.

Wie lange dauert ein Kontowechsel?

Die Dauer des Wechsels legt das neue Gesetz fest. Hast du dich entschieden, einen Kontowechselservice zu beanspruchen, muss sich die neue Bank spätestens zwei Tage nach der Ermächtigung bei deiner aktuellen Bank melden.

Die alte Bank hat fünf Geschäftstage Zeit, um deine Daten inklusive der Transaktionen der letzten 13 Monate zu übermitteln.

Als Kunde legst du in deiner Kündigung den Zeitpunkt fest, ab dem auf dem alten Konto keine Transaktionen mehr durchgeführt werden dürfen.

Eventuell noch eingehende Zahlungen oder Lastschriften müssen an das neue Girokonto weitergeleitet werden. Lehnt das die Bank ab, muss sie dich informieren.

Die neue Bank hat ebenfalls fünf Tage Zeit, um dein Kontokorrentkonto startklar zu machen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein stationäres Konto oder ein Onlinekonto handelt. Zwei Wochen solltest du daher rechnen für die komplette Prozedur.

Kann man nur den Kontoinhaber wechseln?

Nach dem Ende einer Beziehung möchte häufig ein Kontoinhaber das Gemeinschaftskonto alleine weiterführen. So einfach ist das leider nicht. Die meisten Banken verlangen die komplette Kündigung des alten Kontos und wenn du magst, kannst du danach ein Bankkonto auf deinen Namen eröffnen.

Ähnlich verhält es sich, wenn du darüber nachdenkst, von jemand das Konto zu übernehmen. Es ist möglich, dich als Bevollmächtigten zu führen, doch das Konto alleine auf deinen Namen schreiben funktioniert nicht.

Kann ein Guthabenkonto in ein Girokonto umgewandelt werden?

Die Umwandlung von einem Guthabenkonto in ein normales Bankkonto sollte funktionieren, wenn du regelmäßige Einkünfte nachweisen kannst. Wichtig: Du musst der Bank erlauben, eine Abfrage bei der Schufa durchzuführen.

Welche Prämien gibt es beim Kontowechsel?

Die Entscheidung, welche Bank sie wählen, machen viele Deutsche von Kontoeröffnungsprämien abhängig. Der Konkurrenzkampf der Banken ist hart, vor allem, seit die Direktbanken ein Online-Konto ohne Kontoführungsgebühren anbieten.

Bis zu 200 Euro Prämie kannst du dir für den Kontowechsel sichern. Auch Amazon-Gutscheine und andere Prämien winken.

Behalte jedoch die Bedingungen im Blick: Manchmal ist ein Mindestgeldeingang erforderlich, andere Banken verlangen eine bestimmte Anzahl von Überweisungen pro Monat.

Mache auf jeden Fall den Vergleich, ob die sonstigen Leistungen des Bankkontos stimmen und entscheide nicht nur aufgrund einer attraktiven Prämie.

Ist ein Kontowechsel online möglich?

Bei einer Direktbank geht das gar nicht anders. Bietet eine Bank diese Option an, wählst du den Kontowechselservice aus und die neue Bank erledigt den Rest für dich. Dein altes Konto musst du trotzdem in Schriftform kündigen, falls du es nicht als Zweitkonto behalten willst.

Die Filialbank bietet den online Kontowechsel an. Sie stellt genauso wie die Direktbanken den kostenlosen Kontowechselservice zur Verfügung und versichert, allen Zahlungspartner automatisch die neue Bankverbindung mitzuteilen.

Bei manchen Filialbanken kannst du online kündigen, allerdings bestehen viele noch auf die schriftliche Kündigung. Als Alternative kannst du in eine Filiale vor Ort gehen oder dein Girokonto bequem online mit aboalarm kündigen.

Was passiert nach dem Wechsel mit Dispo, Daueraufträgen und Co.?

Die Frage Kontowechsel „Ja“ oder „Nein“ hast du für dich mit „Ja“ beantwortet und jetzt fragst du dich natürlich, wie es mit deinen Verbindlichkeiten weitergeht?

Für ein privates Girokonto oder ein Geschäftskonto gilt folgendes:

  • Dispo: Im Idealfall hast du deinen Dispokredit abgelöst, bevor du den Bankwechsel angehst. Kläre mit der neuen Bank zuvor ab, ob du wieder einen Dispo bekommst und wie hoch der Rahmen ist. In vielen Fällen zieht der Dispo einfach mit um.
  • Daueraufträge: Das geht unkompliziert vonstatten. Du löschst die alten Daueraufträge und gibst bei der neuen Bank die Daten an. Beim Kontowechselservice funktioniert das automatisch.
  • Lastschrift: Hier ist es erforderlich, die neue Bankverbindung, verbunden mit einer Einzugsermächtigung, erneut zu erteilen.
  • Guthaben: Das überweist dir die Bank auf dein neues Girokonto, unabhängig davon, ob es sich um ein normales Bankkonto oder ein Onlinekonto handelt.

Konto wechseln trotz ...

Wenn das Konto auf 0 oder im Plus steht, sind keine Probleme mit dem Umzug zu erwarten.

Doch wie sieht das bei einem Minus oder einem Schufa-Eintrag aus?

1. Kontowechsel trotz Darlehen oder Kredit

Dein Kredit kann mit dir umziehen, doch erkundige dich vorab nach den Gebühren. Häufig ist es sinnvoll, die Raten vom neuen Konto aus weiterzuzahlen und das alte Konto erst nach Abzahlung zu kündigen.

2. Kontowechsel trotz Dispo

Dein Dispo kann ebenfalls mit dir umziehen. Du bezahlst ihn dann vom neuen Girokonto aus weiter. Kläre das jedoch mit der neuen Bank erst ab. Wenn sie dir keinen oder nur einen niedrigeren Dispo anbietet, kann es Probleme geben.

Alternativ löschst du dein altes Bankkonto erst, wenn der Dispo abbezahlt ist.

3. Kontowechsel trotz Minus

Ein Bankwechsel ist trotz Minus am Girokonto möglich. Das kann sogar von Vorteil sein, wenn du hohe Dispo- oder Überziehungszinsen zahlst. Erkundige dich vor dem Wechsel, wie hoch die Zinsen bei der neuen Bank sind.

Ebenso kannst du den Saldo erst ausgleichen und anschließend erst das Konto bei der alten Bank kündigen.

4. Kontowechsel trotz Schufa-Eintrag

Wenn deine Bonität nicht stimmt, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die neue Bank die Kontoeröffnung ablehnt. Deshalb solltest du das alte Konto nicht sofort kündigen.

Alternativ: Ein Guthabenkonto darf dir nicht verweigert werden.

Gut zu wissen: Wenn du einen negativen Schufa-Eintrag hast, gibt es trotzdem die Option, ein Girokonto ohne Schufa zu eröffnen. Vergleiche mehrere Angebote, um das beste Girokonto für dich zu finden.

5. Kontowechsel trotz Hartz 4

Wenn du Hartz 4 beziehst, darf man dir die Eröffnung eines neuen Kontos nicht verweigern. Als Girokonto für Arbeitslose kommt das Basiskonto und das Jedermann-Konto auf Guthabenbasis infrage.

Da Arbeitslosengeld als Einnahme zählt, sollte es keine Probleme geben, ein passendes Konto zu finden.

Wichtig: Prüfe im Vorhinein, ob ein Mindestgeldeingang gefordert wird. Ist das der Fall, dann sollte er keineswegs das Arbeitslosengeld, welches du erhältst, übersteigen. Achte auch auf die monatlichen Kontoführungsgebühren.

Tipp: Eröffne ein Onlinekonto bei einer Direktbank, das nicht an einen Mindestgeldeingang gebunden ist.

Girokonto wechseln: In 10 Schritten das Bankkonto wechseln (Checkliste)

Bei manchen Banken summiert sich die monatliche Gebühr auf mehr als 120 Euro im Jahr. Trotzdem trauen sich viele Bankkunden nicht, das Girokonto zu wechseln, weil sie glauben, dass der organisatorische Aufwand zu hoch ist.

Wenn du jedoch Schritt für Schritt vorgehst, kannst du den Bankwechsel einfach und problemlos abwickeln.

In dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung erfährst du, wie du dein Girokonto richtig wechselst und was du dabei beachten solltest:

  • 1. Wäge im Vorhinein ab, ob du lieber Kunde bei einer Filialbank sein möchtest oder ein Online-Girokonto bei einer Direktbank führen willst.
  • 2. Überlege dir, wofür du dein Girokonto verwenden möchtest. Wenn du häufig Geld einzahlen musst, solltest du speziell auf die anfallenden Gebühren achten. Wichtig zu wissen ist, dass nicht alle Einzahlautomaten die Möglichkeit bieten, Kleingeld einzuzahlen. Nutzt du das Konto hauptsächlich, um Geld abzuheben, kann es sich auch hier lohnen, bei der Suche nach einem Girokonto die Kosten zu berücksichtigen. Möchtest du Geld sparen, schaue nach einem kostenlosen Girokonto ohne Kontoführungsgebühren.
  • 3. Suche online nach einem neuen Girokonto und vergleiche die Angebote.
  • 4. Eröffne das neue Konto. Dein neues Bankkonto wird dir sofort eingerichtet. Das Online-Banking kannst du meist direkt nutzen, auf Karten und PIN wartest du ein paar Tage. Tipp: Wenn ein Kredit oder ein Dispo mit umziehen muss, dann solltest du die Konditionen mit der alten und neuen Bank vorab klären.
  • 5. Leite deine Daueraufträge um und erteile Einzugsermächtigungen für dein neues Konto. Informiere den Arbeitgeber, wohin dein Gehalt gehen soll und sonstige Institutionen, die regelmäßig bei dir abbuchen. Tipp: Nutze einen Kontowechselservice. Im eigenen Test war die kostenlose Serviceleistung der Bank praktisch und zeitsparend.
  • 6. Teile Kunden und anderen Einzahlern wie der Kindergeldkasse deine neue Bankverbindung mit.
  • 7. Sorge auf beiden Konten für eine ausreichende Deckung, um keine Rücklastschriften zu erhalten.
  • 8. Gleiche dein altes Konto aus. Im Idealfall beträgt der Kontostand bei der Kündigung 0 Euro.
  • 9. Prüfe deine Zahlungsein– und ausgänge. Wird alles auf das neue Girokonto gezahlt und abgebucht?
  • 10. Kündige dein altes Girokonto schriftlich oder persönlich in der Bankfiliale. Zur Kündigung kannst du unsere kostenlose PDF-Vorlage nutzen, mit deinen Daten ergänzen und ausdrucken. Der Bankwechsel ist vollständig abgeschlossen, wenn du die Kündigungsbestätigung erhalten hast.

Fazit: Ein Wechsel des Girokontos geht mit der richtigen Vorgehensweise schnell vonstatten

Du brauchst dir nicht den Kopf bei einem Bankenwechsel zu zerbrechen. Das Verfahren der Kontoeröffnung und Kündigung ist dank zeitsparender Tools heute leichter als je zuvor.

Viele Schritte kannst du online erledigen, wie zum Beispiel Daueraufträge löschen und neu einrichten. Das klappt sogar bei dem Kontowechsel komplett. Viele Banken bietet dir diese Option in deinem persönlichen Online-Banking-Portal an.

Wichtig ist, dass du für dein neues Konto eine Bank mit dauerhaft günstigen Konditionen und einem guten Zinssatz wählst, wenn du öfter einmal den Dispo brauchst. Dasselbe gilt, wenn du häufig Geld einzahlen musst.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was muss ich beim Girokonto wechseln beachten?

Informiere deinen Arbeitgeber und andere Einzahler rechtzeitig, damit du deine monatlichen Ausgaben bezahlen kannst. Die Daueraufträge müssen umgeleitet und die Einzugsermächtigungen neu erteilt werden. Das bedeutet, dass du Institutionen, die regelmäßig bei dir abbuchen, Bescheid geben musst. Kündige dein altes Girokonto niemals, bevor du die Zusage bei der anderen Bank erhalten hast und der Kontowechsel fertig vollzogen ist.

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Wie wechsle ich ein Girokonto?

Eröffne ein neues Girokonto, leite die Daueraufträge um. Um Zeit zu sparen, kannst du den Kontowechselservice der Bank in Anspruch nehmen. Informiere Institutionen, die per Lastschrift bei dir abbuchen, über deine neue Bankverbindung. Sorge dafür, dass beide Girokonten ausreichend gedeckt sind. Kündige dein altes Girokonto nach etwa zwei Monaten (Geschäftskonto 6 Monate), um Rücklastschriften und Mahnungen zu vermeiden.

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Was kostet der Kontowechselservice?

Die Inanspruchnahme des Kontowechselservices ist kostenlos. Du sparst dir damit eine Menge Zeit, weil Lastschriften, Daueraufträge und Zahlungseingänge von der alten zur neuen Bank automatisch übertragen werden. Der Vorgang benötigt circa 10 Minuten.

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Wann kann ich das Girokonto wechseln?

Du kannst dein Girokonto jederzeit wechseln. Selbst dann, wenn es im Minus bist, du einen Kredit laufen hast oder arbeitslos bist. Es empfiehlt sich, beide Konten ausreichend zu decken, damit du für die Übergangszeit Zahlungsausgänge von beiden Konten aus bedienen kannst.

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Wie lange dauert es, bis ich das Girokonto gewechselt habe?

Der Bankwechsel dauert normalerweise bis zu 14 Tage. Wichtig ist, dass du dein Gehalt, das Kindergeld, Hartz 4 und andere Zahlungen empfangen kannst. Achte darauf, dass du liquide bist und die monatlichen Zahlungen wie Miete, Strom und andere Verträge abgebucht werden können.

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Mein Konto ist im Minus. Kann ich trotzdem das Girokonto wechseln?

Ja, du kannst das Girokonto wechseln, wenn du im Minus bist. Achte auf die Konditionen und vergleiche die Angebote der Banken. Besonders vorteilhaft ist es für dich, wenn die Zinsen bei der neuen Bank niedriger sind. Beachte, dass du dein altes Konto aber erst kündigen kannst, wenn du es ausgeglichen hast. Bis zur Kündigung fallen monatliche Kontogebühren an.

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Ich habe einen Kredit laufen. Ist ein Kontowechsel trotzdem möglich?

Ein Kontowechsel ist ebenso möglich, wenn du einen Kredit laufen hast. Informiere dich jedoch im Vorhinein nach den Gebühren. In einigen Fällen lohnt es sich, die monatlichen Ratenzahlungen vom neuen Girokonto aus zu tätigen. Sobald dein Kredit abgezahlt ist, kannst du das alte Konto kündigen.

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Wem muss ich meine neue Bankverbindung mitteilen?

Die neue Bankverbindung muss jedem mitgeteilt werden, der Geld auf das eigene Girokonto überweist. Das sind beispielsweise Kunden, Arbeitgeber, Kindergeldkasse, Jobcenter und andere Einzahler. Gleichzeitig müssen alle Zahlungsempfänger informiert werden. Dazu gehören beispielsweise Behörden, Versicherungsgesellschaften, Vermieter, Online-Bezahldienste (PayPal), Vereine und weitere.

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Wann kann ich mein altes Girokonto kündigen?

Es empfiehlt sich, das alte Girokonto erst zwei Monate nach Eröffnung des neuen Kontos zu kündigen. Damit lassen sich Rücklastschriften vermeiden. Wer ein Geschäftskonto eröffnet, sollte das alte noch mindestens ein halbes Jahr behalten.

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Was passiert, wenn jemand Geld von meinem gekündigten Girokonto abbucht?

Wenn ein Girokonto bereits aufgelöst ist, sind keine Abbuchungen mehr möglich. Es fällt eine Rücklastschriftgebühr an, welche dir in Rechnung gestellt wird. Laut Erfahrungsberichten geben manche Händler die Abbuchung direkt an ein Inkassobüro weiter. Um hohe Kosten im Nachhinein zu vermeiden, solltest du dir die Abbuchungen der letzten 12 Monate anschauen und prüfen, ob du jedem deine neue Bankverbindung mitgeteilt hast.

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Welche Erfahrungen hast du beim Girokonto wechseln gemacht? Hast du den kostenlosen Kontowechselservice in Anspruch genommen? Was war für dich der ausschlaggebende Punkt, das Girokonto zu wechseln? Hinterlasse gerne ein Feedback in den Kommentaren. Wir freuen uns darauf!

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