Girokonto Vergleich 2020 – 18 Bankkonten und Kontomodelle im Überblick

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Das Girokonto ist unverzichtbar, um den Alltag zu organisieren, weshalb ein Girokonto Vergleich sinnvoll ist, um das beste Angebot zu finden und Kosten zu sparen – das betrifft vor allem die Kontoführungsgebühren. Da aktuell eine Niedrigzinsphase herrscht, erhöhen viele Banken die Grundgebühren. Das verleitet viele Kunden, von der Hausbank zu einem kostenlosen Girokonto zu wechseln. Doch lohnt sich das immer?

Wir haben zusammengestellt, worauf es bei einem Girokonto ankommt, worauf zu achten ist und was es mit den Modellen ohne Kontoführungsgebühren auf sich hat.

Girokonto Vergleich 2020 – 18 kostenlose und günstige Konten im Überblick (02/2020)

Du bist unzufrieden mit deiner Bankverbindung und suchst ein neues Girokonto? Wir haben dir die besten Konditionen von Filial- und Direktbanken in einer Tabelle aufbereitet.

Nr.AnbieterGrund-
gebühren
BonusBuchungen
beleglos / beleghaft
Giro-
card
Kredit-
karte
Dispo
p.a.
Kostenlos
Bargeld
abheben
FilialenMehr Infos
1.ING Logo
ING
Girokonto

Unsere Empfehlung
0,00 €*
(*neue Konditionen ab 1.5.2020)
+ 50 €
(bis 29.2.2020)
0,00 €
2,50 €
0,00 €Visa Logo
0,00 €
6,99%an 1.200 ING-Automaten in Deutschland und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichennein
2.comdirect Logo
Comdirect
Girokonto
0,00 €+ 25 €0,00 €
4,90 €
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
6,5%an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichennein
3.norisbank Logo
Norisbank
Top-Girokonto
0,00 €+ 100 €
(bis 31.3.2020)
0,00 €
0,00 €
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
10,85%an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichennein
4.Commerbank Logo
Commerzbank
Kostenloses Girokonto
0,00 €+ 100 €0,00 €
1,50 €
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
9,75%an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichenja
5.DKB Logo
DKB
DKB-Cash
0,00 €kein0,00 €
0,00 €
0,00 €Visa Logo
0,00 €
6,9%an eigenen DKB Automaten und allen Automaten mit einem VISA-Zeichen weltweitja
6.N26 Logo
N26
Girokonto
0,00 €kein0,00 €
-
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
8,9%an allen Automaten mit einem Mastercard-Zeichennein
7.o2 Banking Logo
o2 Banking
Girokonto
0,00 €kein0,00 €
-
-Mastercard Logo
0,00 €
7,49%an allen Automaten mit einem Mastercard-Zeichennein
8.Postbank Logo
Postbank
Giro direkt
1,90 €+ 100 €0,00 €
1,50 €
0,00 €Visa Logo
29 €
10,55%an den Automaten der Cash Groupja
9.1822direkt Logo
1822direkt
Girokonto
3,90 €+ 100 €
(bis 27.2.2020)
0,00 €
1,50 €
0,00 €Visa Logo
0,00 €
7,17%an allen Automaten der Sparkasse, im europäischen Auslandnein
10.TARGOBANK Logo
TARGOBANK
Online-Konto
3,95 €kein0,00 €
3,50 €
0,00 €Visa Logo
30 €
7,47%4x frei mit Visa Gold- oder Premium-Karte im Monat in Deutschlandja
11.Postbank Logo
Postbank
Giro plus
4,90 €+ 150 €0,00 €
0,99 €
0,00 €29
Visa
10,55%an den Automaten der Cash Groupja
12.Commerzbank Logo
Commerzbank
KlassikKonto
4,90 €+ 100 €0,00 €
0,00 €
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
8,75%an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichenja
13.Fidor Bank Logo
Fidor Bank
Fidor Smart Girokonto
5,00 €kein0,00 €
-
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
7,49%3x frei mtl. bei Handelspartnern, ab 2,50 € pro Abhebung an Automaten mit einem Mastercard-Zeichennein
14.TARGOBANK Logo
TARGOBANK
Komfort-Konto
8,95 €kein0,00 €
0,00 €
0,00 €Visa Logo
30 €
12,43%4x frei mit Visa Gold- oder Premium-Karte im Monat in Deutschlandja
15.N26 Logo
N26
N26 You
9,90 €kein0,00 €
-
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
8,9%an allen Automaten mit einem Mastercard-Zeichennein
16.Postbank Logo
Postbank
Giro extra plus
10,90 €
0 €: ab 3.000 € mtl. Geldeingang
+ 200 €0,00 €
0,00 €
0,00 €0,00 €
Visa
8,68%an den Automaten der Cash Groupja
17.Commerzbank Logo
Commerzbank
PremiumKonto
12,90 €+ 100 €0,00 €
0,00 €
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
7,75%an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichenja
18.N26 Logo
N26
N26 Metal
16,90 €kein0,00 €
0,00 €
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
8,9%an allen Automaten mit einem Mastercard-Zeichennein

Wichtige Fakten zum Girokonto:

  • Ein Girokonto ist sozusagen Pflicht, denn weder Gehalt noch Leistungen können ohne empfangen werden
  • Bei schlechter Schufa eröffnen Banken ein Guthabenkonto (d.h. Girokonto auf Guthabenbasis)
  • Zum Girokonto gehört standardmäßig eine Girocard (EC-Karte), es gibt jedoch auch Konten mit Kreditkarten
  • Es existieren verschiedene Modelle des Girokontos vom Einzelkonto über das Gemeinschaftskonto bis hin zum Geschäftskonto, Studentenkonto und Kinderkonto
  • Das Konto kann bei einer Filial- oder Direktbank geführt werden
  • Vor allem Direktbanken bieten das kostenlose Konto an
  • Bei besonders günstigen Angeboten muss auf versteckte Kosten geachtet werden
  • Mit am wichtigsten beim Girokonto ist eine kostenlose Bargeldversorgung

Inhaltsverzeichnis

Was ist ein Girokonto?

Leicht erklärt, ermöglicht das Girokonto die Verwaltung von Finanzen für den täglichen Bedarf sowie Miete, Strom und andere Nebenkosten allgemein. Auch Zahlungen wie Gehalt, Leistungsbezüge, Unterhalt, Rente oder BAföG gehen auf das Bankkonto.

Die Definition in der Bankersprache besagt, dass ein Girokonto die Teilnahme am Zahlungsverkehr ermöglicht. Das Geld kommt und geht mittels Überweisungen, Lastschriften oder Daueraufträgen. Ist nur allgemein etwas zu bezahlen, ist die Überweisung das Mittel der Wahl, doch bei regelmäßigen Zahlungen empfiehlt sich der Dauerauftrag. So geht die Miete am besten per Dauerauftrag ab, damit das Geld pünktlich jeden Monat beim Vermieter ist. Um das Fitnessstudio zu bezahlen, ist die Lastschrift geeignet, denn Zahlungspartner ziehen den Betrag einfach zu einem festgelegten Datum ein.

Ein Konto hat eine Kontonummer und eine Bankleitzahl. Wichtiger im Alltag ist jedoch die IBAN. Die Abkürzung steht für International Bank Account Number. Damit können Zahlungen im SEPA-Raum, der sich auf fast alle europäischen Staaten erstreckt, unkompliziert und meist kostenlos realisiert werden. Der BIC, Bank Identifier Code, ist vor allem im Zahlungsverkehr außerhalb der EU wichtig.

Die Bankkarte ist wichtig, um Geld abzuheben am Automaten oder in Geschäften bargeldlos zu bezahlen. Viele Banken geben zusätzlich eine Kreditkarte aus, doch ist in Deutschland die Girocard beliebter, da der Betrag direkt vom Konto abgebucht wird.

Girokonto Vergleich Stiftung Warentest 2018 / 2019 / 2020

Die Stiftung Warentest untersucht permanent rund 127 verschiedene Girokonten, die in Deutschland angegeben werden. Der Katalog umfasst 50 Kriterien. So wird sichergestellt, dass jeder Verbraucher das Bankkonto findet, das zu seinen Ansprüchen passt. Die eine Art Kunden braucht eine gute und kostenlose Bargeldversorgung, andere schätzen den direkten Kontakt in der Filiale und die nächste Gruppe benötigt günstige Konditionen für die Kreditkarte. A

uch Dispozinsen sind ein Thema, weshalb der Vergleich bei diesem Punkt vierteljährlich aktualisiert wird. Für die Kalkulation wird ein Modellkunde zugrunde gelegt, der sein Konto als Online-Konto führt. Als Richtwert hat sich herausgestellt, dass das beste Girokonto höchstens 60 Euro pro Jahr kosten darf. Direktbanken, aber auch einige Filialbanken unterbieten diesen Betrag. Häufig ist sogar ein kostenloses Girokonto mit exzellenten Leistungen möglich.

Die Stiftung Warentest empfiehlt, dass Kunden, die mehr als 250 Euro Gebühren pro Jahr zahlen, unbedingt das Konto wechseln sollten. Dabei sollten Kunden so vorgehen:

  • Banking-Verhalten überprüfen: Manchmal reicht es schon aus, die Gewohnheiten zu ändern, um bei der Kontoführung zu sparen. Statt kostenpflichtiger Bargeldauszahlung am Schalter nur die Automaten zu nutzen, Überweisungen nicht mehr beleghaft zu machen und das Konto auf ein reines Onlinekonto umzustellen.
  • Bei der Hausbank nach einer günstigeren Variante fragen: Es muss nicht immer das Premiummodell sein. Wer den Bankberater fragt, kann auch bei der Hausbank das Konto zu einem kleineren Preis führen, wenn das Modell gewechselt wird.
  • Konto wechseln: Manchmal passt es einfach nicht mehr. Um dann das Konto zu wechseln, empfiehlt sich zunächst die Girokonten gut zu vergleichen. Der Kontoumzug selbst ist schnell gemacht, da viele Banken einen kostenlosen Kontowechselservice anbieten.

Die Geschichte des Girokontos

Im italienischen Florenz begannen reiche Patrizierfamilien im 13. Jahrhundert damit, an die Mächtigen Europas Geld gegen Zinsen oder Zollvergünstigungen zu leihen. Vor allem die Medici-Familie hat sich im frühen privaten Bankwesen hervorgetan. Im 14. Jahrhundert existierten bereits Filialnetze und Anleitungen für bargeldlosen Zahlungsverkehr. In Genua wurde bereits an der ersten Struktur für ein öffentliches Bankensystem gearbeitet. Diese Vorläufer des Girokontos verbreiteten sich schnell in ganz Europa.

In Deutschland ging 1619 die Hamburger Bank an den Start, die für den Giro-Geldumlauf sogar eine spezielle Währung ins Rennen schickte. Nicht nur reiche Bürger und adlige profitierten vom Bankwesen, sondern ab 1749 auch Handwerker und kleine Leute, da sich mittlerweile die Sparkasse gegründet hatte. 1836 gab es schon 300 Sparkassen, bis 1913 waren es 3100 Filialen. Landwirte und der Mittelstand bevorzugten hingegen die Genossenschaftsbanken wie die Volksbanken-Raiffeisenbanken und die Großindustriellen setzten auf Aktienbanken.

Überweisungen konnten erst ab 1908 durchgeführt werden, als die Post ein Sparkonto mit der Möglichkeit von Überweisungs- und Scheckverkehr anbot. 1957 war ein wichtiges Jahr für das Girokonto, denn die Lohntüte wurde abgeschafft und die Überweisung von Gehalt auf ein Bankkonto eingeführt. Die Zahl der Girokonten stieg sprunghaft an, 1958 gab es bereits fünf Millionen Konten in Deutschland. 1961 wurden Daueraufträge mit der Unterstützung durch EDV möglich.

Kurz vor der Jahrtausendwende die eigentliche Revolution im Bankwesen: das Internet machte es möglich, Bankgeschäfte mehr und mehr online zu führen, was zur Gründung zahlreicher Direktbanken führte, deren Kunden ihre Konten digital verwalten. Mit dem Aufkommen des Smartphones ist noch nicht einmal mehr der PC für die Bankgeschäfte nötig. Banking Apps erlauben es, das Girokonto mit dem Smartphone zu nutzen. Mittlerweile gibt es sogar reine Handykonten.

Grundsätzlich gibt es in Deutschland vier verschiedene Bankentypen:

  • Öffentlich-rechtliche Kreditinstitute: Darunter fallen Landesbanken und die Sparkassen.
  • Genossenschaftsbanken: Dazu zählen Volksbanken- und Raiffeisenbanken sowie die Sparda-Banken.
  • Privatbanken: Hier finden sich große Banken wie Deutsche Bank, Commerzbank, aber seit 1994 auch die Postbank. Daneben gibt es noch mindestens 200 kleinere Bankhäuser sowie ausländischen Banken wie Citibank oder Santander mit Niederlassungen in Deutschland.
  • Direktbanken: Diese privaten Banken verfügen über keine Filialnetze. Kunden erledigen ihr Banking nur digital. Einige Direktbanken sind Tochtergesellschaften von Privatbanken, andere gehen auf Gründungen aus der Startup-Szene zurück.

Was bietet ein gutes Girokonto?

Ein gutes Bankkonto bietet zumindest:

  • Keine oder günstige Kontoführungsgebühren
  • Eine kostenlose Girokarte (EC-Karte)
  • Eine kostenlose Kreditkarte (Visa oder Mastercard)
  • Eine kostenlose Bargeldversorgung
  • Günstige Dispozinsen
  • Übersichtliches Onlinebanking
  • Eine benutzerfreundliche Banking App
  • Transparente Kontonebenkosten

Darauf solltest Du bei der Wahl des Girokontos achten

Konto ist nicht gleich Konto. Um wirklich das beste Angebot zu finden, müssen im Vorfeld einige Punkte geklärt werden.

1. Direkt- oder Filialbank

Kunden, die eine persönliche Betreuung durch den Bankberater schätzen, sind mit einer Filialbank gut bedient. Wer selbständig seine Finanzen regelt, kann bei den Kontoführungsgebühren häufig sparen, indem eine Direktbank gewählt wird.

2. Automatennetz

Bargeldversorgung ist ein wichtiges Thema. Im Idealfall verfügt die Bank über ein breites Netz an Automaten oder kooperiert mit Partnern. Das ist zum Beispiel der Fall bei der Cash Group, zu der Deutsche Bank, Postbank, Commerzbank und HypoVereinsbank gehören. Auch bei Direktbanken ist wichtig, dass es einen Kooperationspartner gibt, da der Gang zum Automaten sonst ins Geld gehen kann, wenn häufig abgehoben wird.

3. Kontoführungsgebühr

Während Filialbanken aufgrund der Mehrkosten für Miete und Personal in der Regel Kontoführungsgebühren erheben, verzichten viele Direktbanken komplett darauf. Ein kostenloses Girokonto ist allerdings nicht zwingend gratis. Manchmal gibt es mehr oder weniger versteckte Gebühren, der Bargeldbezug ist teuer oder die Kreditkartenkosten exorbitant hoch. Manchmal ist die kostenlose Kontoführung an Bedingungen wie einen Mindestgeldeingang geknüpft.

4. Zahlungsverkehr

Überweisungen, Lastschrift und Dauerauftrag gehören zu einem vollwertigen Girokonto und sollten nichts kosten.

5. Kreditkarte

Eine Kreditkarte ist keine Pflicht, erleichtert aber auf Reisen das Leben enorm. Bei manchen Angeboten gehört eine Karte zum Kontopaket, bei anderen Banken muss die Kreditkarte extra bestellt werden. Je nach Bonität kann eine Prepaidkarte oder eine reguläre Kreditkarte beantragt werden. Auch interessant für Online-Shopper: die virtuelle Kreditkarte.

6. Girocard

Eine Girokarte muss zum Konto gehören und die Bank sollte keine Extra-Gebühren verlangen. Wer eine Partnerkarte braucht, sollte darauf achten, dass diese zusätzlich bestellbar ist.

7. Ein- und Auszahlen

Zu kontrollieren ist, ob Bargeld einzahlen oder Bargeld auszahlen am Schalter kostenpflichtig ist. Falls ja, sollte die Bank zumindest SB-Stationen gratis anbieten. Bei manchen Direktbanken kann die Einzahlung nur bei einer Fremdbank erfolgen, was aufgrund der Kosten eine Ausnahme bleiben sollte.

8. Habenzins

Nur sehr wenige Banken im Girokonto Test verzinsen das Guthaben. Unser Tipp: Darauf achten, ob zusätzlich ein Tagesgeldkonto angeboten wird.

9. Prämien und Boni

Kontoeröffnungsprämien sind ein nettes Extra, aber die Entscheidung für eine Bank sollte nicht davon abhängig gemacht werden. Ob es 50 bis 250 Euro Gutschrift gibt, entscheidet sich häufig an den Transaktionen innerhalb der ersten vier Monate. Auch interessant sind Programme, bei denen Kunden Kunden werben.

10. Dispo- und Überziehungszinsen

Wenn häufig der Dispokredit genutzt wird, sind die Zinsen ein wichtiges Kriterium. Die können bei knapp 7 %, aber auch über 12 % liegen.

11. Mobile Banking

Viele Banken ermöglichen es ihren Kunden heute, das Konto ausschließlich mobil zu führen. Eine App gehört daher zum Standard.

12. Sicherheit des Online-Bankings

Das alte ITAN-Verfahren ist abgeschafft. Die Banken bieten nun ganz unterschiedliche TAN-Verfahren an. Idealerweise können Kunden zwischen mindestens zwei Optionen wählen.

13. Service-Qualität des Bankinstituts

Wenn du der Typ bist, der nicht gerne in einer Warteschleife hängt, ist eine Bank, deren Kundenberatung nur telefonisch stattfindet, weniger für dich geeignet. Wichtig ist vor allem, dass die Bank zuverlässig erreichbar ist. Selbst, wenn das nur per E-Mail ist. Hier gilt jedoch: Antworten sollten nicht mehrere Tage auf sich warten lassen.

Wie finde ich ein Konto, das zu mir passt?

Ein Konto für alle gibt es nicht. Wenn du mit deinem alten Konto unzufrieden bist, hilft es zunächst, deine Banking-Gewohnheiten zu analysieren und aufzulisten, welche Erwartungen du an ein Konto hast. Frage dich zudem, was du bereit bist, monatlich auszugeben. Danach kannst du nach dem passenden Bankkonto Ausschau halten.

Mit unserem Girokonto-Rechner das günstigste Girokonto finden

Wer die Wahl hat, der hat die Qual. Manchmal ähneln sich die Angebote, so dass eine Entscheidung schwerfällt. In diesem Fall hilft unser Girokonto-Rechner, bares Geld zu sparen.

Girokonto zum Nulltarif – ist das möglich und bringt es was?

Es gibt einige Anbieter, die ein kostenloses Konto anpreisen, aber an den Erlass der Kontoführungsgebühren einen Mindestgeldeingang knüpfen. Der muss nicht hoch sein. Bei der 1822direkt reicht schon 1 Euro, bei anderen Banken sind es 400 oder 700 Euro. Wer wirklich keinerlei Verpflichtungen möchte, achtet darauf, dass es sich um ein bedingungslos kostenloses Girokonto handelt.

Girokonto eröffnen: Schritt-für-Schritt Anleitung

Ein Girokonto ist schnell eröffnet. In der Filiale empfiehlt es sich, einen Termin auszumachen. Bei einer Direktbank passiert alles am PC. An Unterlagen ist der Personalausweis erforderlich sowie eventuell eine Gehaltsbescheinigung.

Folgende Schritte sind notwendig:

  • Schritt 1: Ausfüllen des Kontoantrages online oder in der Filiale. Die Unterschrift erklärt gleichzeitig das Einverständnis, eine Schufa-Abfrage einzuholen.
  • Schritt 2: Legitimation bei dem Angestellten mit Ausweis, bei einer Onlinebank via Videoident-Verfahren oder wahlweise Postident.
  • Schritt 3: Genehmigung der Kontoeröffnung, Erhalt von IBAN und weiteren Zugangsdaten.
  • Erhalt von Karten und ggf. Login-Daten für Online-Banking per Post. Fertig!

Brauche ich einen Gehaltseingang auf dem Konto?

Nicht zwingend. Manche Banken setzen den Mindestgeldeingang voraus, wenn es um Vergünstigungen oder kostenlose Kontoführung geht.

Direktbank oder Filialbank?

Beides hat Vor- und Nachteile. Vorteil einer Filialbank ist der persönliche Service und die gute Bargeldversorgung. Nachteil sind meist höhere Kontoführungsgebühren. Bei einer Direktbank gibt es das Konto häufig gratis, dafür können Bargeldeinzahlungen und -auszahlungen zum Kostenfaktor werden.

Lohnt sich ein Girokonto mit Prämien / Startguthaben zu eröffnen?

Die meisten Kontoeröffnungsprämien sind an eine bestimmte Anzahl von Transaktionen wie Überweisungen und Daueraufträge in einem gewissen Zeitraum gebunden. Wenn du das Konto nutzt, um Miete, Nebenkosten und andere Verbindlichkeiten zu zahlen, lohnen sich die Prämien definitiv.

Mit einem Online-Konto viel Geld sparen

Unseren Erfahrungen nach haben preislich die Direktbanken die Nase vorne. Denn hier gibt es nicht nur kostenlose, sondern bedingungslos kostenlose Konten und häufig ist im Paket noch eine Kreditkarte neben der Girokarte enthalten. In unserer Tabelle haben wir die besten Angebote gelistet.

Welche Kosten können beim Girokonto anfallen?

Ob kostenlose Kontoführung oder nicht – auf diese Kontonebenkosten musst du achten:

  • Kontoführungsgebühren: für die Kontoführung wird meist eine Monatspauschale erhoben, die einige Serviceleistungen beinhaltet.
  • Überweisungsgebühren: Bei Privatkonten entstehen für SEPA-Überweisungen keine Gebühren, falls doch: besser Finger weg von diesem Konto!
  • Gebühren für die Girocard: Die Girokarte sollte kostenlos sein, oft werden Jahresgebühren für eine Partnerkarte erhoben.
  • Gebühren für die Kreditkarte: Gehört die Kreditkarte nicht zum Konto, werden Jahresgebühren berechnet.
  • Gebühren für die Kreditkartenzahlungen / Fremdwährungsgebühr: Bei Zahlungen und Geldabhebungen außerhalb der Eurozone fallen Gebühren zwischen 1,5 und 2,75 % der Summe als Fremdwährungsgebühren an.
  • Bargeld abheben: An eigenen Automaten für Kunden kostenlos, bei Fremdbanken entstehen hohe Gebühren bis zu 5 Euro. Einige Direktbanken gewähren eine bestimmte Anzahl an Freiabhebungen pro Monat.
  • Bargeld einzahlen: Ist an SB-Automaten meist kostenlos, in der Schalterhalle können Gebühren erhoben werden.
  • Gebühren für die TAN-Verfahren: Einige Banken lassen sich SMS-TAN oder Geräte zur Erzeugung einer TAN bezahlen.
  • Schecks: Häufig sind Scheckeinreichungen kostenlos, doch auch hier gibt es Banken, die Gebühren erheben.

Worauf du bei einem Kontowechsel achten solltest

Häufig kommt der Kontowechsel mit einem neuen Lebensabschnitt. Wer wechselt, sollte jedoch das alte Konto nicht sofort kündigen, da es gut möglich ist, dass nicht alle Zahlungspartner über den Umzug informiert wurden. Auf diese Weise lassen sich teure Fehlbuchungen und Irrläufer vermeiden.

Unser Tipp: Den Kontowechselservice der Bank nutzen

Immer mehr Banken bieten einen kostenfreien Umzugsservice an. Sobald der Auftrag erteilt ist, ziehen alle Verbindlichkeiten um, Zahlungspartner werden automatisch informiert und das alte Konto Schritt für Schritt abgewickelt. Eine Unterschrift genügt. Bequemer geht es nicht!

Die verschiedenen Girokonto-Modelle im Überblick

Für jeden Zweck gibt es das richtige Konto. Wir haben gängige Modelle zusammengestellt:

  • Privatkonto: So lautet die Bezeichnung für ein von einer Privatperson geführtes Girokonto, das in vielen Fällen das Gehaltskonto oder ein Zweitkonto ist.
  • Gehaltskonto: Auf diesem Konto geht monatlich der Lohn ein. Meist werden alle Verbindlichkeiten von diesem Bankkonto beglichen. Für Arbeitnehmer eine Pflicht.
  • Gemeinschaftskonto: Ein Girokonto mit mindestens zwei oder mehr gleichberechtigten Inhabern. Kann als Partnerschaftskonto, Ehekonto oder WG-Konto geführt werden.
  • Geschäftskonto: Hierbei handelt es sich um ein spezielles Modell mit eigenen Kostenstrukturen für Freelancer, Selbständige oder juristische Personen.
  • Studentenkonto: Meist kostenlos für junge Leute bis 26 oder 28 Jahre, wenn sie im Studium oder einer Ausbildung sind.
  • Kinderkonto: Das Kindergeldkonto oder ein Taschengeldkonto kann schon ab 7 Jahren eröffnet werden. So lässt sich spielerisch der Umgang mit Geld lernen.
  • Basiskonto: In Deutschland hat jeder das Recht auf ein Konto. Das Basiskonto bietet sich bei schlechter Schufa an. Statt Giro- und Kreditkarte gibt es eine Bankkarte. Dieses Konto wird auf Guthabenbasis geführt.
  • Pfändungsschutzkonto (P-Konto): Viele Konten können auf Antrag in ein P-Konto umgewandelt werden. Im Ernstfall kann immer noch über den pfändungsfreien Betrag verfügt werden.

Veränderungen im Markt (Deutschland / Österreich / Schweiz)

In Deutschland und den anderen EU-Ländern ist Guthaben sicher, da die Einlagensicherung bis 100.000 Euro greift. Daneben gibt es jedoch große Unterschiede:

… Deutschland

In Deutschland hat der flächendeckende kostenlose Bargeldbezug bei den klassischen Banken Priorität. Das können die Direktbanken aufgrund fehlender Automaten nicht leisten. Die Lösung: Kreditkarte statt Girokarte. Trägt der Automat ein Visa- oder Mastercard-Zeichen, sind gratis Abhebungen möglich.

… Österreich

In Deutschland ist das Gemeinschaftskonto populär, doch in Österreich ist dieses Girokonto mit zwei Inhabern nahezu unbekannt. Doch kann einem Einzelkonto problemlos ein zweiter Inhaber hinzugefügt werden.

… Schweiz

In der Eidgenossenschaft werden Negativzinsen an Privatleute weitergegeben. Dabei handelt es sich auf einem normalen Girokonto um – 0,125%. Ist die Einlage höher als 100.000 Franken, sind es sogar – 0,75%.

Mein Girokontoantrag ist abgelehnt: Was ist zu tun?

Manche Banken sind pingelig bei der Kundenauswahl. Sofern keine schlechte Schufa dahinter steckt, haben wir gute Erfahrungen gemacht, es mit einer anderen Bank zu versuchen. Ansonsten sind das Basiskonto oder ein Girokonto ohne Schufa eine Möglichkeit.

Unser Tipp: Jeder hat das Recht darauf, einmal im Jahr kostenlos bei der Schufa eine Auskunft seiner Daten anzufordern. Bitte davon unbedingt Gebrauch machen, bevor das Konto eröffnet werden soll – denn auch die Schufa ist nicht unfehlbar und falsche Daten sollten korrigiert werden!

Wie kündige ich mein Girokonto?

Fristen und Formalitäten sind bei jeder Bank anders. Sofern die Online-Kündigung nicht ausdrücklich vorgesehen ist, empfehlen wir, das Konto immer schriftlich zu kündigen. Wichtig: Vorher Dispo ausgleichen!

FAQs: Häufig gestellte Fragen

1. Wozu benötige ich ein Girokonto?

Ein Girokonto ist notwendig, um Lohn, Gehalt oder sonstige Zahlungseingänge zu empfangen oder Zahlungen vorzunehmen. Daneben sind an ein Konto Giro- und oft auch Kreditkarte für den bargeldlosen Zahlungsverkehr gekoppelt.

2. Wie funktioniert ein Girokonto?

Auf einem Girokonto werden eingehende und ausgehende Zahlungen zentral verwaltet und organisiert. Um an Bargeld zu kommen, stehen Bankkarte, Girocard oder Kreditkarte zur Verfügung für die Nutzung von Automaten.

3. Wer darf ein Bankkonto eröffnen?

Hier gelten für jedes Konto andere Richtlinien. Grundsätzlich ab 18 Jahren, wobei der Wohnsitz in Deutschland sein muss. Daneben gibt es jedoch auch einige Banken, die ein Kinderkonto oder ein Konto für Jugendliche anbieten. Ebenfalls im Angebot: Ein Geschäftskonto für Unternehmer und Unternehmen.

4. Was kostet ein Girokonto?

Zwischen 0 Euro und 250 Euro im Jahr.

5. Was brauche ich um ein Konto zu eröffnen?

Immer den Personalausweis oder den Reisepass mit Meldebestätigung. Häufig wird auch ein Gehaltsnachweis verlangt.

6. Wie sicher ist mein Geld auf einem Bankkonto?

Einlagen sind bis 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Viele Banken sind zudem Mitglied bei privaten Entschädigungsfonds.

7. Wie lange dauert eine Überweisung?

Manchmal erfolgt der Transfer am gleichen Tag, üblich sind ein bis drei Bankarbeitstage.

8. Wie viel Geld kann ich maximal auf dem Girokonto aufbewahren?

In unbegrenzter Höhe. Aber warum sollte das getan werden, wenn es Geldanlagen mit Verzinsung gibt?

9. Wie zahle ich bei einer Direktbank Bargeld ein?

Je nach Modell bei Partnerbanken am Schalter, an den Einzahlungsautomaten der Muttergesellschaft, bei Handelspartnern oder Fremdbanken.

10. Was passiert, wenn ich mein Girokonto überziehe?

Wer einen Dispo hat, kann bis zum Limit weiter Geld erhalten und Verbindlichkeiten erfüllen. Falls nicht, werden Zahlungen nicht durchgeführt, bis das Konto wieder gedeckt ist.

11. Kann die Bank mein Kontoeröffnungsantrag ablehnen? Aus welchen Gründen?

Meist ist eine negative Bonität der Grund für die Ablehnung.

12. Was kann ich tun, wenn die Bank mein Antrag abgelehnt hat?

Jeder Bürger hat das Recht auf ein Basiskonto, weshalb die Bank darauf aufmerksam gemacht werden sollte. Ansonsten nach einem Girokonto ohne Schufa Ausschau halten.

13. Was ist der Unterschied zwischen Buchungsdatum und Valutadatum?

Das Buchungsdatum zeigt an, wann ein Vorgang gebucht wurde. Das Valutadatum gibt den Termin der tatsächlichen Wertstellung auf dem Konto an.

14. Was mache ich, wenn mein Girokonto gesperrt wurde?

Da ganz unterschiedliche Ursachen dahinterstecken, sollte der Bankberater kontaktiert werden.

15. Ich habe meine Online-Banking Login-Daten verloren oder vergessen: Was kann ich tun?

Hier kann die Kundenhotline helfen, um die Daten neu anzufordern.

16. Kann ich mein Konto selber sperren?

Wenn die Girokarte gestohlen wurde, ist es möglich, über die Sperrhotline eine Kontosperrung zu veranlassen.

17. Ist mein Geld auf einem Konto pfändungssicher?

Nicht automatisch. Das Konto muss ein P-Konto sein.

18. Wie wandle ich mein Konto in ein P-Konto (Pfändungsschutzkonto) um?

Durch einen Antrag an die Bank kann dein Konto in ein P-Konto umgewandelt werden.

19. Wie viele Girokonten darf ich besitzen?

Ob bei einer Bank oder verschiedenen Geldinstituten – eine Obergrenze gibt es nicht. Allerdings ist der Freistellungsauftrag zu beachten.

20. Was ist beim Girokonto wechseln zu beachten?

Zahlungspartner sollten von der neuen Bankverbindung informiert werden. Es bietet sich an, den Kontowechsel-Service zu nutzen.

21. Dürfen Kontoauszüge was kosten?

Die Bank muss ihrem Kunden die Möglichkeit geben, mindestens auf einem Weg kostenlos an einen Kontoauszug zu kommen.

22. Wie hoch ist der Dispositionskredit auf meinem Konto?

Die Summe wird im Online-Banking Bereich angezeigt.

23. Kann ich auf ein Online-Konto Bargeld einzahlen?

Je nach Bank bei Fremdinstituten am Schalter oder Einzahlungsautomaten.

24. Hat die Schufa eine Bedeutung für mein Girokonto?

Bei der Eröffnung auf jeden Fall. Ist die Schufa negativ, wird die Kontoeröffnung in der Regel verweigert.

25. Hat die Anzahl an Girokonten eine negative Auswirkung auf mein Schufa-Score?

Mehrere Girokonten und Kreditkarten können den Schufa-Score sinken lassen.

26. Kann ich auf meinem Girokonto Geld sparen?

Die wenigsten Banken verzinsen das Guthaben auf einem Girokonto. Wird regelmäßig gespart, empfehlen wir ein Girokonto mit Tagesgeldkonto.

27. Kann ich mein Konto auf eine andere Person umschreiben?

Nein, hier bleibt nur die Kündigung und eine Neueröffnung.

28. Wer erbt ein Bankkonto?

Grundsätzlich die Person, die einen Erbschein besitzt, hat Zugang zu dem Konto und kann es auflösen.

29. Wie kündige ich mein Girokonto richtig?

Schriftlich unter Angabe des Auflösungstermines, der neuen Bankverbindung und der Unterschrift des Kontoinhabers.

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