Banken Vergleich 2019 / 2020: Hier ist dein Geld gut aufgehoben!

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Ein Banken Vergleich bietet sich an, weil die Auswahl der Anbieter auf dem Geldmarkt mittlerweile unübersichtlich groß geworden ist. Der Bankenvergleich hilft Kunden, eine fundierte Entscheidung für ein Girokonto zu treffen. Schließlich ist schon die Entscheidung zwischen Filialbank und Direktbank schwer zu treffen.

In diesem Ratgeberartikel erfährst du, wie Bankgeschäfte grundsätzlich funktionieren, welche Arten von Banken es gibt und wie du im Dschungel der Angebote das für dich beste Girokonto finden kannst. Wir haben sämtliche Banken in Deutschland für Privat- und Geschäftskunden analysiert und die besten Banken ermittelt.

Banken Vergleich 2019 / 2020: 15 Direkt- und Filialbanken im Überblick (09/2020)

Wo kann ich ein Girokonto eröffnen? Bei welcher Bank bekommen junge Leute ein kostenloses Konto? Kann ich bei einer Direktbank wirklich sparen? Im großen Bankenvergleich 2019 haben wir die wichtigsten Banken geprüft und gelistet, um dir die Wahl deines neuen Girokontos so leicht wie möglich zu machen.

Nr.Bank / AnbieterGrundpreis
pro Monat
PrämieBuchungen
beleglos / beleghaft
Giro-
card
Kredit-
karte
Dispo
p.a.
Kostenlos
Bargeld
abheben
FilialenMehr Infos
1.comdirect Logo
comdirect
Girokonto

Unsere Empfehlung
0,00 €keine0,00 €
4,90 €
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
6,5%an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichennein
2.norisbank Logo
norisbank
Top-Girokonto
0,00 €+100 €
(bis
30.09.2020)
0,00 €
0,00 €
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
10,85%an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichennein
3.DKB Logo
DKB
DKB-Cash
0,00 €keine0,00 €
0,00 €
0,00 €Visa Logo
0,00 €
6,9%an eigenen DKB Automaten und allen Automaten mit einem VISA-Zeichen weltweitja
4.ING Logo
ING
Girokonto
0,00 € beim Gehaltseingang von mind. 700 € im Monat & für alle unter 28 Jahren, sonst 4,90 € mtl.keine0,00 €
2,50 €
0,00 €Visa Logo
0,00 €
6,99%an 1.200 ING-Automaten in Deutschland und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichennein
5.N26 Logo
N26
Girokonto
0,00 €keine0,00 €
-
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
8,9%an allen Automaten mit einem Mastercard-Zeichennein
6.Commerbank Logo
Commerzbank
Kostenloses Girokonto
0,00 €+50 €0,00 €
1,50 €
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
9,75%an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichenja
7.Postbank Logo
Postbank
Giro direkt
1,90 €keine0,00 €
1,50 €
0,00 €Visa Logo
29 €
10,55%an den Automaten der Cash Groupja
8.1822direkt Logo
1822direkt
Girokonto
3,90 €+50 €
(bis
31.07.2020)
0,00 €
1,50 €
0,00 €Visa Logo
0,00 €
7,17%an allen Automaten der Sparkasse, im europäischen Auslandnein
9.Postbank Logo
Postbank
Giro plus
4,90 €keine0,00 €
0,99 €
0,00 €29
Visa
10,55%an den Automaten der Cash Groupja
10.Commerzbank Logo
Commerzbank
KlassikKonto
4,90 €+50 €0,00 €
0,00 €
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
8,75%an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichenja
11.Fidor Bank Logo
Fidor Bank
Fidor Smart Girokonto
5,00 €keine0,00 €
-
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
7,49%3x frei mtl. bei Handelspartnern, ab 2,50 € pro Abhebung an Automaten mit einem Mastercard-Zeichennein
12.N26 Logo
N26
N26 You
9,90 €keine0,00 €
-
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
8,9%an allen Automaten mit einem Mastercard-Zeichennein
13.Postbank Logo
Postbank
Giro extra plus
10,90 €
0 €: ab 3.000 € mtl. Geldeingang
keine0,00 €
0,00 €
0,00 €0,00 €
Visa
8,68%an den Automaten der Cash Groupja
14.Commerzbank Logo
Commerzbank
PremiumKonto
12,90 €+50 €0,00 €
0,00 €
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
7,75%an den Automaten der Cash Group und an allen Automaten mit einem VISA-Zeichenja
15.N26 Logo
N26
N26 Metal
16,90 €keine0,00 €
0,00 €
0,00 €Mastercard Logo
0,00 €
8,9%an allen Automaten mit einem Mastercard-Zeichennein

Was ist eine Bank bzw. Bankinstitut?

Per Definition ist eine Bank ein Kreditinstitut, das im Kapitalverkehr entgeltpflichtige Dienstleistungen anbietet. Als kaufmännischer Betrieb wickelt eine Bank den Zahlungsverkehr, den Kreditverkehr und den Kapitalverkehr ab. Die Vorläufer von Banken gab es bereits im Altertum. Das heutige Bankwesen entstand ab dem 14. Jahrhundert in Italien, war aber zunächst nur den oberen Schichten vorbehalten. Das eigentliche Bankinstitut für Jedermann entstand in Deutschland ab dem 19. Jahrhundert mit den Sparkassen und Volksbanken. Zu den Kunden einer Bank zählen Privatkunden, Geschäftskunden, aber auch Staaten. Um zu verstehen, wie das Bankwesen funktioniert, ist es hilfreich, die Erklärung der allgemeinen Funktionen anzuschauen. Die Hauptfunktionen einer Bank bestehen aus:

  • Bargeldgeschäften
  • Kreditvergaben
  • Abwicklung des kompletten Zahlungsverkehrs
  • Geldpolitische Aufgaben wie Festlegung von Zinssätzen
  • Handel mit Wertpapieren
  • Engagement in der Wirtschaft

Kerngeschäft einer Bank ist jedoch immer die Verwaltung von Sparguthaben der Kunden und die Vergabe von Krediten. Damit eine Bank ihren Aufgaben nachgehen darf, benötigt sie eine Banklizenz. Dabei handelt es sich um eine behördliche Erlaubnis, die in Deutschland die Bundesaufsicht für Finanzdienstleistungen(BaFin) erteilt.

Wie verdient eine Bank Geld?

Die Banken haben unterschiedliche Einkommensquellen. Mit die wichtigste ist das Kreditgeschäft, in dem Gelder an Kunden gegeben werden. Das wird als Aktivgeschäft bezeichnet. Gelder werden zudem über das Passivgeschäft generiert, bei dem die Bank die Einlagen der Kunden verwaltet. Dabei kann es sich um Spareinlagen, Girokonten, Tagesgeld oder Termineinlagen wie Festgeld handeln. Der Löwenanteil der Gewinne entsteht durch die sogenannte Zinsmarge. Die Bank gibt Gelder heraus und erhält durch die Rückzahlung der Kredite Zinsen. Die Kredite, die herausgegeben werden, wird über die Einlagen der Kunden finanziert. Ausgehend von einem Satz von 6 % sieht das bei Geldentnahme vom Tagesgeldkonto so aus: Der Kunde erhält 1,5 % Zinsen, auf die Bank entfallen 4,5 %. Von diesen 4,5 % muss die Bank laufende Kosten decken – was übrig bleibt, ist der Gewinn aus dem Zinsertrag. Daneben generieren die Banken Gelder durch Dienstleistungen. Das wird als Kommission bezeichnet. Darunter fallen Kontoführungsgebühren, Provisionen für Rentenverträge wie Riesterrente sowie weitere Serviceleistungen wie die Bereitstellung von Fremdwährungen, für die seitens der Bank eine Kommission einbehalten wird.

Welche Banken gibt es?

Das Kontrollorgan über die Banken in Deutschland ist die Deutsche Bundesbank. Grundsätzlich ist das Bankensystem dreigeteilt:

  1. Genossenschaftsbanken
  2. Öffentlich-rechtliche Banken
  3. Privatbanken

Diese Banken werden auch als Universalbanken bezeichnet. Das bedeutet, sie sind sowohl im Privatkunden-, Geschäftskunden- und Investmentgeschäft tätig. In Deutschland sind aktuell 2.000 Universalbanken registriert, die als Kreditbank, Landesbank, Genossenschaftsbank oder Sparkasse aktiv sind. Die reinen Investmentbanken sind für unseren Bankenvergleich nicht von Interesse, weshalb wir uns auf die Banken für Privat- und Geschäftskunden konzentrieren.

Kreditbank

Für die Deutsche Bundesbank ist jede Universalbank, die kurzfristig Kredite vergibt, eine Kreditbank. Diese Beschreibung trifft daher auf fast jede Bank zu, die im Privat- oder Geschäftskundengeschäft tätig ist und Kredite an die Kunden vergibt. Prominentes Beispiel ist eine Großbank wie die Deutsche Bank, aber auch regionale Privatbanken sowie Niederlassungen von ausländischen Banken fallen in die Kategorie Kreditbank. Neben vier Großbanken gibt es in Deutschland aktuell 393 Kreditbanken.

Genossenschaftsbanken

Die Genossenschaftsbanken gehen auf die Gründung von Selbsthilfevereinen für Handwerker und kleine Händler im 19. Jahrhundert zurück. Bis heute besteht die Besonderheit, dass die Kunden als Mitglieder geführt werden und dementsprechend ein Mitbestimmungsrecht haben. Als Rechtsform sind diese Banken entweder eine Aktiengesellschaft (AG) oder eine eingetragene Genossenschaft (eG). Wer sich im Banken Vergleich für eine Genossenschaftsbank entscheidet, muss wissen, dass bei der Kontoeröffnung eine Einlage gezahlt werden muss. Darüber finanzieren sich diese Banken ebenso wie durch klassische Kapitalgeschäfte. Der Gewinn steht bei diesen Banken nicht im Vordergrund, es geht um eine gute Versorgung mit Finanzdienstleistungen für die Mitglieder. Typisch für Genossenschaftsbanken ist, dass sie regional organisiert sind. Klassisches Beispiel sind die Volks- und Raiffeisenbanken, die größte Genossenschaftsbank ist die Sparda Bank. Die Kontrolle dieser Regionalbanken obliegt eigenen genossenschaftlichen Zentralbanken.

Sparkassen

Die etwa 400 Sparkassen mit rund 14.400 Geschäftsstellen arbeiten als öffentlich-rechtliche Banken. Das heißt, der Träger ist die Stadt oder eine Gemeinde. Sparkassen sind traditionell Förderer der lokalen Wirtschaft und versorgen die Bürger mit Finanzdienstleistungen. Das Regionalprinzip gilt für die Sparkassen. In jedem Bundesland gibt es eigene Sparkassengesetze und die einzelnen Sparkassen dürfen nur in ihrer Region aktiv sein. Die Dachorganisation ist der Deutsche Sparkassen- und Giroverband, der zwölf Landesverbände kontrolliert. Kommunen sind ebenfalls für die Geschäfte der Sparkassen verantwortlich, da ihnen die Trägerschaft obliegt. Die Sparkassen gehören zu den größten Banken in Deutschland. Trotzdem ist es im Girokonto Vergleich immer schwer, Preise anzugeben, da jede Sparkasse ihre Gebühren selbst festlegen kann.

Spezialbanken

Im Gegensatz zu den Universalbanken sind die Spezialbanken auf bestimmte Kerngeschäfte ausgerichtet. Im Bankvergleich stellen wir daher die wichtigsten Spezialbanken knapp vor:

  • Bausparkassen
  • Teilzahlungsbanken für kurzfristige Verbraucherkredite
  • Realkreditinstitute für Immobilienfinanzierungen
  • Investmentbanken

Bankvergleich: So kannst du Banken richtig vergleichen!

Um das beste Girokonto zu finden, ist es zunächst wichtig, die eigenen Prioritäten zu setzen. Viele Verbraucher lassen sich allzu schnell von einer Kontoeröffnung Prämie locken, doch gibt es viele weitere Punkte, die bei der Auswahl entscheidend sind. Doch wobei sollte im Banken Vergleich genau geachtet werden?

Girokonto

Das Girokonto ist im Bankenvergleich der Universalbanken das Herzstück. Verbraucher wickeln damit ihren kompletten Zahlungsverkehr ab. Ein Girokonto bietet jede Bank an, doch kommt es zum einen auf die Zielgruppe an, aber auch auf das Kontenmodell nach dem sich die Gebühren für die Kontoführung richten. Manche Banken verlangen einen bestimmten Mindestgeldeingang für ein kostenloses Girokonto. Andere tun sich schwer damit, ein privates Konto für Freiberufler und Selbständige zu eröffnen.

Wie eine Erhebung der Stiftung Warentest zeigte, sind vor allem die Kontoführungsgebühren entscheidend bei der Auswahl. Die können 0 Euro im Jahr, aber auch bis zu 150 Euro betragen. Je nach Anspruch ist es auch wichtig, die Konditionen für ein Studentenkonto oder ein Gemeinschaftskonto zu vergleichen. Wichtig im Vergleich sind die Zinssätze für Dispokredit und geduldete Kontoüberziehung.

Geschäftskonto

Ein Geschäftskonto ist für juristische Personen wie eine GmbH oder UG Pflicht. Daneben haben Selbständige und Freiberufler dadurch große Vorteile, da es eine saubere Trennung von privaten und beruflichen Ausgaben ermöglicht. Auch in diesem Bereich bieten die Banken ganz unterschiedliche Modelle mit verschiedener Kostenstruktur an. Achtung: Manche Banken eröffnen ein Geschäftskonto nur für Unternehmen, andere haben sich auf Freiberufler und Selbständige ohne Handelsregistereintrag spezialisiert. Ein Blick in die AGB hilft, herauszufinden, ob die Bank überhaupt ein für die eigenen Zwecke relevantes Geschäftskonto anbietet.

Kreditkarte

Für die einen Muss, für die anderen nettes Extra: Die Kreditkarte wird bei Zahlungen im Internet immer wichtiger und ist auch auf Auslandsreisen unverzichtbar. Es gibt Banken, bei denen gehört die Kreditkarte bereits zum Kontopaket dazu. Häufig handelt es sich dabei um eine Prepaid-Kreditkarte. Gerade bei den Filialbanken besteht zudem die Möglichkeit, auch eine reguläre Kreditkarte zu beantragen. Hier sollte genau auf die Jahresgebühr geachtet werden. Wenn du noch nie eine Kreditkarte hattest, kann es sinnvoll sein, auf Angebote zu achten, bei denen die Karte bereits im Konto inkludiert ist oder die Jahresgebühren im ersten Jahr entfallen.

Tagesgeld

Auf dem Tagesgeldkonto arbeitet das Guthaben automatisch. Der Vorteil gegenüber Festgeldanlagen: Es gibt keinen Mindestbetrag, der darauf überwiesen wird und das Guthaben ist jederzeit verfügbar. Bei vielen Banken lässt sich das Tagesgeldkonto bequem als Unterkonto eines Girokontos einrichten.

Festgeld

Es gibt unterschiedliche Formen der Festgeldanlage. Häufig ist ein Mindestbetrag von etwa 2000 Euro erforderlich. Die Laufzeiten können bis zu zehn Jahren betragen. Ideal, wenn eine größere Summe über einen gewissen Zeitraum hinweg angespart werden soll.

Kredit

Kredite gehören zum Kerngeschäft einer jeden Bank. Ob ein Kredit gewährt wird, richtet sich nach der Bonität des Kunden und der Summe, die angefragt wird. Hier lohnt sich der Blick auf das Portfolio der Bank in diesem Bereich, wenn du weißt, dass du in naher Zukunft einen Kredit benötigst.

Baufinanzierung

Viele Bankkunden haben gerne alle Finanzprodukte aus einer Hand. Möchtest du bald eine Immobilie kaufen, solltest du das Angebot der Bank unter die Lupe nehmen. Die Baufinanzierung wird meist von Filialbanken durchgeführt, eher selten von Direktbanken.

Depot

Das Depotkonto ist wichtig im Aktien- und Wertpapierhandel. Auch das lässt sich bei vielen Banken – oft sogar gratis – als Unterkonto einrichten.

Unser Tipp: Vor dem Bankvergleich müssen die eigenen Erwartungen an ein Konto definiert werden. Daher solltest du eine Liste schreiben, was dein Girokonto maximal kosten darf, welche Leistungen du definitiv brauchst und auf was du bereit bist, zu verzichten. Danach kannst du leichter die Angebote vergleichen.

Banken in 2019/2020: Was hat sich geändert zum Bank Vergleich von 2016, 2017 und 2018?

Im Trend zeigt sich, dass Bankgeschäfte sich immer mehr in Richtung der digitalen Welt verschieben. Auch etablierte Filialbanken bieten mittlerweile Kontomodelle an, die ausschließlich online eröffnet und geführt werden. Das müssen sie, denn der Druck der Fintechs wird immer stärker. Diese Start-ups erobern die Welt der Direktbanken mit transparenten, kostenlosen Konten. Diese Neo-Banken erhalten ihre Banklizenz via eine Partnerbank, was eine Sicherheit des Geldes gewährleistet. Das führt zu einer Entwicklung, bei der immer mehr Direktbanken ihre Filialen abbauen. Ohnehin wird das Konto immer mobiler. Einige Konten werden mittlerweile sogar ausschließlich per App geführt. Die Smartphones ermöglichen zudem neue Sicherheitsverfahren wie Photo-TAN. Ein weiterer Trend ist nachhaltiges Banking, auch als Green Banking bezeichnet. Neben der reinen Wirtschaftlichkeit legen diese Unternehmen auch Wert auf ökologisches und soziales Engagement.

Beste Bank – Welche Bank ist die Beste?

Die beste Bank lässt sich nicht so einfach im Bank Vergleich ermitteln. Denn die Produkte sind so individuell wie die Kunden. Der eine Kunde ist bei einer Filialbank optimal aufgehoben, wieder andere Kundengruppen fühlen sich bei einer Direktbank wohl. Der Unterschied zwischen den beiden Bankentypen liegt darin, dass eine Filialbank über ein dichtes Netz an Geschäftsstellen und Geldautomaten für den kostenlosen Bargeldbezug verfügt, während bei der Direktbank alles digital abläuft. Diese Konzentration auf das Internet macht das Banking günstiger. Wer sich für eine Direktbank entscheidet, sollte jedoch auf die entsprechenden kostenlosen Möglichkeiten für den Bargeldbezug achten oder das Online-Konto ausschließlich als Zweitkonto nutzen.

Beste Bank für Privatkunden

Als Privatkunden bei einer Bank sollte bei einem Girokonto auf die folgenden Punkte geachtet werden:

  • Kontoführungsgebühren
  • Kontonebenkosten insgesamt wie Gebühren für Geldabhebungen, Bareinzahlungen , Überweisungen, Kontoauszüge[/li]
  • Möglichkeit eines Dispokredites und Höhe des Dispozins
  • Kostenfreie Girokarte, Konditionen für eine Partnerkarte
  • Möglichkeit und Kostenstruktur von Kreditkarte
  • Weitere Finanzprodukte wie Tagesgeldkonto, Festgeldkonto, Kredite, Depot
  • Service und Erreichbarkeit der Bank

Die beste Bank richtet sich auch danach, wenn Kunden ein spezielles Finanzprodukt suchen. Das kann ein Kinderkonto sein oder ein Girokonto ohne Schufa, das als Guthabenkonto geführt wird.

Beste Bank für Geschäftskunden

Geschäftskonten sind in der Regel teurer als private Girokonten. Bei der Auswahl einer Bank kommt es auch auf die Unternehmensstruktur an. Wer regelmäßig Einnahmen zur Bank bringen muss, ist mit einer Direktbank schlecht beraten. Start-ups und andere Unternehmen fahren hingegen sehr gut mit einer Onlinebank. Um die beste Bank zu finden, müssen Firmen, Selbständige und Freiberufler auf folgende Punkte achten:

  • Passendes Angebot für die Unternehmensform oder die Selbständigkeit
  • Kontoführungsgebühren
  • Kontonebenkosten: Hier gibt es viel Sparpotenzial, da Überweisungen von Geschäftskonten aus in der Regel kostenpflichtig sind!
  • Mehrere Giro– und Kreditkarten für Geschäftspartner
  • Mehrere Logins für Geschäftspartner
  • Modalitäten und Kostenstruktur von Kreditkarten, gerade bei Auslandseinsätzen muss die Fremdwährungsgebühr beachtet werden
  • Möglichkeit von Bargeldabhebungen
  • Möglichkeiten und Kosten von Bargeldeinzahlungen
  • Unternehmerkredite
  • Beratungsangebot, gerade bei einem Konto für Gründer wichtig
  • Erreichbarkeit der Bank und Service
Hinweis: Ob privates Girokonto oder Geschäftskonto – um die passende Bank zu finden, hilft es, deine Prioritätenliste als Rangliste zu gestalten. Was ist dir am wichtigsten? Kostenlose Kontoführung oder lieber der Gratis-Bargeldbezug? Nutze danach den Banken Vergleich, um das beste Konto zu finden!

Welche ist die beste Privatbank?

Gar nicht so leicht, die beste Privatbank zu küren, denn hier kommt es auf ganz verschiedene Dinge an. Unsere Kriterien dabei waren, dass Leistungen und Kontoführungsgebühren in einem gesunden Verhältnis zueinander stehen. Bei einem Konto ohne Kontoführungsgebühren haben wir uns genau die Kontonebenkosten angeschaut, damit du nicht in eine unerwartete Kostenfalle gehst. Wichtig war uns auch, dass du das Konto online und per App vom Smartphone aus führen kannst. Entscheidend ist auch der Bargeldbezug, der im Idealfall kostenlos ist. In unserem Test und Bankvergleich sind wir daher zu dem Ergebnis gekommen, dass xxx für uns die beste Bank für Privatkunden ist.

Beste Bank in Deutschland

Bei der besten Bank in Deutschland müssen wir differenzieren zwischen Filial- und Direktbank. Denn beide über einen Kamm zu scheren, wird der Sache nicht gerecht. Auch kann nicht eine Bank der Sieger in allen Bereichen sein. Klar ist für uns: Eine Bank ist dann die beste Bank, wenn Leistungen, Service und moderate Kostenstruktur aufeinandertreffen.

5 Top Banken in Deutschland – Bankenübersicht (2020)

Aus der Vielzahl an Angeboten haben wir jeweils die fünf besten Filialbanken und Direktbanken herausgesucht. Für wen auch immer du dich entscheidest – hier machst du mit einer Kontoeröffnung grundsätzlich nichts falsch.

Direktbanken

  • 1. ING: Kostenloses Girokonto mit kostenloser Girokarte und Gratis-Kreditkarte. Die ING überzeugt nicht zuletzt damit, dass durch eine clevere Kombination beider Karten weltweit kostenloser Bargeldbezug möglich ist. Auch eigene Automaten unterhält die Direktbank.
  • 2. comdirect: Die Commerzbank-Tochter bietet ein kostenloses Girokonto. Erfreulich, dass für den Bargeldbezug die gesamten Automaten der Cash Group gratis genutzt werden können.
  • 3. norisbank: Auch hier ist die Kontoführung umsonst und die Automaten der Deutschen Bank können gratis genutzt werden. Besonders positiv: Bei schlechter Bonität ist ein Girokonto ohne Schufa möglich, das auf Guthabenbasis geführt wird. Die Bank weist den Antrag nicht ab, sondern schickt automatisch die Unterlagen für das Basiskonto zu.
  • 4. N26: Für alle, die mit Basisfeatures zufrieden sind, bietet N26 ein vorzügliches Girokonto. Bargeldeinzahlungen und Auszahlungen erfolgen bequem bei Handelspartnern.
  • 5. DKB: Kostenlose Giro- und Kreditkarte, weltweit gratis Bargeld abheben und Guthabenverzinsung – das bietet das Girokonto der DKB.

Filialbanken

  • 1. Commerzbank: Die Commerzbank bietet drei Kontomodelle – eins davon ist kostenlos und erfordert zudem keinen Mindestgeldeingang. Ein weiteres Argument: Kostenloser Bargeldbezug an den Automaten der Cash Group (Deutsche Bank, Postbank, Commerzbank, HypoVereinsbank).
  • 2. Deutsche Bank: Deutschlands größte Bank bietet ein kostenloses Konto für Junge Leute. Für die anderen Kontenmodelle werden monatliche Gebühren ab 5,90 Euro erhoben. Dafür ist das Beratungsangebot hervorragend und die Bank daher ideal für alle, die regelmäßige Filialdienstleistungen brauchen. Durch die Mitgliedschaft in der Cash Group ist flächendeckend kostenloser Bargeldbezug möglich.
  • 3. Postbank: Kostenlos ihr Konto bei der Postbank führen alle mit einem Mindestgeldeingang ab 3000 Euro im Monat oder Personen unter 22 Jahren. Das Onlinekonto kostet schlanke 1,90 Euro im Monat. Die Servicedienstleistungen in den Filialen sind als hervorragend zu bewerten und auch bei der Immobilienfinanzierung kann die Postbank überzeugen.
  • 4. HypoVereinsbank: Unter 26 Jahren gibt es ein kostenloses Konto. Die anderen Kontomodelle sind kostenpflichtig, haben es aber in sich. Die Teilnahme am Status-Programm ermöglicht es, Gebühren zu senken. Ebenfalls positiv: Zugehörigkeit zur Cash Group und Kontoeröffnungs Prämie.
  • 5. Sparkasse / VR: Nah, gut und immer vor Ort. Im ländlichen Raum können wir dir eine Sparkasse oder eine der Volksbanken-Raiffeisenbanken ans Herz legen, wenn du auf Service in der Filiale und eine gute Bargeldversorgung Wert legst.

Alle Banken in Deutschland – Deutsche Banken im Vergleich

Du willst die beste Bank in Deutschland finden? Dann schau dir das Banken Ranking an. Wir haben Deutschlands Top Banken für dich gelistet!

Bank Testsieger – Was macht eine Bank zum Testsieger?

Für uns müssen Service-Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen. Neben unseren eigenen Erfahrungen im Test achten wir auch darauf, was Stiftung Warentest, Focus Money oder andere unabhängige Bewerter sagen. Hat eine Bank diverse Auszeichnungen und das sogar in Folge erhalten, ist das für uns ein starkes Kriterium.

Diese Banken sind Testsieger

Geprüft und für gut befunden – diese Banken sind aus unserem Girokonto Vergleich als Testsieger hervorgegangen!

Hinweis: Testsieger bedeutet, dass du hier sicheres Banking zu einem fairen Preis bekommst. Trotzdem kann es sein, dass keiner der Testsieger zu deinen Banking-Vorlieben passt. Gut, dass du in dem Fall unsere umfangreiche Tabelle nutzen kannst, um das für dich beste Girokonto zu finden!

Zinsen & Bank: Was gibt es zu beachten?

Zinssätze sind variabel, aber für dich vor allem dann interessant, wenn es um den Dispokredit geht oder um einen Anschaffungs- oder Immobilienkredit. Im Zuge der Kontoeröffnung solltest du auf jeden Fall auf den Zinssatz achten, wenn du einen Dispo brauchst. Denn der kann bei 6 Prozent liegen, aber auch 12 % und mehr betragen.

Welche Bank gibt die meisten Zinsen?

Hier kommt es darauf an, ob du dein Geld auf einem Sparbuch, als Festgeld oder auf einem Tagesgeldkonto anlegen möchtest. Wir empfehlen dir, auf den Internetseiten der Banken zu recherchieren oder dich von einem Berater in der Bank bezüglich Zinsangebote beraten zu lassen. Geht es dir um die Guthabenverzinsung auf dem Girokonto, ist das Konto der DKB interessant für dich.

Beste Zinsen-Bank: Wie finde ich diese?

Zinsen & Bank sind ein Thema für sich. Hohe Zinsen können dir bei einem Dispokredit kräftig den Geldbeutel schröpfen, weshalb dieser Punkt vor der Kontoeröffnung Aufmerksamkeit verdient. Gute Zinsen liegen in diesem Bereich bei etwa 6 bis 7 %. Beste Zinsen in Deutschland gibt es für Tagesgeld, wobei die Direktbanken hier die lukrativsten Angebote laut Stiftung Warentest haben.

Unser Tipp: Nutze immer die Möglichkeit eines Tagesgeldkontos, wenn du immer wieder einmal Geld zur Seite legst. Die Verzinsung ist gut und du bleibst flexibel!

Gute Banken – Was macht eine gute Bank aus?

Eine gute Bank passt in dein Leben. Das heißt, du kannst sämtliche Geldgeschäfte so führen, wie sie zu deinem Tagesablauf passen. Willst du zeit- und ortsunabhängig sein, sind Direktbanken für dich ideal. Auch dann, wenn du Geld bei den Kontoführungsgebühren sparen willst. Die Filialbank punktet mit Beratung und flächendeckend kostenlosem Bargeldbezug.

Tipp: Entscheide nie nur nach den Kontoführungsgebühren. Wenn du keine gute Infrastruktur für den Bargeldbezug bei Handelspartnern oder Partnern der Direktbanken hast, ist eine Filialbank mit Kontoführungsgebühren oftmals die auf Dauer günstigere Alternative!

Internationale Banken in Deutschland

Im Verband der Auslandsbanken eV. (VAB) sind ausländische Banken organisiert, die Kreditinstitute als Zweigstellen in Deutschland unterhalten. Die wenigsten davon sind interessant für den Privatkundenverkehr, einige aber schon. Manche Mitglieder haben wir auch in unseren Bankenvergleich aufgenommen:

  • ING (Niederlande)
  • Targobank (Frankreich)
  • Santander (Spanien)

Größte Banken weltweit

Die größte Bank der Welt ist die Industrial and Commercial Bank of China. Auf Platz 2 bis 4 folgen weitere chinesische Banken, Platz 5 gehört der japanischen Mitsubishi Bank. Die BNP Paribas aus Frankreich befindet sich auf Platz 8. Erste deutsche Bank ist die Deutsche Bank auf Platz 15, gefolgt von der Santander Bank. Die ING liegt auf Platz 26. Platz 89 und 98 nehmen die Landesbank Baden-Württemberg und die Bayerische Landesbank ein.

Schweizer Banken Vergleich / Übersicht

Du willst ein Konto in der Schweiz eröffnen? Mit unserer Vergleichsübersicht findest du die beste Schweizer Bank!

Nachhaltige Banken: Nachhaltigkeit als Strategie im Bankgeschäft

Ethisch verantwortungsvoll arbeitende Banken rücken zunehmend ins Blickfeld. Doch was heißt das genau? Ökologisch, nachhaltig oder klimafreundlich sind keine geschützten Begriffe. Bei Nachhaltigkeit im Bankwesen geht es darum, dass bei Geldgeschäften Unternehmen ausgeschlossen werden, die Arbeits- und Menschenrechte verletzen, Kinderarbeit dulden, mit Nahrungsmitteln spekulieren oder Gelder in die Rüstungsindustrie stecken. Durch gezielte Investitionen werden gleichzeitig auch ökologische Projekte von der Bank gefördert. Ethische Ansprüche gibt es auch im Bereich der Atomindustrie. So ist eine Zusammenarbeit für die meisten nachhaltigen Banken undenkbar. Bezüglich der Angebote hat sich mittlerweile eine Produktpalette bei nachhaltigen Banken etabliert, die sich mit der von konventionellen Banken und Sparkassen vergleichen lässt. Möchtest du ein grünes Konto kannst du das bei einer Ökobank genauso eröffnen wie ein Sparbuch, ein Tagesgeldkonto oder Geldanlagen vornehmen.

Fazit: Girokonten vor der Eröffnung richtig vergleichen!

Bei einem Girokonto – sei es privat oder geschäftlich – muss auf viele kleine Details geachtet werden, um am Ende das beste Finanzprodukt ohne zu hohe Kosten auszuwählen. Diese Arbeit kann alleine sehr mühsam sein. Daher ist es sinnvoll, auf einen Girokonto Vergleich zurückzugreifen und sich dort über die Angebote der einzelnen Banken zu informieren. Wer eine Liste erstellt hat, welche Eigenschaften das zukünftige Konto haben will, sollte diese aktiv im Banken Vergleich nutzen, um den Favoriten zu ermitteln!

FAQ

1. Welche Bank passt zu mir?

Das richtet sich nach den Banking-Gewohnheiten. Die Wahl besteht zwischen Filial- und Direktbank.

2. Welche Bank ist zu empfehlen?

Wir verweisen gerne auf einen Testsieger, da hier Service und Preise stimmig sind.

3. Welche Bank ist die Beste?

Grundsätzlich die Bank, die für das gewünschte Kontenmodell die beste Leistung bietet. Einen guten Anhaltspunkt bietet unser Vergleich.

4. Welche Bank ist die Beste in Deutschland?

Wir haben die Testsieger ermittelt. Bei diesen Banken können wir guten Gewissens sagen, dass sie die besten Leistungen in Deutschland anbieten.

5. Welche Bank hat die besten Konditionen?

Eine pauschale Antwort lässt sich nicht geben. Es gibt die beste Bank für Privatkunden und für Geschäftskunden. Grundsätzlich kommt es darauf an, was sich ein Kunde von seinem Konto wünscht. Wir bevorzugen eine Bank ohne Kontoführungsgebühren.

6. Welche Bank ist die günstigste?

Hier gibt es eine Tendenz zu den Direktbanken. Doch je nach Mindestgeldeingang oder Alter kann auch eine Filialbank die günstigste sein.

7. Konto bei der Direktbank oder einer Filialbank?

Kostenlose Bargeldversorgung und Beratung sind starke Punkte für eine Filialbank. Für die Direktbank sprechen günstige Preise und zeitliche sowie örtliche Unabhängigkeit.

8. Welche Bank gibt die meisten Zinsen?

Das kommt auf das gewünschte Finanzprodukt an. Im Bereich Tagesgeld sind es die Direktbanken.


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